DCI spekulativer Kauf
Datum : 04.07.2000
Zeit :09:46
Die Analysten des Börsenbriefs NEMAX weekly raten dem spekulativen
Anleger, die Aktie von DCI (WKN 529530) zu kaufen.
Für Unternehmen mache es keinen Sinn, virtuelle Marktplätze in Eigenregie
aufzubauen. Das Risiko, dabei einen nur schwer wieder auszubügelnden und
damit zu einem Imageverlust führenden Fehlschlag zu erleiden, sei einfach
zu groß. Wenn man im E-Commerce bestehen wolle, seien vor allem große,
kapitalkräftige und weltweit agierende Firmen gut beraten, ihr
angestammtes Geschäft nicht zu gefährden und sich deshalb kompetente
Partner für Logistik und Technologie zu suchen. Vor diesem Hintergrund sei
es unangebracht, Aktien von B2B-Anbietern grundsätzlich unterzugewichten
oder gar vollends aus dem Depot zu werfen. Das (inzwischen deutlich
abgeschwächte) Internetfieber lasse sich gut mit dem Goldfieber früherer
Jahre vergleichen: Die Verkäufer von Hacken und Schaufeln hätten damals
den großen Profit gemacht, während die Goldsucher zumeist leer ausgegangen
seien. Die Anbieter von B2B-Technologie würden die Hacken und Schaufeln
verkaufen
Nach dem Zukauf in Großbritannien sei der Kurs innerhalb von sechs Wochen
um mehr als 50 Prozent abgestürzt. Dabei sei die Übernahme der
ace-quote.com nach Meinung der Analysten von NEMAX weekly durchaus
positiv. DCI gelinge mit dieser Akquisition der zügige Eintritt in den
britischen Markt. Dort betreibe ace-quote.com eine IT/TK-Handelsplattform.
Durch den Zukauf werde das Geschäft von DCI sehr gut ergänzt. Die Aktie
des noch in der Verlustzone wirtschaftenden Betreibers eines
Online-Marktplatzes für den Unternehmenseinkauf sei auf dem derzeitigen
Niveau unter spekulativen Gesichtspunkten ein Kauf - auch wenn die Börse
Internetwerte derzeit gar nicht mögen würde.
Agentur : Aktiencheck.de
Datum : 04.07.2000
Zeit :09:46
Die Analysten des Börsenbriefs NEMAX weekly raten dem spekulativen
Anleger, die Aktie von DCI (WKN 529530) zu kaufen.
Für Unternehmen mache es keinen Sinn, virtuelle Marktplätze in Eigenregie
aufzubauen. Das Risiko, dabei einen nur schwer wieder auszubügelnden und
damit zu einem Imageverlust führenden Fehlschlag zu erleiden, sei einfach
zu groß. Wenn man im E-Commerce bestehen wolle, seien vor allem große,
kapitalkräftige und weltweit agierende Firmen gut beraten, ihr
angestammtes Geschäft nicht zu gefährden und sich deshalb kompetente
Partner für Logistik und Technologie zu suchen. Vor diesem Hintergrund sei
es unangebracht, Aktien von B2B-Anbietern grundsätzlich unterzugewichten
oder gar vollends aus dem Depot zu werfen. Das (inzwischen deutlich
abgeschwächte) Internetfieber lasse sich gut mit dem Goldfieber früherer
Jahre vergleichen: Die Verkäufer von Hacken und Schaufeln hätten damals
den großen Profit gemacht, während die Goldsucher zumeist leer ausgegangen
seien. Die Anbieter von B2B-Technologie würden die Hacken und Schaufeln
verkaufen
Nach dem Zukauf in Großbritannien sei der Kurs innerhalb von sechs Wochen
um mehr als 50 Prozent abgestürzt. Dabei sei die Übernahme der
ace-quote.com nach Meinung der Analysten von NEMAX weekly durchaus
positiv. DCI gelinge mit dieser Akquisition der zügige Eintritt in den
britischen Markt. Dort betreibe ace-quote.com eine IT/TK-Handelsplattform.
Durch den Zukauf werde das Geschäft von DCI sehr gut ergänzt. Die Aktie
des noch in der Verlustzone wirtschaftenden Betreibers eines
Online-Marktplatzes für den Unternehmenseinkauf sei auf dem derzeitigen
Niveau unter spekulativen Gesichtspunkten ein Kauf - auch wenn die Börse
Internetwerte derzeit gar nicht mögen würde.
Agentur : Aktiencheck.de
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