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Das sind Zustände... (Mehmet kommt wieder)


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Das sind Zustände... (Mehmet kommt wieder)

 
15.11.01 16:12
«Mehmet» kommt wieder

Das ursprüngliche Urteil ist aufgehoben worden, der Serienstraftäter «Mehmet» darf wieder nach Deutschland. Drei Jahre war er in der Türkei und soll sich gebessert haben.

Muhlis A., der aus Datenschutzgründen «Mehmet» von der Polizei genannt wurde, darf wieder in München leben. Das entschied am Donnerstag der Bayerische Verwaltungsgerichtshof.
Vor drei Jahren wurde «Mehmet» in die Türkei abgeschoben, da war er 14 Jahre alt. Bis dahin hatte der Jugendliche 62 Mal gegen das deutsche Gesetz verstoßen. Immer wieder hatten ihn die Polizisten seinen Eltern übergeben, er war noch nicht strafmündig.

Abschiebung aufgehoben

Kurz nach seinem 14. Geburtstag wurde er verhaftet und verurteilt. Wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung verurteilte ihn ein Münchner Gericht 1998 zu einem Jahr Gefängnis. Kurz darauf wurde er in die Türkei abgeschoben.

Das Verwaltungsgericht hob diese Entscheidung jetzt auf. Dem inzwischen 17-Jährigen sei eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, er habe aufgrund eines Abkommens zwischen der Türkei und der damaligen Europäischen Wirtschaftgemeinschaft von 1980 darauf einen Rechtsanspruch. Sein Aufenthaltsrecht sei durch die Gefängnisstrafe nicht erloschen.

Schlechte Prognose

Im April hatte das Gericht ein Gutachten bei einem Psychiater angefordert, um zu klären, ob «Mehmet» rückfällig werden könnte. Das Ergebnis wurde noch nicht veröffentlicht, doch Experten befürchten eine schlechte Prognose für den Jugendlichen.

Bei seinem ersten Prozess hatte ein Sachverständiger ausgesagt, dass bereits eine erhebliche Verfestigung seines Verhaltens eingetreten sei. Er sei nicht ernsthaft gewillt, seinen bisherigen Weg zu ändern, hatte 1998 ein Mitarbeiter des jetzt wieder beauftragten Psychiaters Norbert Nedopil gesagt. Die Abschiebung in die Türkei und die festgestellten Erziehungsdefizite würden seine Prognose nicht verbessern, glaubten damals Beobachter.

Bayerns Innenminister kündigte sofort an, beim Gericht Beschwerde einzulegen. Das Urteil werde den Sicherheitsinteressen Deutschlands nicht gerecht. (nz)

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zombi17:

Super

 
15.11.01 16:15
Da kommt doch Freude auf.
Immer rein mit dem Gesocks.  
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1Mio.€:

Da vergesse ich meine toleranz :-(((

 
15.11.01 16:15
Zum kotzen.....
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vega2000:

Begründung für Mehmets Rückkehr

 
15.11.01 16:17
Die Münchner Polizei ist unterbeschäftigt ;-(
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JOHN MILLNER:

tja ....

 
15.11.01 16:18
... erlaube sich unsereins mal das alles was sich der ... bei uns geleistet hat in der türkei .....  
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DarkKnight:

Sofort nach Hamburg schicken ...

 
15.11.01 16:18
hehe, die Türken wollen den selbst nicht haben
Antworten
zombi17:

Begründung für Mehmets Rückkehr

 
15.11.01 16:19
Auf einen Straftäter mehr oder weniger , kommt es wirklich nicht drauf an.
Antworten
prom:

alle vernünftigen Staaten suchen sich ihre Dauer-

 
15.11.01 16:33
gäste selbst aus.

Pack, Gangster, Schmarotzer werden zurückgewiesen.

.. so z.B. in der Schweiz usw.

In Deutschland genügt "Asyl, ich heißen Donald Duck"
für ein relativ angenehmes Leben.

Redet mal mit den Sachbearbeitern in den Sozialämtern ..
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blindfish:

jetzt muß ihm nur noch das...

 
15.11.01 16:34
Flugticket gekauft werden, damit die "zarte, kindliche Seele" keinen Schaden und er keinen Vermögensschaden erleidet... ach ja, und integrieren muß man ja jetzt auch noch - aber für den Anfang sollte eine kleine Eigentumswohnung, ein Mittelklassewagen (Benz muß ja echt nicht sein) und etwas Bargeld in kleinen, nicht nummerierten Scheinen erstmal genügen...

:-( bf
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zombi17:

Mal angenommen....

 
15.11.01 16:40
..wir repressentieren das deutsche Volk.
Bisher war keiner dafür , das er wiederkommt.

Und daher ist es eine absolute Frechheit!!!!!

IM NAMEN DES VOLKES......

Das schlägt dem Fass den Boden aus.
z
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Dan17:

Guckt euch mal

 
15.11.01 16:44
TRTint an, sehen die Türken da genauso aus wie die bei uns, nein. Daraus schließe ich, dass die alles zu uns geben was sie nicht wollen.

Also da platzt fast einer linken Bazille wie mir der Kragen...
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DarkKnight:

Das ist ein Komplott von Schily, Meinungsmache

 
15.11.01 16:47
für seinen Terrorstaat ...
Antworten
zombi17:

Mach mal einer eine Abstimmung o.T.

 
15.11.01 16:49
Antworten
nmx_lion:

von einer Türkin aus Istanbul

 
15.11.01 16:54
weiss ich das die Türken die dort leben, sich für die Türken die hier bei uns wohnen schämen. Echt wahr die Türken schämen sich für die die hier leben!!!

Es kommen eh bloß die her die hinterm bosborus aufm hügel ohne dach überm kopf gelebt haben. HAlt echt das letzte....
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vega2000:

Taliban beantragen Asyl in Berlin

 
15.11.01 16:55
Schily auf dem Weg zum Flughafen, um die Tür des mit Taliban-Asylanten überfüllten Flugzeugs zuzuhalten.
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Grinch:

Bei uns hier führen die sich dermasen auf!

 
15.11.01 16:57
Einen Kumpel von mir haben Sie zu fünft nach einer Sauftour zamgetreten und einfach liegenlassen. Und bei den Bullen haben sie was von Notwehr gefasselt.

Antworten
Levke:

Lasst die Türken in Ruhe !!!

 
15.11.01 17:02
Man, immer gleich diese Pauschalurteile.....so sind die Türken
und nicht anders.
Nur weil Mehmet ein Arsch ist, muß man doch nicht gleich wieder
eine Anti-Welle starten..

Sorry Jungs - hätte auch netter und länger schreiben können,
muß aber los !
Antworten
vega2000:

Genau LEVKE

 
15.11.01 17:04
Wozu gibt es denn die Taliban ?
Antworten
user:

Rekrutieren

 
15.11.01 17:04
UND Direkt nach AFGHANISTAN
Antworten
JOHN MILLNER:

wasn quatsch ....

 
15.11.01 17:05
... ich kenn nicht einen der was taugt.
Antworten
vega2000:

JM Wieviel kennst du denn ? o.T.

 
15.11.01 17:06
Antworten
Marabut:

800 000 DM Schaden in einer Nacht !!

 
15.11.01 17:37
Im August kam in der Suedeutschen Zeitung ein Bericht, dass immer dieselben 10 Jugendlichen, die längst polizeibekannt sind, 80% Prozent aller Jugendstraftaten in München begehen. Man darf diesen Drecksäcken aber offensichtlich nichts tun, weil sie minderjährig oder was weiss ich sind!

Der Artikel erschien, nachdem eine Nacht vorher einer von diesen Galgenvögeln in ein Münchner BMW-Autohaus eingebrochen war, in der Ausstellungshalle ein Auto knackte und damit sämtliche anderen ausgestellten Autos absichtlich zu Schrott fuhr. Der Schaden dieser einen Nacht betrug DM 800.000. Wer bezahlt das? Die Versicherung. Wer bezahlt die Versicherung? Die ehrlichen Kunden, die sich über jede Erhöhung der Prämien natürlich freuen.

Von mir aus könnte man solche Typen aber am nächsten Ast aufhängen! Ich würde keine Träne vergiessen!  
Antworten
numpsi99:

Mehmet hin, Mehmet her ...

 
15.11.01 17:46

Macht Euch bitte mal klar, daß die "Arschlöcher" in einem Volk fast immer gem. Gaus´sche Normalverteilung vorkommen.
Nur sind halt hin und wieder die Rahmenbedingungen anders ....

"Mehmet" ist allerdings in Deutschland aufgewachsen, sozusagen ein Bestandteil unserer "Normalverteilung".

Vielleicht hätte man ihn mal vorher den Hintern versohlen sollen bevor er so weit vom "Pfade der Tugend" abkam.


Numpsi99
Antworten
Cephalon:

An Numpsi99: Sag soetwas nicht zu laut in Deutsch-

 
15.11.01 17:54
land. Die 68´er Pädogogen könnten dich sonst verbal auffressen.
Einem Kind den Hintern versohlen, das paßt denen überhaupt nicht.
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Bankerslast:

kopi warum bekommst

 
15.11.01 17:55
Du keine "Grünen"?.
Merkt Ihr was?


Antworten
Thomastrada.:

Alles das Ergebnis von Outsourcing

 
15.11.01 17:59
von Erziehung durch die "Eltern"...

Gruß,
T.
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prom:

Jugendlicher ist

 
15.11.01 18:03
JUGENDKRIMINALITÄT

Andreas, Mehmet, Dennis und Chris im Visier der Polizei

Düsseldorf - Kinder und Jugendliche werden immer häufiger als Serientäter straffällig. Einige Fälle, die in den letzten Jahren für Schlagzeilen sorgten:
"Crashkid" Dennis hielt schon als Zwölfjähriger von 1991 an die Hamburger Polizei in Atem. Er soll mehr als hundert Autos aufgebrochen und teilweise zu Schrott gefahren haben. 1992 verunglückte er mit einem Freund, der dabei ums Leben kam. Nach mehreren Resozialisierungsversuchen landete er mit 19 Jahren in einem polnischen Gefängnis.

Der in Deutschland geborene Türke "Mehmet" fiel bereits 1994 in München als Zehnjähriger durch Diebstahl, Raub, Erpressung und Körperverletzung auf. Vor seinem 14. Geburtstag verübte er mehr als sechzig Straftaten. 1998 wurde der Serientäter in die Türkei abgeschoben - ohne seine Eltern. Kritiker sahen den grundgesetzlich garantierten Schutz der Familie verletzt. "Mehmets" Anwälte bemühen sich derzeit darum, ihm eine Rückkehr nach Deutschland zu ermöglichen.

Die "Karriere" von Andreas aus dem rheinischen Monheim begann 1998. Seine weiteste Tour führte ihn mit einem Abschleppwagen über die Niederlande und Belgien bis nach Frankreich. Als ihn das Jugendamt mit einem erlebnispädagogischen Aufenthalt auf den Kanaren zu bessern versuchte, stahl er seinem Therapeuten das Auto. Nach seiner jüngsten Amokfahrt durch Deutschland und Holland sitzt der 14-Jährige jetzt in Untersuchungshaft.

Zu einem "besonderen Fall" für die Behörden in Darmstadt wurde 1998 Chris alias "Monaco". Auf das Konto des damals 13-Jährigen gingen die nächtliche Verwüstung von Schulräumen, Wohnungseinbrüche und Körperverletzung. Ein Therapieurlaub in Argentinien scheiterte. Als er strafmündig geworden war, wurde er 1999 zu 18 Monaten ohne Bewährung verurteilt.




Antworten
Wikinger:

deutschland gelobtes land,

 
15.11.01 18:07
mache scheisse, voll krasse scheisse und nix passiert.
deutsche lande gude lande, gell

Das sind Zustände... (Mehmet kommt wieder) 476372gfx.finanztreff.de/images/tw/11.gif" style="max-width:560px" > mfg wikinger Das sind Zustände... (Mehmet kommt wieder) 476372gfx.finanztreff.de/images/tw/11.gif" style="max-width:560px" >  
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prom:

http://home.t-online.de/home/d_d_r/ddrkindr.htm

 
15.11.01 18:09
Sippenhaft statt Hilfe
Wir verachten das totale Versagen der westlichen Jugendverführer, denen alle Mittel recht sind diese Jugend zu zerstören. Und wenn dann die Jugendlichen aus dem Gleis geraten, greift man zu Lösungen wie der Sippenhaft,
das heisst z.B. Abschiebung der gesamten Familie des gestörten Kindes.

Nur der Sozialismus ist in der Lage allseits gebildete, gefestigte sozialistische junge Menschen zu erziehen.

Die BRD versagt! Kinder wie der der Türke Muhlis Ari, die anonymisiert z.B. Mehmed genannt werden, begehen bereits als Einzelne mit 9 und teils noch jünger mehr Straftaten als in der DDR die gesamte Jugendkriminalität eines ganzen Landkreises war!
Und das in einer Härte und Brutalität, die seinesgleichen sucht.
Terror, Einbruch, Diebstahl, Raubüberfälle, schwere Körperverletzung - in den letzten fünf Jahren wurde der erst l4jährige Mehmet immer gewalttätiger:
Die Chronik der Verbrechen:
• Schon im Alter von neun Jahren hält sich das Kind an keine Regeln mehr, reagiert im Unterricht zunehmend agressiv und fliegt - wie später noch so oft - von der Schule.
• Mit zehn Jahren kommt er mit dem Messer zur Schule, bricht einem Mitschüler das Nasenbein (eine Spezialität von Mehmet), klaut und erpreßt Geld.
• Mit elf Jahren wird er Einbrecher, stiehlt in Kaufhäusern, bedroht einen Detektiv.
Seine Auftritte werden frecher, seine Raubzüge brutaler.
• Mit zwölf Jahren bricht er einem erwachsenen Mann bei einem Raubüberfall beinahe das Genick.
• Mit 13 Jahren bedroht er seine Lehrerin. Er benutzt jetzt einen Schlagring, verletzt damit mehrere Gleichaltrige.

• Wenige Tage nach seinem 14. Geburtstag schlägt Mehmet einen l9jährigen mit einer Latte bewußtlos, beraubt das Opfer. Das war seine 62. Straftat. Ob ihm klar sei, daß er Menschen schwer verletzt habe, wird er mehrfach gefragt. Mehmets Antwort:
,,Wenn ich schon zuschlage, dann gscheit!"
Nur in der DDR wurde von vornherein für das Wohlergehen solcher Jugendlichen schon im Vorfeld der zu erwartenden Kriminalisierung gesorgt.
Unsere DDR-Jugendhelfer, hatten und die Entwicklung gibt uns recht, die Berechtigung auffällige Jugendliche auch gegen den Willen ihrer zur Erziehung unfähigen Eltern in Spezialkinderheime einzuweisen.
Wovon in der BRD diskutiert wird, war in der DDR vernünftige, wirkungsvolle Praxis zur Erziehung unserer fehlgeleiteten Jugendlichen zu vollwertigen Mitgliedern der sozialistischen Gesellschaft.

Das Versagen der staatlichen Organe in einem solchen Ausmaß hat es in der DDR nie gegeben!
Antworten
Thomastrada.:

DDR-Philosophie:

 
15.11.01 18:15
Was nicht existieren darf, gibt's auch nicht...(s.a. Arbeitslosigkeit)
Trau schau wem!

Gruß,
T.
Antworten
heilh:

Soviel rechte auf einen Haufen

 
15.11.01 18:15
Woher kommt soviel Hass auf die Ausländer. Ich kann euere Aufregung im fall von Mehmet verstehen, aber was ihr hier im Bezug auf Türken und Ausländer schreibt,
ist schon ziemlich dumm und gefährlich. Oder sind die Türken in Deutschland jetzt schuld, dass ihr Verluste an der Börse macht.

Grüße aus München

Antworten
prom:

Gefangen im Ghetto

 
15.11.01 18:15
Gefangen im Ghetto

Ausländische Jugendliche sind die Verlierer von morgen. Die Schule sieht hilflos zu

von Martin Spiewak

Ich bin mit mir selber stolz. Ich arbeiten mit einen Computer. Mir gefehlt diese Arbeit, weil es mir sbas macht." Metin stockt. "Sbas": Irgendetwas scheint mit diesem Wort nicht zu stimmen. Der Junge überlegt eine Weile, löscht das Wort und schreibt es neu: "... weil es mir schbas macht."

Meine glückliche Zukunft - so heißt das Thema der Stunde. Die Schüler sollen träumen, wie ihr Leben in 25 Jahren aussehen wird . Keine einfache Aufgabe für Metin. Buchstabe für Buchstabe tastet er sich am Bildschirm an seinen Zukunftstraum heran. Er möchte nicht so hart arbeiten wie sein Vater, der bei der Bahn "Schiene putzt", also Gleisarbeiter ist. Lieber "was mit buro". Mehmet, zwei Computer weiter, will Pilot werden, Ali Maschinenbauer*.

Doch wenn Allah nicht ein Wunder voll-bringt, werden die Jungen der Dortmunder Anne-Frank-Gesamtschule schnell merken, dass eine weit weniger glanzvolle Zukunft auf sie wartet. Bald kommen sie in die 9. Klasse. Aber Wortschatz und Rechtschreibung der meisten der 13-Jährigen entsprechen dem Niveau von Fünftklässlern. Groß- und Kleinschreibung, Artikel und Pluralendungen gehen wild durcheinander. Der Satzbau ist häufig schlicht wie der eines Grundschülers. Ausländerdeutsch eben.

Dabei kennen Metin und seine ausländischen Klassenkameraden das Land ihrer Väter, die Türkei, nur aus dem Urlaub. Sie sind Kinder der Dortmunder Nordstadt, geboren, aufgewachsen und zur Grundschule gegangen in Deutschland. Der eine oder andere hat bereits einen deutschen Pass. Genützt hat das scheinbar wenig. Selbst für einen durchschnittlichen Schulabschluss reichen die Sprachkenntnisse der meisten Schüler nicht aus.

Die Zahl der so genannten Bildungsverlierer unter den Migrantenkindern nimmt zu, in Dortmund wie in ganz Deutschland. Das war schon mal anders; lange Zeit zeigten alle Bildungsdaten von Schülern ausländischer Herkunft in eine positive Richtung. Immer weniger von ihnen verließen die Schule ohne Abschluss, die Zahl der Abiturienten ohne deutschen Pass stieg. Heute studieren doppelt soviele türkische Jugendliche an deutschen Universitäten wie noch vor zehn Jahren.

Die Schule als soziales Trampolin funktioniert - doch nur für einen kleinen Teil, und die Tendenz ist rückläufig. Die Anzahl ausländischer Hauptschüler ist im Schnitt noch immer fast dreimal so hoch wie die der deutschen. Bei den Gymnasiasten ist das Verhältnis umgekehrt. Dramatisch erscheint der Bildungsabsturz bei der größten Problemgruppe, den Schülern türkischer Herkunft: 40 Prozent von ihnen stehen nach der Schule ohne Ausbildungsplatz da - damit fast ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt (bei den deutschen sind es acht Prozent).

Die Kinder sprechen zum Teil schlechter Deutsch als ihre Eltern

Angesichts dieser Zahlen warnt der letzte Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung von 1998 vor einem "Proletarisierungsprozeß", der langfristig den "inneren Frieden in Deutschland in Gefahr" bringen könnte. Der Anstieg der Jugendkriminalität in den vergangenen Jahren gilt Experten als Alarmzeichen. Sie geht, wie das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen in einer Studie herausfand, zum großen Teil auf das Konto junger Migranten.

In den meisten Fällen enden die verkorksten Bildungskarrieren nicht im Gefängnis, sondern auf den Fluren des Sozialamtes oder hinter der Theke eines Dönerladens. Sie beginnen aber fast immer in der Grundschule und mitunter noch früher. Metins Klassenlehrer, Nikolaus Schäfer, bemerkte vor zwei Jahren zum ersten Mal, dass die Sprachkenntnisse seiner Schüler nicht besser, sondern wieder schlechter werden. Vor wenigen Jahren noch hätten die Kinder die deutsche Sprache stets besser beherrscht als ihre Eltern, so der Pädagoge: "Heute ist es mitunter umgekehrt." Ein Sprachtest türkisch-deutscher Schulanfänger, den die Schulbehörde vor kurzem in Hamburg vorstellte, bestätigt ihn. Zwei Drittel der Kinder haben so große Deutschprobleme, dass sie ohne Förderung dem Unterricht nicht folgen können.

Besonders im Fachunterricht macht sich das Defizit bemerkbar - auch wenn die Migrantenkinder in der Umgangssprache den Ruhrpottslang perfekt beherrschen, können sie dem Unterrichtsstoff nicht folgen. Dem Lehrer fällt es manchmal nicht einmal auf, dass ein Text an den Schülern vorbeigeht. Die Folge: schlechte Noten nicht nur in Deutsch, sondern auch in Physik oder Biologie. "Nur wenn man gezielt nachfragt, merkt man, dass die nichts verstanden haben", sagt Schulleiterin Monika Conrad.

Wer die Dortmunder Nordstadt kennt, den wundert das nicht. Hier braucht man Deutsch allenfalls auf dem Arbeitsamt. Stärker als vor zehn Jahren leben die Ausländer unter sich. Der Trend, den Sozialwissenschaftler den "Rückzug in die eigene Ethnie" nennen, ist überall zu beobachten. Ob beim Lebensmittelhändler, im Fußballclub oder in der Moschee: man spricht Türkisch. Auch die sprachpädagogische Wirkung deutscher Quizsendungen oder Nachrichten ist passé. Heute sind die Satellitenschüsseln nach Istanbul gerichtet. Zwölf türkische Programme senden nach Almanya - Pädagogen sehen hierin einen Hauptgründe für abnehmende Deutschkenntnisse junger Türken.

Einst sorgte die Firma Hoesch in der Nordstadt für Brot, Wohnungen und dafür, dass Deutsche und Ausländer am Arbeitsplatz zusammenkamen. Heute haben die Stahlwerke ihre Produktion auf ein Minimum reduziert. Wer von den Deutschen einen neuen Job fand, zog weg. Geblieben sind Arbeitslose, Rentner und Ausländer. Die Nordstadt gilt als Türkenghetto und die Anne-Frank-Gesamtschule als Ghettoschule. 60 Prozent der Schüler sind Ausländer; ein Teil der restlichen Jungen und Mädchen hat erst seit kurzem den deutschen Pass.

In der großen Pause spielen Jungen mit dem Halbmond am Goldkettchen an ihren Handys, Mädchen blättern in einer türkischen Fernsehbeilage. Dazwischen die deutschen Lehrer, die meisten schon ergraut. Durchschnittlich 47 Jahre sind die Pädagogen an der Anne-Frank-Schule alt, und vom Alltag ihrer Schüler - der Musik, der Sprache, der Religion - wissen sie wenig. Sie fragen sich, warum immer mehr Mädchen mit Kopftuch zur Schule kommen, Jungen von Koranschulen berichten.

Die Anne-Frank-Schule ist bekannt dafür, dass ihr die Schüler nicht gleichgültig sind. Sogar Ex-Bundespräsident Roman Herzog war zu Besuch und hat sich angeschaut, was Lehrer, Schüler und Sozialarbeiter auf die Beine stellen: Es gibt eine Fahrradwerkstatt und einen Frühstücksraum. Ältere kümmern sich um die Neuzugänge, Streitschlichter unter den Schülern sorgen sich um den Klassenfrieden. Viele Lehrer kämpfen mit frusterprobtem Gleichmut gegen Unverständnis und Desinteresse und können nicht begreifen, warum die Zahl derjenigen, die den Hauptschulabschluss nicht schaffen, trotz aller Anstrengungen steigt.

Einen Schüler seiner 8.Klasse hat Nikolaus Schäfer heute mal wieder zu Hause angerufen. "Sonst kommt der nicht aus dem Bett." Groß und kräftig, ganz in Schwarz gekleidet, sitzt der 14-Jährige vor dem Computer und braucht eineinhalb Stunden für diese Erkenntnis: Er möchte gerne "Kapitalist werden und viele Frauen ficken". Den Rest der Zeit schaut er düster drein oder weist seine Klassenkameraden mit türkischen Worten zurecht. Bei einigen Lehrern müssen die Schüler für nichtdeutsche Worte im Unterricht Strafe bezahlen. Klassenlehrer Schäfer hat es aufgegeben, das Türkische zu verbieten. "Man kann nicht alles machen, sonst komme ich gar nicht mehr zum Unterrichten."

Welche Kettenreaktion von Empörung ein Schulleiter auslösen kann, wenn er in einem Elternbrief mitteilt, er möchte in der Schule "weder Russisch noch Türkisch hören" erfuhr Uwe Grintz, Direktor einer Realschule im nordrhein-westfälischen Spenge, im vergangenen Herbst. Die lokale Presse berichtete über das Schreiben, Bild pustete den Fall zum Skandal auf, Ankaras Korrespondenten rapportierten vom Schulhof - und deutsche Gutmenschen wie türkische Nationalisten hatten ihr Thema. Selbst die Bundesbildungsministerin erregte sich, dass "Kinder in unverantwortlicher Weise ausgegrenzt werden". Grintz, bekennender Alt-68er, sah sich als Rechtsradikaler gebrandmarkt. Dabei waren es die Lehrer nur leid, dass die Schüler sich über sie lustig machen und sie nichts verstehen. Wie "echte Machos" würden sich die ausländischen Jungen besonders gegenüber Lehrerinnen verhalten. "Die lassen sich von denen nichts sagen."

Längst sehen sich nicht nur Lehrer in Dortmund-Nordstadt, Berlin-Kreuzberg oder Hamburg-Wilhelmsburg mit den Schulschwierigkeiten ausländischer Kinder und Jugendlicher konfrontiert. Durch die Ansiedlung von Hunderttausenden Umsiedlerfamilien in Kleinstädten hat das Problem die Provinz erreicht. Mittlerweile, so die Essener Pädagogikprofessorin Ursula Boos-Nünning, haben 30 Prozent der Schüler einen "Migrationshintergrund": Kinder von Aussiedlern, Gastarbeitern, Flüchtlingen oder eingebürgerten Neudeutschen. "Die Schule aber hat darauf kaum reagiert." In der Bildungspolitik spielt das Thema keine Rolle.

Während seiner Hochschulausbildung erfährt kein angehender Lehrer, wie er eine Klasse unterrichten soll, die zur Hälfte aus Ausländern besteht. Von Lehrern aus Einwandererfamilien ist keine Hilfe zu erwarten - ihre Zahl tendiert an deutschen Schulen gegen null. Nur für den so genannten muttersprachlichen Unterricht haben die Schulbehörden türkische, griechische oder italienische Lehrer engagiert - wenn sie die Aufgabe nicht den Konsulaten der Heimatländer überlassen. Selten sind diese Lehrer ins Kollegium integriert, ihre Unterrichtsstunden kaum Teil des deutschen Lehrplans.

Ausländerpädagogik, kritisiert Boos-Nünning, wird bis heute von vielen als eine Art Sonderpädagogik verstanden, die sich von selbst überflüssig macht. Denn spätestens in der dritten Generation, so das ausländerpolitische Credo der Ära Kohl, wären die Kindeskinder der Gastarbeiter in die hiesige Gesellschaft eingepasst - oder ins Heimatland zurückgekehrt. Warum sollte sich die deutsche Schule ändern?

Viel zu spät erkennen Schulbehörden und Bildungspolitiker jetzt, dass sich die Integrationsprobleme nicht mit ein paar Projekten lösen lassen. Experten wie Boos-Nünning fordern einen grundlegenden Perspektivwechsel im Bildungswesen: Der gesamte Fächerkanon sollte sich darauf einrichten, dass das herkömmliche Schülerbild des deutschen Erziehungssystems - deutschsprachig, mit christlichem Hintergrund, aus intakter Familie - nicht mehr der Realität entspricht. Schulen mit einem hohen Ausländeranteil müssten wirkungsvolle Unterstützung erhalten. Konzepte allerdings, nach denen die ausländischen Kinder in Sonderklassen in ihrer Muttersprache hätten unterrichtet werden sollen, sind gescheitert. Das verstärkte nur ihre Isolation. Ebenso falsch erscheint das andere Extrem, sie von der ersten Stunde an nur mit Deutsch zu konfrontieren. Es kommt auf die richtige Mischung an. An manchen Schulen werden neue Ideen bereits erprobt:

- Bei der koordinierten Alphabetisierung (Koala) in Hessen sind die Deutschstunden und der muttersprachliche Unterricht aufeinander abgestimmt. Bringt der deutsche Lehrer den Kindern das "m" bei, ist der Buchstabe auch Thema im Unterricht des türkischen Kollegen.

- In den Berliner Europaschulen bestehen die Klassen zur Hälfte aus deutschen und ausländischen Kindern. Lesen und Schreiben lernen die Kinder in der eigenen Sprache, die anderen Unterrichtsfächer finden mal auf Deutsch und mal auf Türkisch oder Englisch statt.

- Kindergärten mit hohem Ausländeranteil beginnen schon vor der Einschulung mit gezielter Spracherziehung. In der interkulturellen Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt in Essen versucht ein Team aus deutschen und ausländischen Pädagogen mit Liedern und Spielen die deutsche wie die Elternsprache zu fördern. Symbole aus der Kultur der Kinder wie Wandteppiche oder arabische Schriftzeichen helfen, dass sich Kinder wie Eltern heimisch fühlen.

Eine Bildungsinstitution gibt die Probleme an die nächste weiter

Solche Modelle könnten auch für deutsche Kinder attraktiv sein. Bislang allerdings versuchen ihre Eltern, die Ausländerschulen zu meiden. Rückt die Einschulung näher, entdecken sie ihr Herz für die Kirche und schicken Tochter oder Sohn auf eine Konfessionsschule. Die Hälfte der Kinder der Dortmunder Graf-Konrad-Grundschule hat keinen deutschen Pass. Die katholische St.-Elisabeth-Schule in der Nachbarschaft ist so gut wie ausländerfrei.

Die Graf-Konrad-Schule erhält vom Schulamt nur anderthalb zusätzliche Lehrerstellen. Sie reichen gerade für eine Förderstunde pro Woche, in der Kinder den Stoff wiederholen und deutsche Vokabeln lernen. "Das ist ein Witz", klagt Schulleiter Dietmar Hirsch. "Bis zur 4. Klasse können wir die Sprachdefizite nicht ausgleichen." So gibt eine Ausbildungsinstitution ihre Probleme an die nächste weiter: der Kindergarten an die Grundschulen, die Grundschulen an die Haupt- oder Gesamtschulen und die wiederum an die Berufsschulen.

An der Graf-Konrad-Schule setzt man, ähnlich wie in Hamburg oder Berlin, jetzt dort an, wo die Versagenskette beginnt: in den Familien, genauer bei den Müttern. Denn Erziehung ist in der Türkei reine Frauensache. Seit Jahren aber verstärkt sich der Trend, dass ausländische Männer zum Heiraten in die alte Heimat fahren. Nach einer Berliner Erhebung sucht jeder zweite Türke dort seine Frau. "Damit beginnt die Migrationsgeschichte nach jeder Generation wieder neu", klagt Safter Cinar von der Türkischen Gemeinde Deutschland. Die Mütter können oft selbst nicht Lesen und Schreiben und sprechen kein Deutsch, ihre Kinder lernen es nicht.

Einmal die Woche kommen die Mütter mit ihren Kindern in den Unterricht und lernen Deutsch. Zugleich erfahren sie, wie das deutsche Bildungswesen funktioniert. In der türkischen Schulkultur legen die Lehrer auf die Mitarbeit der Eltern keinen Wert. Dort ist es nicht üblich, dass man zum Elternabend geht oder die Mutter Vokabeln abhört. Um die Unterstützung der Mütter zu gewinnen, verschicken die Schulämter in einigen Bundesländern Elternbriefe heute auch auf Türkisch oder Russisch.

Die Missverständnisse zwischen deutscher Schule und ausländischen Elternhäusern setzen sich fort bis zur Berufswahl, berichtet Sanem Kleff von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW). Viele Eltern glaubten, ihr Kind habe "das Abitur bereits in der Tasche, wenn es in die 10. Klasse kommt". In der Türkei nämlich sei es so. Sie ahnen nicht, dass ihr Sohn die Gesamtschule als "Parkplatz" benutzt, weil er nicht weiß, was er werden soll. Läuft es schief, hat er mit 19 Jahren gerade einen Hauptschulabschluss - der immer weniger zählt.

Früher fanden die Dortmunder Hauptschüler noch einen Ausbildungsplatz bei Hoesch als Dreher oder verdingten sich in der Fabrik am Fließband. Dreher werden nicht mehr ausgebildet, die Fließbandarbeiten machen heute Maschinen. Die Schere zwischen Ansprüchen des Arbeitsmarktes und Schulabschlüssen geht immer weiter auseinander: Die ausländischen Jugendlichen sitzen in der Falle.

Sie teilen das Schicksal mit deutschen Hauptschülern, mit denen sie um die knappen Ausbildungsplätze konkurrieren. Eine brisante Situation, die auf beiden Seiten Ressentiments schürt. Die Ausländerfeindlichkeit ist unter deutschen Bildungsverlierern, wie die jüngste Shell-Studie zeigt, besonders hoch. Ausländische Jugendliche wiederum geben für ihr Versagen dem "deutschen Rassismus" die Schuld. Wenn man die Schüler kritisiert, berichtet ein Lehrer der Dortmunder Anne-Frank-Schule, heiße es oft: "Ey, haben Sie was gegen Ausländer?"


© Die Zeit 16/2000    

Antworten
Thomastrada.:

@heilh

 
15.11.01 18:18
...da sieht mal mal wieder, was Politiker und Lobbyisten mit ihrem Tun (und Lassen!) alles anrichten können!

Gruß,
T.
Antworten
Egozentriker:

alles eine frage...

 
15.11.01 18:22
der erziehung.
gut zureden und diskutieren sind halt nur bedingt tauglich.
meine meinung ist, dass man um (in maßen praktizierte) körperliche züchtigung nun einmal nicht herum kommt wenn man sich elterlichen respekt verschaffen möchte.
ein sehr grosses problem und die ursache für die meisten auf die schieffe bahn geratenen jugendlichen ist die fehlende zeit bzw. das desinteresse der eltern sich mit ihren kindern zu beschäftigen.
solange pappnasen wie britney spears und wie sie alle heissen die vorbilder der kinder sind und selbige nur konsum durch die medien eingeimpft bekommen wird sich nichts ändern. hier sind die eltern gefragt aber es ist wohl einfacher seine nachkommen vor dem tv oder pc abzusetzen und sie dank der überwiegenden mehrzahl an wertlosem und negativen input zu weltfremden schwachköpfen mutieren zu lassen.
Antworten
zombi17:

Ordnung fängt in der Zelle an

 
15.11.01 18:26
Die Zelle ist das Zuhause. Wenn das Zuhause nicht intakt ist , summiert sich alles. Eins der Ergebnisse ist Mehmet. Aber das ist kein Einzelfall.
Das kann man auch nicht an einer Nationalität festmachen.
Nur in diesem Fall bestand die Möglichkeiz der Ausweisung , die ich auch voll korrekt finde. Bei mir hätte er schon beim 3 Mal die Briefmarke auf den Arsch bekommen.
Es soll Jugendliche geben, die bei solchen Typen bewundernd aufblicken.
Ich erzähle Euch sicherlich nichts Neues , wenn ich behaupte : Umgang prägt.
Die Welt hat sich verändert. Gewalt gab es früher auch , doch die Brutalität,
die heutzutage zur Tagesordnung gehört ist erschreckend.
Bei und gibt es eine Schule die ich nur schwer bewaffnet besuchen würde.
Bewaffnete Jugendbanden ohne Hemmschwelle. Nötigung , Erpressung und Gewalt ist dort nichts außergewöhnliches. Ausländeranteil über 70%.
Ich bin extra umgezogen, damit meiner Tochter dieses Elend erspart bleibt.
Es gibt für alles Gesetze , nur keiner wendet sie an.
Umsonst bekommt die Schillpartei nicht soviel Stimmen.
Mich kotzt es an , mir jeden Tag sorgen machen zu müssen. Und meine Tochter ist noch klein.
Sorry , das mußte mal raus
Antworten
heilh:

an Zombie17

 
15.11.01 18:28
Deswegen nennst du dich Zombie.
Antworten
zombi17:

Blödmann

 
15.11.01 18:32
Ich achte unsere Gesetze und mir sind alle Willkommen die es auch tun.
Doch Stelle ich die Sicherheit unserer Kinder über alles.
Und dein Name ist zum Kotzen.
Antworten
mod:

Therapieurlaub in Argentinien, Portugal oder

 
15.11.01 18:40
Polen für alle jugendlichen Straftäter.

Das ist die Lösung!
Antworten
neander:

@zombi17

 
15.11.01 18:40
Schau dir mal dem sein "Pseudonym" genau an ! ! !

"heil h....." !

Alles Zufall oder was ? ? ?

  neander
Das sind Zustände... (Mehmet kommt wieder) 476408
Antworten
zombi17:

Habe ich doch gesehen

 
15.11.01 18:44
Wenn unser Verfassundsschutz auf Zack wäre..........
Den Rest spare ich mir
Antworten
Security1:

immer mit der Ruhe

 
15.11.01 19:20
Also bevor ich mich vorstelle,bin schon lange bei Arivaboard und
lese gerne eure Diskussion.
Ja ich bin ein Türke,und lebe hier in Deutschland Seit 1983.Bevor ihr über
mein Rechtschreibfehler rummeckert,möchte ich mich vorerst endschuldigen.
Ich war in der Schule mit rechtschreibung nicht so gut.
Ich bin glücklich Verheiratet habe 2 kleine jungs auf dennen ich sehr stolz bin,
Arbeite in einem Firma als Siemens CNC Programmiere.
Leider habe ich den Gefühl hier,nicht willkommen bin als (Ausländer)
ist mir auch egal,ich bin mit meine umfeld sehr zu frieden,
Leider Lese ich hier öffteres schlechtes über Ausländer warum?
weil da eine schlecht ist,sind doch hier lebende Ausländer alle schlecht.
ist das eure Argument,so wenig könnt ihr Denken.Mensch was seid ihr für Leute.
Ihr kennt doch nur ausserliche aussehen,habt ihr schon mal innerliche mitgefühl von den Leuten erlebt Gastfreundlichkeit u. hilfsbreit sind
ich glaube nicht,deswegen ist bei euch schwer das zu beurteilen weil ihr nicht genau weißt,was ist Normale Bürger  und KRIMINALITÄT ist.
Was noch schlimmer ist mit Kindermörder,da geht hier ganz gut um.
Mensch Leute bevor so ein mist rein stellt Überlegt euch mal ganz gut
wir alle Menschen sollen doch friedlich mitanander Leben wo ist das Problem.


gruß

Security
Antworten
DarkKnight:

Idiotendiskussion auf Bild-Niveau

 
15.11.01 19:24
Der Anwalt von Mehmet hat keine einstweilige Verfügung auf Einreise beantragt. D. h., mit der geplanten Beschwerde gegen den Beschluß auf Nichtzulassung einer Revision bleibt der mind. noch ein Jahr in der Türkei. Erfähruingsgemäß wird die bayerische Justiz dann die Revision doch zulassen, und bis der Prozeß entschieden ist, vergehen 5 bis 7 Jahre. Der kommt nie wieder.

DAS IST KÜNSTLICH HOCHGEKOCHT, MERKT IHR ÜBERHAUPT NICHTS ???
Antworten
zombi17:

Gut so! o.T.

 
15.11.01 19:31
Antworten
Kicky:

vielleicht sollte man nicht zu hart urteilen

 
15.11.01 19:54
auch ein Mehmet kann sich ändern,das sit der Sinn von Resozialisierung!
Muhlis Ari kommt zu einer Gerichtsverhandlung nach München
Susanne Güsten

Cerkezköy ist weit weg von München. Muhlis Ari hat knapp 2000 Kilometer zurückzulegen, wenn er am Mittwoch aus der nordtürkischen Stadt zu einer Gerichtsverhandlung nach Bayern kommt. Für den 15-Jährigen ist der Flug eine Reise in seine Vergangenheit als Serienstraftäter "Mehmet". Auch gut 15 Monate nach seiner Abschiebung hat Muhlis Ari in der Türkei noch keine Wurzeln schlagen können und will zurück nach Deutschland.
Zunächst einmal muss er sich aber mit einem dreitägigen Besuch wegen eines Gerichtstermins begnügen. Das Münchner Verwaltungsgericht verhandelt am Donnerstag darüber, ob seine Abschiebung rechtens war. Am 14. November 1998 nach Istanbul gebracht, wurde Muhlis in ein Straßenkinderasyl gesteckt. Obwohl seine türkischen Verwandten es ablehnten, den Tunichtgut bei sich aufzunehmen, ließ sich das Leben in Istanbul für den Jugendlichen zunächst nicht schlecht an. Der damals 14-Jährige mit dem für türkische Verhältnisse exotischen Pferdeschwänzchen war eine Zeitlang sogar ein Star. Wegen seines Bekanntheitgrades heuerte ihn der Teenie-Sender Kral-TV als Moderator an.

Der Höhenflug war aber bald vorbei. Im Januar 1999 kündigte ihm Kral-TV, und einen Monat später flog "Mehmet" auch aus der Wohnung, die er mit einem Kumpel geteilt hatte. Muhlis kehrte der Großstadt daraufhin den Rücken. In dem rund 100 Kilometer nordwestlich gelegenen Cerkezköy hat er sich ein neues, ruhigeres Leben aufgebaut. Tagsüber arbeitet er bei einer Schildermacherei und abends in einer Bar, um seine Ein-Zimmer-Unterkunft zu finanzieren. Seine Arbeitgeber und Kollegen beschreiben ihn als fleißigen jungen Mann. "Mehmet" sagt, seine Lektion habe er gelernt, er fühle sich "genug gestraft". Er wolle in Deutschland "ein vernünftiges, normales Leben führen  (Tagesspiegel im März 2000)


Antworten
nmx_lion:

das problem

 
15.11.01 19:57
ist das Türkische Eltern Ihre Kinder weder zu Ruhe noch zu Gerechtigkeit erziehen. Mir kommt es so vor als ob da überhaupt niemand ist der diesen Kindern zeigt wie man sich anständig aufführt. Den Eltern ist es doch egal ob die Kinder am Sonntag im Treppenhaus rumschreien oder im Supermarkt kräftig rumbrüllen. Ich kenn keine deutschen kinder die sich in der Öffentlichkeit so aufführen wie türkische Kinder. Auch dieses "ich bin Türke also besser als Du" gelaber kotzt mich sowas von an. Soll ich mich vielleicht noch entschuldigen wenn schlecht erzogene oder besser garnicht erzogene kinder mir ständig und an jeder Ecke auf die nerven gehen?

Sorry security1, aber es sind nicht die vorurteile von uns sondern die Erziehung die Ihr euren Kindern gebt! Nämlich garkeine!!!

Ich kenne keinen gut erzogenen Türken!

Ich bin nicht rechts oder links, ich hatte in der Schule einen Freund der war auch Türke, einer meiner besten Freunde damals. Inzwischen habe ich keine Lust mehr mit ihm was zu machen weil seine Freunde (türken) sich nur auf türkisch unterhalten, sich jedesmal abknutschen wenn sie sich sehen und über alles lachen was anderen passiert. Einfach nur weill anscheinend alles andere zu anstrengend ist???

Also wie man sieht ist meine Einstellung nicht durch vorurteile anderer sondern durch meine eigenen Erfahrungen entstanden. Die drei mal die ich von größeren und älteren Türken verprügelt wurde, werde ich hier nicht breittreten. Aber der Hass kann nicht nur durch vorurteile entstanden sein.

Inzwischen hat sich meine meinung aber deutlicher ausgeprägt... mehr sag ich dazu nicht mehr.

gruesse
ein geprägter aber verzeihender
nmx_lion

*security1* klingt irgendwie mehr nach Türsteher aber sind sicher wieder nur vorurteile!
Man erkennt ab einem gewissen Alter wem man trauen kann.
Antworten
zombi17:

Ich habe in meinen Leben auch schon viel .....

 
15.11.01 20:08
...Mist gebaut.
Doch wußte ich immer das es Mist ist.
Ich unterstelle Ihm mal das er es genauso sieht.

Und wenn wir immer nur das Gute im Menschen sehen , kommen wir nicht weiter.
Der Junge hat nicht vielen , sondern sehr vielen Menschen Schaden zugefügt.
Er war zig mal vorm Kadi.
Irgendwann muß mal gut sein. Ich weiß nicht wie es Euch geht , wenn ich früher Scheiß gemacht habe , gab es Sänge.
Immer nur Drohungen ohne Vollzug bringt absolut nichts , außer das dich keiner mehr Ernst nimmt.
Ich bin in dieser Beziehung leider Konservativ.
G Z
Antworten
vega2000:

Artikel aus der Süddeutschen Zeitung

 
15.11.01 20:11
Wait & see
Verwaltungsgericht
 
„Mehmet“ darf wieder zurückkehren
 
Richter berufen sich auf altes EG-Recht und ein psychiatrisches Gutachten – Stadt und Staat wollen hart bleiben.

Das sind Zustände... (Mehmet kommt wieder) 476548
 
Muhlis A. (AP )
 

Der als „Mehmet“ bekannt gewordene türkische Jugendliche Muhlis A. hat einen juristischen Sieg errungen: Die Stadt München muss ihm nun doch wieder eine Aufenthaltserlaubnis erteilen.

Das hat gestern der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) entschieden.

Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume Beyerle und Innenminister Günther Beckstein wollen sich dem Richterspruch aber nicht kampflos beugen und auf jeden Fall das Bundesverwaltungsgericht anrufen: Sie halten die Abschiebung des heute 17-Jährigen nach wie vor für richtig. Muhlis’ Rechtsanwalt Alexander Ebert dagegen ist zufrieden.

Zur Erinnerung: Muhlis A. ist im Juni 1984 in München geboren und auch hier aufgewachsen, jedoch türkischer Staatsbürger.

62 Straftaten

Die städtische Ausländerbehörde hatte sich wegen der kriminellen Vergangenheit des damals 14-Jährigen geweigert, seine Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern: Die Palette der 62 Straftaten reicht von Diebstählen über Raub bis hin zur Körperverletzung.

Dafür hatte ihn das Amtsgericht zunächst zu einem Jahr Freiheitsentzug verurteilt. Das Urteil erlangte allerdings keine Rechtskraft, weil Muhlis Anwalt dagegen Berufung einlegte und der Junge im November ’98 nach Istanbul abgeschoben wurde. Daraufhin stellte die Justiz das Strafverfahren ein.

Der VGH stützt sein Urteil auf zwei Punkte: Der Kläger habe einen Rechtsanspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis aufgrund eines alten Assoziationsabkommens zwischen der damaligen EWG und der Türkei (ARB 1/80).

Recht auf Anerkennung des Aufenthaltsrechts

Aus diesem Abkommen, meinen die Richter sinngemäß, stehe Muhlis als Sohn eines regulär in Deutschland arbeitenden Türken das Recht zu, sich auf ein x-beliebiges Stellenangebot zu bewerben. Dieses Recht beinhalte zwangsläufig die Anerkennung eines Aufenthaltsrechts.

Sein Aufenthaltsrecht könne nur eingeschränkt werden, falls durch ihn eine konkrete Gefahr für die öffentliche Ordnung ausgehe.

Diesen Punkt ließ der VGH-Senat durch ein psychiatrisches Gutachten klären. Die Richter: „Das kommt zu dem Ergebnis, dass eine konkrete Vorhersage, ob vom Kläger gegenwärtig die konkrete Gefahr neuer Verfehlungen von erheblichem Gewicht ausgehe, nicht eindeutig zu beantworten sei; dies erfordere ,hellseherische Fähigkeiten‘. Erfahre der Kläger bei einer Rückkehr in das Bundesgebiet Erfolgserlebnisse, sei mit seiner positiven Entwicklung zu rechnen. Bei einer Frustration könne es jedoch wieder zu einem Rückfall kommen. Letztlich bedürfe der Kläger weiterer therapeutischer Hilfe und einer Betreuung, um ihn bei einer Rückkehr aufzufangen. Wenn möglich solle er nicht mit den Eltern zusammenleben, sondern außerhalb des Elternhauses pädagogisch gefördert und in Zusammenarbeit mit seinem früheren Betreuer seine individuellen Probleme aufarbeiten können.“

Blume-Beyerle kündigt Beschwerde an

Zusammenfassend komme der Experte zu dem Ergebnis, „dass gegenwärtig kaum Gefahr erneuter strafrechtlicher Verfehlungen von erheblichem Gewicht vom Kläger ausgeht“, wobei sich diese Prognose auf einen eher kurzfristigen Zeitraum beziehe. „Diesem Abwägungsergebnis hat sich der VGH angeschlossen“.

Die Revision gegen das Urteil zum Bundesverwaltungsgericht wurde ausdrücklich nicht zugelassen (Az.: 10 B 00.1873).

Blume-Beyerle kündigte gestern an: „Wir werden Nichtzulassungsbeschwerde einlegen – und bis die Bundesrichter entschieden haben, bleibt ,Mehmets‘ Abschiebung wirksam.“

Auch Innenminister Beckstein hält Muhlis A. weiterhin für ein „Risiko“, unterstützt also diesen Kurs: „Wenn ,Mehmet‘ tatsächlich etwas dazu gelernt und sich gebessert haben sollte, wäre dies den radikal geänderten Lebensumständen während seines Aufenthalts in der Türkei zu danken.“

Anwalt: Rechtsmittel haben keine Chance

Und München Ex-Ordnungschef Hans-Peter Uhl: „Es wird höchste Zeit, dass die EU unseren Schutzbedürfnissen mehr Rechnung trägt.“

Anwalt Eberth dagegen gibt dem Rechtsmittel „keine Chance“: Er sei vielmehr zufrieden, dass der VGH festgestellt habe, dass man einen hier unwillkommenen Jungen nicht einfach „abservieren“ könne.
Antworten
zombi17:

Wenn es 62 überführte Straftaten waren

 
15.11.01 20:17
hat er mit Sicherheit 200 begangen.
Das ist jedoch reine Spekulation.
Worauf soll man noch Stolz sein , mir fällt nichts ein.
Z
Antworten
Kicky:

ich bin froh,dass wir in einem Rechtsstaat leben,

 
15.11.01 20:38
auch wenn es manchmal  etwas unbequem ist.Ihr wollt doch nicht in dieselbe Ecke wie diese hier www.propatria.org/thulenet/texte/geskrim/text0022.htm  ,die ich bei google fand
Antworten
Mr_Blue:

zu

 
15.11.01 20:39
JOHN MILLNER und Marabut => Idioten und Arschlöcher.
Antworten
zombi17:

@ Kicky

 
15.11.01 20:43
Was genau möchtest du zum Ausdruck bringen. Ich bin im Moment Überfordert.
G Z
Antworten
prom:

zombi17 zum Rechtsstaat gehört eben k e i n e

 
15.11.01 20:47
Meinungsfreiheit. *ggg*
Antworten
Marabut:

Mr Blue, du dumme Sau!

 
15.11.01 20:51
Ich sage das mal gleich direkt! Bei mir kommt es immer so zurück wie ich angeredet werde.
Und mit Ausländern habe ich nichts zu tun! Ich habe von jugendlichen Dauerstraftätern geredet, sonst von nichts! Und die machen auf Staatskosten Segeltörns bis nach Argentinien auf meine Kosten. Dabei gehört die nur so verprügelt, dass sie die nächsten 20 Jahre nicht mehr stehen und sitzen können! Und die anderen Jugendlichen könnten zusehen, dass sie nicht auch in Gefahr kommen! Und in SaudiArabien, Deinem Lieblngsland, hätte man sie längst aufgehängt! Du hinterlistiger Dummschwätzer!
Antworten
Security1:

nmx_lion

 
15.11.01 20:53
Das ist nicht richtig nmx_lion das Türkische Eltern ihrem Kindern nicht erziehen kann,welche Eltern wünscht sich das schon das ihre Kinder
Treppenhaus rumschreien oder im Supermarkt kräftig rumbrüllen u.s.w ich nicht.
Aber eins mußte ich dir recht geben es wird meißtens vernachlässig,ich bin auch
strängt dagegen Brutalität irgend wie im tat auszusetzen ein oder andere Personen körpelich verletzen würde.
Und lass lieber diese Argumete"Ich kenne keinen gut erzogenen Türken!


Security ist mein zweite Neben job,kein Tür steher,sondern(Sicherheit u.Person-Schutz).

Gruß

Security1
Antworten
zombi17:

cool bleiben , es sind nur Worte o.T.

 
15.11.01 20:54
Antworten
Kicky:

@Zombi

 
15.11.01 20:59
www.propatria.org/thulenet/texte/globallg/text0025.htm
siehste jetzt was ich meine? reinstes NPD-Territorium
www.propatria.org/thulenet/  wundert mich,dass die sowas ins Netz stellen dürfen
Antworten
zombi17:

Wir können noch so zetern

 
15.11.01 21:05
Die verkorkste Welt ändern wir nicht mehr.
Antworten
Mr_Blue:

nochmal Marabut

 
15.11.01 21:08
Idiot und Arschloch. Dir kann man's gar nicht oft genug sagen.
Antworten
maxperforma.:

Ist doch wieder klar....

 
15.11.01 21:09
wer gegen Kriminelle ist wird in die rechte Ecke gestellt
ist im Umkehrschluß jeder Kriminelle links?

@heilh: was soll das? poste doch unter Deiner richtigen ID ich weiß sowieso wer Du bist. Hier geht's nicht gegen Türken sondern gegen Kriminelle unter denen auch Türken sein können.

P.S.: Am besten wäre, wenn Mr_Blue nach Mehmet's Rückkehr als Erster von Ihm
zusammengeschlagen werden würde, dann würde er seine Einstellung überdenken!
Antworten
Egozentriker:

kicky

 
15.11.01 21:10
die site ist mit sicherheit nicht in deutschland gehostet...
Antworten
zombi17:

Die Überschrift muß lauten!!!!!!

 
15.11.01 21:13
Unsere Gesellschaft ist voll krank.

Vielen Dank , Ihr Machtgeilen Politiker.

Zombi
Antworten
Egozentriker:

ego-weisheit @ zombie

 
15.11.01 21:15
die politiker sind nur so schlecht, wie das volk dumm ist....
Antworten
zombi17:

Trotzalledem , bin jetzt weg .....

 
15.11.01 21:17
...mir fehlt heute die Kraft und ich habe keine Lust mehr.
Macht es gut.
Zombi
Antworten
prom:

Bericht zur Ausländerkriminalität enthält Vorschlä

 
15.11.01 21:18
Bericht zur Ausländerkriminalität enthält Vorschläge zur Prävention und Bekämpfung

Der Bundesrat hat am Dienstag vom Schlussbericht der Arbeitsgruppe Ausländerkriminalität (AGAK) Kenntnis genommen. Der Generalsekretär der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) wird eine Arbeitsgruppe leiten, die ein Umsetzungskonzept erarbeitet. Dabei ist den laufenden Projekten Rechnung zu tragen. Erste Ergebnisse sollen wenn möglich bis zur Herbstkonferenz der KKJPD Anfang November vorliegen.

Integrationsförderung als wichtigste vorbeugende Massnahme

Laut AGAK (bestehend aus Vertretern von Bund, Kantonen und Städten) kommt Massnahmen, die zu einer besseren Integration von Ausländerinnen und Ausländern in der Gesellschaft führen können, eine zentrale Bedeutung zu. Diese Beurteilung steht im Einklang mit den Aussagen der angehörten Sachverständigen, welche mangelnde Integration übereinstimmend als Hauptgrund für die hohe Ausländerkriminalität bezeichnet haben.

In diesem Zusammenhang ebenso wichtig erscheint der Arbeitsgruppe eine bessere Orientierung der Ausländerinnen und Ausländer über die Zuständigkeiten und Funktionsweise der Behörden sowie über die in der Schweiz geltende Rechtsordnung.

Verstärkte Kontrollen

Von besonderer Bedeutung sind andererseits wirksame vorbeugende und repressive Kontrollmassnahmen. Im Vordergrund stehen angemessene Kontrollen an der Grenze zur Fernhaltung von Personen mit kriminellen Absichten und Massnahmen zur Verhütung von Kriminalität im Landesinneren. Mit einer erhöhten Präsenz von Kontrollorganen lässt sich auch das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung verbessern.

Noch bessere nationale und internationale Kooperation

Sodann drängen sich Vorkehren für eine Optimierung behördlicher Zusammenarbeit auf, namentlich beim Informationsaustausch sowie bei der Auswertung und Verbreitung von Erkenntnissen. Hier unterstützt die AGAK vor allem die Zielsetzungen bereits pendenter Projekte wie "Überprüfung des Systems der inneren Sicherheit der Schweiz" (USIS), der polizeilichen Kooperationsverträge und der "Alpeninformationspartnerschaft" mit den Nachbarstaaten

Beim Kriminaltourismus dürfte die Möglichkeit des Strafvollzuges im Heimatstaat die Attraktivität nicht unwesentlich vermindern. Daher drängt sich eine rasche Unterzeichnung des Zusatzübereinkommens zum europäischen Überstellungsübereinkommen auf. Zudem sind die Anstrengungen des Bundes und der Kantone zur Vermeidung von Problemen bei der Papierbeschaffung und bei der zwangsweisen Rückführung in die Heimatstaaten konsequent fortzusetzen. Wenn immer möglich sind mit den betroffenen Staaten auch Rückübernahmeabkommen abzuschliessen.

Betreuung und Beschäftigungsstrukturen im Asylbereich

Im Asylbereich geht es in erster Linie darum, Personen mit krimineller Vergangenheit schon in den Empfangsstellen zu entdecken und sicher zu stellen, dass ihre Gesuche sowohl vom BFF wie von der Asylrekurskommission prioritär behandelt werden. Um zu verhindern, dass vor allem junge oder alleinstehende männliche Asylsuchende kriminell werden, müssen Betreuungsstrukturen und Beschäftigungsprogramme, wie sie in einigen Kantonen bereits vorhanden sind, gefördert werden. Für diejenigen Personen des Asylbereichs, die längere Zeit in unserem Land bleiben, namentlich für die vorläufig Aufgenommenen, sind präventive Massnahmen zur besseren Integration notwendig.

Keine Sicherheit ohne Preis

Die allgemein angespannten Ressourcen bei den betroffenen Behörden von Bund, Kantonen und Städten geben zu Bedenken Anlass. Die AGAK plädiert deshalb mit Nachdruck dafür, dass erkannte – personelle und materielle – Ressourcendefizite auf allen Stufen so rasch als möglich behoben werden. Dabei ist die Arbeitsgruppe überzeugt, dass eine angemessene Prävention generell günstiger zu stehen kommt als die Folgekosten von Versäumnissen.

Bern, 5. Juli 2001

Weitere Auskünfte:

Christoph Häni, Bundesamt für Ausländerfragen, Tel. 031/323 72 73

Beat Hegg, Generalsekretär KKJPD, Tel. 031/318 15 05

www.admin.ch/cp/d/3b447f67_1@fwsrvg.bfi.admin.ch.html
Antworten
maxperforma.:

jetzt weiß ich's Mr_Blue ist ein frustrierter

 
15.11.01 21:22
SCHALKER *gröhhhhhhl*

http://www.ariva.de/board/67510/thread.m?a=all

Na tut's noch weh???
Wie war's denn in der Champions League??
Mehmet als Maskottchen der Schalker wär doch eine tolle Resozialisierungs-
maßnahme - würde zu Euch passen
Antworten
Egozentriker:

hömma max....

 
15.11.01 21:23
sach jetz nix falsches...
Antworten
prom:

Ist es illegitim, wenn ein

 
15.11.01 21:25
Staat sich bemüht, kriminelle Ausländer fernzuhalten?


Darf man über eine solche Problematik nicht diskutieren ..

ohne gleich als Rassist, Rechter oder Ausländerfeind

beschimpft zu werden?  
Antworten
maxperforma.:

....

 
15.11.01 21:33
@ego: beim Mehmet sind wir uns aber einig oder?

@prom: in Deutschland leider nicht!
Antworten
benedikt:

Ich denke, dass das Problem viel tiefer sitzt

 
15.11.01 21:38
Die Politiker sollten sich vielleicht einmal Gedanken über Gesetztesänderungen machen. Auch die ganzen Anwälte, sogenannte Staranwälte, die sich als solches bezeichnen, die für solche Typen, egal ob Deutscher oder nicht Deutscher, Gesetzteslücken entdecken und erstreiten, sollten sich einmal überlegen, ob Sie in unserem freien Land weiterhin leben und arbeiten wollen.

Muss jetzt leider schluss machen, könnte gerade jetzt weiterdiskutieren.

Tschau
Antworten
Egozentriker:

@ max

 
15.11.01 21:43
aber hallo. ich poste lieber nicht, was ich so genau über die "mehmet" sache denke da ich sonst garantiert auch in die rechte ecke gestellt werde...
Antworten
Zick-Zock:

@kicky

 
15.11.01 22:02
die dürfen das reinstellen, der server steht nicht in der BRD:

Registrant:
Propatria (PROPATRIA2-DOM)
Postbox 8813
New Jersey, NJ 08012
US

Domain Name: PROPATRIA.ORG

Administrative Contact, Billing Contact:
Propatria, Administrator  (AP10831)  webmaster@PROPATRIA.ORG
Propatria
c/o WP/Micetrap
Turnersville, NJ 08012
+47 666881488
Technical Contact:
Administrator, System  (RRL37)  NO-SPAM@BOSSCHAOS.NET
BossChaos.net LLC.
PO Box 262
Norwalk, CT  06852-0262
US
(203) 555-1212



zu der mehmet sache nur soviel:

ich kenne freundliche und nette türken, und ich kenne das gegenteil.

die letzteren sind leider in der mehrzahl.

gruß
zick-zock
Antworten
mod:

Vielleicht, zick-zock, sind die ja nicht nett,

 
15.11.01 22:21
weil man ihnen "nicht nett" begegnet.

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

MfG
Antworten
nmx_lion:

andererseits

 
15.11.01 22:41
sind es immer deutsche die kleine mädchen vergewaltigen...

@security
ich habe ja auch nichts gegen dich aber ein bischen rücksicht auf
andere zu nehmen ist halt nicht drin bei euch. Da hab ich noch nie
was anderes erlebt.
aber das ihr kriminelle seid kann ich nicht sagen.
Das bischen Drogenhandel, naja ich mein das seid ja nicht nur ihr!
Ich habe als Beispiel innerhalb von 1 1/2 jahren mehrere lkws aus der türkei verzollt. nach dieser zeit wurde einer dieser "Tempo"
LKWs, farbe blau-gelb und immer vom feinsten!! in holland mit halber Ladung kokain erwischt. und ich hab den verzollt, krass oder?
ich hätte auch in den knast kommen können dafür, total ahnungslos. Habe den artikel in der zeitung gelesen, ist aber schon 2 jahre her.
da war bestimmt jedesmal was drin.

wenn ich dran denke wie hier junge mädchen abhängig gemacht werden und sich irgendwann verkaufen müssen wird es mir schlecht!
Du kannst die kriminelle veranlagung der mehrzahl hier lebenden türken aber nicht verleugnen. Euer land ist doch schön, also seid ihr doch nur wegen dem geld hier! wenn ich türke wäre, dann würde ich zurück gehen und würde mir ein schönes leben machen. das geht natürlich nicht wenn man kriminell ist, denn die strafen sind extrem hart im vergleich zu hier.


In Hamburg widerum ist das klima zwischen den leuten optimal, ich schätze das etwa 50% zugezogene aus dem ausland in hamburg wohnen. aber ich finde es optimal wie die leute sich verstehen. ganz ehrlich.

man weiss z.b. das deutsche tugenden fleiss, ehrgeiz und sauberkeit sind.
von türken weiss ich nur das sie gut feilschen können. bitte mehr info!!!


Antworten
mod:

Die jeweilige Elite kommt bestimmt

 
15.11.01 23:42
nicht zu uns!
Antworten
OOOT:

krass...

 
15.11.01 23:47
Als nächstes wird Ariva wohl mit Bannern der DVU werben können, scheint die richtige Zielgruppe zu sein (nicht alle, aber wohl der größte Teil)
Tja, so kann man sich in Menschen Täuschen von denen man eigentlich mehr erwarten könnte...
Antworten
Egozentriker:

@ mod

 
15.11.01 23:54
ist das die art von vorauseilendem schuldgefühl, die man so gerne bei uns deutschen sieht ?

sorry, aber ich kann sowas echt nicht mehr hören. "och ja, die ärmsten sind doch nur so geworden weil wir alle böse ausländerhasser sind".
wenn's so ist, warum verpissen sich diese arschgeigen nicht einfach ?
kann ich euch sagen. weil deutschland das paradies für solche leute ist.
es traut sich doch keiner, dass maul auf zu machen aus angst, als nazi beschimpft zu werden.
ausländer ? straffällig ? und tschüss !!!
unsere justiz hat genug mit kriminellen deutschen zu tun....
Antworten
estrich:

Ihr vergesst, daß Mehmet

 
16.11.01 01:03
ein deutsches Produkt ist. Seine Kriminalität hier entwickelt hat. Was soll der denn in der Türkei? Er hatte mit der Türkei fast nix am Hut, der konnte noch nicht einmal türkisch. Stellt euch vor, euer Kind wird kriminell und daraufhin wird es in ein fremdes Land ausgewiesen. Das ist wie in der frühen Sowjet Union, wo Kriminelle nach Sibirien verbannt wurden.

Er selber war psychisch wahrscheinlich schwer angeschlagen, Jugendkriminalität ist ein Thema für Psychologen und Sozialarbeiter.
Seine Ausweisung war ein barbarischer Akt und kommt einer Ausetzung gleich.
Mir tut das Kind einfach nur leid. Sowohl seine Ausweisung, als auch der Hickhack, der augenblicklich stattfindet, ich möchte nicht mit ihm tauschen.

Ich denke aber auch nicht, daß eine Rückführung in die alte Umgebung (nach D) unbedingt das richtige ist. Wir diskutieren hier über ein junges aber schon verpfuschtes Leben.
Damit will ich nicht verharmlosen, welches Trauma die Opfer von der kriminellen Übergriffe quält. Das wäre auch noch mal einen Thread wert.

Antworten
mod:

estrich, wenn Dich oder Dein Kind (?)

 
16.11.01 01:08
Mehmet krankenhausreif geschlagen hätte (rein hypothetisch), würdest Du dann auch noch Mitleid mit dem "Kind" haben?

MfG
Antworten
n1608:

Stellungnahme von Mehmet!

 
16.11.01 08:40
Ey Was wollt de eischentlich? erst leute wie misch anwerbe nak deutschenland und dann belneidischt sein, wenn unser volk mal bissche spaß habe will. de gansse schadaraftate habisch so sowieso nischd begange. de is scheißlüge de deutsche justiss. mein abschiebung make doch sowieso nur deutlich dass deutschenland faschistischer polisseistaat ist. de siehts du an meinem kumpel össdemir. is gebürtischer kurde, lebt aber seit 15 jahre in istanbul und bekomme keine asyl. außerdem wird mein volksgrubbe an alle egge und ende diskriminiert. jetsst solle wir auk noch de deutsche sprake lerne und uns integriere. demnächst soll isch so womöglich noch für mein sossialhilfe arbeite gehe, dabei kann isch so besser schwarss paar autos aufbreke. aber was solls. lieber staat de isch so gut verarsche kann, als staat wo isch so schuhe putsse muß, weil autos klaue und körperverletssung als vorschadarafe direkt peitschenhiebe ssur folge hat. weissu
Antworten
prom:

Mehmet kostet 102.200 Mark im Jahr

 
24.11.01 20:23
Samstag, 24. November 2001     Berlin, 20:18 Uhr

Ob CSU, SPD oder parteilos: In München wehren sich alle Verantwortlichen gegen die drohende Rückkehr des jungen Serientäters

Von Jochen Kummer

Die Probe aufs Exempel in der Ausländer- und Zuwanderungspolitik kommt für die Bundesregierung schneller als gedacht: Rot-Grün wird an dem konkreten Beispiel eines jungen Türken Farbe bekennen müssen, wie ernst es ihr mit der Abschiebung krimineller Ausländer ist.

Es geht um den unter dem Namen Mehmet bundesweit bekannt gewordenen türkischen Serienstraftäter Muhlis A., 17. Jahrelang hat dieser gewalttätige Junge seit seinem zehnten Lebensjahr erst München und schließlich ganz Deutschland in Atem gehalten. Im November 1998 konnte er in die Türkei abgeschoben werden. Aber jetzt darf der türkische Staatsbürger Mehmet nach Deutschland zurückkehren. So hat es ein hohes Gericht entschieden.

Das kann Deutschland teuer zu stehen kommen. Der Intensivtäter Mehmet wird den deutschen Steuerzahler nach seiner Rückkehr jährlich über 100.000 Mark kosten. Diesen Betrag im Rahmen der Jugendhilfe kalkulieren die städtischen Münchner Behörden nach Informationen der WELT am SONNTAG bereits für Mehmet ein.

Die Behörden gehen von folgender Rechnung aus: Mehmet muss nach seiner Rückkehr nach Deutschland erneut eine so genannte "Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung" (ISE) erhalten, wie bereits vor seiner Abschiebung. Der Tagessatz betrug schon damals 280 Mark - das ergibt pro Jahr 102.200 Mark.

Mehmet ist das traurige Beispiel eines jugendlichen Intensivtäters. Schon im Alter von zehn Jahren ist der 1984 in München geborene Mehmet kriminell geworden. Mit Körperverletzung und Erpressung fing es an. Schüler trauten sich nicht mehr auf die Straße - aus Angst vor dem körperlich überlegenen Türken. Alle Ermahnungen und Gespräche der Schul- und Jugendbehörde mit seinen Eltern blieben fruchtlos. Mehmet erhielt vom städtischen Jugendamt sogar die teure "Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung" mit einem Sozialbetreuer ganz für sich ganz allein, dazu noch einen Privatlehrer.

Trotzdem beging der junge Gewalttäter aber weitere Straftaten: Mit 14 Jahren war sein Sündenregister auf 62 Straftaten angewachsen: immer wieder Körperverletzung, Raub, Ladendiebstahl. Aber nie konnte Mehmet vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden, weil er nach deutschen Recht noch nicht strafmündig war.

Selbst diese Schwelle schreckte ihn nicht: Als er mit 14 Jahren dann strafmündig wurde, beging er wieder einen schweren Raub mit Körperverletzung. Nun konnte er in Haft genommen werden. Das Tauziehen um die Abschiebung des in Deutschland geborenen türkischen Staatsbürgers begann: Im Oktober 1998 wurde er wegen des Raubes zu einem Jahr Jugendhaft ohne Bewährung verurteilt. Da erst gelang es den deutschen Behörden, Mehmet im November 1998 in ein Flugzeug nach Istanbul zu setzen und in die Türkei abzuschieben.

Jetzt aber darf Mehmet nach Deutschland zurückkehren. So hat es der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München entschieden.

Mehmet hatte vor dem Verwaltungsgerichtshof auf Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung durch die Stadt München geklagt. Sein Anwalt sagte, Mehmet habe im Heimatdorf seiner Sippe in einer Lackiererei gearbeitet, sei aber mittlerweile arbeitslos. Er habe dort nie Fuß gefasst. Die Landeshauptstadt München muss ihm eine Aufenthaltserlaubnis erteilen.

Das Gericht bejahte Mehmets Anspruch auf Rückkehr. Es berief sich dabei auf einen entsprechenden Beschluss des Assoziierungsrates EWG/Türkei aus dem Jahr 1980.

Es sind Feststellungen des Verwaltungsgerichtshofes selbst, die die Münchner Behörden jetzt alarmiert haben. Die Richter berufen sich auf ein psychiatrisches Gutachten. In einer Verlautbarung des Gerichts finden sich unter anderem folgende Feststellungen:

"Die Gutachter gehen davon aus, dass der Kläger (Mehmet) aufgrund seiner Erfahrung in der Haft insgesamt eine positive Entwicklung durchlaufen habe, wenngleich sie auch ungünstige prognostische Faktoren festgestellt haben. So bestehe beim Kläger weiterhin eine beachtliche Selbstunsicherheit bezüglich der eigenen Leistungsfähigkeit. Außerdem sei wohl die Aggressivität des Klägers nicht merklich gesunken. Ferner sei zu berücksichtigen, dass der Kläger in seiner Persönlichkeitsentwicklung gestört sei, unter Anpassungsstörungen und Überforderung leide und keine stabile Beziehungserfahrung habe. Diese Gesichtspunkte ließen die Perpetuierung (die Fortsetzung in gleicher Weise) seines früheren Verhaltens wahrscheinlich sein."

In der Verlautbarung des Gerichts heißt es weiter: "Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass eine konkrete Vorhersage dazu, ob vom Kläger gegenwärtig die konkrete Gefahr neuer Verfehlungen von erheblichem Gewicht ausgehe, nicht eindeutig zu beantworten sei; dies erfordere ,hellseherische Fähigkeiten'. Erfahre der Kläger bei der Rückkehr in das Bundesgebiet Erfolgserlebnisse, sei mit einer positiven Entwicklung zu rechnen. Bei einer Frustration könne es jedoch wieder zu einem Rückfall kommen."

Das Gericht nennt die Folgerungen aus dem Gutachten: "Letztlich bedürfe der Kläger weiterer therapeutischer Hilfe und einer Betreuung, um ihn bei einer Rückkehr aufzufangen. Wenn möglich solle er nicht mit den Eltern zusammenleben, sondern außerhalb des Elternhauses pädagogisch gefördert und in Zusammenarbeit mit seinem früheren Betreuer seine individuellen Probleme aufarbeiten können."

Eine Revision gegen das Urteil lässt das Gericht nicht zu. Nur gegen diese Entscheidung der Nichtzulassung der Revision kann Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt werden.

"Die Beschwerde ist bereits geschrieben", sagte die Leiterin des Münchner Ausländeramtes, Claudia Vollmer, gestern WELT am SONNTAG: "Kommende Woche wird sie eingelegt."

In München herrscht darüber in allen politischen Lagern Einigkeit: Die Leiterin des Münchner Ausländeramtes wird den Linken zugerechnet. Der jetzige, in München für Abschiebungen zuständige Kreisverwaltungsreferent ist ein Parteiloser, der auf Vorschlag der SPD eingesetzt wurde. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude ist SPD-Mitglied. Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle warnte ausdrücklich, "dass Mehmet nach wie vor eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung ist".

Auch Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) kündigte eine Beschwerde an. Mehmets Taten seien Ausdruck extremer Verrohung und Gewaltbereitschaft, sagte der Minister. Das Gutachten bescheinige Mehmet zwar, reifer geworden zu sein. "Spätestens dann, wenn er in seine Neuperlacher Clique zurückkehrt, droht aber doch ein Rückfall in frühere Verhaltensmuster", sagte Beckstein.

Und der CSU-Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Uhl, der 1998 als ehemaliger Münchner Kreisverwaltungsreferent mit der Abschiebung Mehmet befasst war, hat nun zwei schriftliche Fragen an die Bundesregierung gerichtet und dem Vorgang damit bundespolitische Brisanz gegeben.

Uhl will wissen, welche Maßnahmen die Bundesregierung in Fällen wie Mehmet ergreifen will, um weitere schwere Straftaten von jugendlichen kriminellen Ausländern zu verhindern. Und zweitens, ob die Regierung durch ihren Innenminister Schily auf europäischer Ebene darauf hinwirken will, dass eine Abschiebung trotz des Beschlusses des Assoziierungsrates EWG/Türkei erlaubt bleibt.

Mehmet wird so zum Exempel für die Ernsthaftigkeit der Zuwanderungspolitik von Bundeskanzler Schröder und Innenminister Schily. AP/DDP/DPA/HR

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