Die letzten news könnten einen falschen Eindruck erwecken?
Meine intensive Fernbeziehung zu Mindoro Resources läßt mich die Dinge vielleicht etwas anders sehen als sie wahrscheinlich das breite Publikum interpretiert?
Die Daten die in dieser news enthalten sind sagen etwas verklausuliert etwas über die Wertigkeit der Projekte und über anstehende Termine aus. Mein post
#480 kann man nur verstehen wenn man sich tief in die Materie von Mindoro eingearbeitet hat. Mindoro steht vor Meilensteinen in seiner Geschichte. Seit 1996 haben sie auf den Philippinen exploriert, schon nach dem was bis jetzt in den Resourcentabellen steht sehr erfolgreich, wenn man diesen Explorer mit anderen vergleicht. Sie haben es nur bis Heute aus verschiedenen Gründen nicht geschafft in Produktion zu gehen. Dazu zählten mehrere Krisen und die Marktpreise die den Weg in die Produktion immer wieder verhinderten. Nun ist es langsam so weit, Mindoro wird diese Hürde nehmen. In der news unten ist die Sinterung bzw das thermal Upgarding für lateritische Erze angekündigt. Sofern die Scoping Study positive Werte erbringen wird, wird ohne weitere Prüfungen wie PEA oder PFS sofort die BFS begonnen. Das heißt wenn man die weiteren Zusammenhänge auslegt, nichts anderes als das Mindoro schnellstmöglich die Produktion für Nickel pig iron anstrebt. Unterstützt wird das mit der Aussage aus dem Phase 2 Projekt " Ein Teil der Ressourcenschätzung wird dem Zeitplan für die Rahmenbewertung des Phase-1-Eisen-Nickel-Sinter-Projekts zugewiesen werden." es ist zu erkennen was hinter diesem Satz steckt, man wird für die Sinterung keine eigenständige Resourcenschätzung erstellen, sondern man wird die Resourcenschätzung dafür aus dem Phase2 Projekt, der Sinterung zuweisen.
Auf die technischen Bedingungen zur Sinterung braucht man nicht weiter eingehen sie sind in der news beschrieben und stehen erst einmal bis zur scoping study so für sich. Was aber hier falsch gesehen werden könnte sind die Bemerkungen zu den Nickel-Zielen die bisher "nicht so ergiebig" waren wie die Vorgaben es erhoffen ließen.
Die Vorgaben waren für die Gebiete ausser Agata Nord mit 50Mt – 70Mt Ni geschätzt worden, nun sollen es "nur" die Hälfte der Schätzungen werden also 25Mt – 35Mt zusätzlich zu Agata Nord das mit 34,28Mt eingeht. Wie durch news bekanntgemacht wurde, hat Mindoro Die Liegenschaft Agata Süd gegen Royalities zurückgekauft, so das die gesamten Nickelliegenschaften 1240ha bedecken. Agata Nord macht davon 340ha aus die weiteren Gebiete 900ha. Die südlichen Projekte Agata Süd Bolobolo und Karihatag mit ca 450ha wurden schon exploriert. Die nördlichen Projekte mit ebenfalls 450ha werden erst noch exploriert. Zusammengenommen könnten dann geschätzte 59,28Mt – 69,28Mt an Nickelresourcen herauskommen. Das würde nach dem heutigen Stand der Resourcen und der PEA, beinahe eine Verdoppelung der LOM bedeuten. Was dabei aber völlig untergeht ist der Umstand der Aufteilung des Erzes in seine drei großen Kategorien Laterite, Limonite und Saprolite. Warum ist das wichtig, ganz einfach, alle Resourcen die möglicherweise nicht in die Nickelproduktion mit 18000t/a gehen, können in die Sinterung gehen. Denn wie in den Absätzen zur Sinterung beschrieben werden dafür die Erze verarbeitet die geringere Nickelanteile und dafür aber hohe Eisenanteile haben.
Die Preise die für Nickel pig iron pro Tonne am Markt zu erreichen sind kann man nur schätzen, es dürften nach dem Eisen pig iron um die 200$ gehandelt wird, je nach Qualität bzw. der Höhe des Nickelanteils, hier " iv) Gesamtanreicherung vom Durchsatz zu magnetischen Bestandteilen: 2 bis 3-fach Nickel, 1,4 bis 1,9-fach Eisen". Daraus kann man für das Nickel- pig-iron folgern, der Nickelanteil wird bei etwa 1% und der Eisenanteil bei etwa 65% liegen. Daraus ergibt sich für Nickel ein Anteil von 10kg/t was 22lbNi entspricht bei Marktpreisen von 10$/lb liegt allein der Nickelanteil bei ca 220$. Addiert man beides auf erhält man den theoretischen Wert von 420$/t Nickel pig iron. Nur auf Agata Nord lagert über 6Mt Laterit, das theoretisch einen Wert nach der Sinterung von ungefähr $2,5B hat. Sollten die Bohrergebnisse für die weiteren Resourcen also wirklich weniger hohe Nickelgrade ergeben sehe ich darin keinen echten Nachteil, ganz einfach weil die Nickel Projektgröße in Phase1 und Phase2 aufgeteilt sind und sich gegenseitig ergänzen. Mindoro hat das so schon weit im Vorfeld erkannt, den Beweis dafür haben sie mit der Exploration von Agata Süd geliefert. Wer die alten news von vor 2007 kennt, weiß das dort die Nickelwerte geringer waren als auf Agata Nord und Mindoro damals keine weitere Exploration vorgesehen hatte. Damals war auch nur die DSO mit WMT im Gespräch, die sich nach den Untersuchungen erst bei Preisen in Richtung $30000t sicher gelohnt hätte. Dazu kann man den Nickel-Chart befragen, der zeigt in 2006 einen Spitzenpreis für Nickel von $50,000t an.
http://www.infomine.com/chartsanddata/...?z=f&g=127670&dr=10yDie Rückgabe der GoldFields Batangas Liegenschaften ist ein weiterer Glücksfall, der auf die aktuellen Goldpreise zurückzuführen ist. Wenn man die Homepage mit den entsprechenden Seiten durchblättert, dann sieht man was Gold Fields vorhat, sie kaufen fertige Projekte mit hohen Erzgehalten die sich schon in Produktion befinden, weil der Markt GFI durch die hohen Goldpreise dazu in die Lage versetzt hat. Da ist Batangas in der entstandenen Situation nur ein Klotz am Bein von GFI. Für Mindoro werden sich dagegen beste Möglichkeiten im Kupfer-Gold Sektor ergeben. Nach meiner eigenen Einschätzung liegen nur auf dem zum Teil schon explorierten low grade Porphyr auf Pica ca 300,000oz – 500,000oz Gold für die gesamten Batangas Gebiete kann man zwar keine Aussagen machen, bekannt sind aber die Resourcen auf Archangel die mit insgesamt ca 570,000oz Gold NI43-101 gesichert sind.
http://www.mindoro.com/s/...per-Gold-Prospect-Defined-at-Lobo-ProjectDarüber würde so manche Explorerklitsche eine riesige Geschichte basteln. Bei Mindoro ist das "noch" im Hintergrund, das wird sich spätestens mit den ersten drills auf den Kupfer-Gold Liegenschaften auf Surigao und Batangas nach der Fertigstellung der Resourcen auf Pan de Azucar ändern. Pan de Azucar wurde nicht wegen Kupfer-Gold exploriert sondern wegen der hohen Schwefelanteile im Boden, die für das Nickelprojekt als Säurespender in der Plant und für die PFS gebraucht werden. Auf Pan de Azucar wurde ebenfalls eine Porphyr Anomalie festgestellt, sie liegt 700m westlich von dem in Arbeit befindlichen Gebiet Valderama unter Asparin Hill. Zu finden untenim Link unter "Magnetic Anomalies" letzter Satz. Die letzten Abgrenzungsbohrungen, besonders drill PDA28 deutet darauf hin. Bei Mindoro wird es noch manche Überraschung geben!
http://www.mindoro.com/s/...Intersections-From-Pan-De-Azucar-DrillingDie letzte news macht reinen Tisch zwischen Jon Dugdales australischen Ambitionen und den canadischen Ansprüchen. Schade finde ich, das Penny Gold Mindoro verläßt. Sie hatte die IR für die Performance 2005 – 2008 verantwortet. Die damaligen Kurse zeigen welch gute IR-Arbeit sie abgeliefert hat. Niemand ist unersetzlich! Die weiteren Änderungen im Board sind nur konsequent. Wenn es die Kanadier so sehen wie ich, dann haben sie damit keine Probleme, denn ich investiere in eine Story, wo die stattfindet ist mir egal, Hauptsache sie findet bald statt! :)))
http://www.alphatrade.com/news/stories/AM/...CANADAPR_0716560001.htmlIRW-PRESS
MINDORO LTD: Mindoro erhält positive Untersuchungsergebnisse für thermische Aufbereitung, nimmt Phase-1-Rahmenbewertung für Eisen-Nickel-Produktion auf und stellt Update zu generellen Fo
Autor: IRW Press | 29.07.2011, 08:45
Mindoro erhält positive Untersuchungsergebnisse für thermische Aufbereitung, nimmt Phase-1-Rahmenbewertung für Eisen-Nickel-Produktion auf und stellt Update zu generellen Fortschritten zur Verfügung
• Thermische Untersuchungen liefern signifikante Eisen- und Nickelanreicherungen, wichtiger Meilenstein für frühe Produktion
• Rahmenbewertung und wirtschaftliche Evaluierung der Phase-1-Eisen-Nickel-Produktion eingeleitet
• Vormachbarkeitsstudie für das Phase-2-Säurelaugungs-Nickelprojekt macht gute Fortschritte, Fertigstellung für Oktober vorgesehen
• Regionale Bohrungen für weitere Nickelressourcen halten weiter an; Steigerung der Ressourcen für das 3. Quartal vorgesehen
• Nickelexplorationsziel (Januar 2010) wird geprüft; Verkleinerung wahrscheinlich
EDMONTON, ALBERTA, 28. Juli 2011 – Mindoro Resources Ltd (TSXV: MIO; ASX: MDO; Frankfurt: WKN
906167) ist erfreut, die positiven Ergebnisse der thermischen Aufbereitungsuntersuchungen im Labor- und großformatigen Maßstab an Lateritproben des Nickelprojekts Agata, die eine bedeutende Aufbereitung des Eisens und Nickels ermöglichen, bekanntzugeben. Aufgrund der viel versprechenden Ergebnisse hat Mindoro eine Rahmenbewertung zur Untersuchung der potenziellen Eisen-Nickel-Sinterproduktion aufgenommen. Diese soll bis September 2011 fertiggestellt werden.
Der Sinter- und Teilreduktionsvorgang umfasst die Erhitzung des lateritischen Gesteins in einem Hochofen, der eine Temperatur von mehr als 1000 Grad Celsius (ºC ) aufweist, in Gegenwart eines Reduktionsmittels wie Kohle. Hierbei wird jegliche Feuchtigkeit, einschließlich des Wassers in den Tonmineralen, ausgetrieben und der Sauerstoffgehalt aufgrund der Reaktion mit der Kohle reduziert. Ein reduziertes Eisen-Nickel-Sinterprodukt besitzt keinen Feuchtigkeitsgehalt, verbesserte Mischeigenschaften und insbesondere drastisch verringerte Verschiffungskosten, was im Vergleich zur direkten Verschiffung von nicht aufbereitetem Lateriterz zu einer Wertsteigerung führt.
„Wir sind mit den Ergebnissen der Untersuchungen zur thermischen Aufbereitung äußerst zufrieden. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in Hinblick auf die Wertsteigerung und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit einer möglichen ersten Produktionsphase, “ sagte Jon Dugdale, President und CEO von Mindoro. „Die Durchführung einer Rahmenbewertung mit einer positiven wirtschaftlichen Evaluierung würde zu einer Machbarkeitsstudie der Phase-1-Produktion führen.“
Mindoro verfolgt einen ganzheitlichen zweiphasigen Ansatz zur Erschließung des Nickelprojekts Agata. Phase 1 beruhte ursprünglich allein auf direkt verschiffbarem Erz (DSO), wie in den Ergebnissen der wirtschaftlichen Erstbewertung vom 29. März 2011 bekanntgegeben wurde. Die thermische Aufbereitung besitzt jedoch das Potenzial, die Wirtschaftlichkeit der Phase 1 beträchtlich zu verbessern und somit den Einfluss der aktuell unsicheren Marktlage für nicht aufbereitetes DSO zu mäßigen.
Das Laterit bei Agata verfügt über eine Schicht am oberen Ende des Profils, das als „rostfarbenes Laterit“ bezeichnet wird. Diese Schicht ist überaus eisenreich (Fe), ihre Nickelgehalte (Ni) sind jedoch geringer (>45% Fe, <0,9% Ni). Jüngste Bohrungen bei Agata durchteuften mächtige Abschnitte diesen Materials; in Bohrung ALS001 wurden beispielsweise 50% Fe, 0,59% Ni und 0,11% Co auf 4,7 m, die an der Oberfläche begannen, durchteuft (siehe Pressemitteilung vom 6. Juli 2011). Gespräche mit potenziellen Abnehmern geben zu erkennen, dass dieses Material als DSO-Produkt von der chinesischen Stahlindustrie gefragt ist. Mindoro ermittelt derzeit den potenziellen Absatzmarkt für ein aufbereitetes Eisen-Nickel-Sinterprodukt, das auf dem oberflächennahen Material beruht, welches wiederum ansonsten in der zweiten Phase der Erschließung bei der Aufbereitung mittels Säurelaugung Abfallgestein wäre.
Aufgrund dieser Ergebnisse hat Mindoro eine Rahmenbewertung und wirtschaftliche Erstbewertung für das thermische Aufbereitungsprojekt anhand von zwei Szenarien begonnen. Das erste Szenario nimmt eine Produktion von 120.000 Tonnen Eisen-Nickel-Sinterprodukt pro Jahr und das zweite eine Jahresproduktion von 600.000 Tonnen an. Die Rahmenbewertung wird die Investitions- und Betriebskosten, die zugrundeliegende Infrastruktur und die Vermarktung des Endprodukts untersuchen.
Die Rahmenbewertung, deren Fertigstellung für Ende September 2011 vorgesehen ist, wird die notwendigen Informationen bereitstellen, die es dem Unternehmen erlauben werden, die Genehmigungen auf den neusten Stand zu bringen und das Phase-1-Eisen-Nickel-Sinter-Projekt in die Machbarkeitsphase zu bringen.
Vormachbarkeitsstudie für Phase 2
Die Phase-2-Vormachbarkeitsstudie für das Nickelprojekt Agata macht aufgrund der positiven wirtschaftlichen Erstbewertung (PEA), die am 29. März 2011 veröffentlicht wurde, gute Fortschritte. Die PEA belegte bei einer Jahresproduktion von 18.000 Tonnen Nickel als Zwischenprodukt sowie geringen Betriebskosten von 1,65 US$ pro Pfund Nickel, dass das Projekt eine Laufzeit von 15 Jahren sowie unter Annahme eines Nickelpreises von 10 US$ pro Pfund Nickel einen Kapitalwert von 390 Millionen US$ besitzt.
Die metallurgischen Testarbeiten, die bei den Laboren von SGS Minerals in Lakefield (Kanada) durchgeführt werden, haben die überaus hohen Nickelgewinnungsraten sowie die schnellen Laugungszeiten der Ressourcen bei Agata, die in den ersten Untersuchungen erreicht wurden (siehe Pressemitteilung vom 13. Dezember 2010), bestätigt. Standorte für die Aufbereitung und Lagerung der Reststoffe sind ausgewählt worden und die technische Planung ist in Bearbeitung. Diese soll bis Oktober 2011 fertiggestellt werden.
Explorationsprogramm zur Ressourcenerweiterung
Das Unternehmen hat beim Explorationszielgebiet (circa 900 Hektar) methodisch Bohrungen niedergebracht; diese verfolgen das Ziel, die vorliegende Nickel-Laterit-Ressource bei Agata zu erweitern. Bisher wurden auf etwa der Hälfte des Gebiets Bohrungen durchgeführt. Das Unternehmen wartet derzeit auf den Eingang der endgültigen Ergebnisse, bevor eine Steigerung der Ressourcenschätzung fertiggestellt werden wird. Die Ressourcenschätzung wird vornehmlich gemessene und angezeigte Ressourcen beinhalten und der Bestandsaufnahme der Tagebauressourcen sowie der Einarbeitung in den Zeitplan der Phase-2-Vormachbarkeitsphase dienen. Ein Teil der Ressourcenschätzung wird dem Zeitplan für die Rahmenbewertung des Phase-1-Eisen-Nickel-Sinter-Projekts zugewiesen werden.
Das vorläufige Ressourcenmodell zeigt, dass die mineralisierten Gebiete, bei denen bis dato Bohrungen durchgeführt wurden, nicht so mächtig oder durchgängig sind, wie das vom ursprünglichen Explorationsziel für diese Gebiete angenommen wurde (siehe Pressemitteilung vom 11. Januar 2010). Es verbleiben fünf weitere Explorationszielgebiete, bei denen Bohrungen niedergebracht werden müssen: San Jose, Tapian-MAMATFA, Tapian-Corplex, Villariza und Mat-I. Zu diesem Zeitpunkt sieht es so aus, als ob das Ausmaß der Ressourcenerweiterung für die bebohrten Gebiete lediglich die Hälfte dessen betragen könnte, was im Explorationsziel vom Januar 2010 für diese Gebiete geschätzt wurde. Es müssen weitere Daten zusammengetragen werden, bevor die Ressourcen bei den Gebieten des Explorationsziels, bei denen bislang Bohrungen niedergebracht wurden, vollständig modelliert und geschätzt werden können. Der Bericht wird im dritten Quartal erwartet.
Jon Dugdale erklärte: „Obwohl es so scheint, dass das Explorationsziel nicht so groß ist, wie wir ursprünglich angenommen hatten, glauben wir, dass ausreichend Ressourcen vorliegen, um die geschätzte Laufzeit des Projektes weit über die 15 Jahre hinaus, die in der am 29. März veröffentlichten wirtschaftlichen Erstbewertung berechnet wurden, zu verlängern und ebenfalls die Rahmenbewertung des Phase-1-Eisen-Nickel-Sinter-Projekts zu gewährleisten. Das Projekt Agata macht solide Fortschritte in Richtung Machbarkeit.“
Technische Details der thermischen Aufbereitungstests
Mindoro gab Testarbeiten im Labormaßstab zur Untersuchung der thermischen Aufbereitungsmöglichkeiten des Nickel-Laterits bei Agata in Auftrag. Die Tests wurden bei den Laboren von SGS in Perth (Australien) ausgeführt und umfassten Sintern und partielle Reduktion mit Gas, Erdöl oder Kohle als Reduktionsmittel. Das beste Testergebnis, das mit Kohle als Reduktionsmittel erreicht wurde, lieferte beachtlich angereichertes Nickel (Ni) und Eisen (Fe) in den Limonitproben und beruhte auf einem Sinter-/Teilreduktionsvorgang und magnetischer Abscheidung. In der Sinter-/Teilreduktionsphase wurde eine Anreicherung von über 25% (1,25-fach) für sowohl Eisen als auch Nickel auf getrockneter Basis erreicht, während die besten Gewinnungsraten bei über 95% für Nickel und Eisen lagen. Die magnetische Abscheidung, die an zwei Limonitproben durchgeführt wurde, erreichte eine Anreicherung von 100% (2-fach) und 200% (3-fach) für Nickel und 50-100% für Eisen – ebenfalls auf getrockneter Basis. Die Rückgewinnung der magnetischen Bestandteile von Nickel und Eisen lag unterhalb des Zielbereichs von 80%, könnte jedoch durch Mahlung und unterschiedliche Magnetkonfigurationen verbessert werden.
Die Proben, die von Mindoro bereitgestellt wurden, wurden bei SGS analysiert und lieferten 1,40% Ni und 40,7% Fe in Limonit sowie 1,38% Ni und 12,2% Fe in Saprolit.
Der Vorgang, der die größte Anreicherung bei den Limonitproben lieferte, vollzog sich unter Anwendung von Kohle als Reduktionsmittel wie folgt:
i) Gemischtes Erz und Kohle wurden für zwei Stunden bei erhöhter Temperatur (>1000ºC) in einer nicht oxidierenden Atmosphäre gelagert, gefolgt von Abkühlung und magnetischer Abscheidung
ii) Röstphase: >20% Abnahme der Masse, 1,2-1,3-fache Nickelanreicherung, 1,3-fache Eisenanreicherung
iii) Rückgewinnung der magnetischen Bestandteile: Nickel 70%, Eisen 47%
iv) Gesamtanreicherung vom Durchsatz zu magnetischen Bestandteilen: 2 bis 3-fach Nickel, 1,4 bis 1,9-fach Eisen.
Eine Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse ist in der untenstehenden Tabelle zu finden:
http://www.mindoro.com/i/misc/2011-07-28_NR.jpgÄhnliche Sinter- und partielle Reduktionstests wurden von GITS Sintering Tech Corp. (GITS) aus Manila in einer Versuchsanlage (eine nicht ISO-zertifizierte Anlage), die vom Mines and Geosciences Bureau (MGB) in Manila errichtet wurde, durchgeführt. Es wurden vier 250 kg schwere Proben mit verschiedenen Gehalten untersucht; dies schließt Probe Nr. 1 des rostfarbenen Laterits ein, die 0,67% Ni und 49,7% Fe ergab. Die besten Nickel-Eisen-Anreicherungen wurden durch Sintern und partielle Reduktion, die mit 15% die höchste Menge an Kohle, Temperaturen von über 1000ºC und eine Dauer des Sintervorgangs von über 50 Minuten aufwiesen (d.h. die höchste Temperatur und längste Dauer des Sintervorgangs), erreicht. Der Grad der Anreicherung (1,2-1,3-fach) ist mit den Tests von SGS vergleichbar. Erste Magnetabscheidungsversuche lieferten eine mäßige Anreicherung; weitere Testarbeiten sind notwendig, um das Magnetabscheidungsverfahren zu optimieren.
Die durchschnittliche 1,2 bis 1,3-fache Anreicherung (auf getrockneter Basis), die in den Untersuchungen im Labormaßstab bei SGS und den großformatigeren Versuchen in Manila (GITS) erreicht wurden, werden in der Rahmenbewertung zur Produktion eines thermisch aufbereiteten Eisen-Nickel-Sinterprodukts angewandt werden.
Für das Board of Directors
Jon Dugdale,
President und CEO
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte das Büro von Mindoro in Melbourne unter +61 3 9614 5055. Für Anfragen kontaktieren Sie uns bitte unter ir@mindoro.com oder wenden sich an eine der folgenden Ansprechpartner:
Australien: Nathan Ryan, NWR Communications
Tel: +61420 582 887
Kanada: Jennie Guay, CHF Investor Relations
Tel: +416 868 1079 DW 242
Deutschland: Robert Sarcher, Aprendo Capital
Tel: +49.821.6089051
Website:
www.mindoro.comÜBER MINDORO
Mindoro ist ein Tier-1-Unternehmen, das an der TSX Venture Exchange (MIO), an der Australian Securities Exchange (MDO) und an der Frankfurter Börse (WKN
906167) notiert. Das Hauptaugenmerk von Mindoro ist auf die Nickelexploration und -erschließung sowie auf die Kupfer- und Goldexploration auf den Philippinen gerichtet. Die Strategie sieht die Weiterentwicklung von Möglichkeiten im Anfangsstadium in den Produktionsstatus oder Jointventures vor.
Mindoro hat gemäß einer NI 43-101-konformen Mineralressourcenschätzung auf seinem Nickel-Kobalt-Projekt Agata u.a. 32,6 Millionen Tonnen gemessene und angezeigte Ressourcen mit einem Nickelgehalt von 1,04 % bzw. 340.000 Tonnen enthaltenem Nickel. Auch für die Gold-Silber-Projekte Lobo und Archangel (Kay Tanda) sowie 10 weitere Porphyr-Kupfer-Gold-Projekte liegen NI 43-101-konforme Mineralressourcenschätzungen vor.
Mindoro hat vor kurzem eine umfassende wirtschaftliche Erstevaluierung (PEA) des Nickel-Laterit-Projektes Agata in der Region Surigao auf der philippinischen Insel Mindanao durchgeführt. Hier betreibt das Unternehmen umfangreiche Nickellaterit-Lagerstätten und führt Testbohrungen in regionalen Zielbereichen durch. Das Unternehmen hat mit der Durchführung einer Vormachbarkeitsstudie für einen integrierten Nickelverarbeitungsbetrieb vor Ort begonnen, die auf den Ergebnissen der PEA basiert. Das Unternehmen prüft auch die Möglichkeiten für die Errichtung eines Betriebs für die thermische Verarbeitung (Veredelung) von Nickelerz, um frühzeitig Cashflow generieren zu können.
Die Testbohrungen im Bereich der gold- und kupferhaltigen Massivsulfidformation bei Pan de Azucar schreiten voran; hier wird die Ausdehnung der Mineralisierung in geringer Tiefe untersucht. Mindoro plant ein Bohrprogramm, um Goldressourcen zu erweitern, hochgradige Ziele bei Batangas zu erproben und seine zahlreichen Kupfer-Gold-Ziele mit großem Potenzial zu bewerten und zu priorisieren, bevor weitere Bohrungen angepeilt werden..
Die TSX Venture Exchange und deren Regulierungsorgane (in den Statuten der TSX Venture Exchange als Regulation Services Provider bezeichnet) übernehmen keinerlei Verantwortung für die Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Meldung.
Die Ziele des Unternehmens im Hinblick auf die thermische Verarbeitung und Förderung im großen Maßstab sollen einen Eindruck von den aktuellen Erwartungen des Managements vermitteln und haben einen rein konzeptionellen Charakter. Es ist ungewiss, ob die identifizierten Ressourcen ausreichend sind, und ob diese Ressourcen tatsächlich zu wirtschaftlich rentablen Förderreserven umgewandelt werden können. Bis zur Fertigstellung einer Machbarkeitsstudie ist nicht abzusehen, ob diese Ziele tatsächlich erreicht werden können.
Die Explorationsprogramme von Mindoro werden unter der Aufsicht von Tony Climie, P.Geo. vorbereitet und/oder geplant und durchgeführt. Herr Climie hat als qualifizierter Sachverständiger gemäß National Instrument 43-101 und gemäß JORC Code die in dieser Pressemeldung offengelegten explorationsbezogenen Fachinformationen geprüft und bestätigt. Herr Climie ist ein Führungsmitglied und Direktor von Mindoro und Mitglied der Alberta Professional Engineers, Geologists and Geophysicists Association. Tony Climie hat in Bezug auf den hier vorkommenden Mineralisierungs- und Lagerstättentypus und die hier durchgeführten Arbeiten mehr als fünf Jahre Erfahrung. Herr Climie hat der Veröffentlichung der entsprechenden Fachinformationen in dieser Form und mit diesem Inhalt zugestimmt.
Peimeng Ling, Mitglied der Professional Engineers of Ontario und des Canadian Institute of Mining, Metallurgy and Petroleum, ist eine qualifizierte Sachverständige gemäß National Instrument 43-101 und gemäß JORC-Code und hat die Informationen zu den Erschließungs- und Aufbereitungsaktivitäten in dieser Pressemitteilung überprüft und bestätigt. Peimeng Ling verfügt über mehr als fünf Jahre Erfahrung, die für die hier erforderlichen Aktivitäten relevant sind, und hat der Veröffentlichung der Informationen hinsichtlich der Erschließungsarbeiten in dieser Form und in diesem Kontext zugestimmt.
Sämtliche Ressourcenschätzungen des Unternehmens wurden gemäß den in Kanada geltenden Richtlinien (Canadian National Instrument 43-101 Standards of Disclosure for Mineral Projects of the Canadian Securities Administrators/„NI 43-101“) und nach dem Klassifizierungssystem des Canadian Institute of Mining, Metallurgy and Petroleum erstellt. NI 43-101 ist eine von den Canadian Securities Administrators entwickelte Vorschrift, welche die Veröffentlichung wissenschaftlicher und technischer Informationen zu Rohstoffprojekten regelt und weitgehend dem australischen JORC-Code entspricht. Sämtliche Ressourceninformationen werden auch im Einklang mit den Bestimmungen des JORC-Codes veröffentlicht.
Diese Pressemitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Dazu zählen auch die vom Management bewertete zukünftige Planung und Betriebstätigkeit sowie Erwartungen in Bezug auf die zukünftige Produktion. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen und beinhalten daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen könnten, dass sich tatsächliche Ergebnisse oder Ereignisse erheblich von jenen unterscheiden, die derzeit erwartet werden. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten zählen - ohne Einschränkung - auch Risiken in Zusammenhang mit dem Minenbetrieb und der Exploration (z.B. betriebliches Risiko im Hinblick auf die Erschließung, Exploration und Produktion; Verzögerungen oder Änderungen bei der Planung im Zusammenhang mit der Exploration oder Erschließung von Projekten bzw. Investitionskosten; Unsicherheiten in Bezug auf Reservenschätzungen; Unsicherheiten in Bezug auf die Explorationsergebnisse; Unsicherheiten bei Schätzungen und Prognosen in Bezug auf die Produktion und Unsicherheiten in Bezug auf das verfügbare Kapital). Annahmen, auf denen solche Informationen beruhen, könnten sich möglicherweise als ungenau herausstellen, selbst wenn diese zum Zeitpunkt der Erstellung für vernünftig gehalten werden. Zukunftsgerichtete Aussagen können daher nicht als verlässlich gelten. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, es sei denn, dies wird in den entsprechenden Gesetzen gefordert.
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