"Und ich bin pleite", sagte ich, "was wollen Sie?" Und gedacht habe ich mir: Verdammt, wie kann ich das Teil flachlegen?
Immerhin war seit Monaten der Notstand ausgebrochen, und es ging mir schon lange kein Licht mehr auf. Ich meine das rote Licht: das rote Lämpchen beim Betreten meiner bevorzugten Schuppen, wenn Ihr versteht was, ich meine.
Da saß sie also vor mir, zog lasziv eine Zigarette aus der 10 000 $ - Handtasche und ihr Höschen zurecht. Vor meinen Augen. Ich muß zugeben, ich habe jahrelang trainiert, um für diesen Job fit zu sein, habe alles gesehen und alles erlebt. Dachte ich. Dann ist mir passiert: ich den dümmsten Satz meines Lebens gesagt. Anstatt, wie üblich, meine Masche Nr. 7 loszulassen "Hey, Du hast da was am Auge", um dann gleich über sie herzufallen, habe ich doch tatsächlich gesagt:
"Kann ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?"
Verdammt, mein Kühlschrank war so leer wie meine Adern und die segensreichen Zeiten, als dort Martini, Zitrone, Eiswürfel und Kopfschmerztabletten im Überfluß da waren, waren vorbei.
"Nein, danke. aber ich hätte einen Job für Sie. .... Wenn Sie (und das hauchte sie mit einer Erotik, die mich beinahe vom Stuhl hob) GUT sind?"
"Hey Honey, natürlich bin ich GUT. Was gibt's? Soll ich Ihren Mann umbringen, den Präsidenten oder Ihr Au-Pair-Mädchen?"
Sie stand auf, holte 2000 $ hervor und legte sie auf den Tisch.
"Nahe dran, Meister. Sie werden MICH umbringen."
Fortsetzung folgt.