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Baerenstark: #1033 Ob da was dran ist was da erzählt wurde bezügl der Verkäufe die eventuell bis Ende Sept. durch sein sollen ......keine Ahnung.
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Wird ja auch dort etwas blumig mit Hintertüchen geschrieben, daß es u.U. auch bis zum Jahresende noch Auswirklungen haben wird.
www.finanznachrichten.de/...at-ein-technisches-risiko-118.htm "... Wir rechnen mit einer Abwicklung per Quartalsende, im schlechtesten Fall bis Jahresende.. "
Von daher wäre es voreiliges Wunschdenken zu unterstellen bis Ende Spetember wäre das dort angesprochene Problem zu 100% gelöst. Ob und wieweit das Ganze überhaupt so ist wie Opa Bernecker behauptet steht sowieso in den Sternen. Wenn die von Bernecker angesprochenen Investoren von damals jetzt bei den weit zurückgekommenen Kursen komplett wieder verkaufen würden, dann wäre es eher ein unschönes Zeichen, da dann von Seiten sehr vieler Vermögensverwalter wohl die Erwartungen auf tiefere Kurse oder nicht nachhaltigen Rebound bei Covestro groß wäre. Sonst würde man ja nicht verkaufen, sondern halten und auf Erholung setzen und erst später bei wieder klar besseren Kursen verkaufen.
Baerenstark: #1033 Guck Dir heute BASF an oder eine BASF die letzten Tage...Covestro lief sehr lange mit BASF parallel im Kurs bis vor ein paar gut 2 Wochen wo Covestro dann ab 80 Euro abtauchte. Bis jetzt weiterhin völlig ohne Grund.
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Es gibt bei BASF eine andere Konzernstruktur mit zusätzlichen Sparten, wo Dinge anderes mit ins Gewicht fallen.
www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...sollten-1027557647BASF betreibt bereits seit Jahren ein aktives Portfoliomanagement zur Erreichung der Unternehmensziele. ...Allein in den vergangenen sieben Jahren wurden nach Angaben von Warburg Research rund 5,5 Mrd. Umsatz hinzugekauft und gut 21 Mrd. Euro Umsatz an Dritte abgegeben. Etwa 15 Prozent Umsatzanteil entfallen derzeit auf die Chemieindustrie, die Automobilbranche und Versorger kommen auf zehn bis 15 Prozent. Fünf bis zehn Prozent der Kunden sind in der Bau-, Landwirtschafts-, Kunststoff- und Ölindustrie angesiedelt. ....zyklische Bereiche verlieren an Gewicht
Wobei BASF auch z.B. wieder davon profitieren dürfte die Produktion von TDI wieder hochzufahren, wodurch Covestro dann Marktanteile aus der temporären TDI-Sonderkonjunktur wieder abgibt an BASF und wo dadurch auch die temporär überhöhten Preise für TDI wieder zurückgehen.
www.wiwo.de/unternehmen/industrie/...welthandel/22846984.html "...26. Juli 2018 WiWo: Ihr Wachstum profitiert doch davon, dass bei der BASF und anderen Wettbewerbern Großanlagen für das wichtige Vorprodukt TDI ausgefallen sind. Bei der BASF läuft die Produktion gerade erst wieder an .Steilemann:" Stimmt, das ist eine Sonderkonjunktur....und uns einen jährlichen Ergebniseffekt von insgesamt rund 500 Millionen Euro bringt. Da wird sicherlich eine Normalisierung eintreten.."
BASF hat noch eine große Ölsparte (Wintershall). Sowas hat Covestro nicht. Also wenn z.B. der Ölpreis anzieht (wie dieser Tage mit neuen Jahreshöchstständen), dann ist das förderlich für Gewinne bei Wintershall und könnte z.B. gewisse Schwächen in anderen Chemiebereichen des Konzern etwas kompensieren helfen. Auch das könnte z.B. mit ein Grund sein warum BASF nicht ganz so schwach performt wie Covesto. Für Wintershall gibt es eine baldige IPO-Perspektive, was für BASF auch nicht so ungüstig wäre. ( www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...-naeher-1027502777 ). Von daher wirkt BASF eigentlich von der reinen Konzernstruktur her etwas robuster als Covestro durch die größere Breite an Sparten.
Aber es ist wird halt übergeordnet als Chemiekonzern angesehen und diese Branche ist gegenwärtig nicht gefragt an der Börse. Gründe wurden x-mal schon überall erläutert. Und wenn man sich den Chart von BASF anschaut, dann sieht man dort eine große SKS unter die man gelaufen ist und wo man jetzt nach einem Pullback an die Nackenlinie wieder nach unten abprallte. Gleichzeitig ist man auch an der Abw.trendlinie dabei nach unten abgeprallt. Das zeigt auch hier, daß größere Investoren nicht wirklich beherzter zufassen wollen, weil man in der zyklischen Chemiebranche offenbar größere Ertragsrisiken für die Zukunft sieht als in anderen Sparten. Von daher drängt sich gegenwärtig weder BASF noch Covestro sonderlich auf vom technischen Bild her und auch von der Einstellung der großen Vermögensverwalter gegenüber dieser Branche. Wenn die nicht dort wieder stärker investieren, dürfte die Underperformance dieser Branche erstmal noch weitergehen.
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