Covestro sichert recycelte Rohstoffe für die zukünftige Produktion
PITTSBURGH - In einem bedeutenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit hat Covestro, ein führender Polymerhersteller, eine langfristige Vereinbarung mit der Encina Development Group getroffen, um chemisch recycelte Rohstoffe zu beherziehen. Zu den Materialien, die aus dem End-of-Life-Kunststoff nach dem Verbraucher stammen, gehören Benzol und Toluol, die für die Herstellung von Methylendiphenyldiisocyanat (MDI) und Toluoldiisocyanat (TDI) sowie Polycarbonate wie in der Automobil- und Elektronikindustrie unerlässlich sind.
Die Produktionsstätte von Encina, die voraussichtlich Ende 2027 in Betrieb gehen wird, wird eine proprietäre katalytische Technologie zur Herstellung dieser kreisförmigen Rohstoffe verwenden. Diese Technologie unterstützt nicht nur die Wiederverwendung von Kunststoffen, sondern bietet auch einen reduzierten CO2-Fußabdruck im Vergleich zu herkömmlichen Fossilien-basierten Pendants. Der Schritt steht im Einklang mit dem Ziel von Covestro, bis 2035 vollständig kreis- und klimaneutral zu werden, wobei die Emissionen von Scope 3 in diesem Prozess angegangen werden.
Thorsten Dreier, Chief Technology Officer bei Covestro, betonte die Bedeutung der Beschaffung von Rohstoffen aus gebrauchten Kunststoffen als entscheidenden Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft. David Roesser, CEO von Encina, wiederholte dieses Gefühl und drückte seinen Stolz über die Partnerschaft mit Covestro und die gemeinsame Vision einer abfallfreien Zukunft aus.
Covestros Ansatz zur Kreislichkeit umfasst die Verwendung alternativer Rohstoffe und erneuerbarer Energien sowie innovatives Recycling. Das Unternehmen, das im Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz von 18 Milliarden Euro meldete, betreibt weltweit 50 Produktionsstandorte und beschäftigt rund 18.000 Mitarbeiter.
Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit!