CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/05


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CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/05

 
03.02.01 18:09
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        CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/05
     Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
Consors Discount-Broker AG   Freitag, 02. Februar 2001

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       THEMEN DIESER AUSGABE:

        1. CONSORS INTERN
        2. MARKTANALYSE DEUTSCHER MARKT

        3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
        4. CONSORS FAVORITEN

        5. MUSTERDEPOT
        6. NEUER MARKT REPORT

        7. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
        8. EMPFEHLUNGEN INLAND

        9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
       10. DISCLAIMER


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1. CONSORS INTERN
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+ N E U    B E I   C O N S O R S +
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FutureBroking/Kombination des Monats

Von fallenden Märkten profitieren? In Zeiten der Stagnation die
Möglichkeit haben, Gewinne zu machen? Die Möglichkeiten hierzu bieten
dem risikobewussten und erfahrenen Anleger Optionen und Futures.
Vergangenen Monat konnten Sie sich einen Überblick der Kombination
"Long Straddle" verschaffen. Diesen Monat stellen wir Ihnen eine neue
Kombination vor, den "Short Straddle". Diese Kombination finden Sie

unter <www.futurebroking.de/> oder direkt unter
<www.consors.de/broking/futurebroking/kombination/>.

Bei Fragen steht Ihnen Ihr Team FutureBroking unter 01803/252514 zur
Verfügung.


Fondsmanager des Jahres

Bei der traditionellen Fest-Veranstaltung des Magazins "FINANZEN" am
26. Januar 2001 in München wurde der beste Fondsmanager des Jahres
2000 gekürt. Den Sprung auf den ersten Podiumsplatz fand der
Fondsmanager Rudy Pomper. Mit dem von ihm verwalteten Mischfonds
"MMWI-Defensiv-Fonds" (WKN: 976 539) erreichte er eine
Jahresperformance von 62,4 %. Grund für dieses sehr positive Ergebnis
sieht "FINANZEN" im aktiven Finanzansatz, sowie an der außerordentlich
hohen Cash-Quote von teilweise bis zu 47 %.

Ausgabeaufschlag: 6,00 %; Mindestanlage: 500 EUR.

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2. MARKTANALYSE
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Ihr SchmidtBank-Researchteam aus Nürnberg

Aktienmärkte, 6. Woche vom 5. bis zum 9. Februar 2001

(Nachfolgende Kurse und Indexstände beziehen sich auf Freitag,
2. Februar 2001, im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 20 Uhr MEZ).

--- 1. Neuer Markt Deutschland ---

Alles wartete in der abgelaufenen Börsenwoche auf die Entscheidung der
amerikanischen Notenbank FED. Und als diese den Zinssatz für Tagesgeld
am Mittwoch wie erwartet um 50 Basispunkte auf 5,5 % senkte und die
Zitterpartie ein Ende hatte, da erlangte die alte Börsenregel "Sell on
facts" neue Gültigkeit. Der Markt hatte bereits im voraus mit einer
Zinssenkung in der erfolgten Höhe gerechnet, die Unsicherheit war aus
dem Markt und damit auch Spekulationen über einen möglichen
Zinsschritt von 75 Basispunkten. Im Vorfeld der Zinsentscheidung
berichteten Händler über ein geringes Handelsvolumen. Auch wenn der
Markt diese Zinssenkung erwartet hatte, wollten scheinbar die Anleger
erst Gewißheit erlangen, bevor sie sich am Aktienmarkt wieder
engagieren. Und so wurden, um auf der sicheren Seite zu sein, vor
allem Standardwerte gekauft. Doch auch nach der Entscheidung der FED
über den Zinssatz für Tagesgeld kommt der Markt nicht in Fahrt. Die
Anleger agieren weiterhin sehr vorsichtig. So lange der Markt nicht
nach oben läuft, warten viele Investoren noch ab.

Der Übernahmekampf um EM.TV ließ den Wert kurzzeitig ansteigen. Zum
Ende der Woche liegt die Aktie aber wieder im Minus bei 7,85 Euro. Zum
zweiten Mal in diesem noch recht jungen Jahr enttäuschte Intershop die
Marktteilnehmer. Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal 2000
einen Verlust, der noch über den Erwartungen der Analysten lag. Vor
allem der Ausblick enttäuschte. Während das Unternehmen bisher davon
ausgegangen war, daß im Jahr 2001 die Gewinnzone erreicht wird, geht
man nun von einem negativen Ergebnis für das laufende Jahr aus. Es
scheint ungewiß, ob Intershop die Vertriebsprobleme in den USA
beseitigen kann. Nach Veröffentlichung der Zahlen ging es abermals
über 25 % abwärts mit dem Wert.

Technisch läuft der Neue Markt in der von uns erwarteten Konsolidie-
rung. Die Wochenperformance beträgt beim Nemax All Share -6,0 % und
beim Nemax 50 -6,7 %. Bedingt durch die Unsicherheit über die Zinsent-
scheidung und die nachlassende Handelstätigkeit nahm die Schwankungs-
breite des Marktes ab. Der Nemax All Share findet Unterstützung im
Bereich um die 2620 Punkte. Sollte dieser Bereich nicht halten, liegt
der nächste Support erst wieder bei den Jahrestiefkursen bei 2215
Punkten. Wir rechnen allerdings nicht damit, daß es dazu kommen wird.
Nach Abschluß dieser Korrekturphase liegen die nächsten zu nehmenden
Hürden bei 2810 und 3000 Punkten. Die fallende untere Begrenzung des
seit April 2000 bestehenden sehr breiten Abwärtstrendkanals rückt
immer näher und verläuft derzeit bei ca. 3200 Punkten. Die technischen
Indikatoren deuten mehrheitlich auf ein Andauern der Konsolidierung
hin, wobei sie sich von ihren Extrembereichen deutlich entfernt haben.
Der Markt scheint zu "verschnaufen" und neue Kraft zu sammeln.

Die Sektorindizes am Neuen Markt lagen überwiegend im Minus. Angeführt
wurde die Verliererliste von den Bereichen IT-Service (-9,2 %) und
Internet (-8,0 %). Als Wochengewinner erwiesen sich die Aktien aus dem
Software-Bereich (2,7 %). Auch die Biotechaktien kamen unter die
Räder. Mit einem Minus von knapp 15 % seit Jahresanfang weißt dieser
Bereich die schwächste Performance am Neuen Markt aus. Für die nächste
Woche gehen wir zunächst von leicht fallenden Kursen aus. Die
Unterstützung bei 2620 sollte nicht nachhaltig nach unten durchbrochen
werden. Was am Markt derzeit fehlt, ist der zündende Funke. Kommen die
Kurse erst mal ins Laufen, merken die Marktteilnehmer wieder, daß sie
die relativ günstigen Einstiegskurse womöglich verpaßt haben. Dann
kann es wieder sehr schnell gehen, wie bereits zu Jahresanfang
gesehen. Alan Greenspan wird unserer Meinung nach die Zinsen weiter
senken, um die US-Wirtschaft vor einem Abgleiten in die Rezession zu
bewahren. Die Gewinner werden die Technologie- und
Wachstumsunternehmen sein, die dem nachlassenden Wirtschaftswachstum
besonders stark gelitten haben. Eine anziehende Nasdaq wird auch den
Neuen Markt mit nach oben ziehen. Wir raten weiterhin, Bestände in der
derzeitigen Marktschwäche aufzubauen.

--- 2. Europäischer Aktienmarkt ---

Wie erwartet tut sich der DJ Stoxx 50 im Bereich von 4570 Punkten sehr
schwer. In dieser Woche konnte der In-dex diese Hürde nicht nehmen.
Vielmehr prallte er nach unten ab und liegt derzeit bei 4474, ein
Wochenminus von 1,8 Prozent. Der mittelfristige Abwärtstrendkanal
bleibt damit dominierend. Dieser verläuft per Ende nächster Woche
zwischen 4275 und 4630 Punkten.

Die Kursbewegung in dieser Woche ist nicht überraschend. Denn die
Aktienmärkte verhalten sich momentan nach dem Muster: Sell on facts.
Egal ob es internationale Ereignisse betrifft, wie die erwartete
Zinssenkung der Fed, oder ob es sich um unternehmensspezifische
Statements handelt, wie z. B. bei Nokia oder Deutsche Bank.

Die institutionellen Anleger halten sich noch weitgehend vom
Aktienmarkt fern. Die Unsicherheit und Nervosität ist greifbar. Aber
keiner will den ersten Schritt tun. Wir erwarten, daß es in der
kommenden Woche soweit ist. Dann dürften die Aktienmärkte weltweit zu
steigen beginnen. Zuerst noch langsam, aber dann stetig und letztlich
wird es wieder einmal zu einem Trend-Following kommen, wenn wichtige
Widerstandsniveaus durchbrochen werden. Das Zinssenkungsszenario der
Fed mit der Hoffnung auf bessere Zeiten für Wachstum und Gewinne wird
sich letztlich durchsetzen. Und Hoffnung ist der Stoff, aus dem die
Börse gemacht wird. Fakt ist nämlich: Eine Rezession in den USA ist an
den Börsen gepreist. Also, was soll noch schlimmer kommen?

Welche Branchen und welche Aktien werden von dem Zinssenkungsszenario
am meisten profitieren? Eine Hilfestellung für die Beantwortung der
Frage ist der Vergleich der Performance der Stoxx-Sektoren vor und
nach dem vorletzten Zinssenkungszyklus. Im Herbst 1998 leitete die
amerikanische Notenbank am 29. September die Zinssenkungsrunde mit
einer Reduzierung der Fed Funds Rate um 25 Basispunkte ein. Es folgten
zwei weitere Zinssenkungen. Die Monate davor war es aufgrund von
Währungsturbulenzen in Asien zu Befürchtungen gekommen, weltweit würde
sich das Wirtschaftswachstum verringern. Zum Schluß war die Rede von
Rezession (wie heute) und Deflation. Sämtliche Branchenindizes des DJ
Stoxx wiesen im dritten Quartal 1998 eine negative Performance aus. Am
besten überstanden diese Krise die Versorgungsunternehmen, am
härtesten traf es den Sektor Consumer Cyclical.

Im Oktober und im November 1998 folgten die Zinssenkungen Nummer zwei
und drei im Ausmaß von wiederum 25 Basispunkten. Während des IV.
Quartals 1998 konnten die Aktien der Branchen Banken, Versicherungen
und Technology die beste Performance aufweisen. Kaum profitieren
konnte hingegen der Energiesektor.

Wiederholt sich diese Entwicklung im ersten Quartal 2001? Wir meinen:
Bis Ende April werden die Aktienkurse auf breiter Front steigen. Die
größten Profiteure werden aber aus den Sektoren Consumer Cyclical,
Technology, Auto und Telecommunication stammen. Die Vorgeschichte im
vierten Quartal 2000 war eine teilweise völlig andere als im dritten
Quartal 1998. Demzufolge ist auch eine ähnliche Outperformance
derselben Branchen wie im vierten Quartal 1998 nicht für das erste
Quartal 2001 zu erwarten.

Wir haben die relative Performance der einzelnen DJ Stoxx-Branchen im
dritten und vierten Quartal 1998 und im vierten Quartal 2000
untersucht und kommen zum Ergebnis, daß die höchste Wahrscheinlichkeit
für eine Outperformance in den beiden Branchen Technology und Consumer
Cyclical liegt. Mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit, aber immer
noch deutlich vor allen anderen Branchen, dürften die Branchen Auto
und Telecommunication ebenfalls zu den Outperformern zählen. Der
Januar bestätigt diese Aussage bereits teilweise. Die beiden zuletzt
genannten Branchen lagen bisher in der Performance vorne. Eine
deutliche relative Verbesserung im Performanceranking zeigte auch die
Branche Consumer Cylical. Am meisten Aufholpotential sehen wir in den
nächsten Wochen für den Sektor Technology.

Aus dem Technologiebereich empfehlen wir in erster Linie: SAP Vorzüge,
Nokia, Ericsson und Infineon. Aus dem Sektor Consumer Cyclical
empfehlen wir die Aktien von LVMH und Preussag. Bei den Autowerten
raten wir zu Continental und DaimlerChrysler. Im Telekommunikations-
sektor empfehlen wir die Aktien von Deutsche Telekom und Telefonica.

--- 3. US-Aktienmarkt ---

Auch beim S&P 500 Composite gings nach dem Motto: Sell on facts.
Allerdings liegt der Index mit 1355 Punkten auf Wochenbasis mit 0,1
Prozent im Plus. Der Dow Jones industrial average kann sogar ein
Wochenplus von 2,2 Prozent mit momentan 10891 Punkten aufweisen.

Grundsätzlich war wichtig, daß der S&P seinen Abwärtstrend vom
September 2000 nach oben durchbrochen hat, und das schon letzte Woche.
Ab 1360 Punkten beginnt eine massive Widerstandszone. Demzufolge sind
kurzfristige Rückschläge wie in dieser Woche nichts Aufregendes. Die
amerikanische Börse ist momentan der Vorreiter. An allervorderster
Front der DOW, aber auch der S&P schaut nicht schlecht aus. Wir
erwarten, daß in der nächsten Woche der Aktienzug in Fahrt kommt. Den
Blick gilt es jetzt nicht auf die Tagesgeschehnisse zu richten,
sondern sich an seinem mittelfristigen Zinssenkungsszenario zu
orientieren. Und das gibt uns ein Kurspotential bis Ende April von
rund 1520 Punkten beim S&P.

Der Dow Jones industrial average hält sich erstaunlich gut. Charttech-
nisch sieht der Index sehr gut aus. Kann die expansive Geldpolitik die
amerikanische Konjunkturlokomotive wieder befeuern und zum Laufen
bringen? Diese Frage können wir und der US-Aktienmarkt zwar derzeit
nicht beantworten, weil die Antwort zwangsläufig in der Zukunft liegt.
Allerdings ist die Chance auf ein solches Szenario nicht von der Hand
zu weisen. Und die Fed wird das ihrige dazu tun, indem sie die Fed
Funds Rate weiter senken wird. Fakt ist, die Finanzmärkte diskutieren
und preisen ein Hardlanding der US-Wirtschaft. Die Hoffnung ist, daß
der monetäre Transmissionsmechanismus positiv auf die reale Wirtschaft
wirkt. Demzufolge heißt die Devise: Der Aktienmarkt wird einen
Konjunkturwiederaufschwung durch steigende Aktienkurse vorwegnehmen.
Die Zukunft wird letztlich zeigen, ob diese Wette richtig war. Deshalb
erwarten wir für den Dow Jones industrial average in den kommenden
Wochen einen Durchbruch über die beiden Widerstände bei 10980 und
11300 und ein Kursziel bis Ende April von 12500 Punkte. Die
Unterstützungen liegen bei 10300 und 9970.

--- 4. Nasdaq ---

Der Nasdaq Composite Index liegt mit 2708 Punkten um 2,6 % unter
Vorwochenschluß. Allerdings bleibt ihm noch eine schöne
Jahresperformance von plus 9,6 %.

Beim Nasdaq Composite Index erwarteten wir die Bodenbildung für Januar
im Bereich zwischen 2150 und 2240 Punkten. Am 2. Januar erreichte der
Index auf Schlußkursbasis mit 2291 Punkten das vorläufige Tief.
Anschließend gab es im Zuge der ersten Zinssenkung der Fed einen kräf-
tigen Anstieg auf bis zu 2859 Punkte. Das war am 24. Januar. Hierbei
wurde der steile Abwärtstrend vom September 2000 nach oben durchbro-
chen und auch der ehemalige Widerstand bei 2600 Punkten. Damit ist für
uns die Bodenbildung bestätigt. Als Unterstützung sollte die Marke bei
2600 gut sein. Die zweite Zinssenkung der Fed war im Markt gepreist
und nach der Devise "sell on facts" gab es Gewinnmitnahmen. Diese
Gewinnmitnahmen resultieren vor allem aus den Spekulationsgeschäften
kurzfristig orientierter Markteilnehmer. Investoren sind auch an der
Nasdaq bei dieser noch immer miesen Stimmung schwerlich zu finden.
Technisch könnte der Index zwar die Unterstützung bei 2600 noch einmal
anlaufen, und dann wird die Welt immer noch in Ordnung sein. Wir
erwarten aber, daß diese Markte nicht mehr erreicht wird. Vielmehr
wird sich der Index auf den Weg zu seinen Widerständen machen. Diese
liegen bei 2930, 3020, 3340 und zwischen 3480 und 3540 Punkten.

Nachdem der Index trotz der crashartigen Entwicklung in den letzten
Monaten aber immer noch nicht seinen langfristigen Aufwärtstrend von
Anfang 1995 nach unten durchbrochen hat, ist auch aus technischer
Sicht nichts gegen unser Zins-Aktien-Szenario einzuwenden. Auf Sicht
bis Ende April gibt es allemal Erholungspotential bis zur
mittelfristigen Abwärtstrendlinie bei 3340 Punkten.

--- 5. DAX-Technik ---

Der DAX hat in dieser Woche 0,9 Prozent auf 6635 Punkte verloren. Nach
der US-Zinssenkung kalkulierten wir mit einer schwächeren Performance.
Zur Erinnerung die Aussage von letzter Woche: "Der DAX wird sich
nächste Woche so verhalten wie der S&P 500. Die erwartete US-
Zinssenkung könnte kurzfristig für Gewinnmitnahmen sorgen. Dann muß
man genau hinschauen, wie weit der Index zurückkommt. Bleibt er weit
genug von seiner ersten Unterstützung bei 6460 entfernt, ist das ein
sehr gutes Zeichen für den nachfolgenden Aufschwung." Er ist weit
genug von dieser Unterstützung entfernt geblieben. Wir erwarten auch
nicht, daß der DAX nächste Woche schwächelt. Somit zeigt das Verhalten
des DAX, daß die zittrigen Hände bereits gegeben haben und genügend
Liquidität, vor allem bei institutionellen Kunden vorhanden ist. Und
diese wird in den nächsten Wochen in den Markt fließen. Wir erwarten
den Beginn der Hausse in der nächsten Woche. Wenn die Marke bei 6780
Punkten wieder angelaufen wird, dürfte der Index diesmal durchkommen,
dann auch schnell über 6800 steigen und Kurs auf die 7000er nehmen.
In diesem Szenario erwarten wir den DAX bis April im Bereich zwischen
7500 und 7860 Punkten. Am oberen Niveau besteht nämlich noch ein
offenes Gap vom 30. März letzten Jahres. Bei einem Bruch der
angegebenen Widerstandsmarken wird es zu sprunghaften Ausschlägen
kommen, denn die Masse der Investoren wird erst ab 7000 Punkten in den
Markt wollen und müssen.

--- 6. Fazit - Ausblick - Empfehlung ---

Die am 3. Januar 2001 eingeleitete neue Zinssenkungsrunde, ausgelöst
durch die amerikanische Notenbank, wird die Aktienkurse weltweit
positiv beeinflussen.

Die Standardindizes befinden sich noch überwiegend in mittelfristigen
Abwärtstrends. Dazu gehören der DAX30, der DJ Stoxx 50, der DJ Euro
Stoxx 50 und der Nikkei 225. Der S&P 500 hat seinem mittelfristigen
Abwärtstrend nach oben durchbrochen. Das ist das Zeichen für die
erstgenannten vier Indizes. Wir erwarten somit, daß diese ihre
Abwärtstrends im Februar ebenfalls nach oben durchbrechen werden. Am
besten unter den Standardindizes sieht es beim Dow Jones industrial
average aus. Hier erwarten wir den Bruch über 11300 und anschließend
bis in den April hinein ein neues Rekordhoch bei 12500 Punkte. Die
Trendwende an den Technologiebörsen erachten wir als eingeleitet.
Sowohl beim Nemax 50 als auch beim Nemax All Share und dem Nasdaq
Composite rechnen wir mit einem Erholungspotential um 15 bis 20
Prozent bis April dieses Jahres.

Ihr SchmidtBank-Researchteam aus Nürnberg

Verfasser: Dieter Mäckler, Mike Otto
Quelle: SchmidtBank-Research


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3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
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Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche vom 29.01.2001 bis
02.02.2001 [16:57 Uhr]

Wochen-Hits                29.01.01   02.02.01     %
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Lipro                         8,10      11,20    +38,27
Ravensberger                  0,35       0,48    +37,14
Solon Solartechnik            8,25      11,00    +33,33
Euromed                       3,40       4,40    +29,41
Softing                       4,90       6,25    +27,55
MPC Münchmeyer Petersen      19,40      24,30    +25,26
Softmatic                     2,05       2,55    +24,39
FJA                          53,80      66,50    +23,61
Viva Media                   11,10      13,70    +23,42
WCM Beteil.Grnd.             18,45      22,45    +21,68

Flops der Woche            29.01.01   02.02.01     %
--------------------------------------------------
Entrium Direct Bankers       48,01      27,80    -42,10
Advanced Medien               2,90       1,70    -41,38
MME Me, Myself & Eye          8,25       5,50    -33,33
Intershop Communications     11,00       7,95    -27,73
Pixelpark                    38,20      28,00    -26,70
Datasave                     13,20       9,90    -25,00
OTI                           7,00       5,30    -24,29
Mosaic Software              19,20      14,70    -23,44
Splendid Medien              11,00       8,50    -22,73
Gauss Interprise              3,85       2,99    -22,34


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4. CONSORS FAVORITEN
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Die meistgehandelten Werte bei Consors (26.01.2001 - 01.02.2001)

1. INTERSHOP COMMUNICATIONS AG      622700
2. SAP AG SYSTEME ANW.PRD.I.D.DV.   716463
3. NOKIA CORP.                      870737
4. LETSBUYIT.COM N.V.               938006
5. BROADVISION INC.                 901599
6. DEUTSCHE BANK AG                 514000
7. CONSORS DISCOUNT-BROKER AG       542700
8. COMMERCE ONE INC. DEL.           924107
9. D. LOGISTICS AG                  510150
10. SIEMENS AG                       723610


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5. MUSTERDEPOTS
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Platowbriefe

Aktie                WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
Condomi              544490   1000     23,50    28,50
Nortel               929925    890     44,50    40,50
Das Werk             541200   2150     22,80    32,50
Citigroup            871904    880     56,00    59,80
Süss Microtec        722670   1750     28,00    33,50
DaimlerChrysler      710000   1000     51,50    50,40
Internationalmedia   548880   1400     34,80    35,90
Dicom Dt. Zerti.     931486   6000      8,70     8,90

Der Aktionär - Bernd Förtsch

Aktie                WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
Millenium            900625    400     64,00    46,50
Vertex               882807    400     62,50    65,50
Nuance Communication 936130    750     41,00    39,50


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6. NEUER MARKT REPORT
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Czerwensky's Neuer Markt Report:

Advanced Medien vor dem Aus?

Skeptisch waren die Anleger und Beobachter des Neuen Marktes bezüglich
des Medien-Unternehmens Advanced Medien schon länger. Bis vor wenigen
Monaten versprach der Börsengänger aus 1999 für das abgelaufene Jahr
satte Umsatzerlöse von 130 Mill. DM, die die Finanzwelt stutzig
machten. Spätestens seit der drastischen Revision der Prognosen Ende
November 2000 auf nurmehr 70 Mill. traute die Börse dem Unternehmen
nicht mehr so recht. Auch mit dem bis dato avisierten satten Gewinn
sollte es nun nichts mehr werden, in den Verlustbereich sei Advanced
Medien gerutscht. Gelegentliche Kurssprünge beruhten denn auch eher
auf Spekulationen, daß die Oberhachinger von einem Konkurrenten
geschluckt werden könnten.

Die Wahrheit ist manchmal grausam. Sicherlich fiel es Vorstandsvor-
sitzer Christophe Montague nicht leicht, am Freitag die deprimierende
Meldung zu lancieren. "Deutlich verfehlt" werde das bereits herabge-
setzte Umsatzziel von 70 Mill., der Jahresumsatz liege voraussichtlich
sogar unter dem der ersten neun Monate! Hoppla - dieses "Kunststück"
hat schon mal ein Unternehmen am Neuen Markt vollbracht, ABIT war das.
Konsequenz seinerzeit: Im Vorstand sind Köpfe gerollt. Das dürfte auch
im Fall Advanced Medien nicht lange auf sich warten lassen. Genaue
Zahlen will AM übrigens erst Ende März präsentieren - falls das Unter-
nehmen bis dahin in der bisherigen Form existiert. Die Liquiditäts-
situation wird nämlich als angespannt beschrieben, Gespräche mit
Banken und Investoren bezüglich einer Finanzspritze sollen nun folgen.

Dem sich nur mühevoll aus der Vertrauenskrise kämpfenden Neuen Markt
erwies das Medien-Unternehmen damit einen Bärendienst. Neue
"Todeslisten" werden vermutlich nicht lange auf sich warten lassen.

Gar nicht mehr so gut sieht es für den Neuen Markt auch aus chart-
technischer Sicht aus. Der nachhaltige Ausbruch über die auch psycho-
logisch wichtige Marke von 3000 Punkten ist nicht geglückt. Gelingt es
dem NEMAX ALL SHARE nun nicht, den Bereich zwischen 2620 und 2680
Punkten (akt. 2676) zu verteidigen, droht ein Abrutschen auf die
bisherigen Tiefststände von Jahresbeginn (2226 Punkte). Sehr viel wird
dabei von der Entwicklung der amerikanischen Technologiewerte an der
Nasdaq abhängen, von der sich Frankfurt bislang nicht abkoppeln kann.

Tips und Termine

Am Montag stellt sich mit der Co.don AG aus Brandenburg ein weiteres
Unternehmen aus der Biotech-Branche der Presse vor, die
Zeichnungsfrist soll vom 6. bis 9. Februar laufen. Interessant dürfte
die Hauptversammlung des Automobilzulieferers Bertrandt (7.2.) werden.
Die Aktionäre werden den Vorstand zu den jüngsten Kurssprüngen
befragen. Gerüchte besagen, daß Bertrandt evtl. übernommen werden
könnte. Nach den eher enttäuschenden Zahlen beim Konkurrenten T-Online
erwarten die Analysten mit Spannung den vorläufigen Jahresbericht
(8.2.) des Internet- und Portalanbieters Freenet. Es wird gemunkelt,
daß die Mobilcom-Tochter rund 21 Mill. Euro Umsatz eingefahren hat und
damit im Rahmen ihrer Prognosen liegt.

Quelle: Czerwensky Intern


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7. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
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Sun Microsystems: Web-Entwickler, seid umarmt!

Lange war es ein offenes Geheimnis: Der Hardware-Spezialist Sun
Microsystems will noch stärker als bisher ins Software-
Entwicklergeschäft einsteigen, vor allem mit webfähigen Applikationen.
Die großen Rivalen Microsoft, IBM, Hewlett-Packard und Oracle sind den
Weg in Richtung Web-Software schon vor geraumer Zeit gegangen. Sun
liebäugelt mit dem Einstieg schon länger, realisiert aber erst jetzt
das Programm. Wie wichtig dieser Schritt für Sun ist, zeigt auch, dass
hierfür ab 5. Februar eine dreitägige Analystenkonferenz einberufen
wird. Hier soll das neue Projekt unter dem Codenamen "Brazil"
vorgestellt werden. Brazil soll keine klassische Software sein, die
auf einem PC oder Kleincomputer installiert wird - dieses Feld gehört
Microsoft und wird von Sun kategorisch abgelehnt. Vielmehr ist es eine
Art "Software als Service"-Architektur. Wir schätzen, dass es eine
Antwort auf Microsofts ".net"-Initiative sein wird.  Darüber hinaus
wurde auch die Palette im Kerngeschäft, dem Server-Bereich, mit einem
Low-Cost-Server auf Linux-Basis erweitert. Dieser wurde gemeinsam mit
dem Tochterunternehmen Cobalt Network entwickelt und ist ab 1.000 USD
erhältlich. Den Erzrivalen Microsoft will man noch weiter ärgern.
Anstoß ist die neueste Version von "StarOffice", ein
Textverarbeitungs-, Präsentations- und Tabellenkalkulationsprogramm.
Das über das Internet verfügbare Paket hat sich mittlerweile zu einer
vollwertigen Alternative zum "Microsoft Office" gemausert.

Unsere Meinung: Mit der neuen Ausrichtung wird Sun auch wieder die
Analystenriege auf seine Seite ziehen. Die zuletzt vorgelegten Zahlen
fielen planmässig aus, so dass auch von dieser Seite keine Steine im
Weg liegen sollten. Mit einem nachhaltigen Durchbrechen der 38-Tage-
Linie ist zudem der Weg bis 52 EUR nach oben frei. Die neuen
Aussichten bei Sun gefallen uns, deshalb wollen wir den Titel für
unser Musterdepot ordern.

Quelle: NICE*LETTER

Antworten
index:

CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/05 Teil II

 
03.02.01 18:11
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8. EMPFEHLUNGEN INLAND
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Preussag Marketperformer (Lehman Brothers)

Die Analysten von Lehman Brothers stufen die Aktien von Preussag als
Marketperformer ein.

Die Aktie habe an der zyklischen Rotation teilgenommen und sei
überhalb der sum-of-the-parts-Spanne gehandelt worden, basierend auf
vergleichenden Bewertungen. Der laufende Kurs scheine alle
Begünstigungen des Restrukturierungsprozessess schon zu enthalten.

Preussag (WKN 695200)

Quelle: Aktienresearch

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Epcos Marketperformer (Merck Finck & Co)

Die Analysten von Merck Finck & Co. stufen die Aktien von Epcos als
Marketperformer ein.

Das EBIT im ersten Quartal von Epcos habe sich mit 127 Millionen Euro
mehr als verdoppelt, weit über den Analystenschätzungen von 90
Millionen Euro. Die Umsätze seien auf 574 Millionen Euro gestiegen.
Die EBIT-Marge im ersten Quartal sei 22 % gewesen, aber das
Unternehmen erwarte die Marge über das Jahr bei ungefähr 19 %. Epcos
habe seine Prognosen für das Umsatzwachstum im gesamten Geschäftsjahr
auf 25 % zurückgeschraubt, von einer früheren Vorhersage von 25 % bis
35 %. Nach einer 19%igen Abnahme des Wachstums der Bestellungen im
vierten Quartal habe Epcos wieder an Fahrt gewonnen, mit 27 % mehr
Bestellungen bei 703 Millionen Euro im letzten Quartal. Aber das
Unternehmen habe schon davor gewarnt, daß die Auftragseingänge im
zweiten Quartal zurückgehen würden. Epcos, das die "sound acoustic

wave"-Filter (SAW) herstellt, welche Lärmstörungen von Mobiltelefonen
abhalten, sehe sich einer Verlangsamung des Umsatzwachstums von
Mobiltelefonherstellern gegenüber, da die Hauptproduzenten alle ihre
Prognosen für das Jahr nach unten korrigiert haben, so die Analysten.
45 % der Epcos-Umsätze seien im Telekommunikationssektor lokalisiert.
Die wichtigsten Kunden seien Nokia und Siemens. Siemens bestätigte
gestern, daß man sein früheres Ziel der Verdoppelung der Handy-
Verkäufe auf einen Absatz von 48 Millionen in 2001 reduziere, ein Tag
nachdem Nokia Befürchtungen geäußert habe, daß sich der Markt
verschlechtere. Die Analysten von Merck Finck & Co. könnten sich
gezwungen sehen, ihre Gewinnprognosen zurückzufahren.

Epcos (WKN 512800)

Quelle: Aktienresearch

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Siemens kaufen (BfG Bank)

Die Analysten von der BfG Bank raten Anlegern, die Aktien von Siemens
zu kaufen.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001 hätte der Gewinn
stärker als die Umsätze gesteigert werden können. So stieg das
Ergebnis um 32 % auf 778 Mio. Euro, der Umsatz legte um 23 % auf 20,5
Mio. Euro zu. Auch der wichtige Auftragseingang sei um 28 % auf 23,6
Mrd. Euro gestiegen. Das Unternehmen halte an seiner Prognose für das
laufende Geschäftsjahr fest, auch wenn es von einem sich im
Jahresverlauf abschwächenden Wachstum ausgehe.

Für die Analysten zählt Siemens zudem in den kommenden Monaten zu den
Favoriten und empfehlen daher zum Kauf.

Siemens (WKN 723610)

Quelle: Aktienresearch

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Altana - Marketperformer (WGZ-Bank)

Laut der WGZ-Bank werde der Bad Homburger Chemie- und Pharmakonzern am
Montag, den 5. Februar, die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr
veröffentlichen.

Die Analysten rechnen mit einem Anstieg im Konzernumsatz um 20,8 % auf
1,92 Mrd EUR, einer Steigerung des Betriebsergebnisses um 37,2 % auf
294 Mio EUR und des Ergebnisses vor Steuern um 32,6 % auf 311 Mio EUR.
Das Ergebnis nach Steuern sei um 34,8 % auf 172 Mio EUR gestiegen,
damit betrage das Ergebnis je Aktie 4,48 (3,18) EUR.

Bis zur Vorlage der Zahlen halte man sowohl an der Gewinnreihe als
auch der Einstufung als Marketperformer unverändert fest.

Altana (WKN 760080)

Quelle: Aktienresearch

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Tecis Holding halten (Independent Research)

Die Analysten von Independent Research bewerten die Aktie des
unabhängigen Finanzdienstleisters Tecis mit Halten.

Das Unternehmen verzeichne ein rasantes Wachstum und könne pro Monat
2000 Neukunden gewinnen. Auch die Neun-Monats-Zahlen würden diese
positive Entwicklung belegen. So konnten die Umsatzerlöse um 42,1 %
auf 80,7 Mio. DM steigen, der Periodenüberschuß belief sich auf 4,9
Mio. DM, was einer Steigerung um 63,3 % entspricht. Damit sei Tecis
auf den besten Weg, die eigenen Prognosen mit einer Umsatzsteigerung
von 34 % auf 127,7 Mio. DM sowie einen Jahresüberschuß von 7,5 Mio. DM
für das Gesamtjahr zu erfüllen.

Auch die Aussichten für die kommenden Jahre seien gut. So solle sich
in diesem Jahr das Ergebnis verdoppeln bei weiter steigenden Umsätzen.
Auch die Zahl der Repräsentanzen solle von aktuell 90 auf 130
ausgebaut werden. Ab 2003 sei sogar eine Expansion nach Österreich und
der Schweiz vorgesehen.

Die Analysten stufen die Aktie trotz der guten Geschäftslage dennoch
nur mit Halten ein. Dies liege an der gegenwärtig bereits hohen
Bewertung dieses Titels.

Tecis Holding (WKN 621160)

Quelle: Aktienresearch


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9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
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Yahoo kaufen (Merrill Lynch)

Die Analysten von Merril Lynch empfehlen Anlegern aus folgenden
Gründen den Kauf von Yahoo-Aktien:

Die Anaylsten gehen davon aus, dass das Schlimmste für das Unternehmen
überstanden sei. Der aktuelle Kurs biete daher ein attraktives
Einstiegsniveau. Zudem verfüge Yahoo über einige Vorteile gegenüber
seinen Mitbewerbern. Es sei sehr international ausgerichtet und biete
einen kompletten workplace. Auch der "harte Winter" sollte das
Unternehmen reifer gemacht haben. Nach Ansicht der Analysten sei
zusätzlich die Plattform unterbewertet.

Yahoo (WKN 900103)

Quelle: Aktienresearch

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AOL Time Warner kaufen (Merrill Lynch)

Die Analysten von Merrill Lynch bewerten die Aktie von AOL Time Warner
aus folgenden Gründen mit Kaufen :

Der Konzern sei einer der Gewinner des Informationszeitalters. Zudem
sei er weniger stark abhängig von der Werbeindustrie, die derzeit auch
im Internetbereich unter einem Abschwung leide. Eine geplante Preiser-
höhung bei AOL dürfte das Ergebnis des Gesamtkonzers weiter verbes-
sern. Auch die Integration der beiden Unternehmen sehen die Anaylsten
positiv, da sie strategisch gut geplant werde und sich Synergieeffekte
ergeben würden. Die Analysten gehen weiter von einen Gewinn von einem
US-Dollar in 2001 aus, danach solle er jährlich um 25 Prozent steigen.

AOL (WKN 502251)

Quelle: Aktienresearch

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Philip Morris - übergewichten (Delbrück Asset Management)

Die Experten von Delbrück Asset Management raten die Aktie von Philip
Morris "überzugewichten".

Das Q4 sei leicht unter den Erwartungen gewesen. Besonders gut habe
sich jedoch die Nahrungsmittelsparte entwickelt, die auch weiterhin
für Kursphantasie sorge.

Zudem erwäge die Bush-Regierung die Aufgabe der staatlichen Klage
gegen Philip Morris. Daher rate man strategisch weiter die Aktie
überzugewichten.

Philip Morris (WKN 851777)

Quelle: Aktienresearch

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Check Point Software - Recommended List / kaufen (Goldman Sachs)

Die Experten von Goldman Sachs & Co sehen die Aktie der Check Point
Software "sehr bullish" und bekräftigen ihr "Recommended-List-Rating".

Man sehe das von Check Point prognostizierte Wachstum von 50 % für
2001 als konservativ an. Das Internet-Sicherheits-Unternehmen stehe
erst am Anfang seines Wachstums, und werde auch in Zukunft seinen
Vorsprung zur Konkurrenz ausbauen dank seiner überragenden Technik,
der beeindruckenden Partnerschaften und seiner Sicherheitslösungen.

Ein besonderer Faktor des Erfolgs von Check Point sei es, innovative
Produkte sehr schnell zu entwickeln und so bestmöglichst auf die
Marktnachfrage zu reagieren. Dem Management traue man auch weiterhin
zu, die "richtige Vision" im Netzwerk-Sicherheits-Bereich zu haben,
und so könne man auch durch eine frühe und schnelle Positionierung
seiner Produkte auch in Zukunft überzeugen - Recommended List.

Check Point Software (WKN 901638)

Quelle: Aktienresearch

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Alcatel Outperformer (Merck Finck & Co)

Merck Finck & Co. stufen Alcatel als Outperformer ein.

Das Unternehmen habe einen Anstieg des Ertrags aus dem operativen
Geschäft 2000 von 77 % auf 2,25 Mrd. Euro berichtet, was ganz mit den
Schätzungen der Analysten übereinstimme. Alcatel habe für 2001
leichtere Vorgaben gemacht, indem das Verkaufswachstum auf 20 bis 25 %
geschätzt würde und die Gewinne aus dem operativen Geschäft um 40 bis
50 % steigen würden. Alcatel Optronics, die Tracking-Aktie von
Alcatel, habe 2000 einen Zuwachs von 144 % auf 432 Mio. Euro zu
verzeichnen gehabt und habe die Ziele 2001 aufgrund des Umsatzwachstum
in Höhe von 60 bis 65 % bestätigt.

Alcatel (WKN 894868)

Quelle: Aktienresearch

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Banco Santander Central Hispano kaufen (Hornblower Fischer)

Hornblower Fischer raten, Banco Santander Central Hispano zu kaufen.

Spaniens größte Bank habe trotz höherer Aufwendungen für Risikovor-
sorge und Goodwill im abgelaufenen Jahr mit einem anrechenbaren Netto-
gewinn von 2,26 Mrd. Euro ein Rekordergebnis erzielt. Da BSCH für das
laufende Jahr aber seine ursprüngliche Gewinnprognose um 5 % auf 2,85
Mrd. statt 3,0 Mrd. Euro nach unten geschraubt habe, hätten die Inves-
toren die negative Aussicht mit kräftigen Kursverlusten quittiert. Die
Großbank habe die Neueinschätzung in Erwartung eines schwachen Dollar-
kurses vorausgesehen, sowie höherer Risikovorsorge-Aufwendungen in
Spanien. Angesichts des hohen Gewinnbeitrags der Lateinamerika-
Aktivitäten, wo im abgelaufenen Jahr 24 % des Nettogewinns
erwirtschaftet worden sei, könne ein schwächerer US-Dollar die Gewinne
aus der Region schmelzen lassen. Gleichzeitig habe BSCH wie der
spanische Konkurrent BBVA im Jahr 2000 den Expansionszug in Richtung
Lateinamerika nochmals verstärkt. Die Position in Brasilien sei durch
die Übernahme der ehemaligen Staatsbank Banco del Estado de Sao Paulo
(Banespa) stark ausgebaut worden. Dabei scheine das Mitbieten bei der
zur Teilprivatisierung angestandenen Banespa erste Erfolge zu
verzeichnen. Die brasilianische Bank habe im Jahr 2000 den
Vorsteuergewinn um knapp 25 % auf 423 Mio. Euro steigern können. Bis
2003 solle der Gewinn nach BSCH-Schätzungen auf stattliche 750 Mio.
USD steigen. Vor diesem Hintergrund hielten die Analysten die
Prognosen des Co-Präsidenten Botin, wonach sich im laufenden Jahr die
Gewinnbeiträge aus Lateinamerika von 1 Mrd. USD auf 1,5 Mrd. erhöhen
sollen, erreichbar. Trotz der leicht nach unten korrigierten Prognose
hielten die Analysten die Aktie für ein langfristig aussichtsreiches
Investment, zumal weitere Zinssenkungen vor allem das Bankgeschäft in
Brasilien ankurbeln sollten. Traditionell reagiere das größte Land
Lateinamerikas am stärksten auf tiefere Zinsen.

Banco Santander Central Hispano

Quelle: Aktienresearch


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