Der deutsche Aktienmarkt ist auch am Mittwoch mit geringen Verlusten aus dem Handel gegangen. Die Sorgen der Anleger sind immer die gleichen, beginnt im September die US- Notenbank ihre Anlagekäufe zu reduzieren, dat ist die Kernfrage an der Börse.
Genauso hat die wenig erbauliche Berichtssaison den DAX erneut belastet. Somit schloss der DAX mit einem Minus von 0.5 Prozent bei 8.260 Punkten.
Die Aktien von Beiersdorf war der Tagesverlieren, mit einem Verlust von 3.2 Prozent fiel sie auf 68.23 Euro.
Conergy strampelt immer noch um die 0.06 Euro Cent Marke. Ob sich da noch etwas ändern, beim Kurs, dass werden die nächsten Tage aufzeigen. Bei Solarworld geht die Zitterpartie
Weiter. Während die Aktionäre gestern bis in den Abend über die Rettung von Solarworld stritten, ist der Solarstreit zwischen der EU und Peking endgültig beigelegt. Das ist wenigstens eine gute Nachricht. Die Probleme der Branche sind damit aber längst noch nicht gelöst. Dazu gehören - zumindest aus deutscher Sicht- sinkende stattliche Förderung, die Konkurrenz in den USA und die für viele immer noch zu billig importierten Solarmodule aus China. Unsicher ist auch, ob das politische Agreement tatsächlich einen Markt wie Europa vor asiatischen Mitbewerbern dauerhaft schützen kann.
Gleichwohl sind Strafzölle richtig, sie komme nur zu spät. Seit beginn der Krise – 2011 – sind hierzulande 30 000 Arbeitsplätze in der Solarzellen- Produktion verloren gegangen , und das in einem Zukunftsmarkt.
Die zahlen sind deshalb schon alarmierend, weil mit jedem verlorenen Job auch ein wenig Know-how verloren geht. Es ist einfach so, dass in einem wie Deutschland, welches seine Stärke aus seiner Innovationskraft schöpft, sich das nicht leisten kann.
Man hat jahrelang den Ergeiz der Chinesen unterschätzt erst jetzt erkennt man das Dilemma. Man hat geglaubt, hier ein Ingenieur – Produkt zu haben und muss nun feststellen, dass Ingenieur- Produkt war am Ende ein Massenprodukt, welch ein fataler Irrtum.
Wo Angst herrscht verkriecht sich die Vernunft.