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"Für Conergy ist dies ein Befreiungsschlag", so Conergy-Vorstand Dieter Ammer. "Mit der jetzt ausgehandelten Einigung haben wir es geschafft, unser Unternehmen von einer wesentlichen Bürde zu befreien. Damit stärken wir unsere Wettbewerbsposition und machen unser operatives Geschäft noch flexibler – und genau das macht uns attraktiver. MEMC hat sich als kundenorientiertes Unternehmen gezeigt, und wir freuen uns, die strategische Partnerschaft mit Ihnen fortzuführen."
Zusammenarbeit beim Photovoltaik-Großprojekten beschlossen
Den Durchbruch bei den Verhandlungen begrüßt auch Ken Hannah, MEMC-President of Solar Materials: "Auch wir freuen uns über die erzielte Einigung, mit der wir unsere gemeinsamen Geschäftsbeziehungen fortsetzen werden. In Zukunft werden wir Conergy wieder mit substanziellen Mengen hochqualitativer Wafer beliefern. Darüber hinaus haben wir beschlossen, künftig beim Bau von Großprojekten umfangreich zusammenzuarbeiten. Auch dies wird für beide Unternehmen zusätzliches Wachstum bedeuten, unter anderem auch hier durch die Verwendung von MEMC Wafern."
MEMC will in Zukunft rund die Hälfte des Conergy-Bedarfs decken, insbesondere in Frankfurt (Oder). Die übrige Versorgung werde Conergy mit Lieferungen Dritter abdecken. Darüber hinaus erlaube die Einigung Conergy, Ingots von anderen Lieferanten zu beziehen. So könne das Unternehmen auch seine Wafer-Sägerei in Frankfurt (Oder) weiter auslasten und damit die Wertschöpfung vertiefen.
Kosten- und Wettbewerbsnachteile beseitigt, Rohstoffzufuhr gewährleistet
Damit seien für Conergy drohende, signifikante Kosten- und Wettbewerbsnachteile beseitigt, Einkauf und Rohstoffzufuhr im Vergleich zum Altvertrag ausreichend flexibel und effizient ausgestaltet und eine gesicherte Rohstoffzufuhr gewährleistet. 2010 könne Conergy auf diese Weise seine Photovoltaik-Modulfabrik weiter hochfahren und seine Premium-Module vom Typ Conergy PowerPlus noch kostengünstiger produzieren. "Mit der Einigung haben wir einen weiteren Meilenstein in unserer Reorganisation erreicht", so Dieter Ammer. "Ende 2007 hatten wir die drohende Liquiditätskrise des Unternehmens abgewendet, Anfang 2008 mit dem Abschluss einer Brückenfinanzierung die Neuaufstellung überhaupt erst ermöglicht und mit der Ende 2008 durchgeführten Kapitalerhöhung die finanzielle Situation der Conergy stark verbessert. Inzwischen stehen wir effizienter, schlanker und wettbewerbsfähiger da. Bei all diesen Schritten haben uns unsere Banken tatkräftig unterstützt – dafür sind wir Ihnen dankbar. Ihr Vertrauen in uns seit Ende 2007 haben wir nicht enttäuscht. Ich gehe davon aus, dass uns die Banken auch weiterhin positiv begleiten werden", betont Ammer.
www.solarserver.de/news/news-12068.html
Keine Kauf Empfehlung!!
Wen nicht fähig ist, selber eine Meinung zu bilden und eine Entscheidung zu treffen, darf nicht zur Börse.