Da gibt es doch sicher Werte die mehr Potenzial bieten, bei weniger Risiko denn das hat die T-Aktie bewiesen, die geht voll mit nach oben, fällt aber auch genauso, zumindest der sichere Hafen ist die T-Aktie nicht mehr.
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Nach untenhin scheint die horizontale Unterstützung im Telekom-Chart im Bereich 8,50/75 weiter zu stützen. Ein Scheitern des AT&T Deals wurde ja eh schon vor Monaten eingepreist. Von daher könnte sich vielleicht jetzt die rechte Schulter einer inversen SKS ausbilden. Allerdings wäre die erst abgeschlossen, wenn es auf SK über 9,80 ginge. Da müßte sich die gesammelte Fondmanager-Riege aber jetzt endlich mal zusammenreißen und sich auf ihre Jahresboni konzentrieren. Schließlich müssen dafür die Kurse im Gesamtmarkt bis Jahresende noch deutlich höher stehen, damit es dicke Boni gibt, da die von der Jahresperformance abhängen. Da es nurnoch 4 Wochen sind die dafür übrigbleiben, müßte man ab jetzt alles Negative negieren/abwiegeln und sagen der Markt ist total überverkauft und alles wird in 2012 eh wieder zum Guten werden. Ob es 2012 so kommt bleibt abzuwarten. Aber ich denke Fondmanger denken in erster Linie an die eigene Brieftasche und werden das die nächsten 4 Wochen nach außen so verkaufen als ihre "Überzeugung". Im Grunde war ja auch zuletzt die Stimmung an der Börse schlechter als die eigentliche fundamentale Lage gewesen. Der IFO war z.B. letzte Woche besser als erwartet und auch die Lokomotive USA bekommt von den Verbrauchern wieder mehr Schubkraft ( Neuer Umsatz-Rekord im US-Einzelhandel am "Black Friday" Sonntag, 27. November 2011-de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE7AQ01020111127 )
25.11.11 - Deutsche Telekom Scheitern des US-Deals bereits eingepreist - Warburg Research - http://www.aktiencheck.de/news/Artikel-Deutsche_Telekom_Scheitern_des_US_Deals_bereits_eingepreist-3988599
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Jochen Reichert, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie der Deutschen Telekom unverändert mit "kaufen" ein. Der Verkaufsprozess von T-Mobile US gestalte sich zunehmend schwieriger. Die Ereignisse der letzten Tage würden die Chancen des Vollzugs der Transaktion verringern: Bereits vor mehreren Wochen habe das Justizministerium Klage gegen die Transaktion eingereicht. Gleichzeitig sei aber signalisiert worden, für Verhandlungslösungen offen zu sein. Am Mittwoch habe die FCC (Federal Communications Commission) bekannt gegeben, dass sie eine besonders strenge Prüfung des Deals vornehmen werde. AT&T und Deutsche Telekom hätten daraufhin den Antrag auf Erlaubnis der Transaktion bei der FCC zurückgezogen. Gleichzeitig habe AT&T USD 4 Mrd. für die mögliche Zahlung einer break-up fee an die Deutsche Telekom zurückgestellt. Die Strategie, den Antrag bei der FCC zurückzuziehen, ziele darauf ab, zunächst mit dem Justizministerium eine Lösung zu suchen. Danach solle dann der Antrag bei der FCC neu gestellt werden. Die FCC folge i.d.R. den Entscheidungen des Justizministeriums. Durch den Rückzug sollte sich eine Entscheidung weiter verzögern, sodass im September 2012e mit einer Entscheidung zu rechnen sei, falls Deutsche Telekom und AT&T nicht vorher entscheiden sollten, den Prozess abzubrechen. Somit stelle sich die Frage, welche Szenarien sich für die Deutsche Telekom ergeben würden, sollte der Deal scheitern. Deutsche Telekom könnte bei einem Scheitern Verhandlungen mit SprintNextel oder mit Kabelnetzbetreibern aufnehmen. Jedoch würde dabei sicherlich nicht ein Transaktions-Multiplikator von 7,1 erzielt werden. Unter der Annahme, dass ein Multiplikator von 5 erzielt werden könnte, wäre eine solche Transaktion mit EUR 20 Mrd. zu bewerten. Inklusive des Werts der break-up fee (WRe: EUR 6 Mrd.) würde sich ein implizierter Transaktionswert von EUR 26 Mrd. ergeben. Damit würde am Ende des Tages der Deal-Wert gerade einmal rund 10% unter dem der jetzigen Transaktionsstruktur mit AT&T liegen. Jedoch könne T-Mobile erst in Verhandlungen mit potenziellen neuen Partnern treten, wenn der Transaktionsprozess mit AT&T abgebrochen würde. Eine Weiterführung von T-Mobile US als eigenständige Einheit sei auch eine Option. T-Mobile US habe innerhalb von zwölf Monaten fast 2 Mio. Vertragskunden (fast 10% des gesamten Vertragskundenbestands) verloren. Die break-up fee sowie die von AT&T erhaltenen Lizenzen und Spektra könnten der Deutsche Telekom ausreichend Flexibilität geben, um in Netzkapazitäten zu investieren und die Kundenbasis zu stabilisieren. Ein worst-case Szenario (Scheitern des Deals) sei in der Aktie bereits eingepreist. Auf Basis der DCF-Bewertung sowie auf Basis eines SotP-Ansatzes (Deutschland: EV/EBITDA. 6; Europa: EV/EBITDA: 5; USA: EV/EBITDA: 4; Wert break-up fee: EUR 6 Mrd., JV UK: EUR 3,5 Mrd.) ergebe sich ein fair value von EUR 11. Die Aktie dürfte aufgrund der hohen Unsicherheiten von der Newsflow-Seite weiterhin negativ beeinflusst sein. Jedoch erscheine die Bewertung und Dividendenrendite weiterhin attraktiv. Die Analysten von Warburg Research raten die Aktie der Deutschen Telekom nach wie vor zu kaufen. Das Kursziel sehe man unverändert bei EUR 11. (Analyse vom 25.11.2011) (25.11.2011/ac/a/d)
Wünsche allen Interessierten rund um die T-Aktie erstmal ein gutes neues Jahr. In 2011 konnte die T-Aktie sich im allgemeinen Börsen-Chaos relativ besser behaupten als der DAX. Und wenn man die in 2011 stattgefundene Divi-Ausschüttung hinzurechnet, dann haben Aktionäre der T-Aktie in der Summe wertmäßig sich gut gehalten. Der Telekom-CEO hat jüngst nochmal bestätigt, daß die nächsten beiden Jahren auf jeden Fall die Divi bei mindestens 0,7€ pro Jahr bleiben wird ( http://www.newratings.de/du/main/company_headline.m?id=2239884) . Das der Deal mit AT&T nicht durchkommt wurde schon lange im Vorfeld weitestgehend eingepreist. Zudem wird man von AT&T einige Mrd. an "Schmerzensgeld" (break up-fee) dafür bekommen, daß man jetzt nach einer neuen Lösung Ausschau halten muß. Vielleicht läßt sich noch ein Plan B finden, um die US-Tochter auf einem anderen Weg an andere Interessenten zu veräußern oder eine Kooperation mit einem anderen Player zusammen einzugehen ( z.B. der US-Hedgefond Harbinger, der PayTV-Konzern Dish, Netzwerkpartnerschaft mit Clearwire, Zusammenarbeit mit Sprint Nextel etc. etc.). Wenn es der Telekom weiter gelingt mittels Effizienzsteigerung, Kostensenkungen, etc. die gegenwärtigen Umsatzmargen zu halten und dabei auch gleichzeitig weitere Umsatzbringer neu zu entwickeln, dann könnte man hoffentlich 2011 erstmal für eine längere Zeit das Low beim Kurs gesehen haben und mittelfristig wieder die Zweistelligkeit beim Kurs ins Auge gefaßt werden. Durch die hohe Ausschüttungsquote gibt es jedoch immer die etwas größeren Rücksetzer am Tag nach der HV. Solange man diese Lücken im Verlaufe eines Jahres wieder schließen kann und die Divi-Rendite weiter stimmt, bleibt die T-Aktie eine sinnvolle konservative Beimischung für ein Aktiendepot. Es bleibt aber natürlich generell immer ein übergeordnetes Risiko in Form der Gesamtbörse. Sollte es im Verlaufe von 2012 wieder deutlich abwärts gehen und dabei der DAX die 5000 nochmal von unten anschauen, dann dürfte auch eine T-Aktie sich solchen Entwicklungen nicht ganz entziehen. Wer dafür nicht die Nerven hat oder keine Lust hat höheren Verluste temporär im Depot zu sehen, der sollte auch bei der T-Aktie sich ein SL im Hinterkopf zu haben. Gilt aber für so ziemlich alle Aktienwerte. Also warten wir mal ab was das Jahr für Überraschungen bringt. Nach dem Jahr 2011 wäre es nett es würden mal wieder mehr positive Überraschungen auftauchen ;)
muss dir jetzt hier in deinem Thread mal ein paar Sternchen für gute und informative News geben. Hier wird nicht nur gelabert, sondern analysiert und wertige Nachrichten weitergegeben...
weiter so
Gruss
JPEagle
wünsche ich!
Auch der Telekom. Obermann ist schon clever, weiter so!
Hat jemand zufällig eine Erklärung für die "schwache" Bewertung der Telekom in den letzten Monaten?
Der Titel notiert bei einem ähnlichen Preis wie bei Daxkursen von 5500 bzw. 5700!
In einem so positiven Marktumfeld wie in den letzten Wochen hätte die Telekom doch diesen Trend wenigstens ansatzweise mitgehen müssen?
Ich überlege mir etwas längerfristig hier einzusteigen. Bin allerdings unsicher aufgrund welcher Risiken Anleger hier eine so große Kaufzurückhaltung zeigen. Die Telekom ist doch ein solider Konzern, welcher in vielen Teilen der Welt operiert - ist das Geschäftsmodell so miserabel?
Danke im Voraus für Ideen& konstruktive Kommentare!
Bin neu hier im Forum - mein erster Eintrag :D - deshalb "Hallo" an alle!
Also - ja. Diese Gründe sind mir bekannt.
Aber beispielsweise stellt sich die Frage in wieweit das "Festnetz", so wie wir es seit Jahrzehnten kennen in Zukunft überhaupt noch gebraucht wird? Ich denke der Informationssektor wird in den nächsten Jahren von starken technischen Änderungen geprägt sein und warum sollte dann nicht ein großer Mobilkonzern wie die Telekom davon profitieren. Diese erwirtschaftet gute CashFlows um auch in Zukunft in neuere Technologien investieren zu können.
Ich meine... wer soll die Investitionen, die hier anscheinend notwendig sind (Glasfaser, Satelliten etc) sonst finanziell stemmen?
Immerhin reden wir hier von einem Konzern mit guter Infrastruktur und einem Buchwert von 8€.
Allerdings würde mich auch "interessieren" aus welchen Beweggründen die Telekom mehr Dividende auszahlt als sie Gewinn erwirtschaftet... o_o
Moin,
ich bin auch neu hier im Forum; von daher ein Hallo an alle.
Bei der Telekom stelle ich mir die Frage, ob man das US-Geschäft 2012 vllt. doch noch veräußern kann; zur Not an einen
Investor, der noch nicht auf dem US-Markt aktiv ist ( Anbieter aus China evtl.?? ). Wenn dies doch noch passiert kann die Aktie auch wieder über 10, 11 € steigen.
Was denkt ihr darüber??
Gruß VBW
Ich bin davon überzeugt , dass wir auch Kurse von 11-12 wieder sehen. Wer Action will , ist mit CoBa besser dran. Ich frage mich Heute noch warum ich bei 110 nicht verkauft habe. :(
Bei keine anderen Aktie konnte ich so ruhig schlafen. (Pssst nich weitersagen über 30 Milliarden Potential in USA ) Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Ich bin echt hin und her gerissen, ob ich nicht einsteigen sollte.
Etwaige Kursverluste werden ja durch die "steuerfreie" Dividende gemildert... ein sehr reizender Anreiz!
.... naja aber das meinte ich doch
bei einem
EK 8.80€
VK 8.10€
Div 0.70€
zahle ich ja keine Abgeltungssteuer - wenn ich das richtig verstanden habé! Also mildert dies ja meine Kurseverluste, da ich auf die Dividende keine 25-30% Steuer bezahle %>!
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