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... nachdem das "anleger-grundvertrauen" ("strategischer bias", mittelfristige markterwartungen auf sicht von sechs monaten) für den EU-aktienmarkt auf ein allzeit-tief gefallen ist, https://www.godmode-trader.de/artikel/...nkt-auf-allzeittief,8329097#
CLIQ Digital eignet sich für stock picking unter zwei (strategie)aspekten:
CLIQ Digital ist (auch nach dem kursanstieg) ein unterbewertetes unternehmen mit (nicht nur in der corona-zeit) inhärenten qualitäten
maßstab des value investing sind
-- Kurs-Buch-Verhältnis (KBV).
-- Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
2 | "Growth Investing" (wachstumsstrategie)
CLIQ Digital ist keine junge Facebook, eBay oder Amazon; dem unternehmen wird aber nach einem strategiewechsel (direct-media-buying) nicht nur für die corona-zeit ein starkes wachstum in einer zukunftsträchtigen branche vorhergesagt; zu welchem preis die aktie gekauft wird, ist bei dieser strategie nebenrangig
Seite 28: "Cliq Digital: Mit dem Marketing-Profi machen Anleger buchstäblich spielend Gewinn", https://www.focus-shop.de/amfile/file/download/...7511/product/15141/
Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite und Gesamtkapitalrendite dürften 2020 den Höchststand des Jahres 2017 erreichen oder überbieten, https://www.boerse.de/fundamental-analyse/...gital-Aktie/DE000A0HHJR3
https://boersengefluester.de/...g-da-steckt-viel-mehr-potenzial-drin/
April 8, 2020
boersengefluester:
Die Bilanz enthält einen Goodwill-Anteil von 43,2 Mio. Euro [vgl. Geschäftsbericht 2019, S. 84] aus dem Merger mit der damaligen Bob Mobile [2012]. Eine Abschreibung auf den Firmenwert könnte unangenehme Folgen für das Eigenkapital von CLIQ Digital haben. Wie bewerten Sie diese Position [Anteil von 63% an der Konzernbilanzsumme von 68,1 Mio. Euro, vgl. Geschäfstbericht 2019, S. 44/45, und 92% am Konzerneigenkapital von 46,7 Mio Euro]?
Antwort Ben Bos:
Wir analysieren und bewerten die Position jedes Jahr sehr sorgfältig. Dabei verlassen wir uns nicht ausschließlich auf unsere eigenen Modelle und Prognosen, sondern ziehen die Expertise von externen Beratern und dem Wirtschaftsprüfer hinzu. Letzterer hat erst Ende März unseren Jahresabschluss für 2019 testiert. Die Goodwill-Wertminderung ist einer der Hauptpunkte, auf die die externen Prüfer hohe Aufmerksamkeit richten. Mit dem positiven Geschäftsverlauf sinkt zudem die Wahrscheinlichkeit einer notwendigen Abschreibung.
Hinweis:
Der Goodwill repräsentiert die folgenden Faktoren, die für sich allein nicht die Kriterien eines bilanzierungsfähigen Vermögenswertes erfüllen:
- Image des gekauften Unternehmens (Der gute Ruf)
- Kundenstamm
- bedeutende Synergiepotentiale
- Qualität des Managements
- Know-how und Qualifikation der Mitarbeiter
- Standortvorteile
- eingerichtete Organisation des Unternehmens
- positive Gewinnerwartungen für die Zukunft
https://www.finanzsenf.de/goodwill-in-der-bilanz/
zum Vergleich:
Goodwill-Anteil der DAX-Unternehmen (2019):
https://drive.google.com/file/d/1tHLgkazwl6pWScRjoWIygn1PGCZn63QV/view
entnommen aus:
https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...erblick-1029117085
Cliq Digital sei "ein Streaminganbieter, anders als die Branchengiganten Netflix oder Spotify werden jedoch von Filmen bis zu PC-Spielen sämtliche digitalen Unterhaltungsformate angeboten. Im Gegensatz zu den großen Rivalen werden die Produkte direkt oder als jeweilige Gattung vermarktet. Laut Cliq-Digital- Chef Ben Bos wird derzeit jedoch auch an einer größeren Plattform gearbeitet. Gleichzeitig wird ein neues Preismodell getestet. Mit 15 Euro pro Monat würden die Abogebühren dabei zwar in der Spitze um mehr als die Hälfte gesenkt, doch Bos hofft, die Kunden dadurch länger zu halten. Geht der Plan auf, könnten die teuren Kundenakquisitionskosten nochmals sinken und die Marge weiter steigen." (Peer Leugermann, Euro am Sonntag, 08.05.2020, https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...-fakten-1029158908)
zukunftsszenarien helfen an der börse nicht; ich stell euch unten drei wohl bekannte szenarien vor, welche sind es ? niemand weiß, welches der szenarien tatsächlich eintritt ...
das ist es, was man zu CLIQ Digital sagen kann, und das ist nicht wenig, wenn man bedenkt, was der berühmte, langjährige ehemalige hedgefonds-manager Stanley Druckenmiller (einst rechte hand von George Soros) gestern in einem New Yorker wirtschaftsclub von sich gab: "Das Chance-Risiko-Verhältnis für Aktien ist vielleicht das schlechteste, das ich jemals gesehen habe in meiner Karriere", https://www.marketwatch.com/story/...-has-never-been-worse-2020-05-13
https://www.aktien-global.de/top-artikel/...ger_krisengewinnler-6759/
"monatlich 200 Tsd. Vertragsabschlüsse und eine Reichweite von 10 Mrd. Seitenaufrufen in 34 Ländern"
das hört sich nach gießkannen- oder rasenmäherprinzip an, ist aber durchaus zielgruppen-orientiert; messlatte ist der "CLIQ-Faktor", der das verhältnis von umsatz zu kosten pro kunde misst und sich von 1,36 (2018) auf 1,51 (2019) und in Q1/2020 auf 1,61 verbessert hat - kleinvieh macht auch mist
Ben Bos (https://boersengefluester.de/...g-da-steckt-viel-mehr-potenzial-drin/): "Der CLIQ-Faktor ... setzt den Umsatz pro Kunde in den ersten sechs Monaten ins Verhältnis zu den Marketingaufwendungen, also den Kosten, um einen Kunden zu gewinnen. Bei einem CLIQ-Faktor von 1,51 erlösen wir so gesehen 1,51 Euro pro eingesetzten Euro je Kunde. Werte höher als 1 weisen also auf profitables Wachstum hin. Im Jahr 2019 haben wir unsere Marketingausgaben um knapp 19 Prozent auf 22,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr 2018 angehoben. Gleichzeitig waren diese erfolgreicher, da wir auf wichtige Erkenntnisse aus unserer Busines-Intelligence-Abteilung zurückgreifen konnten. Kurz gesagt verstehen wir jeden Tag besser, was unser Kunde möchte und bringen diese Erfahrungen effizient ein. Das führt zu zielgerichteteren Angeboten für unsere Kunden und somit zu einer höheren Konversion. [konversion heißt im online-marketing wohl: 'umwandlung' eines besuchers einer webseite in einen abo-interessenten]. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen hat sich der Direkt-Media-Einkauf (Direct-Media-Buying) positiv auf die Entwicklung des CLIQ-Faktors ausgewirkt. "
... von besuchern einer website (usern, nutzern) zu zahlenden kunden ist eine leistungskenzahl aus dem online-marketing (ein "schlüsselindikator" [key performance indicator (KPI)])
"Die Conversion muss nicht zwingend ein Kauf oder eine Transaktion sein. Jedes zuvor definierte und erreichte Ziel kann als Conversion zählen. Die Conversion Rate kann demnach auch das Verhältnis von Visits (Besuchen) zu erfolgten Downloads oder Newsletteranmeldungen widerspiegeln. Für die CRO (Conversion-Rate-Optimierung) gehört das Messen von Kunden im Verhältnis zu den erfolgten Conversions zu den wichtigsten Kennzahlen. Die CRO ist meist Teil der SEO (Suchmaschinenoptimierung). Sie kann die Leadgenerierung [Interessengewinnung], die Umsatz- sowie die Absatzzahlen verbessern."
näheres unter https://de.ryte.com/wiki/Conversion_Rate
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