das höre ich jetzt schon seit mind. zwei jahren.:)
natürlich, irgendwann. und mit gold kann/muss man genauso spekulieren/damit umgehen, wie mit aktien oder kartoffeln und schweine. keine frage. und ob jemand jetzt noch einsteigen soll/will, dass muss jeder selber entscheiden. obwohl ich davon ausgehe, dass in den nächsten 12 monaten $2000 noch erreichbar sind.
mir ging/geht es (in den letzten zwei jahren) darum, ob man mit gold (und derivate a. den goldpreis) geld verdienen kann oder nicht.
und ja: man kann. wenn man früh genug eingestiegen ist, sogar sehr viel, mehr als mit den banken in den letzten zwei jahren auf jeden fall.
ich kann das platzen der blase ohne stress abwarten. und wenn es soweit ist, verkaufe ich. ich habe auch die citi verkauft, als ich die blase platzen habe sehen, vor zwei jahren (kapitalerhöhungen bis zum abwinken).
wenn ich glaube, die citi bringt mir was, werde ich auch die citi wieder kaufen. doch zumindest in den nächsten zwei jahren sehe ich woanders bessere verdienstmöglichkeiten.
ich bin in keine aktie, keinen rohstoff und auch keine geldscheine verliebt. wenn ich sehe,dass da nichts mehr kommt: weg damit. neues suchen.
und bei gold und citi ist es eben noch nicht soweit, nicht soweit das eine zu verkaufen und das andere zu kaufen.
mehr sag' ich dazu jetzt nicht mehr. ;)
die die eurokrise ist in erster linie eine politikerkrise. die lassen sich von den finanzmärkten vor sich hintreiben und sind planloser als planlos. ich sehe keinen einzigen politiker mit ein bisschen (sach)verstand und/oder durchsetzungsvermögen. alles jammerlappen. einfach zum weinen.
griechenland ist ein mickymaus-land. die tragen fast nichts zur europ. wirtschaftsleistung bei. die könnte dt. alleine auszahlen und fertig. ob die wegbrechen oder nicht ist völlig irrelevant. aber das kapieren die wenigsten und die medien tun ihr übriges.
portugal, irland, ebenso. peanuts.
italiens jährliche neuverschuldung (-4.6 in % BIP) liegt unter dem europäischen schnitt (-6.4%)- die staatsverschuldung in % BIP ist allerdings die zweithöchste in europa, nach griechenland, aber das ist ein anderes thema (sparkurse, steuereinanhmen, usw. wie überall) - also was soll das gejammere? england, japan und usa (die aktuelle debatte hat ja einen grund) haben da viel größere probeme/werte (in japan ist die situation aber ein wenig anders, da werden die meisten schulden von inländern gehalten und die währungsreserven sind wirklich fast unendlich).
die spanier sind halt spanier. die hat es in den letzten zwei jahre sehr hart getroffen, aber die staatsverschuldung in % BIP liegt sogar immer noch unter der von dt.
alles in allem ist die europäische krise (mehr noch als die amerikanische), wie schon gesagt, eine politische.
das die amerikaner (und die welt) es schaffen werden, davon bin auch ich überzeugt. nur der zeitrahmen ist da die frage und meiner meinung nach geht zumindest in den nächsten 5 jahren nichts, oder nur wenig.
weil arbeitsplätze schaffen sich nicht von alleine und derzeit deutet aber auch gar nichts darauf hin, dass es aufwärts geht. die positiven quartalszahlen täuschen über die wahre situation hinweg, und das wissen die meisten anleger (cisco baut gerade 6500 stellen ab [9%! der angestellten], ein gutes zeichen? restrukturierung! ich kann das wort nicht mehr hören. warum sagen sie nicht einfach, dass die lage besch* ist).
aber gottseidank gibt es immer noch viel billiges geld. und das wird es wohl noch länger geben.
Goldman Sachs slashes economic forecast
blogs.marketwatch.com/fundmastery/2011/07/...conomic-forecast/
und nun in den sommerurlaub.
cu
in ben i trust and so should you!