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Wen nicht fähig ist, selber eine Meinung zu bilden und eine Entscheidung zu treffen, darf nicht zur Börse.
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natürlich ist das richtig, aber 10% bezogen auf den Kurs von heute sind mit großer Wahrscheinlichkeit viel weniger als 1% auf den zu erwartenden Kurs in 5 Jahren. Der kleine Differenzbetrag bei einem heutigen Einstieg (2,40, statt 2,20 Euro) ist dann im Verhältnis zum erwarteten Kurszugewinn in 5 Jahren nicht mehr erwähnenswert. Das gilt übrigens erst recht bei großen Stückzahlen. Natürlich wird man immer versuchen möglichst preiswert zu kaufen, aber wann genau soll das sein? Morgen, Heute, nächste Woche? Keiner kann die genaue Entwicklung vorhersagen- also arbeitet man mit Wahrscheinlichkeiten. Auch dabei setzt ein kurzfristig orientierter Anleger natürlich andere Prämissen als ich. Wir sind- um mal mit Kostolany zu sprechen, jetzt in der Phase, in der alle Zittrigen verkauft haben, die großen Aktienpakete aber schon wieder in den Händen der Starken sind, bzw. zur Zeit dorthin gelangen. Aus Sicht des Wanderers sind wir in der breiten Ebene, die von einem einem hohen Berg zu einem noch höheren führt. Durch diese Ebene sind wir schon gelaufen und an der Stelle angekommen, wo die ersten sanften Steigungen des neuen Berges beginnen. Hi und da ist noch eine kleine Delle zu überwinden,aber im Wesentlichen.........
Alles wird gut!
es kommt darauf an, was man damit meint- meint man, die citi würde kaputt gemacht, dass am Ende vielleicht noch 100 Geldwechselkioske davon übrigbleiben- nein, dass wird nicht passieren.
Zerschlagen ist ein heftiges Wort für das, was gerade abläuft- die citi verkauft Tafelsilber- nicht alles Tafelsilber, aber immerhin Teile davon, jedoch beileibe nicht nur, um Schulden zu begleichen oder Rücklagen zu bilden, sondern um (wie es die Raiffeisen Centobank ausdrückt- " ...den Strategiewandel vom Finanzsupermarkt zur fokussierten Universalbank weiter fortzuführen. Zwar leide der Finanzkonzern noch immer kräftig unter den Folgen der Finanzkrise, verfüge aber über eine ausreichende Eigenkapitalausstattung, um künftig schlagend werdende Kreditrisiken abzufedern..", was heißt, dass man sich als Unternehmen insgesamt eine neue Ausrichtung gegeben hat und diese nun konsequent aufbaut. Dazu passen bestimmte Geschäftsfelder nicht, oder nur teilweise, oder nur anders strukturiert- entsprechend wird entweder verkauft (nicht etwa weggegeben) oder teilverkauft, oder umstrukturiert. Das ist bei einem weltweit aufgestellten Unternehmen keine Unternehmung von einem Wochenende, das dauert. Neben Verkäufen von Geschäftsfeldern, ist auch das Abspalten von Teilbereichen denkbar, die als selbständige Tochtergesellschaften an die Börse gebracht werden könnten. Das alles passiert zur Zeit mit der citi und wird noch Monate, wenn nicht gar Jahre dauern. Die ING ist ein ähnlicher Fall für Europa- bei der ING wird das Versicherungsgeschäft innerhalb der nächsten Jahre abgespalten und an die Börse gebracht- ein Milliardengeschäft für die ING. Fazit- es wird nichts weggenommen, sondern verkauft und verändert. Allemal ein Geschäft für die citi, wenngleich zu einem späteren Zeitpunkt die Bereiche sicher noch mehr eingebracht hätten. Aber vieles von dem, was veräußert wird, hatte die citi einst selbst sehr preisgünstig erworben. Und die citi kann natürlich im Ausgleich Unternehmen, die zur neuen Ausrichtung passen, derzeit auch sehr günstig zukaufen, denn auch das passiert. Es wird der citi insgesamt eine schlankere, modernere und effizientere Form geben.
Alles wird gut!
Man ist das eine schlechte Aktie, hab Sie schon lang nicht mehr verfolgt, aber hier geht ja überhaupt nichts mehr!!!
Mich wundert das sich immer hier noch so viele mit einer so miesen Aktie beschäftigen, das Teil sieht nie mehr die 5 $ Dollar Marke........
Hier müssen meines erachtens nur einmal halbwegs ordentliche Zahlen rumkommen, dann kommt die Gemeinde wieder. Was der neue Name so schaffen wir bleibt abzuwarten, davon verspreche ich mir eigentlich eher Vertrauensverlust.
Zu der Rechnung für mich ist es so, wenn ich für 10% weniger EInkaufe egal bei welchen Mengen, habe ich wenn ich bei unterschiedlichem EK das gleiche Kursziel vorraussetze, 11% mehr Ertrag.
Angenommen 1111 zu€ 4,50 oder 1000 zu 5€ (5000€) , A)KZ 12€, B) KZ 20€
A) KZ 12€ - 1111 =13330€ 1000=12000€ sind 11% mehr Gewinn, Stückzahl ist hierbei egal.
B) KZ 20€ - 1111 =22220€ 1000 = 20000€, sind auch hier 11% mehr Gewinn
oder habe ich hier ein Denkfehler ?
ist das sehr schlimm, wenn ich dir sage, dass du da ganz falsch gerechnet hast ?
Also Person B (Bushaltefolie) kauft 1000 citi- Aktien zu 2,2 Euro, das ergibt 2200 Euro Kaufpreis (Gebühren lassen wir mal weg)
und Person A (Aktiennase) kauft 1000 citi- Aktien zu 2,5 Euro, das ergibt 2500 Euro Kaufpreis. Aktiennase hat die Citiaktien damit rund 11,4% teurer erworben als du.
Nach genau 5 Jahren sehen beide am gelichen Tag zur gleichen Zeit nach dem Aktienkurs der citi- Aktie und stellen fest, der Kurs beträgt jetzt 10 Euro.
Jetzt rechnen beide ihren momentanen Gewinn aus:
erst Bushaltefolie: 10 Euro x 1000 Aktien = 10.000 Euro , davon wird der Kaufpreis von 2200 Euro abgezogen- der Gewinn (vor Steuern) beträgt stolze 7800 Euro!
Jetzt Aktiennase: 10 Euro x 1000 Aktien = 10.000 Euro, davon der Kaufpreis von 2500 Euro abgezogen ergibt: 7500 Euro Gewinn (vor Steuern)
Du hast also gerade mal 300 Euro mehr Gewinn am Ende, was einen Mehrgewinn von ca: 4% für dich bedeutet.
Allerdings gehe ich sehr ernsthaft davon aus, dass in 5 Jahren der Kurs der Aktie wieder deutlich über 20 Euro liegen wird.
Naja so verrechnet wohl nicht, denn wir gehen von grundsätzlich unterschiedlichen Annahmen aus. Du gehst davon aus, dass du einfach mehr anlegst (was ich aber nicht kann) und die gleiche Aktienzahl hälst, ich gehe davon aus dass ich das gleiche Kapital anlege und dafür mehr Aktien bekomme, was ich durch "einfaches" Warten erreicht habe (oder vielleicht habe ich den Zug auch verpasst bis dahin). Damit habe ich in meinem Beispiel einen höheren Ertrag schon in Form der 10% Aktien die ich mehr halte als du. Davon gehst du jedoch nicht aus.
so gesehen hast du nun auch wieder recht- es sollte jedoch nicht aufgezeigt werden, dass man vom gleichen Betrag mehr billigere Aktien kaufen kann- das ist unstrittig, sondern dass sich Unterschiede in den Einstiegskursen bei langfristiger Anlage hinsichtlich des Gewinnes relativieren- und somit immer unwesentlicher werden. Du musst also dann schon gestatten, dass auch der andere die gleiche Aktienzahl kauft- am unterschiedlichen Einstiegspreis für beide ändert das nichts.
Ich wünsche dir jetzt einfach mal, dass du den für dich günstigsten Zeitpunkt erwischst und dann auch die Geduld zum Abwarten aufbringst- denn geduldig Entwicklungen abzuwarten, deren Eintreffen man für sich selbst als wahrscheinlich ausgemacht hat, ist so ziemlich das Schwerste für den Anleger überhaupt. Das sagen unisono alle, die mit Aktien reich geworden sind- und sie haben sooo recht damit.
Es ist nämlich verdammt schwer, nach 50% Gewinn noch auf weitere 50% zu warten und nicht den Einredungen des Verkaufens zu erliegen.
alles klar. sehe ich auch so, dass ich lieber einmal öfters die "kleinen" Profits mitnehmeals auf den richtig großen zu warten.
Auf jeden Fall habe ich jetzt die letzten Monate in Praxi gelernt, was mir zumindest theoretisch schon klar war, nämlich das es doch nicht so einfach ist, Kohle zu verdienen an der Börse wie es der Zeitraum 3/09 bis 7-8/09 glauben machte. Aber ich lerne ja jeden Tag dazu und werde es dann offentlichauhc so richtig drauf haben :-).
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