s.News bei ariva :Jetzt hat Lockheed Martin von der
US-Regierung einen 40 Mio. US $ Auftrag für eine Machbarkeitsstudie
erhalten und der ehemalige CargoLifter Technologievorstand Prof.
Kröplin testet seine Höhenplattform statt in Deutschland nun in
Österreich."
Der Leiter des Hearings, Prof.
Gebhardt aus Aachen, konnte damals keine Kriterien identifizieren,
die das Projekt aus technischer Sicht in Frage gestellt hätten, und
stellte fest, dass in einzelnen Bereichen Erstaunliches geleistet
worden sei und in einigen Fällen genauerer Sachverstand entwickelt
worden sei als jemals vorher in der Geschichte der Luftschiffe.
... Heute sind sich alle einig, dass
ein 'schwebender Kran', sei es als Ballon oder als Luftschiff,
technisch machbar ist und für den logistischen Einsatz dringend
benötigt wird.
Vor dem Hintergrund der in
diesen Wochen veröffentlichten Luftschiffprojekte in den USA und
Japan, die mit erheblichen Regierungsmitteln gefördert werden, ist
die Entscheidung der Landesregierung für einen Freizeitpark und die
Liquidation sämtlicher Vermögenswerte der CargoLifter AG nicht
nachvollziehbar.
Durch die Änderung des Bebauungsplans und die Ermöglichung des Projekts "Tropical Island" verabschiedet sich die Gemeinde Briesen praktisch endgültig von einer Nutzung der CargoLifter-Werfthalle als Produktionsstätte für Luftschiffe. Das kann sich für die Zukunft als Fehlentscheidung von großer Tragweite erweisen.. Denn die Werfthalle ist die größte stützenfreie Halle der Welt und somit die einzige, in der große Luftschiffe, wie sie derzeit weltweit geplant werden, gebaut werden könnten.