Bedrohte Bombardier-Betriebe in Vetschau und Ammendorf besetzt
BERLIN (dpa-AFX) - Die von Schließung bedrohten Waggonbau-Werke des kanadischen Bombardier-Konzerns im südbrandenburgischen Vetschau und in Ammendorf (Sachsen-Anhalt) sind am Montagmorgen von den Belegschaften auf unbefristete Zeit besetzt worden. Dieser Schritt sei ein deutliches Signal an die Manager, dass Hinhaltetaktik den Konflikt nicht regeln werde, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Hasso Düvel. Er ist auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bei Bombardier.
Gegen Mittag teilte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reinhard Höppner (SPD) in Magdeburg mit, der Ammendorfer Betrieb mit 900 Mitarbeitern werde nicht geschlossen. Die brandenburgische Landesregierung zeigte sich für Vetschau ebenfalls zuversichtlich. Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) gehe davon aus, dass das Werk erhalten bleibe und keiner der rund 100 Mitarbeiter arbeitslos werde, sagte Regierungssprecher Erhard Thomas. Das Unternehmen habe die Entscheidung über die Schließung des Standortes ausgesetzt.
Im Bombardier-Werk Hennigsdorf will die Belegschaft am Nachmittag mit einer Demonstration gegen die angekündigte Schließung zweier Bereiche protestieren. Dort sind nach Gewerkschaftsangaben mindestens 235 Arbeitsplätze in Gefahr./DP/af
BERLIN (dpa-AFX) - Die von Schließung bedrohten Waggonbau-Werke des kanadischen Bombardier-Konzerns im südbrandenburgischen Vetschau und in Ammendorf (Sachsen-Anhalt) sind am Montagmorgen von den Belegschaften auf unbefristete Zeit besetzt worden. Dieser Schritt sei ein deutliches Signal an die Manager, dass Hinhaltetaktik den Konflikt nicht regeln werde, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Hasso Düvel. Er ist auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bei Bombardier.
Gegen Mittag teilte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reinhard Höppner (SPD) in Magdeburg mit, der Ammendorfer Betrieb mit 900 Mitarbeitern werde nicht geschlossen. Die brandenburgische Landesregierung zeigte sich für Vetschau ebenfalls zuversichtlich. Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) gehe davon aus, dass das Werk erhalten bleibe und keiner der rund 100 Mitarbeiter arbeitslos werde, sagte Regierungssprecher Erhard Thomas. Das Unternehmen habe die Entscheidung über die Schließung des Standortes ausgesetzt.
Im Bombardier-Werk Hennigsdorf will die Belegschaft am Nachmittag mit einer Demonstration gegen die angekündigte Schließung zweier Bereiche protestieren. Dort sind nach Gewerkschaftsangaben mindestens 235 Arbeitsplätze in Gefahr./DP/af