ich störe ja ungern die SIEGER-Welle, aber hier noch was für unsere Aktienecke.... ;-)
Tech-Euphorie verpufft
Deutliche Kursverluste bei den Technologie- und Finanzwerten ziehen Dax und Nemax tief ins Minus. Am Neuen Markt nähert sich die EM.TV-Aktie der ein-Euro-Marke.
Frankfurt am Main - Nach einem ordentlichen Start und guten Gewinnen im frühen Handel rutschten die deutschen Aktienmärkte im Verlauf tief in den roten Bereich. Der Dax notierte gegen 14 Uhr rund 1,3 Prozent schwächer auf 5080 Punkten. Am Neuen Markt verlor der Nemax 50 auf 1261 Zähler, ein Minus von 1,7 Prozent.
Marktbeobachter konnten den plötzlichen Umschwung nicht erklären, zum Teil seien Gewinnmitnahmen dafür verantwortlich. Die erwartete US-Leitzinssenkung vom Vortag hat die Märkte zumindest nicht beflügeln können. Die meisten Experten gehen nun jedoch davon aus, dass im Januar eine weitere Zinssenkung möglich sei.
Nachdem die Technologietitel im frühen Handel noch die Gewinnerliste anführten, präsentierten sich am Mittag eher die defensiven Werte stark. Ganz oben notierten die Anteilsscheine von Adidas , die ohne neue Unternehmensnachrichten um zwei Prozent auf 78,32 Euro gewannen. Schering und Henkel präsentierten sich ebenfalls fest.
Die Siemens-Familie rutschte dagegen deutlich ab. Die Titel von Infineon (minus 5,9 Prozent auf 24,56 Euro), Epcos (minus 3,2 Prozent auf 58,40 Euro) und Siemens (minus 1,4 Prozent auf 71,24 Euro) notierten tief im roten Bereich. Händler konnten die Kehrtwende zunächst nicht erklären.
Im frühen Handel hatte Infineon noch mit über zwei Prozent im Plus gelegen, nachdem der Chiphersteller über Fortschritte bei der geplanten Kooperation mit Toshiba berichtet hatte. "Ich würde mir wünschen, dass wir noch bis Ende des Jahres ein Ergebnis in den Verhandlungen mit Toshiba haben", sagte Konzernchef Ulrich Schumacher der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem betonte Schumacher, dass eine Kooperation für Infineon kein finanzielles Engagement bedeuten dürfe: "Es darf uns keine Mark kosten für die ersten eineinhalb Jahre. Das ist eine harte Forderung, aber so ist das."
Die SAP-Aktie , die zwischenzeitlich deutlich im Plus notierte, gab zuletzt um 0,7 Prozent auf 147,50 Euro ab.
Der Finanzsektor zeigte sich ebenfalls schwächer, nachdem das Investmenthaus Dresdner Kleinwort Wasserstein den gesamten europäischen Bankensektor herabgestuft hat. Die Anteilsscheine der Commerzbank verbilligten sich um 2,8 Prozent auf 17,92 Euro. Deutsche-Bank-Titel notierten 1,6 Prozent leichter auf 75,20 Euro. Papiere der HypoVereinsbank gaben 5,1 Prozent auf 33,55 Euro nach. "Die Münchner KirchGruppe schuldet der HypoVereinsbank eine Menge Geld", erklärte ein Händler.
Im EuroStoxx drehten die Titel von Nokia ebenfalls ins Minus. Nach der Bestätigung der Prognosen für das vierte Quartal am Vortag sind die Papiere auch am Mittwoch im frühen Handel weiter angestiegen, kosteten am Nachmittag im Xetra-Handel jedoch nur noch 28,60 Euro, ein Minus von einem Prozent. Am Dienstag hatten Nokia-Papiere einen Kurssprung von über sieben Prozent gemacht - heute könnten nach Meinung von Händlern positive Analystenkommentare und Neubewertungen weiteren Auftrieb geben.
Neuer Markt: Teleplan überzeugt mit guten Prognosen
Zum Nachmittag hat sich die Aktie von Teleplan an die Spitze der Gewinnerliste im Nemax 50 geschoben. Die Anteilsscheine verteuerten sich um 4,5 Prozent auf 16,20 Euro. Zuvor hatte der Reparatur- und Wartungsdienst seine Prognosen für das Jahr 2002 bekannt gegeben. Das Unternehmen rechnet mit einem Ergebnisanstieg vor Steuern und Zinsen auf 42 bis 47 Millionen Euro. Die Umsatzspanne wurde mit 650 bis 750 Millionen Euro angegeben.
Ganz unten notierten die Titel von Highlight Communictions mit einem Abschlag von 16,1 Prozent auf 4,68 Euro. Ein Händler sprach von Gewinnmitnahmen, bevor die UEFA über die Vergabe der Vermarktungsrechte für die Champions League entscheide.
Die GPC-Biotech-Aktie hat seine Gewinne wieder abgeben müssen und lag nur noch mit 1,4 Prozent im Plus auf 14,49 Euro. Das Unternehmen gab am Morgen bekannt, eine Zulassungshürde bei der Entwicklung eines Mittels gegen Speiseröhrenkrebs genommen hat. Die Genehmigung der US-Gesundheitsbehörde FDA sieht vor, dass das Mittel nach der Markteinführung sieben Jahre lang allein vermarktet werden darf.
Die Aktien von Kontron rutschten leicht ins Minus auf 14,32 Euro. Jumptech-Titel hielten dagegen ihr Plus von annähernd drei Prozent. Im frühen Handel profitierten die Unternehmen von einer angekündigten Fusion. Die beiden Hersteller von Minicomputern wollen gemeinsam im kommenden Jahr einen Umsatz zwischen 350 bis 400 Millionen Euro erreichen. Der Nemax-50-Wert Kontron soll dabei rund zwei Drittel der neuen Gesellschaft ausmachen.
Deutlich unter Druck stand hingegen EM.TV . Die Anteilsscheine verbilligten sich um 12,5 Prozent auf 1,40 Euro. Die Deutsche-Bank-Töchter Morgan Grenfell Development Captial Syndications und Deutsche European Partners IV haben eine Klage gegen das Medienunternehmen eingereicht. Sie werfen EM.TV Vertragsbruch bei der Übernahme von 50 Prozent des Rennsportveranstalters SLEC vor.
Tokios Börse schließt fest
Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Mittwoch kräftige Gewinne erzielt. Der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte gewann in Folge der erneuten Zinssenkung der US-Notenbank 327,61 Punkte oder 3,1 Prozent hinzu und schloss beim Stand von 10.801 Zählern. Der breit angelegte Topix legte um 21,48 Punkte oder 2,1 Prozent zu und notierte zum Handelsende bei 1036 Zählern.
Euro-Kurs leicht gestiegen
Der Euro hat am Mittwoch fester notiert. Als Grund nannten Devisenhändler die weitere Eintrübung des Geschäftsklimas in Japan. Vor allem die deutliche Abnahme der Investitionsbereitschaft der japanischen Unternehmen habe den Yen belastet und für Euro-Zukäufe gesorgt, hieß es. Andererseits gab das japanische Stimmungsbarometer, der Tankan-Index, nicht so stark nach wie zunächst erwartet.
Gegen 11.30 Uhr notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 0,8946 Dollar. Damit lag der Kurs über dem Referenzkurs des Vortages, den die Europäische Zentralbank (EZB) auf 0,8908 (Montag: 0,8850) Dollar festgesetzt hatte. Der Dollar kostete damit 2,1956 (2,2100) Mark. Der Euro hatte bereits am Dienstagabend leicht an Wert gewonnen, nachdem die US-Notenbank die Leitzinsen erwartungsgemäß um 0,25 Prozentpunkte auf 1,75 Prozent gesenkt hatte. Devisenhändler sagten danach, das Ende der Zinssenkungen sei immer noch nicht erreicht. Zumindest eine weitere Zinssenkung wird von den meisten Experten noch erwartet.
Gruß
Happy End
Tech-Euphorie verpufft
Deutliche Kursverluste bei den Technologie- und Finanzwerten ziehen Dax und Nemax tief ins Minus. Am Neuen Markt nähert sich die EM.TV-Aktie der ein-Euro-Marke.
Frankfurt am Main - Nach einem ordentlichen Start und guten Gewinnen im frühen Handel rutschten die deutschen Aktienmärkte im Verlauf tief in den roten Bereich. Der Dax notierte gegen 14 Uhr rund 1,3 Prozent schwächer auf 5080 Punkten. Am Neuen Markt verlor der Nemax 50 auf 1261 Zähler, ein Minus von 1,7 Prozent.
Marktbeobachter konnten den plötzlichen Umschwung nicht erklären, zum Teil seien Gewinnmitnahmen dafür verantwortlich. Die erwartete US-Leitzinssenkung vom Vortag hat die Märkte zumindest nicht beflügeln können. Die meisten Experten gehen nun jedoch davon aus, dass im Januar eine weitere Zinssenkung möglich sei.
Nachdem die Technologietitel im frühen Handel noch die Gewinnerliste anführten, präsentierten sich am Mittag eher die defensiven Werte stark. Ganz oben notierten die Anteilsscheine von Adidas , die ohne neue Unternehmensnachrichten um zwei Prozent auf 78,32 Euro gewannen. Schering und Henkel präsentierten sich ebenfalls fest.
Die Siemens-Familie rutschte dagegen deutlich ab. Die Titel von Infineon (minus 5,9 Prozent auf 24,56 Euro), Epcos (minus 3,2 Prozent auf 58,40 Euro) und Siemens (minus 1,4 Prozent auf 71,24 Euro) notierten tief im roten Bereich. Händler konnten die Kehrtwende zunächst nicht erklären.
Im frühen Handel hatte Infineon noch mit über zwei Prozent im Plus gelegen, nachdem der Chiphersteller über Fortschritte bei der geplanten Kooperation mit Toshiba berichtet hatte. "Ich würde mir wünschen, dass wir noch bis Ende des Jahres ein Ergebnis in den Verhandlungen mit Toshiba haben", sagte Konzernchef Ulrich Schumacher der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem betonte Schumacher, dass eine Kooperation für Infineon kein finanzielles Engagement bedeuten dürfe: "Es darf uns keine Mark kosten für die ersten eineinhalb Jahre. Das ist eine harte Forderung, aber so ist das."
Die SAP-Aktie , die zwischenzeitlich deutlich im Plus notierte, gab zuletzt um 0,7 Prozent auf 147,50 Euro ab.
Der Finanzsektor zeigte sich ebenfalls schwächer, nachdem das Investmenthaus Dresdner Kleinwort Wasserstein den gesamten europäischen Bankensektor herabgestuft hat. Die Anteilsscheine der Commerzbank verbilligten sich um 2,8 Prozent auf 17,92 Euro. Deutsche-Bank-Titel notierten 1,6 Prozent leichter auf 75,20 Euro. Papiere der HypoVereinsbank gaben 5,1 Prozent auf 33,55 Euro nach. "Die Münchner KirchGruppe schuldet der HypoVereinsbank eine Menge Geld", erklärte ein Händler.
Im EuroStoxx drehten die Titel von Nokia ebenfalls ins Minus. Nach der Bestätigung der Prognosen für das vierte Quartal am Vortag sind die Papiere auch am Mittwoch im frühen Handel weiter angestiegen, kosteten am Nachmittag im Xetra-Handel jedoch nur noch 28,60 Euro, ein Minus von einem Prozent. Am Dienstag hatten Nokia-Papiere einen Kurssprung von über sieben Prozent gemacht - heute könnten nach Meinung von Händlern positive Analystenkommentare und Neubewertungen weiteren Auftrieb geben.
Neuer Markt: Teleplan überzeugt mit guten Prognosen
Zum Nachmittag hat sich die Aktie von Teleplan an die Spitze der Gewinnerliste im Nemax 50 geschoben. Die Anteilsscheine verteuerten sich um 4,5 Prozent auf 16,20 Euro. Zuvor hatte der Reparatur- und Wartungsdienst seine Prognosen für das Jahr 2002 bekannt gegeben. Das Unternehmen rechnet mit einem Ergebnisanstieg vor Steuern und Zinsen auf 42 bis 47 Millionen Euro. Die Umsatzspanne wurde mit 650 bis 750 Millionen Euro angegeben.
Ganz unten notierten die Titel von Highlight Communictions mit einem Abschlag von 16,1 Prozent auf 4,68 Euro. Ein Händler sprach von Gewinnmitnahmen, bevor die UEFA über die Vergabe der Vermarktungsrechte für die Champions League entscheide.
Die GPC-Biotech-Aktie hat seine Gewinne wieder abgeben müssen und lag nur noch mit 1,4 Prozent im Plus auf 14,49 Euro. Das Unternehmen gab am Morgen bekannt, eine Zulassungshürde bei der Entwicklung eines Mittels gegen Speiseröhrenkrebs genommen hat. Die Genehmigung der US-Gesundheitsbehörde FDA sieht vor, dass das Mittel nach der Markteinführung sieben Jahre lang allein vermarktet werden darf.
Die Aktien von Kontron rutschten leicht ins Minus auf 14,32 Euro. Jumptech-Titel hielten dagegen ihr Plus von annähernd drei Prozent. Im frühen Handel profitierten die Unternehmen von einer angekündigten Fusion. Die beiden Hersteller von Minicomputern wollen gemeinsam im kommenden Jahr einen Umsatz zwischen 350 bis 400 Millionen Euro erreichen. Der Nemax-50-Wert Kontron soll dabei rund zwei Drittel der neuen Gesellschaft ausmachen.
Deutlich unter Druck stand hingegen EM.TV . Die Anteilsscheine verbilligten sich um 12,5 Prozent auf 1,40 Euro. Die Deutsche-Bank-Töchter Morgan Grenfell Development Captial Syndications und Deutsche European Partners IV haben eine Klage gegen das Medienunternehmen eingereicht. Sie werfen EM.TV Vertragsbruch bei der Übernahme von 50 Prozent des Rennsportveranstalters SLEC vor.
Tokios Börse schließt fest
Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Mittwoch kräftige Gewinne erzielt. Der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte gewann in Folge der erneuten Zinssenkung der US-Notenbank 327,61 Punkte oder 3,1 Prozent hinzu und schloss beim Stand von 10.801 Zählern. Der breit angelegte Topix legte um 21,48 Punkte oder 2,1 Prozent zu und notierte zum Handelsende bei 1036 Zählern.
Euro-Kurs leicht gestiegen
Der Euro hat am Mittwoch fester notiert. Als Grund nannten Devisenhändler die weitere Eintrübung des Geschäftsklimas in Japan. Vor allem die deutliche Abnahme der Investitionsbereitschaft der japanischen Unternehmen habe den Yen belastet und für Euro-Zukäufe gesorgt, hieß es. Andererseits gab das japanische Stimmungsbarometer, der Tankan-Index, nicht so stark nach wie zunächst erwartet.
Gegen 11.30 Uhr notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 0,8946 Dollar. Damit lag der Kurs über dem Referenzkurs des Vortages, den die Europäische Zentralbank (EZB) auf 0,8908 (Montag: 0,8850) Dollar festgesetzt hatte. Der Dollar kostete damit 2,1956 (2,2100) Mark. Der Euro hatte bereits am Dienstagabend leicht an Wert gewonnen, nachdem die US-Notenbank die Leitzinsen erwartungsgemäß um 0,25 Prozentpunkte auf 1,75 Prozent gesenkt hatte. Devisenhändler sagten danach, das Ende der Zinssenkungen sei immer noch nicht erreicht. Zumindest eine weitere Zinssenkung wird von den meisten Experten noch erwartet.
Gruß
Happy End