Bitcoin hat in den vergangenen vier Wochen eine moderate Korrektur erlebt – vom bisherigen Allzeithoch bei rund 112.000 US-Dollar fiel der Kurs auf etwa 104.000 US-Dollar. Trotz der Abgaben bleibt die technische Struktur stabil: Die psychologische Marke von 100.000 US-Dollar hält bislang stand. Langfristig sehen Analysten zahlreiche fundamentale Treiber für weitere Kursanstiege.
Ein besonders starker Zusammenhang besteht mit der globalen Liquiditätsentwicklung. Experten wie Raoul Pal und Jamie Coutts betonen nun ein weiteres Mal, dass Bitcoin nicht nur auf Liquiditätszuflüsse reagiert, sondern diese oft frühzeitig antizipiert – was ihn zu einem Vorläufer in geldpolitisch geprägten Marktzyklen macht. Das dürfte bullisch für Bitcoin sein.
Bitcoin und globale Liquidität – das müssen Anleger wissen
In einem aktuellen Gespräch zwischen Raoul Pal und Jamie Coutts geht es erneut um die Rolle globaler Liquidität als dominanter Treiber der Bitcoin-Zyklen. Dabei zeigt sich, dass der Bitcoin-Kurs nicht nur auf Änderungen in der Geldmenge reagiert – er antizipiert sie häufig.
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Besonders auffällig ist, dass Bitcoin seine zyklischen Hochs regelmäßig vor dem Peak globaler Liquidität erreicht. Der Markt rechnet offenbar frühzeitig mit geldpolitischen Wendepunkten, etwa durch Zinserhöhungen oder Bilanzverknappungen. So entstehen die Tops oft Monate vor dem tatsächlichen Wendepunkt der Zentralbanken. Frühere Kontraktionsphasen – etwa 2014–2015 oder 2018–2019 – dauerten rund zwei Jahre, die jüngste Phase sogar fast drei.
Auch die Tiefpunkte im Bitcoin-Zyklus lassen sich anhand geldpolitischer Maßnahmen erkennen. Wenn Notenbanken in Phasen ökonomischer Belastung Liquidität in das System pumpen, bildet Bitcoin häufig markante Böden – wie Ende 2022, als BTC bei globaler Liquiditätsuntergrenze ein langfristiges Tief markierte. Seither hat sich der Kurs fast versechsfacht.
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Nach dem Bärenmarkt ist vor dem nächsten Bullrun. Schlauer durch Aua