Ein Unfall, der 31 Billionen Dollar bringt
von Oliver Baron
08:22 Uhr, 23.05.2023
Kommt es nicht zu einer Anhebung der Schuldengrenze, würde das eine weltweite Finanzkrise auslösen. Doch die USA könnten sich zugleich ihrer gigantischen Staatsverschuldung entledigen.
Würden die USA tatsächlich ihre Anleihenschulden nicht mehr bedienen, wäre das ein US-Staatsbankrott, wie es ihn seit der Gründung der USA im Jahre 1776 nicht gegeben hat. Weil US-Staatsanleihen eine zentrale Rolle im globalen Finanzsystem spielen, wären katastrophale Folgen möglich. So halten etwa viele Notenbanken einen Großteil ihrer Devisenreserven in Form von US-Staatsanleihen. Auch viele Geschäftsbanken und Versicherer weltweit sind im Besitz von US-Staatspapieren. US-Staatsanleihen gelten als eine der sichersten Anlagen der Welt, da sie von der Kreditwürdigkeit der US-Regierung gestützt werden, und ein Zahlungsausfall der USA früher als undenkbar galt.
Obwohl eine Weigerung der USA, ihre bisherigen Anleihen zu bedienen, katastrophale Folgen hätte, könnte ein solcher Schritt auch Vorteile für die USA bringen. Mit einer dauerhaften Weigerung, ihre Schulden zu bedienen, könnten sich die USA der gigantischen Staatsschulden von 31 Billionen Dollar entledigen, die in den vergangenen Jahrzehnten angehäuft wurden. Die Geprellten wären überwiegend im Ausland zu suchen, wo ein Großteil der US-Papiere als einstmals sichere Anlage in den Depots von Notenbanken, Finanzinstituten, Investoren und sogar Privatpersonen liegt. Es ist naheliegend, dass ein solcher Schritt als "Unfall" inszeniert werden müsste, um Gegenmaßnahmen des Auslands möglichst gering zu halten.
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Nach dem Bärenmarkt ist vor dem nächsten Bullrun. Schlauer durch Aua