Hier im Bitcoin Thread ist es dieses typische 1 + 1 = 3 und deswegen ist der Bitcoin sooo verdammt geil und wird immer wertvoller. Wenn der Bitcoinkurs anzieht, dann wird dieser Kursanstieg als Beweis dafür herangezogen, dass 1 + 1 eben 3 ist oder sein muss. Fällt der Bitcoinkurs, dann wird es nicht zum Gegenbeweis. Nein, dann hat man einfach verdammt Schwein, weil man günstiger nachkaufen kann. Sollte der Kurs dann wieder anziehen, 1 + 1 = 3! Habe ich doch immer gesagt.
Am Ende ist es diese begriffliche Unschärfe, von die der Bitcoin hier lebt. Siehe Inflation, siehe Risikokapital, siehe antizyklisch, siehe worst case, siehe Technologie ... siehe siehe siehe ...
Ein worst case ist nicht: Ich investiere 10000 Euro und habe am Ende im "schlimmsten Fall" nur noch potenziell 3000. Nein, ein worst case ist: Ich investiere 10000 Euro und komme im "schlimmsten Fall" mit 30000 und im besten Fall bei 60000 raus. Was hier im Thread verbreitet werden sind alternative Realitäten. Teils zu Personen und teils zum Bitcoin selbst. Was habe ich gestern oder vorgestern gelesen? (sinngemäß)
- Fundamental läuft alles gut beim Bitcoin
Mt. Gox? China? Strom/Umweltbewussstsein? Kasachstan?
Ja, läuft alles super! Man sieht es am Kurs!
Und Bitcoin hat sich nicht unter den Kryptowährungen als die Nummer 1 durchgesetzt. Diese Aussage stimmt so nicht. Würde sich der Bitcoin heute etablieren müssen, dann würde er vermutlich nicht so krass durch die Decke gehen. Das wie ein Sprint, wobei ein Sprinter 5 Sekunden vorm Rest startet und man am Ende dann sagt: Er hat sich gegen 20 andere durchgesetzt. Würde man doch so niemals machen. Und es ist auch nicht gesagt, dass man die historische Entwicklung 1 zu 1 fortsetzen kann. Die Zeiten ändern sich. Die Welt ändern sich. Was vor 5 oder 6 Jahren galt, kann heute total obsolet sein.