Dies sind zumeist Autosuggestionen, denn wenn ein Einkaufswagen größer wird, wird dies zumeist nicht wahrgenommen, während eine Verkleinerung sofort auffällt.
In meiner Umgebung ist mir u.a. nämlich genau Gegenteiliges aufgefallen, nämlich dass die Wagen immer größer werden.
Interessant fand ich, als man das Phänomen der Schlafstörung bei Vollmond untersuchte. Nach den Empfinden der Probanten kam im Vorfeld heraus, dass eine Tendenz zur Störung bei Vollmond vorliegt. Als man den Schlaf über einen längeren Zeitraum verfolgte und die Probanten ihr Schlafempfinden täglich notierten, so stellte sich heraus, dass keinerlei Zusammenhang zwischen Vollmond und einer Störung des Schlafes vorliegt. Zur Verwunderung zeigte der Test sogar eher das Gegenteil, womit kein Probant gerechnet hatte.
Doch wie lässt sich die negative Wahrnehmung mit diese Testergebnis vereinbaren?
Es lässt sich mit einer Suggestion erklären, denn Schlafstörungen treten auch an anderen Nächtenauf, doch bleibt dies nicht weiter im Gedächtnis hängen, es sei denn, es trifft zufälligerweise eine Nacht mit Vollmond.
Um zurück zu den Einkaufswagen zu kommen, so gibt es sicherlich Discounter, welche den optischen Trick eines kleinen Einkaufswagens ausnutzen. Hieraus jedoch einen Trend abzulesen zu können, hierfür braucht es eine tiefgründigere Analyse, welche einen möglichen Effekt der Autosuggestion verhindert.
Nicht selten stellt man dann nämlich fest, dass das Ergebnis weitaus weniger spektakulär als gedacht ausfällt, so auch beim Thema Inflation.
Ein weiterer Indiz, dass Inflation kaum eine Rolle spielt ist der Blick auf den Schrottplatz.
Hier werden zu Hauf teils nicht selten noch vollintakte Möbel oder Geräte abgegeben und verschrottet, weil der Aufwand das Zeug zu verkaufen mehr Aufwand erzeugt als die Erlöse es wert sind. Auch daraus kann man sicherlich keine wirkliche Aussage treffen, doch gibt es eben auch solche Signale, welche nicht auf eine nennenswerte Geldentwertung hindeuten.