Ad hoc-Service: Biodata Information Technology AG
13.12.2001 12:41:00
Biodata durch Insolvenzplan entschulden
Biodata durch Insolvenzplan entschulden Kapitalschnitt für Einstieg eines Finanzinvestors vorgesehen.
Lichtenfels, 13. Dezember 2001. Die Biodata Information Technology AG will das operative Geschäft auf eine 100-prozentige Tochtergesellschaft übertragen. Vorgesehen ist, die Muttergesellschaft durch Insolvenzplan und den Einstieg eines Finanzinvestors zu entschulden. Eine Sanierung der Biodata AG ist nach Aussagen des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Fritz Westhelle (Kassel) ohne eröffnetes Insolvenzverfahren indes nicht möglich. Überdies benötige das IT- Sicherheitsunternehmen den Einstieg eines Finanzinvestors, um den Insolvenzplan erfolgreich durchzuführen. Wichtig sei dafür ein Kapitalschnitt und eine anschließende Kapitalerhöhung. Dies soll einem Investor die Möglichkeit eröffnen, eine Aktienmehrheit an dem dann entschuldeten Unternehmen zu erlangen. Schnelle Lösungen sind nach Angaben Westhelles ebenso erforderlich, um wichtige Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und das operative Geschäft weiterzuführen. Im Einvernehmen mit Vorstand und Aufsichtsrat ist geplant, Teile des operativen Geschäfts in den nächsten Tagen auf eine Tochtergesellschaft zu übertragen. Sitz dieser Tochterfirma werde Dresden sein, Kernprodukte sind Verschlüsselungslösungen. Bei der Biodata-Niederlassung Nürnberg wird derzeit über ein Management-Buy-Out verhandelt, für die Tochtergesellschaften in Offenbach und München sind Insolvenzanträge gestellt. Der bisherige operative Biodata-Hauptsitz auf Burg Lichtenfels wird in naher Zukunft aufgegeben. Der frühere Kernbereich Biodatas in Lichtenfels mit Netzwerk- und Kommunikationssicherheit soll an eine völlig eigenständige Auffanggesellschaft mit Sitz in Frankenberg-Schreufa übertragen werden. Die Biodata AG wird demnach zu einer reinen Holding umstrukturiert mit Beteiligungen an der neuen Dresdener Tochtergesellschaft (100 Prozent), der Kasseler Cobion AG (rund 36 Prozent) und der Berliner BioID AG (16,2 Prozent).
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 13.12.2001
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
Wegen Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit ordnete das Amtsgericht Korbach am 20. November 2001 das vorläufige Insolvenzverfahren bei der Biodata Information Technology AG an. Eine Untersuchung externer Wirtschaftsprüfer hatte einen Wertberichtigungsbedarf von über 40 Millionen Euro ergeben, die Verbindlichkeiten der AG liegen derzeit bei rund 20 Mio Euro. Verlustvorträge des Unternehmens können durch einen Investor auch genutzt werden. Die Biodata-Niederlassung Dresden sowie ein Teil der Biodata-Mitarbeiter in Berlin resultieren aus dem Erwerb aller Lizenzen, Technologien, Entwicklungsunterlagen und des Lagers der früheren Dica AG. Das Unternehmen hatte im Frühjahr 2001 Insolvenz angemeldet. In Dresden und Berlin sind zusammen elf Mitarbeiter tätig, wobei der Auftragsbestand die Beschäftigung bis weit in das nächste Jahr sichert. Angestrebt werden bei der neuen Tochtergesellschaft rund drei Millionen Euro Umsatz für 2002. Die Niederlassung Nürnberg hat derzeit rund 15 Mitarbeiter, die von der AG völlig unabhängige Auffanggesellschaft in Frankenberg-Schreufa (nahe Lichtenfels) will künftig mit 25 bis 30 Beschäftigten Biodata-Produkte weiterentwickeln und vertreiben. In den nächsten Tagen werden die Verhandlungen über den Verkauf an die Auffanggesellschaft geführt.
Redaktionskontakt: Heiko Scholz (Public Relations), Biodata Information Technology AG, Burg Lichtenfels, 35104 Lichtenfels, Tel. +49 (0) 6454 / 9120-118, Fax +49 (0) 6454 / 9120-180, E-Mail: heiko.scholz@biodata.de
Jörg Kleine (Investor Relations), Biodata Information Technology AG, Burg Lichtenfels, 35104 Lichtenfels, Tel. +49 (0) 6454 / 9120-132, Fax +49 (0) 6454 / 9120-180, E-Mail: joerg.kleine@biodata.de
WKN: 542270; ISIN: DE0005422703; Index: NEMAX 50 Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
131121 Dez 01
13.12.2001 11:21
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Biodata durch Insolvenzplan entschulden
Biodata durch Insolvenzplan entschulden Kapitalschnitt für Einstieg eines Finanzinvestors vorgesehen.
Lichtenfels, 13. Dezember 2001. Die Biodata Information Technology AG will das operative Geschäft auf eine 100-prozentige Tochtergesellschaft übertragen. Vorgesehen ist, die Muttergesellschaft durch Insolvenzplan und den Einstieg eines Finanzinvestors zu entschulden. Eine Sanierung der Biodata AG ist nach Aussagen des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Fritz Westhelle (Kassel) ohne eröffnetes Insolvenzverfahren indes nicht möglich. Überdies benötige das IT- Sicherheitsunternehmen den Einstieg eines Finanzinvestors, um den Insolvenzplan erfolgreich durchzuführen. Wichtig sei dafür ein Kapitalschnitt und eine anschließende Kapitalerhöhung. Dies soll einem Investor die Möglichkeit eröffnen, eine Aktienmehrheit an dem dann entschuldeten Unternehmen zu erlangen. Schnelle Lösungen sind nach Angaben Westhelles ebenso erforderlich, um wichtige Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und das operative Geschäft weiterzuführen. Im Einvernehmen mit Vorstand und Aufsichtsrat ist geplant, Teile des operativen Geschäfts in den nächsten Tagen auf eine Tochtergesellschaft zu übertragen. Sitz dieser Tochterfirma werde Dresden sein, Kernprodukte sind Verschlüsselungslösungen. Bei der Biodata-Niederlassung Nürnberg wird derzeit über ein Management-Buy-Out verhandelt, für die Tochtergesellschaften in Offenbach und München sind Insolvenzanträge gestellt. Der bisherige operative Biodata-Hauptsitz auf Burg Lichtenfels wird in naher Zukunft aufgegeben. Der frühere Kernbereich Biodatas in Lichtenfels mit Netzwerk- und Kommunikationssicherheit soll an eine völlig eigenständige Auffanggesellschaft mit Sitz in Frankenberg-Schreufa übertragen werden. Die Biodata AG wird demnach zu einer reinen Holding umstrukturiert mit Beteiligungen an der neuen Dresdener Tochtergesellschaft (100 Prozent), der Kasseler Cobion AG (rund 36 Prozent) und der Berliner BioID AG (16,2 Prozent).
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 13.12.2001
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
Wegen Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit ordnete das Amtsgericht Korbach am 20. November 2001 das vorläufige Insolvenzverfahren bei der Biodata Information Technology AG an. Eine Untersuchung externer Wirtschaftsprüfer hatte einen Wertberichtigungsbedarf von über 40 Millionen Euro ergeben, die Verbindlichkeiten der AG liegen derzeit bei rund 20 Mio Euro. Verlustvorträge des Unternehmens können durch einen Investor auch genutzt werden. Die Biodata-Niederlassung Dresden sowie ein Teil der Biodata-Mitarbeiter in Berlin resultieren aus dem Erwerb aller Lizenzen, Technologien, Entwicklungsunterlagen und des Lagers der früheren Dica AG. Das Unternehmen hatte im Frühjahr 2001 Insolvenz angemeldet. In Dresden und Berlin sind zusammen elf Mitarbeiter tätig, wobei der Auftragsbestand die Beschäftigung bis weit in das nächste Jahr sichert. Angestrebt werden bei der neuen Tochtergesellschaft rund drei Millionen Euro Umsatz für 2002. Die Niederlassung Nürnberg hat derzeit rund 15 Mitarbeiter, die von der AG völlig unabhängige Auffanggesellschaft in Frankenberg-Schreufa (nahe Lichtenfels) will künftig mit 25 bis 30 Beschäftigten Biodata-Produkte weiterentwickeln und vertreiben. In den nächsten Tagen werden die Verhandlungen über den Verkauf an die Auffanggesellschaft geführt.
Redaktionskontakt: Heiko Scholz (Public Relations), Biodata Information Technology AG, Burg Lichtenfels, 35104 Lichtenfels, Tel. +49 (0) 6454 / 9120-118, Fax +49 (0) 6454 / 9120-180, E-Mail: heiko.scholz@biodata.de
Jörg Kleine (Investor Relations), Biodata Information Technology AG, Burg Lichtenfels, 35104 Lichtenfels, Tel. +49 (0) 6454 / 9120-132, Fax +49 (0) 6454 / 9120-180, E-Mail: joerg.kleine@biodata.de
WKN: 542270; ISIN: DE0005422703; Index: NEMAX 50 Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
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