Frankfurt (vwd) - Mit einer vwd am Donnerstag bekannt gewordenen
Verfügung vom 20. November hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart das
Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das
Insiderhandelsverbot und anderer Straftaten gegen den Fonds-Berater Bernd
Förtsch eingestellt. "Ich habe immer gesagt, dass ich mir nichts zu Schulden
habe kommen lassen", kommentierte er in einer ersten Stellungnahme
gegenüber vwd. Außerdem zeigte sich Förtsch zufrieden darüber, dass das
Verfahren gerade einmal vier Wochen nachdem am 26. Oktober seine
Büroräume durchsucht worden waren, eingestellt wurde. "So schnell
geschieht das meines Wissens nach sonst nicht".
Auch soweit der Verdacht besteht, Förtsch habe als gesetzlicher Vertreter
beziehungsweise Leiter eines Betriebs oder Unternehmens vorsätzlich oder
fahrlässig unterlassen, erforderliche Aufsichtsmaßnahmen zu treffen, um in
dem Betrieb oder Unternehmen Zuwiderhandlungen gegen Pflichten zu
verhindern, deren Verletzung mit Strafe oder Geldbuße bedroht sind, sieht
die Staatsanwaltschaft Stuttgart von einer Verfolgung dieser
Ordnungswidrigkeit ab und stellt das Verfahren ein.+++ Jörg E. Jäger
vwd/30.11.2000/jej/kt
30. November 2000, 17:06
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