www.wsj.com/articles/...o-limit-roundup-liability-11612388834
Es klingt etwas skeptisch. Der wichtigste Absatz: "The new proposed class action covers those who havent yet hired a lawyer to pursue a Roundup claim. If approved by the court, individuals who believe Roundup caused their non-Hodgkin lymphoma can apply for a settlement from a $1.33 billion pot of money, with the offers dependent on age, health, proof of Roundup use and other factors. Those who opt out can still pursue litigation on their own, with the prospect of convincing a jury to award higher, punitive damages not available to class members. The settlement fund will last four years, with the option to extend it after that."
Maximale Haftung pro Fall $200,000. Also rechnen sie mit 6650 Fällen in Wave 3. Die Klagevertreter finden es gut aber die für 9,6 Mrd geklärte Fallzahl war 88,500 von 125,000. Da fehlen noch 36,500. Das klingt für mich nicht so als ob es mit den zusätzlichen 2 Mrd. erledigt ist. Wenn nach wie vor individuell auf ein Settlement geklagt werden kann - die Kosten kämen dann noch zusätzlich drauf und haben bisher eine Größenordnung von zig Millionen gehabt. Was passiert wenn der Fund vor Ablauf von vier Jahren leer ist? Außerdem: warum zahlt Bayer so viel Geld - und das voraussichtlich unbegrenzt - wenn sie selber nicht an Krebsverursachung glauben? Das würde ich als Anwalt jeder Jury vorbeten. Wird Chhabria den Anwälten folgen und diese Lösung durchwinken weil sie im Sinne der Beteiligten ist? Oder wird er dies für unfair gegenüber denjenigen erachten, die noch klagen wollen und Aussicht auf höhere Entschädigung hätten?
Ich bin mit mir am Hadern. Ich hatte die Aktie gekauft um nach einem solchen Vergleich mit der entsprechenden Kursreaktion rauszugehen. Da ich das nun nicht getan habe ist die Aktie für mich eigentlich kein Kauf, zumal die Zahlen am 25.2. bescheiden ausfallen werden.