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Wirklich interessant wird es wohl werden, wenn BG seine nächsten Quartalszahlen vorlegt. Wenn da wirklich so hohe Abschreibungen vorgenommen werden, gibt es wohl nur zwei Möglichkeiten 1) nochmals satt runter 2) der Kurs hat bis dahin diese Abschreibungen wirklich schon eingepreist. Die Frage ist allerdings, wo der Kurs dann eben schon angelangt ist...
Bereich..echt schade, ich warte ganze zeit auf turnaround....wie tief soll es denn noch fallen....?
Nachdem dem ich die aktuelle Gold- und Goldminenentwicklung nun einige Zeit beobachtet habe und selber in Barrick investiert bin, juckt es mich inzwischen, meine Gedankengänge zu posten.
Ich gehe davon aus, dass der Goldpreis noch weiter sinken wird, allerdings unterstützt durch die Produktionskosten und der Hoffnung, dass zukünftige, mit einer negativen Goldpreisentwicklung verbundene Produktionsrückgänge, den Goldpreis nach unten absichern.
In Ländern mit einer hohen Inflationsrate, insbesondere im Kreise der Emerging Markets, wird Gold weiterhin nachgefragt werden und auch die Zentralbanken werden weiterhin ihre Währung versuchen, mit einer höheren Goldquote zu unterlegen, sofern sich günstige Einstiegschancen bieten.
Soweit nichts Neues.
Die Produktionskosten werden, nach meiner Ansicht, sicherlich für eine gewisse Zeit unterschritten werden. Wie lange dies der Fall sein wird, kann man nicht vorhersehen. Allerdings glaube ich nicht, dass dieser Umstand über mehrere Jahre ( > 5) hinweg Bestand haben kann. Für mich macht es keinen Sinn, Gold unter Produktionswert dauerhaft am Markt zu etablieren, da Gold einen Wert besitzt. Meine Schätzung liegt bei ca. 1 - 3 Jahren maximal. Innerhalb dieser Zeit wird sich im Goldminensektor sicherlich eine Marktbereinigung vollzogen haben, welche den Goldpreis und auch den Wert der Goldminen-Werte dann unterstützen wird. (im Solarbereich scheint diese Marktbereinigung inzwischen recht weit fortgeschritten zu sein. Die weiterhin am Markt konkurrenzfähigen Unternehmen haben von ihrem Tiefpunkt inzwischen wieder mehrere 100 % zugelegt. >>> Ein Vergleich: Solar - Gold hinkt aber!)
Die Probleme der Wirtschafts- und Finanzkrise erscheinen derzeit im Griff. Die massive Erweiterung der Geldmenge, nicht unterlegt durch eine entsprechende Steigerung der Wirtschaftsleistungen in den Ländern, haben das Finanzsystem aber sicherlich nicht stabiler werden lassen, sondern in Wahrheit instabiler.
Die nächste Krise wird kommen. Nach Amerika > Europa > China?. Erste Hinweise hierfür sind derzeit nachzulesen, in Hinsicht auf ein sich abschwächenden Wirtschaftswachstum und den Problemen im Bankensektor.
Kann es vielleicht möglich sein, dass der Goldpreis weiterhin nach unten getrieben wird, um entsprechenden großen Spielern den Zugriff auf physisches Gold und auch Goldminen-Werten zu günstigen Kursen zu ermöglichen?
Nichts wäre erträglicher als in einer nächsten, möglicherweise schlimmen Finanzkrise im Besitz solcher Klassen zu sein.
Ich gehe fest davon aus, dass erste Hedge-Fonds ihre Gold- und Goldminenstrategie inzwischen offen zur Diskussion stellen und einen Trendwechsel vorbereiten.
Es bleibt spannend.
Meine Strategie sieht einen sukzessiven 1-2-monatlichen Nachkauf mit kleineren Beträgen vor. Ich denke über die Zeit so meinen EK von 16,60 immer weiter zu reduzieren um den Break-Even weiterzusehen.
Für mich einer der besten Postings seit langem hier!
Danke!
Schließe mich der Einschätzung inkl. dem Dank für selbige an!
Was anderes bleibt eh nicht: Bei meinen EK von 15,50 EUR wären mir die Verluste eh zu hoch, ich sitze das aus, mögliche Nachkäufe bei Beruhigung bzw. seriöser Bodenbildung inklusive.
Viel Glück uns allen!
Dein Beitrag deckt sich mit meiner Idee 100% und eigentlich mit allen noch Investierten.
Einziger Denkfehler, so meine ich:
Nach Erkennen des Verlaufs der Aktie entsprechend dem Umfeld (Goldpreis/Berichte und Stimmung/Aktienmarkt)
habe ich die Reißleine gezogen, den schmerzlichen Buchverlust (4,--E pro Aktie) realisiert.
Jetzt kann ich von der Seitenlinie locker und entspannt beobachten, wie sich die Aktie in ihrem Umfeld entwickelt.
Ziemlich sicher, wie in deinem Beitrag. Aber erst dann wieder einsteigen. Ein Nachkauf, um den EK zu
verbessern, birgt doch die Gefahr des Gesamtverlustes. Im Fall es geht schief!
Darüber hinaus: Kommt eine Firma -egal in welchem Markt- in´s Wanken, sind die Tatsachen ernster und schlechter,
als zunächst erkennbar.!! Die wahren Negativ-Baustellen werden meist erst deutlich, wenn es zu spät ist!
Was BG betrifft: Ich bin einig mit allen anderen Punkten und- wenn oder falls BG überlebt, wird
der Aufstieg sensationell sein.
Noch einmal in Kurzfassung: Ich halte Ein Durchhalten und Nachkaufen nur dann für sinnvoll, wenn BG überlebt
oder mein Geld wirklich nur!! Spielgeld ist,
Viel Glück allen noch Investierten!
p.s.: Sollte ich den rechtzeitigen Einstieg verpassen , ist egal, denn Luft nach oben ist unendlich...
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