Die CS betont in ihrem Communiqué von heute, dass sie die Marge im Geschäft mit ihren reichen Privatkunden verbessern konnte. Netto erhöhte sich diese im Vorjahresvergleich um 0,03 Prozent.
Das klingt nach Peanuts, führt aber bei verwalteten Vermögen von 843 Milliarden unmittelbar zu einem deutlich höheren Ertrag. Der Sprung beim Profit hängt aber laut CS neben der verbesserten Leistung auch mit dem Rückgang bei den durchschnittlich verwalteten Vermögen zusammen. Dass diese im Schnitt an Wert verloren haben, sei grösstenteils auf Währungseffekte zurückzuführen.
Auch die Minuszinsen sind relevant:
Der Mechanismus ist einfach. Während die CS, die UBS, die ZKB und immer mehr weitere Geldhäuser ihre Kunden vermehrt mit einer «Guthabenkommission» bestrafen und so den Minuszins der SNB auf die Einleger überwälzen, behalten sie auf der anderen Seite der Bilanz, im sogenannten Aktivgeschäft, den Zinsvorteil für sich.
Banksters eben ...
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