Die Staatsschulden werden ansteigen, wenn Österreich Krisenbanken, Krankenanstalten oder ÖBB mit einrechnen muss.
Klagenfurt – Derzeit hat Österreich Schulden von rund 235 Mrd. Euro, das sind knapp 80 % der Wirtschaftsleistung (BIP). Mit der im Herbst fälligen Umstellung auf das Europäische System der Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen werden die Staatsschulden kräftig steigen, weil Österreich dann auch die Schulden von staatsnahen Unternehmen einrechnen muss. Dazu gehören etwa die Pleitebank Hypo Alpe Adria, die ÖBB, sämtliche Krankenanstalten, die Bundesimmobiliengesellschaft BIG, die Wiener Linien und vermutlich auch die Kommunalkredit-Bad-Bank „KA Finanz“.
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