wo stand vorher, dass der gesamte Verkaufserlös ausgeschüttet wird? Wären ja sonst 1,13€ gewesen.
Man kann dieselbe Sache nicht kritisieren und gleichzeitig gut finden.
Bzgl. dem ARP kann man sicherlich unterschiedlicher Meinung sein.
Bzgl. dem Verkauf der Werke widersprechen sich aber die Äußerungen. Einerseits hat man immer bemängelt, das vA mit Kunststoff nichts am Hut hat, mit Spritzguß kein Geld zu verdienen wäre (keine Eintrittbarrieren) und man von einzelnen Kunden eine hohe Abhängigkeit hat. Als ein Großkunde absprang riß dies den Kurs auch gleich mal 40cent in die Tiefe. Jetzt wird etwas, was im Kurs klar ausgepreist und mit Abschlag belegt war mit einer Sonderdividende an den Aktionär ausgeschüttet und wieder ist es nicht Recht.
Ob ich bei 3€ eingekauft habe und bei einem Kurs von 4,10€ ohne Dividende verkaufe ist für meinen Geldbeutel genauso, als wenn ich die Dividende bei 4,10€ einstreiche (rein virtuelle Kurse). In beiden Fällen, werden 29cent Steuer fällig. Es sind für den normalen Aktionär also nur Nuancen.
Ein v.A. machte jedoch über eine Ausschüttung als Dividende bei diesen Kursen m.E. mehr "Miese". Sein Vorgehen könnte man somit also auch Aktionärsfreundlich sehen. Außerdem kann ein ARP bei höheren Kursen viel mehr in seinem und damit automatisch unserem Sinne sein.
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Eine Zustimmung der Elector an den Verkauf ist das eine.
Das steht auch eindeutig drin.
Das heißt seine 30% werden für das geringere Angebot stimmen.
Die "Gesellschaft" hat darüber zu entscheiden ... und die Entscheidung wird auf der HV getroffen.
Heißt, dass wenn kein Gegengewicht zu den 30% kommen, der Zuschlag wohl für das geringere Angebot abgegeben wird (es sei denn es gibt irgendwelche Tricks mit zuerst über das höhere Angebot abstimmen etc). Es sei denn, das erste Angebot wird wird nochmals nachgebessert.
In diesem Sinne weiße ich nochmals auf
http://www.ariva.de/forum/...100-Prozent-356825?page=438#jumppos10971hin. Stimmenbündelung kann Zünglein an der Waage sein. Wer weiß denn schon, was noch kommt.
Klare in der Mitteilung: Zustimmung bedarf einer Mehrheit von 75% der anwesenden Stimmen. Das ist eigentlich schon eine klare Aufforderung.
Und bzgl. ob nicht mehr heraus zu holen gewesen wäre: Wäre das neue Angebot gleich zu Beginn höher "gewesen" ... war es aber nicht. Und es sind auch nicht 10 Mio mehr, da bei dem anderen Verkauf auch knapp 67 Mio € in die Kassen gespült werden.
Irgendwann muß man sich auch mit der Fakten zufrieden stellen und nicht nur fordern. Vor 2 Wochen wäre jeder von uns noch über die aktuelle Entwicklung höchst zufrieden gewesen. Davor war man noch Feuer und Flamme für eine Stimmenbündelung und Tagesordnungspunkte. Ich hätte übrigens auch gerne am Vortag der Nachricht des operativen Verkaufs zum Kurs von 2,37€ gekauft, als alle Kurse in den Boden rauschten. Habe ich aber nun mal nicht.