Ausblick/Intershops liquide Mittel im Blickpunkt


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Pichel:

Ausblick/Intershops liquide Mittel im Blickpunkt

 
08.02.02 15:44

Hamburg (vwd) - Die liquiden Mittel und die Breakeven-Prognose der Intershop Communications AG, Hamburg, stehen im Mittelpunkt, wenn das Unternehmen am Dienstag die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2001 ausweist. Stellt sich doch die Frage, wie viele Monate sich der Anbieter von E-Business-Anwendungen noch über Wasser halten kann. So bezeichnet SES Research-Analyst Felix Ellmann den Bestand an liquiden Mitteln dann auch als "kritische Position". Er rechnet damit, dass der Bargeldverbrauch in den letzten drei Monaten 2001 zwischen 13 Mio und 14 Mio EUR gelegen hat.



Intershop hatte den Bestand an liquiden Mitteln per Ende September auf 45,2 Mio EUR beziffert. Mitte Dezember prognostizierte das Unternehmen zum Jahresende eine Abnahme der liquiden Mittel auf 36 Mio bis 37 Mio EUR. Für das laufende Jahr wird Intershop nach Angaben Ellmanns einen Umsatz von 90 Mio EUR in Aussicht stellen. Außerdem werde angestrebt, den Breakeven auf EBITDA-Basis zu erreichen. Intershop hat bislang für 2002 nur Umsätze unterhalb des Vorjahresniveaus und das Erreichen der Gewinnschwelle auf EBITDA-Basis in der zweiten Jahreshälfte in Aussicht gestellt.



Für das vierte Quartal 2001 wurden Umsätze zwischen zwölf Mio und 13 Mio EUR und ein EBITDA zwischen minus acht Mio und minus neun Mio EUR prognostiziert. Von vwd befragte Analysten rechnen im Mittel mit 14,88 (30,2) Mio EUR beim Umsatz und einem Verlust von 0,15 (minus 0,38) EUR beim Ergebnis je Aktie. Für das Gesamtjahr bedeutet dies einen Umsatz von 71,88 (123,0) Mio EUR bei einem Ergebnis von minus 1,37 (minus 0,46) EUR je Aktie. +++ Kirsten Bienk


vwd/8.2.2002/kib/nas


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Monika:

Ich hatte eigentlich gehofft,...

 
08.02.02 18:16
das Intershop bei der Februar-Umstellung
des Nemax50 rausfliegt, aber immer noch
halten die Unbelehrbaren die Marktkapitalisierung
hoch. Dabei gilt: Solange Intershop und auch
EMTV sich noch im Nemax50 befinden kann
der Index mitnichten als `sauber` bezeichnet
werden, wie es viele schon wieder tun.
Allerdings ist dies nur eine Frage der Zeit:
Das Unternehmen hat auf dem Markt mit seinen
Produkten keine Chance, allenfalls über
das Überleben von Broadvision lohnt es sich
zu diskutieren.

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M
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Depothalbierer:

Da hast du recht, aber im NM 50 sind nun mal

 
08.02.02 19:37
nicht die seriösesten und besten Firmen, sondern solche, mit denen die Börse am meisten cash macht.
Das Problem Intershop im "Qualitätsindex" wird sich aber bald erledigt haben(Biodata/Brokat).
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Schwäbli:

Intershop

 
08.02.02 19:45
Warum kauft dann aber Stephan Schambach lt. Akionär 12.500.000 Aktien, im Zeitraum zwischen 23.01. -30.01. ?
Weiss der eventuell mehr als alle anderen ?
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Monika:

Die letzten beiden Jahre zeigen:

 
08.02.02 19:55
Hr. Schambach hat leider von nichts eine Ahnung !
Aber ich will mich nicht beschweren, hab mit Int.
schließlich gut verdient: Am 05.01.2000 hab ich
doch glatt 249,- Euro pro Aktie bekommen !!!
Kauf: 15.04.1999 zu 75,66 Euro.
Aber diese Zeiten sind vorbei.

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M
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Depothalbierer:

Er kennt vielleicht den Inhalt der nächsten

 
08.02.02 19:56
positiven ad-hoc.Oder er kauft Aktien ,um Vertrauen zu schaffen, während Mittelsmänner, mit denen er nicht in Verbindung gebracht werden kann, in größerem Umfang verkaufen.
Ein gewisser Herr Rösch hat ne Menge Rösch-Aktien für ca. 14-16 E gekauft,
kannst ja mal nachsehen, wo die jetzt stehen.
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höag:

chance für intershop

 
08.02.02 20:26
gebe ich ihnen wenn sie bei den jetzt anstehenden zahlen unter 10mill euro minus machen und einen umsatz von mindestens 13mill euro erziehlen dann würde ich kaufen und in 5jahren glaub ich reich sein  
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Monika:

@ Depothalbierer

 
08.02.02 20:32
Die beiden Werte sind durchaus vergleichbar:

Rösch = Die Spritze ohne Nadel

Int. = Die Leute ohne Plan

Aber alles wird besser, ich bin fest davon überzeugt,
das in 2002 bei Int. der Verlust geringer ausfallen wird
als der Umsatz... ist doch ein Anfang... ;)

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M
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Monika:

Gratulation an Intershop !

 
12.02.02 10:07
Verlust in IV 2001 doppelt so hoch
wie der Umsatz ... .

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M
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Depothalbierer:

Warum haltet Ihr diese Schrott-Aktie noch??!!

 
12.02.02 10:20
Warum warten bloß immer Alle so lange, bis es zu spät ist, wie bei Brokat u.s.w. ?
Nur 6 % Kursverlust nach dieser Meldung, das kann doch nicht wahr sein!
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SoLaR:

Weiterer Stellenabbau bei Intershop

 
12.02.02 10:26

Nach einem schweren Umsatzeinbruch und hohen Verlusten hat der Jenaer Software-Konzern Intershop weitere Entlassungen angekündigt. Die Beschäftigtenzahl soll bis zur Jahresmitte von 733 auf 500 sinken, teilte das krisengeschüttelte Unternehmen mit. Die Geschäftszahlen fielen noch schwächer aus als ursprünglich angekündigt. Der Jahresumsatz 2001 betrug nur noch 68,7 Millionen Euro; im Jahr 2000 waren es noch 123 Millionen Euro.

Allein im vierten Quartal 2001 lag der Nettoverlust (einschließlich Restrukturierungskosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro) bei 24,7 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr wies Intershop einen Nettoverlust von 131,8 Millionen Euro aus. Im Vorausgriff auf die noch schlechter als angenommen ausfallenden Quartalszahlen hatte sich Intershop-Gründer Stephan Schambach bereits von Firmenmitgründer und Finanzchef Wilfried Beeck sowie Michael Tsifidaris, Leiter des Europa-Geschäfts, getrennt und die Leitung des Unternehmens wieder alleine übernommen.

Sollten die tiefroten Zahlen sich nicht aufhellen, droht Intershop zum Jahresende das Geld knapp zu werden. Zum Ende des Geschäftsjahrs 2001 besaß Intershop noch liquide Mittel in Höhe von 36,3 Millionen Euro; am 30 September 2001 waren dies noch 45,2 Millionen Euro. Nach Angaben der Firma konnte der Barmittelverbrauch pro Quartal auf 8,9 Millionen Euro gesenkt werden.

Stephan Schambach zeigte sich angesichts des Ergebnisses etwas geknickt: "Die weltweite Konjunkturentwicklung ergab in Verbindung mit weiteren Kürzungen bei den IT-Investitionen ein extrem schwieriges Umfeld im vierten Quartal und im gesamten Jahr 2001." Um die Firma "in die richtige Startposition für eine Trendwende bei den IT-Investitionen " zu bringen, setze man nun vor allem auf die Lieferung kompletter E-Business-Softwarelösungen für Großunternehmen. Außerdem habe der Barmittelverbrauch schließlich durch Personaleinsparungen und strikte Kostenkontrolle gesenkt werden können.

Für das Gesamtjahr 2002 erwarte man nun, dass die "fundamentale Neuausrichtung des Unternehmens sowie seine aggressive Vertriebsstrategie" für Intershop schwarze Zahlen bedeuten. Zudem soll der Barmittelverbrauch weiter zurückgehen. Ein Caveat muss aber auch Intershop an diese optimistische Prognose angesichts der immer wieder nach unten korrigierten Erwartungen der letzten Zeit anhängen: "Die finanzielle und betriebliche Entwicklung können deutlich von diesen Erwartungen abweichen, wenn sich die Investitionsbereitschaft im IT Bereich oder die weltweite Wirtschaftslage weiter verschlechtern", meint man in Jena ganz vorsichtig, wenn auch etwas verklausuliert. (jk/c't)
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Pichel:

Finanzielle Mittel reichen für 2002 aus

 
12.02.02 12:25
Intershop: Finanzielle Mittel reichen für 2002 aus
Hamburg (vwd) - Die Intershop Communications AG, Hamburg, hat für den Verlauf des Geschäftsjahres 2002 ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung. Wie viel Bargeld bis zum Jahresende verbraucht werden wird, teilte Vice President Finance Dirk Reiche am Dienstag während eines Telefonkonferenz mit Analysten nicht mit. +++ Kirsten Bienk


vwd/12.2.2002/kib/vr/mr

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Depothalbierer:

Ist diese Meldung juristisch verwertbar?

 
12.02.02 18:04
Wenn ja, könnten alle , die noch drin sind, den Verantwortlichen verklagen, falls der Laden vor Ende 2002 hops geht,wovon ich nach wie vor ausgehe.
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