Auch UNO kämpft gegen Internetpiraten
Ein internationaler Vertrag, der musikalisches Eigentum vor Missbrauch im Internet schützen soll, kann in Kraft treten. Nach der Ratifizierung durch Honduras als 30. Mitgliedsstaat könne der Vertrag im Mai gültig werden, gab die UN-Organisation für den Schutz des geistigen Eigentums (WIPO) bekannt.
Der "Vertrag für Phonogramme und künstlerische Darbietungen" (WIPO Phonograms and Performance Treaty, WPPT) schütze Sänger, Musiker und Produzenten vor einer unerlaubten Verbreitung ihrer Werke. Eingeschlossen sind sowohl Studio-Aufnahmen als auch Mitschnitte von Live-Auftritten. Mit dem WPPT werden den Künstlern Exklusivrechte für die Verbreitung und Vervielfältigung ihrer Werke garantiert.
Bahnbrechende Vereinbarung
Ein entsprechender Vertrag für Komponisten, Künstler und Autoren tritt bereits am 6. März in Kraft: Der "WIPO Copyright Treaty" gilt dem Schutz der Urheberrechte. Beide Vereinbarungen seien bahnbrechend, sagte der Chef der UN-Behörde, Kamil Idris. "Sie kurbeln die weitere Entwicklug des Internets und des E-Commerce an, weil die Künstler darauf vertrauen können, dass ihre Produkte geschützt sind", betonte er. Er forderte weitere Staaten auf, den Verträgen beizutreten und sie in ihre nationale Gesetzgebung aufzunehmen. Laut WIPO sollen die internationalen Verträge die gegenseitige Anpassung der einzelstaatlichen Gesetze fördern, damit Künstler auch im Ausland vor Piraterie geschützt sind.
Ein internationaler Vertrag, der musikalisches Eigentum vor Missbrauch im Internet schützen soll, kann in Kraft treten. Nach der Ratifizierung durch Honduras als 30. Mitgliedsstaat könne der Vertrag im Mai gültig werden, gab die UN-Organisation für den Schutz des geistigen Eigentums (WIPO) bekannt.
Der "Vertrag für Phonogramme und künstlerische Darbietungen" (WIPO Phonograms and Performance Treaty, WPPT) schütze Sänger, Musiker und Produzenten vor einer unerlaubten Verbreitung ihrer Werke. Eingeschlossen sind sowohl Studio-Aufnahmen als auch Mitschnitte von Live-Auftritten. Mit dem WPPT werden den Künstlern Exklusivrechte für die Verbreitung und Vervielfältigung ihrer Werke garantiert.
Bahnbrechende Vereinbarung
Ein entsprechender Vertrag für Komponisten, Künstler und Autoren tritt bereits am 6. März in Kraft: Der "WIPO Copyright Treaty" gilt dem Schutz der Urheberrechte. Beide Vereinbarungen seien bahnbrechend, sagte der Chef der UN-Behörde, Kamil Idris. "Sie kurbeln die weitere Entwicklug des Internets und des E-Commerce an, weil die Künstler darauf vertrauen können, dass ihre Produkte geschützt sind", betonte er. Er forderte weitere Staaten auf, den Verträgen beizutreten und sie in ihre nationale Gesetzgebung aufzunehmen. Laut WIPO sollen die internationalen Verträge die gegenseitige Anpassung der einzelstaatlichen Gesetze fördern, damit Künstler auch im Ausland vor Piraterie geschützt sind.