Im Jahr 2010 wurde es wie du richtig sagst durch das Wetter gebremst. Eigentlich wurden 80-85 Mio € angestrebt, aber da das Q3 und teilweise Q4 durch die Unwetter belastet waren, wurden es nur 76 Mio €, was aber auch noch ein gutes Wachstum war. Im Jahr davor war es eher die noch nicht so stark gestiegenen erntereifen Flächen. Asian Bamboo hat ja vor allem durch die Kapitalerhöhung im Herbst 2009 nochmal die Flächenpachtung erhöht. Das hat sich natürlich erst 2010 ausgewirkt. Deshalb das eher geringe Wachstum in 2009 von "nur" 33%, während man 2008 noch den Umsatz verdreifachen konnte, was zum einen am geringen Basiseffekt und zum anderen am Börsengang 2007 lag. Daran merkt man natürlich schon, dass Asian Bamboo immer sehr kapitalintensiv war und ist, was viele Kritiker auf den Plan rief, die ja in den Foren immer bemängelt haben, dass das Unternehmen nur durch Kapitalmaßnahmen so stark wachsen kann. Das ist ja sogar durchaus richtig gewesen am Anfang dieser Wachstumsphase, nur ist eben jetzt der Umsatz und damit der Cashflow weitaus höher, so daß man die Investitionen ab 2013 auch aus dem eigenen Cashbestand und Cashflow stemmen kann. Aber genau diese Entwicklung beschrieb ich hier eigentlich schon seit fast 3 Jahren. Mich wundert, dass es immer wieder die gleichen Fragen und Verdächtigungen gab, obwohl sich bisher alles immer so als richtig rausgestellt hat wie es der Vorstand prognostiziert hat (vom Unwetter 2010 mal abgesehen). Die Wachstumsstrategie leuchtete mir immer ein, und auch jetzt die neue veränderte Strategie, die sich halt den Marktgegebenheiten besser anpasst. Wachstum ab 2013 steht dadurch zwar etwas mehr in Frage, aber Cashflow und Bilanzkennzahlen werden dadurch wesentlich verbessert.