Arena TV: war doch absehbar


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Slater:

Arena TV: war doch absehbar

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11.07.06 09:06
Arena verpatzt Bundesliga-Start

Von Joachim Hofer und Hans-Peter Siebenhaar

Nach der WM-Euphorie droht den deutschen Fußball-Fans ein Bundesliga-Schock. Wenn am 11. August die neue Saison angepfiffen wird, werden voraussichtlich Millionen von Haushalten von Live-Übertragungen ausgeschlossen sein.


 
Millionen Deutsche werden von den Live-Übertragungen der Bundesliga ausgeschlossen sein. Foto: dpa
MÜNCHEN. Grund: Der neue Bundesliga-Bezahlsender Arena kann sich nicht mit Kabel Deutschland (KDG) über die Einspeisung in dessen Kabelnetz einigen. „Es kann sein, dass es zum Saisonstart keine Bundesliga für unsere Kunden gibt“, warnt ein Sprecher des größten deutschen Kabelkonzerns, der bundesweit knapp zehn Millionen Haushalte in 13 Bundesländern versorgt.

Bislang hatte der Bezahlsender Premiere die Bundesligaspiele live übertragen. Ende letzten Jahres hatte die Deutsche Fußball-Liga (DFL), in der die 36 Profiklubs organisiert sind, die Live-Rechte an der Bundesliga für die Rekordsumme von 210 Mill. Euro pro Saison an Arena verkauft. Premiere ging überraschend leer aus. Arena ist ein Tochterunternehmen des Kabelkonzerns Unity Media (Ish, Iesy, Tele Columbus), der aber nur in Hessen und Nordrhein-Westfalen präsent ist. Sowohl mit der KDG, die jeden zweiten Kabelhaushalt erreicht, als auch mit der wesentlich kleineren Kabel Baden-Württemberg gibt es trotz monatelanger Verhandlungen bisher keine Einigung.

Dadurch kommt auch die DFL in Bedrängnis. „Die Sponsoren finden es nicht lustig, wenn Arena mit nicht einmal 200 000 Abonnenten in die nächste Bundesliga-Saison startet“, hieß es in Branchenkreisen. Druck auf ihren neuen Geschäftspartner Arena kann die DFL nicht ausüben, da im Vertrag lediglich eine Abdeckung von 40 Prozent aller Haushalte gefordert wird. Arena selbst gibt sich betont gelassen: „Wir gehen davon aus, dass es zu einem Abschluss kommt“, sagte eine Sprecherin des Bezahlsenders am Montag.

Dafür setzt sich auch die DFL ein. „Wenn ich Kunde der KDG wäre und könnte die Bundesliga nicht live über Arena sehen, würde ich kündigen“, sagt DFL-Präsident Werner Hackmann dem Handelsblatt. „Der KDG liegt unseres Wissens ein attraktives Angebot von Arena vor. Nun ist die KDG am Zug“, ergänzt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.

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moya:

Mir ist es egal ich wohne in NRW

 
11.07.06 09:12
aber die Decoder sind immer noch nicht ausgeliefert.

Gruß Moya Arena TV: war doch absehbar 2665838

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Pichel:

dieser Artikel gestern abend in der FTD

 
11.07.06 09:14
Abosender Arena holt Kabel BW ins Boot
von Isabell Hülsen (München)
Im Gezerre um die Verbreitung im deutschen Kabelnetz ist der Abosender Arena einen kleinen Schritt vorangekommen. Nach FTD-Informationen hat sich der Sender mit dem Netzbetreiber Kabel Baden-Württemberg (Kabel BW) auf eine Einspeisung des Fußballbundesliga-Programms geeinigt.

Eine Fernsehkamera zeichnet ein Bundesligaspiel aufEin Vertrag soll in den nächsten Tagen unterzeichnet werden. "Wir sind relativ weit in den Verhandlungen mit Arena", sagte ein Kabel BW-Sprecher. Auch bei Arena heißt es, man sei zuversichtlich, schnell zu einem Abschluss zu kommen.

Damit versucht Arena, den Druck auf den größten Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) zu erhöhen. Seit Monaten verhandeln beide ohne Ergebnis. Wenige Wochen vor Saisonstart ist Arena daher im größten Teil des Bundesgebietes noch immer nicht per Kabel zu empfangen.

Die Ausstrahlung in Baden-Württemberg sollte eigentlich Teil einer großen Lösung sein: Kabel BW verbreitet bereits das Pay-TV-Paket der KDG in Baden-Württemberg und hätte auch das Arena-Signal über die KDG bezogen. Angesichts der schleppenden Gespräche dürfte Kabel BW jedoch daran gelegen sein, sich unabhängig von KDG mit Arena zu einigen. Zu welchem Preis Kabel BW das Fußballabo verkauft, blieb am Montag unklar. Arena selbst verlangt von Kabelkunden in Nordrhein-Westfalen und Hessen 14,99 Euro im Monat. Dem Vernehmen nach fordert der Sender einen "Großhandelspreis" von 10,80 Euro je Kunde, dazu kämen Vertriebs- und Marketingkosten. Damit ließe das Fußballabo keine allzu großen Margen zu: Auch KDG und Kabel BW müssen nämlich beim Preis für den Zuschauer unter 20 Euro bleiben - das hat Arena der Deutschen Fußball Liga (DFL) zugesichert.


KDG pokert derweil weiter. Zwingend für eine Einigung sei nicht der Saisonstart, "sondern dass eine Lösung beim Fußball in unseren Triple-Play-Geschäftsplan passt", sagte KDG-Chef Christof Wahl der FTD. Dass die Kabelfirma Kunden verliert, solange sie keine Bundesliga verbreitet, fürchtet Wahl nicht. "Wir wissen aber, dass unsere Kunden auf eine Einigung warten."

Unterdessen sorgen Berichte für Unruhe, KDG könnte Arena hinhalten, weil der Netzbetreiber eine Kooperation mit Premiere anstrebt. Das weisen beide Seiten zurück, doch die Gerüchte haben die Telekom aufgeschreckt: Sie lässt das Bundesliga-Programm für ihr Internet-TV von Premiere produzieren und fürchtet offenbar, der Abosender könnte sich mit dem Kabelrivalen einlassen. Die Telekom hält daher an ihrer Option fest, die Bundesliga vom Sportsender DSF produzieren zu lassen, obwohl der Vertrag mit Premiere längst steht. "Wir müssen sicherstellen, dass wir die Bundesliga in jedem Fall produzieren können", heißt es im Konzern.

Arena lotet derweil weitere Wege aus, um die Reichweite für das Bundesliga-Programm zu erhöhen und für das Abo zu werben. So wurde erwogen, am ersten Spielabend eine Konferenzschaltung bei einem Sender der Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe zu zeigen. Doch sind die Gespräche in der Schwebe und von der Zustimmung der ARD abhängig. Sie besitzt die Rechte für die "Sportschau" und reagierte wenig begeistert.

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Dautenbach:

Decoder, Karte, Testbild

 
11.07.06 09:18
alles da - NRW
und das f. 10 EUR.
Sehe für mich momentan nur Vorteile.
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