www.kaeser.de/Images/2011-01-Aqua-Society-tcm6-288866.pdf
Die Lösung kommt aus Gera
Hubert Hamm, der Geschäftsführer
des in Herten ansässigen Unternehmens
Aqua Society, hat viele Jahre im
Bergbau gearbeitet, was ihm einen klaren
Blick für pragmatische, geradlinige
Lösungen allfälliger Probleme antrainiert
hat, der natürlich auch über Tage
nützlich ist. Und so stieß Hubert Hamm
auf der Suche nach der Möglichkeit,
hohe Durchflussmengen zu verdichtender
bzw. (im Gegenschluss, dem
eigentlichen Ziel …) zu entspannender
komprimierter Gase bei niedrigen Differenzdrücken
nutzbar zu machen,
letztlich wie von selbst auf das Prinzip
der Drehkolbengebläse. Erste Versuche
brachten erste Erfolge, die sich
schließlich mit dem Einsatz von Omega-
Drehkolbengebläseblöcken aus dem
Kaeser-Werk Gera bis zur Serienreife
verstetigen ließen.
In die „Steam Mission“ genannten Anlagen
baut Enva Systems die dampfertüchtigten
Blöcke mit dem Zusatz „B“
(für Brüden) ein, deren Dichtungen an
die im Vergleich zum Gebläsebetrieb
deutlich höheren Drücke angepasst
werden. „Steam Mission“ Anlagen sind
so einfach wie möglich aufgebaut, um
viele Jahre unterbrechungsfrei mit minimaler
Wartung zuverlässig Strom
zu erzeugen: Der Generator ist direkt
an die Antriebswelle des Gebläseblocks
angeflanscht, so daß – wie bei
Kaeser-Schraubenkompressoren mit
1:1-Direktantrieb – keinerlei Übertragungsverluste
auftreten. An der generatorseitigen
Stirnwand liegt die ebenfalls
so einfach und zuverlässig wie möglich
mit erprobten Serienkomponenten
aufgebaute „Übergabe-Schalttafel“.
Zu- und Abdampfrohre auf der Gebläseseite
und ein stabiler, stahlblechverkleideter
Rahmen vervollständigen die
übersichtliche „Zutatenliste“.