Fakt ist, dass mit der von Aqua Society beschriebenen Technologie nicht wirklich Trinkwasser gewonnen wird, sondern verkeimtes, mehr oder weniger destilliertes Wasser. Es fehlen Mineralien, jedoch mit jeder Menge Schadstoffe drin. Mit der Brühe kann man Autos waschen oder Kühler in Anlagen betreiben. Für den menschlichen Genuss ist dieses Wasser völlig ungeeignet. Brauchwasser, wie es bei uns im Werk Kubikmeterweise pro Stunde genutzt wird.
Die Gleichsetzung von Brauchwasser mit Trinkwasser ist offenbar ein gern gesehener Trick, mit dem Aquasoft und andere Firmen operieren, um ihre Aktien zu verkaufen.
Natürlich gibt es Riesenmengen an athmosphärischem Wasserdampf, den man rückgewinnen kann. Nur ist das Produkt kein Trinkwasser. Klar, lässt sich das erhaltene Brauchwasser in Trinkwasser umwandeln, doch billig ist anders. Das Märchen vom nahezu umsonst zu habenden Trinkwasser dürfte sich damit erledigt haben.
Wenn die Trinkwassergewinnung so einfach wäre, wieso geben viele Firmen seit Jahren Milliarden aus, um Grundwasserquellen zu kaufen bzw. zu erschließen?
Schaut Euch mal die Definition von Trinkwasser an (Quelle Wikipedia) - wäre interessant zu erfahren, wie und mit welchem technischen und finanziellen Aufwand Aqua Society diese Kriterien erfüllt und sein technisches Wasser veredelt:
" Unter Trinkwasser versteht man Süßwasser mit einem hohen Maß an Reinheit, das für den menschlichen Gebrauch geeignet ist. Zudem müssen technische Anforderungen (Aggressivität gegen Rohrleitungen, Vermeidung von Ablagerungen) gewährleistet sein. Die Grenzwerte, die es erlauben, ein Wasser als Trinkwasser freizugeben, sind gesetzlich vorgegeben und am Gedanken der Gesundheitsvorsorge orientiert. In Deutschland wird die Beschaffenheit des Trinkwassers durch die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) geregelt. Die am 1. Januar 2003 in Kraft getretene novellierte Fassung stellt die Umsetzung der EG-Richtlinie " über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch" (98/83/EG) in nationales Recht dar.
Im Trinkwasser dürfen keine krankmachenden (pathogene) Keime enthalten sein. Das Wasser muss geruch- und farblos sowie appetitlich sein und von seiner Natur her zum Genuss anregen. Die Grenzwerte für Nitrate und Nitrite sind sehr niedrig. Verunreinigungen infolge von Überdüngung auf landwirtschaftlichen Flächen in den letzten Jahrzehnten führen in vielen Gegenden, deren Trinkwasserversorgung auf der Entnahme von Grundwasser beruht, zu Problemen.
Ebenso muss ein Mindestmaß an Mineralien vorhanden sein. Die häufigsten Mineralien sind Calcium- und Magnesiumcarbonate beziehungsweise Phosphate. Deren Konzentrationen werden als Härte (deutsche Härte) des Wassers angegeben. Trinkwasser muss mindesten 5° und soll höchstens 25° deutscher Gesamthärte (dH) haben. Auch der pH-Wert soll zwischen 6,5 und 8,5 liegen."
der gewinner hat viele freunde, der verlierer nur gute!