AOL registriert Rekordumsätze im E-Commerce


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Peet:

AOL registriert Rekordumsätze im E-Commerce

 
03.01.02 13:23
AOL registriert Rekordumsätze im E-Commerce


Auch der Onlinedienst AOL konnte für das letzte Jahr eine kräftige Steigerung der Verkäufe im E-Commerce-Sektor verzeichnen. Die weltweit 33 Millionen Nutzer des Unternehmens gaben insgesamt 33 Milliarden Dollar aus, was ein Wachstum um 67 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Im letzten Quartal des Jahres erreichten die Verkäufe einen Rekordwert von 11 Milliarden Dollar. Davon sind allein 7,2 Milliarden Dollar direkt dem Weihnachtsgeschäft zuzuschreiben.

Vor den Feiertagen waren vor allem die speziellen Angebote für Frauen und Jugendliche besonders gefragt, teilte das Unternehmen mit. 64 Prozent der Einkäufe sind weiblichen Nutzern zuzurechnen. Eine Erhebung des Unternehmens ergab, dass 79 Prozent der User in den letzten sechs Monaten Produkte im Netz bestellt haben. 91 Prozent wollen dies im nächsten halben Jahr tun. (ck)

Frauen sind jetzt auch beim Einkauf im Internet vorn dran  
 
[ Donnerstag, 03.01.2002, 12:30 ]

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Pichel:

Sicherheitslücke gefährdet AOL-Nutzer

 
03.01.02 13:31



ftd.de, Do, 3.1.2002, 10:01, aktualisiert: Do, 3.1.2002, 12:34  
Sicherheitslücke gefährdet AOL-Nutzer

Der von Millionen Computerbesitzern benutzte Instant Messenger von AOL hat eine schwere Sicherheitslücke. Angreifer könnten die völlige Kontrolle über den Rechner übernehmen.

 

Der AIM - beliebtes und verbreitetes Kommunikationsmittel


AOL-Sprecher Andrew Weinstein sagte, das Problem werde bald behoben sein, die Nutzer brauchten sich dazu nichts aus dem Internet herunterladen. So weit bekannt, sei bislang niemand von dem Problem betroffen gewesen.

Die Sicherheitslücke tritt in der neuesten Version des AOL Instant Messengers (AIM) für Windows-Rechner auf (Version 4.7.2480 und Beta-Version 4.8.2616), Benutzer von Macintosh-Rechnern oder anderen Betriebssystemen sind nicht betroffen. Entdeckt hatte das Problem in dem Programms für die Echtzeitkommunikation eine Forschergruppe mit der Bezeichnung w00w00 Security Developement (WSD).



Gefahr des Wurmbefalls


Nach Angaben der WSD erlaubt die Sicherheitslücke den Zugriff auf das System, ohne dass der Angegriffene dies bemerkt. Es gebe auch keine Möglichkeit, den Angriff zu blockieren. Die Schwachstelle setze AIM-Nutzer dem Risiko eines Wurmbefalls aus, wie sie in Programmen wie Microsoft Outlook bestünden. Ein Wurmvirus könnte auch die Computer der in der Buddy-Liste verzeichneten Kontakte angreifen. Betroffen sind AIM-Nutzer der Versionen bis 4.3.


Als vorläufige Lösung schlägt WSD die Beschränkung der Kontaktaufnahme vor. Über Einstellungen/Privatsphäre sollte die Kontaktaufnahme nur Nutzern erlaubt werden, die auf der Buddy-Liste stehen.



© 2002 Financial Times Deutschland , © Illustration:  AOL



 



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