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Antizykliker-Thread - v2.0


Beiträge: 6.696
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Fillorkill:

es geht um die Alternativen, Wolpert

 
12.09.12 23:26
Nur aus ihrem Mangel resultiert das Votum pro 'Realität' ! So wie sich Kapitalismus überhaupt nur durchsetzen konnte weil alle versuchten oder historischen Alternativen ungleich höhere soziale Kosten produzierten, ihren menschenfreundlichen Anliegen zum Trotz...
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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zaphod42:

Wolpertinger

3
12.09.12 23:56
ein recht eigentümlicher Ansatz der Kurserklärung, MM. Verkaufen tuen die Leute aus Angst vor fallenden Kursen und dann ist es ihnen auch egal, ob sie 1% oder 0% für das Tagesgeld bekommen. Zu recht natürlich dann 0% ist mehr als -10% oder so. Gleiches gilt für die Institutionellen, auch sie haben täglich die Wahl, meinetwegen auch in Währungen zu gehen, wenn nicht in Bonds.

Insofern werden die Kurse nicht ewig steigen.

Dass langsam begonnen wird, steigend Kurse als alternativlos zu sehen, stimmt mich als Longie arg bedenklich. Vermutlich war dies zu erreichen deine Absicht.

Chart #21 läßt nicht mehr viel Luft nach oben und auch sentimenttechnisch wird der BVG-Entscheid in den Köpfen einiges bewirkt haben. Die Bären beginnen zu kapitulieren, weil es ja "eh alles keinen Zweck mehr hat".  Es fehlt aber noch das Sahnehäuchen Endrally in der Größenordnung 80-100 Pukte im SP.
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Fillorkill:

Zap, so rum

 
13.09.12 01:14
'Aktien alternativlos' angesichts 0-Verzinsung und drohender (Hyper)-Inflation  ist die nachgereichte Erklärung für einen Bullmarkt, für den keine positiven Gründe gefunden werden konnten ('aha, deswegen')...

Dein Argument gilt grundsätzlich, dass es keinen Grund für ein Investment gibt, sofern mit einem Verlust gerechnet werden muss. Trostlose Alternativen oder massig Liquidität ändern daran nichts, wie gesehen (hatten wir hier auch schon mal durchgekaut)


Fill
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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lumpensamml.:

Die EU ist gerettet

 
13.09.12 01:18
auf was soll man noch spekulieren? Ich glaube nicht, dass da noch ein signifikantes Hoch kommt.
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Fillorkill:

wir spekulieren auf eine bessere Welt, Lumpi

 
13.09.12 01:21
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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lumpensamml.:

Na dann gute Nacht :-)

 
13.09.12 01:22
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Fillorkill:

schlaf gut, Lumpi!

 
13.09.12 01:24
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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Fillorkill:

letzten endes gewählt wird dann doch der €uro

 
13.09.12 01:38
'Den euroskeptischen Parteien erteilten die Wähler eine Absage. Überraschend hohe Verluste verbuchte der Rechtspopulist Geert Wilders'...
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Fillorkill:

Zanoni III

 
13.09.12 10:12


Die weitere Perspektive der Schuldenländer steht und fällt dabei mit ihrer Wettbewerbsfähigkeit.
Man  kann hin und her überlegen, wie man will. Am Ende wird dies bei den  europäischen Schuldenstaaten zumindet für einen gewissen Zeitraum nur  über ein ausreichend günstigeres Preisniveau gehen. Innerhalb des Euros wird dieses aber praktisch nicht durchsetzbar sein.

Die Schuldenländer werden niemals global wettbewerbsfähig sein. Auch Verkaufspreise in Drachme oder Lire würden daran ebensowenig ändern wie ein unterirdisches Lohnniveau. Denn Kosten sind nur ein Faktor ...

Auf  die Wettbewerbsfähigkeit zu verzichten, was die andere Alternative ist,  wäre allerdings mit noch größeren sozioökonomischen Kosten verbunden,  bei der sich die Probleme immer weiter verschärfen, je länger man auf  die Herstellung eines gesunden Maßes an Wettbewerbsfähigkeit verzichtet.

Das realistische Ziel für die Piigs besteht darin, das, was sie bringen können, auch zu tun - Tourismus, Kultur, Schafskäse - und darüberhinaus entsprechend des zyklisch anfallenden Bedarfes als Werkbank europäischer Exportindustrie zu fungieren. Per saldo bedeutet dies, Transferempfänger zu bleiben (was sie natürlich auch ohne € bleiben würden)...

Die  Gründe warum die derzeitigen Akteure den Weg immer weiterer Schulden  und Ausweitungen der Geldmenge gehen, sind dabei meiner Einschätzung  nach zum einen nicht Ausdruck ökonomischer Vernunft und Notwendigkeit  sondern davon völlig losgelöst rein politischer Natur.

Insofern richtig, als Europa als Projekt inklusive Euro übergeordnet einem politischem wie strategischem Motiv folgt, für welches temporär oder auch langfristig anfallende Kosten einen nachrangige Grösse sind. Was die 'immer weitere Ausweitung' von Schulden und Geldmenge betrifft, so handelt es sich um die Konquenz aus dem Festhalten am übergeordnetem Motiv und dem Krisenmomentum. So wie es aussieht, verliert letzteres signifikant an Kraft. Ein weiteres QE bleibt zwar implizit in der Pipeline, scheint aber bereits praktisch überflüssig. ...

-  es ist angenehmer, sich mit der Masse zu irren, als alleine einen  richtigen Sonderweg zu gehen, für den man dann (zunächst) gescholten  würde.

Die Masse teilt ziemlich genau Deinen Standpunkt, kommt dabei aber ohne weitergehende theoretische Begründung aus...

- Im ersten Fall könnte man sich damit herausreden, wenn  am Ende tasächlich der Supergau eintritt, dass man immerhin alles  versucht und keine Opfer gescheut habe und ausserdem die große Mehrheit  auch dafür gewesen ist.

Es gibt keinen Supergau, Zanoni. Alles was ich sehe spricht dafür, dass wir 'durch' sind. Die Eurodiskussion ist entschieden, nicht zuletzt dank des cleveren Draghi. Ein Fall fürs Geschichtsbuch...

Fill



 

contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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Fillorkill:

clevere hedgefonds

2
13.09.12 11:59

After performing poorly in 2011 (see this discussion), hedge funds on average are barely up for the year. Many loaded up on sovereign CDS protection in preparation for the Eurozone mess worsening, but got blown out by Draghi’s "save the euro" campaign (see discussion). Some maintained large cash positions or significant short equity/credit exposures, all of which resulted in underperformance.

“Hedge funds continue to learn a hard lesson,” added Gradante. “‘Don’t  fight the Fed… Regardless of Fundamentals’ should be the bumper sticker  for this market. Sitting in cash, being defensive and waiting for the other shoe to drop has been a poor strategy during the last 12 months.”

 

Antizykliker-Thread - v2.0 536627
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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zaphod42:

Lumpi

 
13.09.12 13:13
Was ist mit deinem EW-Short ab 7360? Schon drin?
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lumpensamml.:

Ja, seit gestern 7.380 rum

 
13.09.12 14:02
EW war aber wie bereits erl. nur ein Teil der Begründung. Rest über die Indikatoren, die jetzt auch langsam Divergenzen aufbauen. Dann das Sentiment, das ich eben anders deute als ihr.

Gefahren für die shorts sehe ich eigentlich nur in einem absoluten Überschwang (ähnlich 99/00), wie Fill ihn vermutet. Wenn's so läuft wie meistens, kehren wir bald um oder sind schon unterwegs.
Antworten
zaphod42:

Du hast natürlich ein SL

 
13.09.12 14:04
insofern dürfte dich das hier nicht tangieren:

"Die heutige Sentiment-Erhebung mit der Börse Frankfurt zeigt jedoch, dass längst nicht alle Pessimisten aufgegeben haben. Denn gerade einmal 5 Prozent der schon fast als hartnäckig zu bezeichnenden Bären haben angesichts der jüngsten Kursentwicklung die Notbremse gezogen und sich immerhin sogleich ins Lager der Optimisten geschlagen. Diese Wanderung der mittelfristig orientierten Akteure hat aber nicht dazu gereicht, unseren Bull/Bear-Index in optimistisches Terrain zurückzubringen. "

http://www.ariva.de/news/kolumnen/...eeze-weiter-die-Mehrheit-4257849
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zaphod42:

Und weiter (ebenda)

 
13.09.12 14:06
"Damit können die verbliebenen Pessimisten allenfalls hoffen, dass der Markt nach dem Motto "buy the rumour, sell the fact“ vielleicht doch noch eine Abwärtskorrektur produziert, sobald sich die US-Notenbank einmal zu einem weiteren Lockerungsprogramm durchgerungen hat. Oder glauben diese nun schon seit Wochen schiefliegenden Marktteilnehmer tatsächlich, der DAX werde ausgerechnet am Vorjahreshoch von 7.600 Zählern hängenbleiben? Die aktuelle Entwicklung des Börsenbarometers zeigt indes, dass der jüngste Kursaufschwung unter aktiver Mithilfe ausländischen Kapitals stattgefunden hat, wofür auch der beachtlich gestiegene Euro-Kurs gegenüber dem US-Dollar spricht. Und so bleiben deutsche Standardwerte sowohl im Falle einer deutlichen Korrektur als auch im Rahmen einer weiteren Short-Squeeze, verursacht durch die Kapitulation weiterer Bären, gut unterstützt."
Antworten
zaphod42:

Wie gesagt

 
13.09.12 14:10
sentimenttechnisch ergibt sich auch nach meiner Kristallkugel noch keinerlei Top-Indikation, im Gegenteil, aufgrund der vielen Luft nach oben im Sentiment sind die 7600 vermutlich nur eine Zwischenstation. Signifikanter sind da die 8000/8200.

Die Vermutung, die BVG-Entscheidung hätte daran was geändert, wurde ja von Cognitrend nicht bestätigt. Das muss Sentix am WE noch verifizieren, aber Stuttgart bestätigt es schon.

Für ein Top fehlt mir einfach die Bestätigung der Analysten, d.h. deren massive Kurszielkorrekturen nach oben.

Fundamental hat sich gegenüber dem Sommer nichts verschlimmert. Die USA sehen wieder etwas besser aus, China etwas schlechter.
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zaphod42:

Hier mal ein Beispiel

 
13.09.12 15:30
was in mein Szenario 100% des Durchmarsches bei 8000+ (und dann Konso) reinpasst:

"Ein komplettes Umschwenken auf die kurze Seite hat jedoch derzeit wenig Grundlage, da der Trend intakt ist und langfristig ein Aufwärtsziel von 8500 Zähler realistisch erscheint. Darauf zielt jedenfalls eine Fibo-Extension des Wochencharts ab. "
http://www.ariva.de/news/kolumnen/DAX-8500-Punkte-dann-Crash-4257409

Zur Erinnerung: Am letzten Top 7200 wurden die Ziele mehrheitlich auf etwa 7600 angehoben.
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lumpensamml.:

Habe prinzipiell nix gegen dieses Szenario

 
13.09.12 16:09
Nur muss er vorher nochmal runter. Mindestziel siehe mein posting von gestern plus ca. 50 Punkte. An dem mittelfristigen Szenario ändert sich sogar nicht allzu viel, wenn er nochmal unter 5000 abtauchen (Richtung max. Ziel) sollte. Das wäre doch das Schmerzvollste, oder nicht?

Was die Analysten angeht. Kann ich leider nix zu sagen, die verfolge ich nicht und sie müssen bei Zwischentops auch nicht immer Signalgeber sein.

Ebenso Sentix, damit konnte ich noch nie richtig was anfangen, aber ich muss zugeben, mich auch nie ernsthaft damit auseinandergesetzt zu haben. In meinen Augen ist es mal prozyklisch, mal antizyklisch und der Kommentar dazu vollkommen beliebig. Deine Ryder's Bull/Bear Ratio weiter vorne, sowie das bullish newsletter sentiment (quasi deine Analysten) in USA und AnimusX sprechen für mich eine eindeutige Sprache.
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lumpensamml.:

Außerdem

3
13.09.12 16:50
habe ich mir erlaubt, querzudenken. Gefühlt jeder spricht seit Draghi und BVG von der ausgemachten Sache, der man sich nicht in den Weg stellen sollte. Irgendwas wird schon passieren, um den angenommenen Abverkauf zu rechtfertigen.

PS: Oben natürlich Rydex und nicht Ryder's (sind wohl die Riders von den Doors irgendwo bei mir im Hirn Sturm geritten)
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zaphod42:

Querdenken ist immer gut

4
13.09.12 17:14
nur sollte es gegen den Mainstream und nicht mit ihm sein. ME ist der Mainstream gerade: Ausverkauf unserer Zukunft durch Draghi und Co und damit Absturz des Euro.

Nun kann man auch querdenken und meinen, das mit dem Anleihekauf klappt wider Erwarten der Masse nicht. Nur: Das ist kein Quer- sondern Wunschdenken. Ich wünsch mir auch ab und zu, ich könnte fliegen...

Also nicht Quer- mit unrealistischem Wunschdenken verwechseln.

Bezogen auf die EZB: Sie wird Geld drucken, das ist 100% real und klar. Die Masse erwartet als Folge den Meltdown. Wir Querdenker das Gegenteil.
Antworten
lumpensamml.:

Tja

 
13.09.12 17:21
das ist so ne Sache. Ist der Arivaindikator oder der Stammtisch wirklich repräsentativ  für die Anleger an der Börse? Ich weiß es nicht. Mit so weichen Faktoren kann ich nix anfangen.

Wenn ich mich z.B. im privaten Umfeld umschaue, dann denkt jeder: Die Inflation kommt, aber todsicher! Sofort in Immobilien rein! Und gleich danach kommen komischerweise Aktien (weil vom Sparkassenberater empfohlen). Von der Arivastimmung ist dort nichts zu spüren. Aber das ist wohl genauso wenig repräsentativ.
Antworten
zaphod42:

Das ist eben Geschmackssache

2
13.09.12 17:30
Ich persönlich gehe mit wachen Augen durch die Welt und kann daher (nach Jahren Erfahrung) die Zeichen an der Wand ganz gut deuten. Mein großer Zeh ist da mittlerweile ganz gut trainiert. Und im Moment zuckt da nix. Aber das ist eben nicht jedermanns Sache: Andere Leute könnem mit harten Daten besser umgehen. Dafür gibt es Sentimentumfragen.

Sicher ist mir das was du erwähnst nicht entgangen, z.b. heute der Titel von "Finanztest", wo Aktien angepriesen werden. Nur: Die steigende Aktiensympathie war nach der Verdoppelung vom Tief zu erwarten (Dax 10% vor ATH) hat aber noch lange lange nicht den Mainstream erreicht. Aktien zu haben ist weiterhin "out", auch wenn der Trend leicht nach oben zeigt. Damit ist der Bullenmarkt noch lange nicht am Ende, was die Strategie auf Long festlegt.

Kommen wir zum mittelfristigen Sentiment-Indikator, denn den traden wir. Hier muss man sich auf harten Fakten, sprich die Umfragen verlassen. Ariva ist dafür zwar ein Indikator, aber etwas zu weich (Der QV ist immer bärisch mal mehr mal weniger und AL postet oft lustige Bildchen...). Und hier erkennen wir: Eine Topindikation ist nicht zu erkennen, auch wenn kurzfristig eine kleine Konso angesagt ist.

Sentix werde ich mal am Sonntag genauer diskutieren, speziell für dich lumpi.
Antworten
lumpensamml.:

gut, ich bin gespannt

 
13.09.12 17:34
auch wenn ich am Sonntag vermutlich nicht da bin, aber hier geht ja nix verloren.
Antworten
jatoba:

Vielen Dank........!

 
13.09.12 17:41
für die vielen hochwertigen fundierten Mitteilungen und Informationen....

ein stiller dankbarer Mitleser......
Antworten
lumpensamml.:

Übrigens

 
13.09.12 17:42
stimme ich mit dir überein, dass die Stimmung noch keine Züge eines absoluten Tops trägt. Nur reicht das alleine eben nicht aus, um den direkten Anstieg zum Top zu garantieren bzw. im Umkehrschluss eine größere viell. sogar Angst einflößende Konsolidierung auszuschließen. Im Gegenteil, für mich ist die Konsolidierung sogar wahrscheinlicher als der direkte Durchmarsch.
Antworten
Armitage:

Antizyklik...

2
13.09.12 17:43
Antizykliker bedeutet nicht grds. gegen den Strom zu schwimmen.
Es gibt regelmässig Phasen, wo der Antizykliker mit der Masse schwimmt - bis er sich von der Masse absetzt und die Karten vom Tisch nimmt... zu nehmen sucht...
Die tödliche Krankheit des Menschen ist seine Meinung, er wisse.
Michel de Montaigne
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