1. Ich bin nicht euroskeptisch (obwohl, langsam wird selbst mir mulmig). Ich bin aber mehr als skeptisch, was die Problemlösungsstrategien und die Motive der Stakeholder angeht. Das ist ein sehr großer Unterschied.
2. Der euroskeptische Standpunkt kann nicht kaltgestellt werden, da er ein Standpunkt ist. Außerdem ist er nicht das Thema, siehe #1. Kaltgestellt werden Argumente gegen sinnlose Hilfspakete.
3. Die Tatsache allein, dass etwas breiter Konsens ist (ob das bewusste Pleitegehenlassen von Staaten breiter Konsens ist, wage ich aber sehr stark zu bezweifeln) beweist noch nicht, dass es dadurch falsch ist.
4. Das Beispiel HRE ist doch super, nur in der anderen Richtung. Denn dort hat der Staat geholfen, aber er hat auch das Ruder übernommen. Ob er's richtet, ist natürlich ne andere Frage, aber er hat zumindest die Chance dazu.
5. Ein pragmatischer Lösungsansatz ist nicht zwingend der richtige, nur weil er pragmatisch ist.
6. Wo ist das schlagende Argument, dass das Zuschütten - oder meinetwegen Helfen auf Teufel komm raus oder meinetwegen der praktizierte Pragmatismus - richtig ist.
Klingt zwar immer schön, was du sagst, aber irgendwie habe ich das Gefühl, du redest an mir vorbei. Ist das Absicht, oder liege ich bei dir in der falschen Schublade?
