AMD holt den Hammer aus dem Sack, und zwar den Hammer-Prozessor, der bei den Texanern die Ära der 64-Bit-CPUs einläutet. Der Clou des 64-Bit-Hammer ist seine Abwärtskompatibilität zur 32-Bit-Software, was ihn im Gegensatz zu Intels Xeon für alle interressant macht.
München (ai/daf) – AMD hat auf einer Konferenz am kalifornischen Firmensitz in Sunnyvale erstmals lauffähige Systeme mit Hammer-Prozessoren demonstriert.
Auf zwei identisch konfigurierten Systemen mit waren dabei einmal Windows XP (32 Bit) und Linux in einer 64-Bit-Version in Aktion - und ohne Abstürze - zu sehen. Die vorgeführte kleinere Variante der Hammer-CPUs, Codename "Sledgehammer" hat 754 Pins - und passt dementsprechend auf den neuen Socket-754. Als Plattform kam der AMD-8000-Chipsatz (Stepping A0) mit Hypertransport-Support zum Einsatz, der auf einem AMD-eigenen Motherboard namens "Solo" seinen Dienst verrichtete. Der AGP-3.0-Port war offensichtlich noch nicht ganz einsatzbereit, da man mit einer PCI-Grafikkarte arbeitete. Die Taktfrequenz gab AMD nicht bekannt.
Ausserdem waren Samples des größeren Bruders Sledgehammer zu sehen, der mit satten 940 Pins daherkommt. Der Sledgehammer benutzt seine zusätzlichen Pins für zwei zusätzliche Hypertransport-Anbindungen sowie eine zweikanalig ausgeführte DDR-RAM-Unterstützung. Die Hammer-CPUs werden in Dresden in SOI-Technik (Silicon-on-Insulator) in 0,13 Mikron gefertigt.
CHIP Online meint:
Die Hammer-Prozessoren unterscheiden sich von den derzeitig üblichen Prozessoren durch ihre x86-64-Erweiterungen. Sie können 32-Bit-Anwendungen ausführen, und zusätzlich 64-Bit-Programme laufen lassen - wenn die neuen Register von der Software angesprochen werden. Damit geht AMD einen anderen Weg als Intel, wo man bislang entweder reine 32-Bit-CPUs wie die Pentium-Familie oder reine 64-Bit-CPUs wie den Itanium anbietet.
Der große Vorteil für AMD ist die universelle Einsetzbarkeit: Die Hammer-CPUs können beides, und so können sich die Anwender entspannt zurücklehnen und auf die kommende Unterstützung von 64-Bit-Applikationen warten. Gerüchten zufolge zeigte sich Intel erschrocken über dieses Konzept und entwickelt nun selbst unter dem Codenamen "Yamhill" eine eigene 32-Bit-/64-Bit-CPU - eventuell sogar ebenfalls mit AMDs x86-64-Erweiterungen, die man von AMD im Tausch gegen Lizenzen für die SSE2-Erweiterungen erworben haben könnte.
www.chip.de/news_stories/news_stories_8683425.html
München (ai/daf) – AMD hat auf einer Konferenz am kalifornischen Firmensitz in Sunnyvale erstmals lauffähige Systeme mit Hammer-Prozessoren demonstriert.
Auf zwei identisch konfigurierten Systemen mit waren dabei einmal Windows XP (32 Bit) und Linux in einer 64-Bit-Version in Aktion - und ohne Abstürze - zu sehen. Die vorgeführte kleinere Variante der Hammer-CPUs, Codename "Sledgehammer" hat 754 Pins - und passt dementsprechend auf den neuen Socket-754. Als Plattform kam der AMD-8000-Chipsatz (Stepping A0) mit Hypertransport-Support zum Einsatz, der auf einem AMD-eigenen Motherboard namens "Solo" seinen Dienst verrichtete. Der AGP-3.0-Port war offensichtlich noch nicht ganz einsatzbereit, da man mit einer PCI-Grafikkarte arbeitete. Die Taktfrequenz gab AMD nicht bekannt.
Ausserdem waren Samples des größeren Bruders Sledgehammer zu sehen, der mit satten 940 Pins daherkommt. Der Sledgehammer benutzt seine zusätzlichen Pins für zwei zusätzliche Hypertransport-Anbindungen sowie eine zweikanalig ausgeführte DDR-RAM-Unterstützung. Die Hammer-CPUs werden in Dresden in SOI-Technik (Silicon-on-Insulator) in 0,13 Mikron gefertigt.
CHIP Online meint:
Die Hammer-Prozessoren unterscheiden sich von den derzeitig üblichen Prozessoren durch ihre x86-64-Erweiterungen. Sie können 32-Bit-Anwendungen ausführen, und zusätzlich 64-Bit-Programme laufen lassen - wenn die neuen Register von der Software angesprochen werden. Damit geht AMD einen anderen Weg als Intel, wo man bislang entweder reine 32-Bit-CPUs wie die Pentium-Familie oder reine 64-Bit-CPUs wie den Itanium anbietet.
Der große Vorteil für AMD ist die universelle Einsetzbarkeit: Die Hammer-CPUs können beides, und so können sich die Anwender entspannt zurücklehnen und auf die kommende Unterstützung von 64-Bit-Applikationen warten. Gerüchten zufolge zeigte sich Intel erschrocken über dieses Konzept und entwickelt nun selbst unter dem Codenamen "Yamhill" eine eigene 32-Bit-/64-Bit-CPU - eventuell sogar ebenfalls mit AMDs x86-64-Erweiterungen, die man von AMD im Tausch gegen Lizenzen für die SSE2-Erweiterungen erworben haben könnte.
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