18.04.2001
Aktie der Woche: Philips
Der niederländische Elektronikkonzern Philips wird im zweiten Quartal 2001 möglicherweise erstmals seit 1996 in die Verlustzone rutschen und will rund drei Prozent seiner Stellen streichen. Wegen der schwächeren Konjunktur wird das Ergebnis nach Steuern ohne Einmallasten im zweiten Quartal nach Unternehmensangaben wahrscheinlich negativ ausfallen. In den ersten drei Monaten des Jahres brach der Gewinn von Philips um mehr als 90 Prozent ein und fiel damit deutlich schwächer aus als von den Finanzmärkten erwartet. Die Philips-Aktie verlor am Dienstag zeitweise mehr als 15 Prozent.
Im ersten Quartal erwirtschaftete Philips ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten einen Reingewinn von 53 Millionen Euro. Das Vorjahresergebnis hatte bei 614 Millionen Euro gelegen. Analysten hatten mit einen Quartalsgewinn zwischen 178 und 370 Millionen Euro gerechnet.
Die Niederländer kündigten an, in der Halbleitersparte das Wachstum des internationalen Chipmarktes 2001 um fünf Prozent übertreffen zu wollen. Die Investitionen in dem Bereich sollen dabei gleichzeitig um eine Milliarde Euro auf rund 1,3 Milliarden Euro gesenkt werden. Im ersten Quartal sank der operative Gewinn der Halbleitersparte um vier Prozent auf 231 (Vorjahr 241) Millionen Euro. Ohne Einmaleffekte wäre das Bereichsergebnis sogar um 14,5 Prozent geschrumpft. In der Komponenten-Sparte (LCD-Displays und optische Speicher) und in der Konsumenten-Sparte (vor allem Set-Top-Boxen für digitales Fernsehen und mobile Kommunikationsgeräte) rechnet das Unternehmen mit tiefroten Zahlen im zweiten Quartal. Um wieder in die Gewinnzone zurückzukommen, kündigte Philips ein Umstrukturierungsprogramm an. Dabei sollten zwischen 6000 und 7000 von insgesamt 220.000 Stellen gestrichen werden. Außerdem sollen in diesem Jahr höchstens 2,5 Milliarden Euro und damit rund eine Milliarde Euro weniger als geplant investiert werden.
Weitere Informationen zu Philips gibt es bei www.finanzen.net
Aktie der Woche: Philips
Der niederländische Elektronikkonzern Philips wird im zweiten Quartal 2001 möglicherweise erstmals seit 1996 in die Verlustzone rutschen und will rund drei Prozent seiner Stellen streichen. Wegen der schwächeren Konjunktur wird das Ergebnis nach Steuern ohne Einmallasten im zweiten Quartal nach Unternehmensangaben wahrscheinlich negativ ausfallen. In den ersten drei Monaten des Jahres brach der Gewinn von Philips um mehr als 90 Prozent ein und fiel damit deutlich schwächer aus als von den Finanzmärkten erwartet. Die Philips-Aktie verlor am Dienstag zeitweise mehr als 15 Prozent.
Im ersten Quartal erwirtschaftete Philips ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten einen Reingewinn von 53 Millionen Euro. Das Vorjahresergebnis hatte bei 614 Millionen Euro gelegen. Analysten hatten mit einen Quartalsgewinn zwischen 178 und 370 Millionen Euro gerechnet.
Die Niederländer kündigten an, in der Halbleitersparte das Wachstum des internationalen Chipmarktes 2001 um fünf Prozent übertreffen zu wollen. Die Investitionen in dem Bereich sollen dabei gleichzeitig um eine Milliarde Euro auf rund 1,3 Milliarden Euro gesenkt werden. Im ersten Quartal sank der operative Gewinn der Halbleitersparte um vier Prozent auf 231 (Vorjahr 241) Millionen Euro. Ohne Einmaleffekte wäre das Bereichsergebnis sogar um 14,5 Prozent geschrumpft. In der Komponenten-Sparte (LCD-Displays und optische Speicher) und in der Konsumenten-Sparte (vor allem Set-Top-Boxen für digitales Fernsehen und mobile Kommunikationsgeräte) rechnet das Unternehmen mit tiefroten Zahlen im zweiten Quartal. Um wieder in die Gewinnzone zurückzukommen, kündigte Philips ein Umstrukturierungsprogramm an. Dabei sollten zwischen 6000 und 7000 von insgesamt 220.000 Stellen gestrichen werden. Außerdem sollen in diesem Jahr höchstens 2,5 Milliarden Euro und damit rund eine Milliarde Euro weniger als geplant investiert werden.
Weitere Informationen zu Philips gibt es bei www.finanzen.net
