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against all odds


Beiträge: 2.905
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learner:

Kurzfristige Trades werden wohl nie

 
17.07.14 21:48
meine Stärke werden. Habe gerade meinen Dax Long geschmissen. Gewinn von gestern wieder versemmelt. Letzte Tage war ich zwei mal Long WTI und es ging zwei mal daneben. Einen dritten Versuch wollte ich dann nicht mehr machen. Seitdem steigt Öl, obwohl die Märkte aktuell fallen.
Das ergibt zwar keinen Sinn, ist aber Fakt.

Das ist der Fluch von Seitwärtsmärkten, die einem schnell das Geld aus der Tasche ziehen können.
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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Fillorkill:

Du weisst es + machst es trotzdem

 
19.07.14 21:59
a Mentalität akzeptieren anstatt mit dem Finger auf die 'verrückten' Märkte zeigen

b Risiko limitieren
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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Fillorkill:

fragile five

 
19.07.14 22:20
Hier als AZ-Option diskutiert, aber nicht genutzt:
against all odds 742014
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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Fillorkill:

fund manager's sentiment

 
19.07.14 22:25
Eher ein potentieller Indikator für den Longentry:
(Verkleinert auf 47%) vergrößern
against all odds 742016
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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Fillorkill:

return as a percent of investment

 
19.07.14 22:31
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
against all odds 742018
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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learner:

Nun Fill, ich habe tendenziell eine

 
20.07.14 10:55
Zockermentalität. Ansonsten würde ich nicht an der Börse handeln. Das Problem beim kurzfristigen Handeln sind die Emotionen. Hat man einen Drawdown wie aktuell, schwindet das Selbstvertrauen und die Analysefähigkeit. Zudem ist das CRV im kurzfristigen Handel schlechter einzuschätzen. Noch liege ich für dieses Jahr im Gewinn, muss jedoch teuflisch Aufpassen, dass es so bleibt.

Zu 2129: Ich habe bisher ausschließlich Indikatoren für Longentries gefunden. Liegt vielleicht daran, dass wir uns seit Jahren im Bullenmodus befinden. Im Bärenkmarkt wird das sicherlich einfacher werden für Short, also gilt es das zu erkennen.

Aus AZ Sicht könnte man Angesichts der wieder aufflammenden Krisen (Russland und Portugal) über Positionen in diesen Märkten nachdenken, denn die GDP-Post's (schwachenWachstumserwartungen) im BT würden eher dazu führen, dass die Notenbanken weiter aktiv bleiben. Das könnte auch den kürzlich abgestürzten Commodities zu neuem Schwung verhelfen, weil dies eine weitere Inflationierung nach sich ziehen würde.
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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learner:

Anhand des SP600 kann man gut die zur Zeit

 
20.07.14 11:16
stattfindende Diskussion über die Schwäche der Nebenwerte nachvollziehen. Während die Hauptindizes bei den Amis noch Starke zeigen, siehe s bei den Nebenwerten eher anders aus.
Der Zuversicht ist Vorsicht gewichen.

Die EMA 200 zeigt sehr deutlich, dass hier nicht mehr auf Teufel komm raus gekauft wird. Ob die Hauptindizes davon langfristig unbeeindruckt bleiben muss sich noch zeigen.
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against all odds 742077
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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learner:

Die EMA 20 des SP600 ist jedoch

 
20.07.14 11:21
in der Kaufzone angelangt. Sollte also aus irgend einem Grund die Zuversicht wieder einkehren, könnte es auch zu einem starken Up-Move kommen. Das sich die Euphorie aktuell in Grenzen hält kann man den Hochs dieses Indikators entnehmen, die in 2012/13 durchweg höher waren.

Sollten die Notenbanken wieder aktiv werden, könnte dies in der Tat zu dem von Fill vermissten Spike nach oben kommen.
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
against all odds 742078
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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learner:

Die NASDAG 100 zeigt einen Momentumspike.

 
20.07.14 11:34
Dieser Indikator wird also in der nächsten Zeit nach unten wandern. Der CCI hat vielleicht schon gedreht. Aus dieser Sicht könnte es noch eine Weile nach oben gehen, bevor eine Korrektur kommt.

Dieses Szenario würde mit der EMA 20 beim SP600 korrespondieren.
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against all odds 742082
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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learner:

Portugal Telecom

 
20.07.14 11:43
Das Volumen scheint mir hier der Indikator zu sein, den man beachten sollte. Vom Momentum her könnte zwar noch ein Spike nach unten kommen, was jedoch bei nachlassenden Downvolumen nicht so realistisch erscheint.
(Verkleinert auf 31%) vergrößern
against all odds 742083
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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learner:

Habe diese Grafik bereits im BT gepostet.

 
20.07.14 20:08
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
against all odds 742133
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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Fillorkill:

# 31 es git noch andere mögliche Motive

 
20.07.14 21:36
für die Börse als Zocken, Learner. Und Motive können sich auch - entlang praktischer Erfahrung - verändern. Das die unkontrollierten Emotionen das Problem seien sagst Du ja immer. Ich sag dann immer, dass der Versuch, Emotionen kontrollieren oder neutralisieren zu wollen das Problem ist. Ich denke, dass die reflektierte Anwendung von Emotion und Intuition den Unterschied macht - was deren Akzeptanz als Realität voraussetzt...

Damit hast Du recht, dass effektive Shortindikationen in einem manifesten Bullenmarkt wie diesem nur schwer zu finden sind. Simple Sentimentindikationen sind es jedenfalls nicht, wie die Erfahrung zeigt..

Den manischen Fokus auf die Geldpolitik der Zentralbanken würde ich langsam ablegen. Börsenrelevant war in einer historischen Ausnahmesituation allein QE1 und auch dies nur in Verbindung mit einem massiven Keynesprogramm (Tarp). A la long entscheiden allein Gewinnerwartungen über Kursentwicklungen und die müssen sich tagtäglich ernähren...
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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Fillorkill:

Banking vs GDP

 
20.07.14 21:46
Man sieht, der 'Wallstreet-Finanzimperialismus' ist vergleichsweise ein Zwerg:
against all odds 742143
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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Fillorkill:

mal wieder obsg

 
20.07.14 21:54
Weiter in der toten Zone. Tendenz auf Sicht bröckelnd nach diesem Indikator, was dem Momentumspike im Nasdac (# 34) allerdings widerspricht:

(Verkleinert auf 94%) vergrößern
against all odds 742152
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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learner:

Vielleicht sind es auch nicht primär

 
21.07.14 07:33
die Emotionen, sondern der Niederlage vorausgehende Kontrollverlust. So wie die meisten Menschen, wollen auch Trader eigentlich Kontrolle. Nur deshalb würden etliche Indikatoren erfunden, die dabei helfen sollen Kontrolle ausüben zu können.

Selbst das Wort Niederlage ist schon schwierig, denn es kann zu einem Problem werden, wenn man Gewinnen will. Je größer der Wunsch ist Gewinnen zu wollen, desto größer wird die Angst vor dem Verlieren. Verliert man, dann wird man Emotional.
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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Zanoni1:

Lesetip für Dich: "The Pokerface of Wallstreet"

2
21.07.14 13:20
von Aaron Brown mit einem Vorwort von Nassim Nicholas Taleb.
Gambling und das bei allen Spielen konstitutive Element des Risikos und des richtigen Umgang damit werden dort aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet, wobei dort gedanklich recht originelle Wege beschritten werden.

Das Buch erschöpft sich dabei nicht nur im Vergleich von erfolgversprechenden Strategien im Bereich des Pokerns und Tradings - wer sich hier all zu viel erhofft dürfte sogar etwas enttäuscht werden - sondern beleuchtet auch die Geschichte des Glücksspiels und seine Funktion und Bedeutung in der Entwicklung von ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen.
Der Bogen reicht dabei von den alten Babyloniern über die Besiedlung Amerikas bishin zur Geschichte von John Law, dem eigentlichen Erfinder und Vordenker unseres heutigen Geldsystems.

Es geht nicht zuletzt auch um populäre Irrwege, kognitive Verzerrungen und Fehlleistungen und die Grenzen von spieltheoretischen Konzepten.

Ein sehr kluges und dabei erstaunlich kurzweiliges Buch, mit einer ungeheuren Dichte von kleinen gedanklichen Schätzen, das sich in sehr angenehmer Weise von dem üblichen Einerlei der Tradingliteratur abhebt und u.U. den Blick auf das Risk-taking im eigenen trading ein wenig verändern könnte.
Ein Buch, das sich nicht nur als Trader oder angehender Pokerspieler zu lesen lohnt.

www.nzz.ch/finanzen/uebersicht/literatur/...-glueck-1.18022570

books.google.de/...p;q=pokerface%20of%20wallstreet&f=false
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Fillorkill:

Learner, Kontrolle ist eine Illusion

 
22.07.14 00:28
Je erfolgreicher einer seine Emotionen kontrolliert, desto unfähiger ist er, auf ein ungeplant eintretendes Major-Risk angepasst zu reagieren. Während leichte Stösse spielend gemeistert werden, fallen 'schwarze Schwäne' nur um so vernichtender aus - weil die Selbstkontrolle dann notwendig kollabiert, wenn sich die Realität ihrem Zugriff entzieht. Was dann nur noch bleibt ist dem eigenen Untergang als paralysierter Beobachter emotionslos beizuwohnen...

surviving in a black swan world:

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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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learner:

Das ist alles so einfach dahergeschwätzt, wenn

 
22.07.14 06:40
der Job, den man ausübt hauptsächlich mit Kontrolle zu tun hat. Würde ich meinen Auftraggebern erzählen, dass Kontrolle eine Illusion ist, wäre ich arbeitslos. Erfahrungsgemäß ist es allerdings auch hier oft der Fall, dass ich auf viele Dinge keinen Einfluss habe. Bei größeren Projekten ist die Masse der Individuen so groß, dass man unmöglich alle Einzelentscheidungen jedes Individuums kontrollieren könnte.

Oft bleibt nur für das Projekt schädliche Entwicklungen zu korrigieren. Wie an der Börse kann man bestenfalls aufgrund von Erfahrungen bestimmte Entwicklungen frühzeitig antizipieren und Proaktiv steuern. Das ist schon die Kür in meinem Job!

Der eigentliche Stress entsteht in unserer Gesellschaft wegen einer unterentwickelten Fehlertoleranz. Wenn an einem Projekt bis zu 500 Individuen teilnehmen, kann man sich ausrechnen, wieviel kleine und große Fehler bis zur Fertigstellung ausgebügelt werden müssen und das in einer Welt in der der Kunde nahezu Perfektion einfordert.

Eigentlich eine Anmaßung!
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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Fillorkill:

Die Idee der Antifragilität,

 
22.07.14 08:58
die übrigens aus aktivem Moneymanagment (resp der fractalen Theorie) entstand, beschreibt mögliche positive Konsequenzen von Kontrollverlust, Stress, Disorder und Niederlagen. Taleb überträgt diese Idee sowohl auf Systeme wie auch auf Individuen. Für letztere gilt, dass ein rigides Selbstkonzept, welches mit der Kontrolle der eigenen Emotionalität sehr viel an Kapazität verbraucht, im Black Swan Event versagt. Mir ging es darum, die eigenen Animal Spirits mal ausnahmsweise als 'Freund' zu vorzustellen...

Dass 'Kontrolle' letztlich eine Illusion sei, wird Dein Auftraggeber sicher nicht gerne hören, gerade wenn Dein Job offenbar im Controlling besteht. Dass sie es ist, bestätigst Du aber irgendwie auch selbst. Auch die NSA befasst sich mit nichts anderem als Controlling und dies in einer globalen Dimension. Ein untergeordneter externer Mitarbeiter wie Snowden reichte jedoch hin, ihre Geheimnisse herunterzuladen und draussen auszuposaunen. Ein typischer Black Swan Event...





"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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stefan1977:

Black Swan

 
22.07.14 09:10
Ich glaube nicht an die Black Swan Theorie, wenn es um unvorhersehbare Ereignisse geht.

Ein Börsencrash lässt sich im Nachhinein meistens gut erklären. Ob man es vorher sieht, ist natürlich schwierig, aber es waren nicht immer Katastrophen aus dem heiteren Himmel.

Es liegt natürlich auch in der Natur der Börse, dass die Mehrheit einen Crash im voraus nicht sehen kann. Ansonsten würde es nicht zu einem Crash kommen.


daxtrend.blogspot.de/
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Fillorkill:

im Nachhinein lässt sich alles gut erklären,

 
22.07.14 09:30
während die Zukunft stets - in alle Richtungen - offen ist. Strategische Antizykliker habens es damit ein wenig einfacher, weil sie einen übergeordneten Zyklus bereits vor dem letzten Gong verlassen. ..
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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learner:

Die strategische antizyklische Ausrichtung

 
22.07.14 20:07
hat für Dich indes auch die Funktion der Kontrolle. Es ist im Grunde ein Frühwarnsystem.

Das dies auch nicht immer funktionieren muss liegt auch an der schieren Anzahl von Aktionen, Gedanken und Gefühlen von zig Millionen Menschen, die dann irgendwann die kommende Kurve nicht sehen.

Dann stimmen auch die guten alten Sprüche wieder:"Die haben einfach nicht die Kurve gekriegt!"
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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Fillorkill:

Learner,

3
23.07.14 00:09
AZ entspricht einfach meiner Mentalität. Die sich aber auch entlang der praktischen Erfahrung weiterentwickelt. So juckt es mich zB nicht weiter, Chancen - von denen es tagtäglich tausende gibt - zu verpassen. Das war mal anders. Ich lege heute mehr Wert darauf, dass ein Move 'stimmt', was irgendwie auch eine ästhetische Funktion ist. Der Kontrollzwang ist zwar noch da, aber ich seh das inzwischen etwas lockerer, sprich ich kann Verletzlichkeit, Unsicherheit, 'Fragilität' besser akzeptieren. Allerdings glaube ich auch nicht, dass mir noch schwerwiegende Fehler unterlaufen werden - was möglicherweise nochmal teuer werden kann....
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
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learner:

Habe gerade eine größere Posi

 
23.07.14 08:11
Baumwolle Long gekauft. SL unter dem letzten Tief, somit ist das Risiko sehr begrenzt.
Der Grund des Kaufs ist die geringe Spekulation in diesem Wert nach dem doch ansehnlichen Downmove. Allerdings ist das bei den Commodities auch nicht so ungewöhnlich.
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against all odds 742763
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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Fillorkill:

fein

 
23.07.14 09:23
Producers / Commercials sehen auf dem erreichten Niveau immer weniger Hedgebedarf, während kleine & grosse Spekulanten enttäuscht ihren Longbestand gegen 0 reduzieren (=Enttäuschung ist raus). Von Cotten hab ich zwar keine Ahnung, aber intuitiv ein sehr gutes CRV. Manko bei den COT-Daten: Jeder kann sie sehen, natürlich auch Deine Schnittstellen...
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