Bin seit langem dabei. Hier ist wohl kaum einer im Plus. So ist eben die Lage.
Leider schauen wir nur von außen auf die Situation von ADX in Nord-Afrika, schieben unseren Frust in Form des Schwarzen Peter auf das Management und / oder die Umstände. Was das politische Umfeld betrifft, gehe ich davon aus, dass Tunesien sehr früh vom Umbruch profitieren kann. Mit den europäischen Investmentabsichten könnte wieder ein gewisse Ruhe und Verlässlichkeit in den Entscheidungsapparat kommen.
Dass wir es mit ADX mit einem Risiko-Investment zu tun haben, dürfte jedem bewusst sein. Falls nicht, sollte man seine Finger davon lassen. Für diese Art von Spekulation gibt es keine Garantie. Da motiviert mich heute Heiko Böhmer, der in seinem "Privat-Finanzletter" zu Dessertec ... (hier ein Auszug) schreibt:
Desertec verstärkt die Präsenz in Tunesien
Nun hat es in den vergangenen Wochen große Bedenken gegeben, ob die Umsetzung des Riesenprojekts in Nordafrika überhaupt möglich ist. Die Unruhen in Tunesien und Ägypten haben sicherlich stark dazu beigetragen. Genau aus diesem Grund verstärkt Desertec nun die Aktivitäten in Tunesien.
Paul van Son, der Chef des Industriekonsortiums DII, die für die praktische Umsetzung der verschiedenen Desertec-Projekte verantwortlich ist, hat nun mit der tunesischen Übergangsregierung weitere Schritte der Zusammenarbeit vereinbart. So sollen nun konkrete Machbarkeitsstudien in Kooperation mit der Ökostromtochter des staatlichen tunesischen Versorgers STEG vorangetrieben werden.
Zur besseren Vernetzung vor Ort soll zudem ein Verbindungsbüro in Tunis eröffnet werden. "Die jüngsten Ereignisse in Japan und Nordafrika haben gezeigt, dass ein starker Verbund zwischen Europa und Nordafrika für Wohlstand und Stabilität notwendiger denn je ist", sagte van Son.
Ob nun Wind oder Sonne – die Technologie für die Nutzug der regenerativen Energieträger ist schon vorhanden. Nun müssen noch massive Investitionen in die neuen Technologien angestoßen werden. Gleichzeitig muss aber auch das aktuelle Stromnetz fit für die Zukunft gemacht werden. Mal sehen, wo das benötigte Kapital dafür herkommt, wenn die Atomkonzerne tatsächlich nicht mehr in den Milliardenfonds einbezahlen.
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www.gevestor.de/details/die-praktische-energiewende-500787.html