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achtung analytik jena

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Analytik Jena kein aktueller Kurs verfügbar
 
achtung analytik jena Fundamental
Fundamental:

die entscheidenden Fragen

 
20.11.06 12:26
bzgl. der Projektgeschäfte betreffen die Fakturierung.

Sollten für jedes Projekte Teilprojekte definiert sein,
kann AJA die Umsätze auch dem Geschäftsjahr 06/07 zu-
ordnen.

Ist dies nicht der Fall, werden sicherlich Abschlags-
zahlungen berechnet, der Umsatz (respektive der Gewinn)
dürfen allerdings erst dann bilanziell betrachtet werden,
wenn die Leistung vollbracht ist - und das dürfte der
Zeitpunkt der Projektbeendung sein.

Will sagen, dass AJA in 06/07 zwar liquiditäts-mässig
in Form von Anzahlungen dieser Projekte profitiert,
es jedoch keine (positven) Effekte für die GuV haben dürfte.

Ich kenne die Projektgeschäfte aus dem medizintechnischen
Umfeld nicht genau, im Maschinenbau ist es allerdings
so, wie von mir oben beschrieben. Und da sind die Laufzeiten
von Auftragseingang bis zur Installation deutlich kürzer.
achtung analytik jena Katjuscha
Katjuscha:

Guter Beitrag Fundamental, das ist gut möglich

 
20.11.06 12:33
das sich Umsätze nach hinten verschieben. Ich versuch daher ja auch meist nur 2/5 des möglichen rechnerischen Umsatzes für dieses Geschäftsjahr zu berechnen. Könnte letztlich auch weniger sein, je nachdem wie dort Teilprojekte realisiert werden.

Ist aber sicherlich eine gute Frage, die ich der IR noch stellen kann. Mensch, da kommt Arbeit auf Herrn Fritsche zu. :)

Ansonsten sind für mich auch eher die Gesamtvolumen entscheidend, da die sich in 3 der 5 Fälle bis 2008 beziehen, und wir so oder so in den nächsten 2 Geschäftsjahren gut abgesichert sind. Dazu wird das Renomeè durch solche Projekte größer, was Folgeprojekte anziehen dürfte. Die Aussagen aus Afganhistan und Russland bei einigen letzten News bestätigen das.
achtung analytik jena Börsenmonster
Börsenmonst.:

in der Regel nach IAS so:

2
20.11.06 12:34
International Accounting Standard 11
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Percentage of completion)
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Der International Accounting Standard 11 (IAS 11) ist eine Rechnungslegungsvorschrift des IASB über die Bilanzierung von Erträgen und Aufwendungen von Fertigungsaufträgen. Das sind solche Aufträge, die kundenspezifische Merkmale aufweisen, etwa der Bau einer Brücke oder einer Fabrik.

IAS 11 verpflichtet unter bestimmten Voraussetzungen zur Gewinnrealisierung nach dem Fertigstellungsgrad (Percentage of Completion Method, POC-Methode). Gemäß dieser Methode werden die entsprechend dem Fertigstellungsgrad angefallenen Auftragskosten den Auftragserlösen zugeordnet. Hieraus ergibt sich eine Berücksichtigung von Erträgen, Aufwendungen und Ergebnis entsprechend dem Leistungsfortschritt. Diese Methode liefert nützliche Informationen zum Stand der Vertragsarbeit sowie zur Leistung während einer Periode.

Im Gegensatz dazu dürfen nach den Vorschriften des (deutschen und österreichischen) Handelsgesetzbuchs (namentlich § 252 I 4 HGB für Deutschland) Gewinne aus solchen Projekten aufgrund des Vorsichtsprinzips und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung erst dann ausgewiesen werden, wenn diese auch tatsächlich realisiert wurden, etwa bei Übergang des wirtschaftlichen Eigentums. (Completed Contract Method).


IAS 11.03 unterscheidet folgende Vertragstypen:

Festpreisvertrag ("fixed price"): ein fester Preis bzw. ein festgelegter Preis pro Outputeinheit ist vereinbart, wobei diese an eine Preisgleitklausel gekoppelt sein können

Kostenzuschlagsvertrag ("cost plus"): auf die abrechenbaren oder anderweitig festgelegten Kosten wird ein vereinbarter Prozentsatz dieser Kosten oder ein festes Entgelt aufgeschlagen.

Für die Anwendung der Percentage of Completion Method muss das Ergebnis eines Fertigungsauftrags verlässlich geschätzt werden können. Gemäß IAS 11.23 ist das wie folgt der Fall:

Festpreisvertrag:
Die gesamten Auftragserlöse können verlässlich bewertet werden;
es ist wahrscheinlich, dass der wirtschaftliche Nutzen aus dem Vertrag dem Unternehmen zufließt;
sowohl die bis zur Fertigstellung des Auftrags noch anfallenden Kosten als auch der Grad der erreichten Fertigstellung können am Bilanzstichtag verlässlich bewertet werden;
die dem Vertrag zurechenbaren Kosten können eindeutig bestimmt und verlässlich bewertet werden, so dass die bislang entstandenen Kosten mit früheren Schätzungen verglichen werden können.
Kostenzuschlagsvertrag:
Es ist wahrscheinlich, dass der wirtschaftliche Nutzen aus dem Vertrag dem Unternehmen zufließt;
die dem Vertrag zurechenbaren Auftragskosten können eindeutig bestimmt und verlässlich bewertet werden, unabhängig davon, ob die gesondert abrechenbar sind.

Sofern das Ergebnis eines Fertigungsauftrag nicht verlässlich geschätzt werden kann, ist der Erlös nur in Höhe der angefallenen Auftragskosten zu erfassen, die wahrscheinlich einbringbar sind, bei gleichzeitiger Erfassung der angefallenen Auftragskosten als Aufwand in der Periode. Dies kommt - wie im HGB - einer Bewertung zu Herstellungskosten gleich.

Ist es wahrscheinlich, dass die gesamten Auftragskosten die gesamten Auftragserlöse übersteigen werden, sind die erwarteten Verluste sofort als Aufwand zu erfassen.

Der Fertigstellungsgrad (Percentage of Completion) wird wie folgt errechnet:





Beispiel  [Bearbeiten]Herstellungszeitraum vom 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2009.
Die gesamten Herstellungskosten betragen 500.000,- Euro.
Als Gesamtgewinn werden 80.000,- Euro veranschlagt.
Bis zum 31. Dezember 2005 sind bereits 100.000,- Euro an Kosten angefallen, was 20 % der gesamten Kosten entspricht.
Nun werden - äquivalent zu den Kosten - auch 20 % des Gewinns dem Jahr 2005 zugewiesen, wodurch 2005 ein Gewinn von 16.000,- Euro entsteht.

Weblinks  [Bearbeiten]Geschichte, Inhalte und Aktuelles (engl.)
Informationen zu IAS/IFRS
Webseite des DRSC zu den IAS/IFRS






kurz: anteilig, wenn schätzbar (Regelfall) und so wohl auch bei AJ
achtung analytik jena Katjuscha
Katjuscha:

Uni Moskau

 
20.11.06 12:40
Ich stell dazu mal die Adhoc rein, da auf der Homepage von AJZ Engineering dazu wenig steht, außer ein paar Bildchen von der Baustelle. Auch hier soll ja erst vor wenigen Monaten mit dem Projekt begonnen worden sein, weshalb knapp 25 Mio € noch auf die nächsten 2 Jahre fallen dürften. Hab daher erstmal mit 11 Mio für dieses Geschäftsjahr gerechnet.

Übrigens ist die Lomonossov-Uni sehr renomiert. Ich hab da selbst mal 2 Jahre gelebt. Das Ding ist schon architektonisch ne Augenweide.

---------


Analytik Jena: Tochter rüstet neue Universitätsklinik in Moskau aus  

08:40 11.01.06  

Die Analytik Jena AG, ein Anbieter analytischer und bioanalytischer Systeme für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen, teilte am Mittwoch mit, dass ihre Tochter AJZ Engineering GmbH als Generalunternehmer das Klinikum der Moskauer Lomonossow Universität mit modernster Medizintechnik ausrüsten wird.

Im Sommer 2005 hatte AJZ Engineering im Rahmen einer internationalen Ausschreibung der Stadt Moskau und der Lomonossow Universität den Zuschlag für dieses Projekt erhalten. Das Projekt hat ein Volumen von 32 Mio. Euro und wird über zwei Jahre realisiert. Noch im Dezember 2005 wurden die Verträge durch die Stadtregierung von Moskau in Kraft gesetzt und das Projekt gestartet.

Das Moskauer Universitätsklinikum ist das erste interdisziplinäre Klinikum für Forschung und Ausbildung, das nach dem Zerfall der Sowjetunion in der Russischen Förderation im Zeitraum von 2005 bis 2007 neu errichtet wird. Das Klinikum soll im Endausbau über ein eigenes Zentrum für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie über ein eigenes Forschungslabor, in der modernste Methoden der Zelltherapie für klinische Anwendungen entwickeln werden, verfügen. 300 Betten im stationären Bereich, ein hochmodernes Laborzentrum sowie fortschrittlichste Ausbildungseinrichtungen gehören ebenfalls zu den wesentlichen Teilen dieses Vorhabens.

Das Jenaer Unternehmen wird neben der medizinisch-technologischen Werksplanung alle Ausrüstungen liefern und montieren sowie das russische Personal ausbilden.



achtung analytik jena 67659
achtung analytik jena Katjuscha
Katjuscha:

Thüringer Landesamt

 
20.11.06 12:46
Realisierungszeitraum: 2005-2011  - 59 Mio Gesamtvolumen


Das Thüringer Landesamt ist eine Behörde mit Überwachungs- und Kontrollaufgaben, bestehend aus den Abteilungen für:

         •§Veterinäruntersuchungen
         •§Lebensmitteluntersuchungen
         •§Medizinaluntersuchungen

Es ist die drittgrößte Baumaßnahme im Freistaat Thüringen.

In dem Neubau des Laborkomplexes werden über 200 Labore bis S3 und Funktionsräumen auf einer Hauptnutzfläche von ca. 10.500m² entstehen.
         •§Labore und Einrichtungen zur Probenvorbereitung, einschließlich Großtiersektion und Tierhaltung
         •§Labore zur PCR-DNA-Analyse
         •§Sensorikräume im Lebensmittelbereich
         •§Nasschemische Labore
         •§Meßräume für HPLC, GC, GC-MS, LC-MS, Spektroskopie
         •§Mikroskopie und Histologie
         •§S3-Bereiche z.B. für Tierseuchen, Tuberkulose und gentechnische Untersuchungen
achtung analytik jena Katjuscha
Katjuscha:

FH Jena - 2.Bauabschnitt

 
20.11.06 12:50
Fachhochschule Jena, Gesamtausbau Campus, 2. Bauabschnitt / Deutschland

Realisierungszeitraum: 2005-2008   - Gesamtvolumen ???


Der 2. Bauabschnitt beinhaltet den Umbau und die Sanierung des Haus 4. Damit wird das Gebäudeensemble des Campus geschlossen und nach Westen begrenzt.

Das Gebäude besteht aus einer Shedhalle (Baujahr 1942), welche unter Denkmalschutz steht sowie zwei Erweiterungsbauten (südlich und westlich). Die Gesamtabmessungen betragen 139 x 51 m (Bruttogeschoßfläche Bestand ca. 19.240 m²).

Nach der vollständigen Entkernung erfolgt der Einbau von neuen Zwischenebenen in der Shedhalle. Der westliche Gebäudeteil wird um eine Etage erweitert.
Es entstehen Laborräume für technische Studiengänge der Fachhochschule (Fachbereiche SciTec, Maschinenbau, Medizintechnik etc.), Seminarräume und Büros, zwei Hörsäle und ein Mehrzweckraum/Aula mit einer Hauptnutzfläche von 8.860 m².

Bauherr ist des Thüringer Kultusministerium vertreten durch das Staatsbauamt Gera. Finanziert wird die Maßnahme durch den Freistaat Thüringen und EFRE-Mittel der EU
achtung analytik jena Katjuscha
Katjuscha:

Waldklinikum Gera

 
20.11.06 12:52
Neubau SRH Waldklinikum Gera, Deutschland


Realisierungszeitraum: 2005-2011   - Gesamtvolumen ???



Die Generalsanierung des SRH Waldklinikum Gera, dem größten Krankenhaus Ostthüringens, beinhaltet folgende Aufgabenstellung:

         •§Konzentration von bisher drei historisch entstandenen Standorten auf einen, um optimale Prozessabläufe und Patientenversorgung gewährleisten
         •§Städtebauliche Aufwertung des Gesamtklinikums durch die architektonische Integration von Neubau und denkmalgeschütztem Altbestand zu einem harmonische Ganzen
         •§Errichtung eines kompakten und übersichtlich strukturierten Neubaus mit Einbindung des 2004 fertig gestellten Chirurgischen Zentrums.
AJZ Engineering erhielt Auftrag für Planung der medizintechnischen Ausstattung des Neubaus (ca. 37.000 m² Nutzfläche)
         •§Bisher abgeschlossen die genehmigte Entwurfsplanung für den gesamten Neubau sowie die Sanierung des historischen Gebäudes Haus 3
         •§die Ausführungsplanung für den ersten Bauabschnitt, dessen Fertigstellung im Jahre 2008 erfolgen soll, umfasst folgende Bereiche:
         o§Röntgendiagnostik
         o§Endoskopie
         o§Funktionsdiagnostik
         o§Laboratoriumsmedizin
         o§Intensivpflege
         o§Intermediate Care mit Stroke Unit
         o§Palliativstation
         o§10 Bettenstationen
         o§Physikalische Therapie
         •§Grundsteinlegung im September 2006
         •§Fertigstellung des Gesamtkomplexes Generalsanierung Wald-Klinikum Gera bis 2011
achtung analytik jena mike747
mike747:

zum Kursverlauf

 
21.11.06 14:02
...der Rücksetzer ist sicherlich ärgerlich für jene, die auf kurzfristige Gewinne gesetzt haben und bei 7,50 nicht verkauft haben. Ich werde auch bei 8,30 nicht verkaufen, weil ich AJA in den nächsten Jahren einiges zutraue- Katjuscha hat ja das kommende Projektgeschäft super veranschaulicht- ein positiver Ergebnisbeitrag beim Projektgeschäft in den kommenden Jahren könnte bei weiterhin steigenden Umsätzen im Instrumentengeschäft zu einem Gewinnsprung führen. Könnte ist keine Tatsache, aber die Chancen dafür stehen gut.

Auch wenn hier jemand stark am traden ist und das Orderbuch nach belieben steuert-ich habe antizyklisch eingekauft- siehe #495- und bin nun etwa 10% im plus- das Orderbuch würde ich nicht allzu stark gewichten- es wird die Askseite immer gefüllt, wenn jemand eine größere Position kauft und jener, der bei 7,50 geschmissen hat (nehme an etwa die Hälfte und der Rest wird ins Ask gestellt um zu drücken) möchte seine Stücke wohl wieder einsammeln und hofft, dass möglichst viele ihm den Gefallen tun und ins Bid werfen. Leider funktioniert diese Vorgehensweise immer noch sehr häufig, da viele das Orderbuch überbewerten und dabei den taktischen Hintergrund ausser Acht lassen.


gruß,
mike
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achtung analytik jena derhexer
derhexer:

als das factoring argument...

 
22.11.06 06:14
... finde ich ziemlich hergesucht ... das problem bei den projekten ist doch eher, dass die projekte generell in der abwicklung verschoben wurden ... und das ist bei diesem auftragsbestand nicht der fall - so zumindest aus dem hause aja (irgendeine der letzten meldungen) ...

derhexer
achtung analytik jena biergott
biergott:

AJA

 
28.11.06 20:40
präsentiert sich morgen 18.00 Uhr auf dem EK-Forum in Frankfurt. Falls jemand Zeit hat hinzugehen...
achtung analytik jena biergott
biergott:

vorläufige Zahlen Geschäftsjahr 2005/2006

 
29.11.06 08:52
Hugin Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG: Quartalsbericht: Analytik Jena AG: Analytik Jena gibt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2005/2006 bekannt

Ad hoc - Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

deutliches Wachstum im Instrumentengeschäft -

bestes Ergebnis seit Börsendebüt -

Fortsetzung der positiven Entwicklung in 2006/2007 erwartet

Jena, 29.11.06 - Die Analytik Jena AG ( ISIN DE0005213508 ), Spezialist für analytische und bioanalytische Messsysteme, biochemische Reagenzienkits zur Probenvorbereitung und molekulare Diagnostik sowie Partner bei der Planung und Ausstattung von Hospitälern oder Laboratorien hat am heutigen Mittwoch vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2005/2006 (zum 30. September) veröffentlicht. Der Analytik Jena-Konzern konnte in diesem Zeitraum seinen Wachstumskurs im Kerngeschäft weiter fortsetzen und die Ertragskraft deutlich stärken. Insgesamt steigerte Analytik Jena den Umsatz um 5 % auf 67,3 Mio. EUR (Vorjahr: 64,4 Mio. EUR) und erwirtschaftete ein operatives Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 2,8 Mio. EUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR). Die EBIT-Marge konnte von knapp 1 % auf über 4 % gesteigert werden. Der Konzernjahresüberschuss nahm von 0,085 Mio. EUR auf 1,130 Mio. EUR zu. Den Umsatz im Instrumentengeschäft erhöhte Analytik Jena im Vergleich zum Konzernwachstum überproportional um 32 % auf 37,1 Mio. EUR (Vorjahr: 28,1 Mio. EUR). In diesem Segment hat der Geschäftsbereich analytical solutions mit einer Zunahme der Umsätze um 58 % auf 28,8 Mio. EUR kräftig zugelegt. Die größten Steigerungen wurden hierbei - wie in fast allen Bereichen - im Ausland erzielt. Die Bruttomarge im Konzern stieg von knapp 32 % im Vorjahr auf 37 %. Die Liquidität belief sich zum 30. September 2006 auf 11,7 Mio. EUR (Vorjahr 5,5 Mio. EUR) und unterstreicht die solide Finanzsituation von Analytik Jena.

Einen detaillierteren Überblick zu den Zahlen des Geschäftsjahres 2005/2006 gibt der Vorstand heute um 18.00 Uhr auf dem Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt. Alle in dieser Mitteilung genannten Zahlen sind vorläufig.

www.aj-group.de Die Analytik Jena GROUP ist ein international tätiger Konzern, der als Systemanbieter nahezu allen Bedürfnissen rund um das analytische Labor entspricht. An der Konzernspitze agiert die Analytik Jena AG (ISIN: DE0005213508), deren Kerngeschäft die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb modernster Analysenmesssysteme für den Einsatz in Industrie, der Umweltuntersuchung und Medizin darstellt. Darüber hinaus gliedern sich verschiedene Tochterunternehmen und Niederlassungen mit eigenen Produkten in die Analytik Jena GROUP ein. Die Entwicklung spezieller Systeme für den bioanalytischen Markt ist dabei kennzeichnend. So gehören Bio-Instrumente, wie u.a. Thermocycler für die PCR, eine intelligente Automatisierungstechnik für die Probenvorbereitung sowie das Probenhandling und ein Spektrum an biochemischen Reagenzienkits zur Isolierung und Aufreinigung von Nukleinsäuren oder zum Nachweis von BSE und Vogelgrippe-Erregern ebenso zum Produktportfolio. Darüber hinaus wird durch spezielle Softwarelösungen das Management und die Auswertung sämtlicher in einem analytischen Labor anfallenden Datenmengen ermöglicht. Neben dem Instrumentengeschäft bietet die Analytik Jena GROUP auch die vollständige Realisierung von Investitionsvorhaben an. Dabei wird die Errichtung kompletter Kliniken und Labore von der Projektierung bis zur schlüsselfertigen Übergabe aus einer Hand ermöglicht. Unabhängig vom Dienstleistungs- und Produktangebot auf dem B to B Markt, bietet die Analytik Jena GROUP hochwertige Visiereinrichtungen, Ferngläser und Lichttechnik für Jagd-, Sport- und Outdooraktivitäten an. Zu den wichtigsten Kunden der 1990 gegründeten Gesellschaft zählen namhafte Unternehmen aus allen Industriebereichen sowie Universitäten und Forschungsinstitute in über 70 Ländern. Derzeit sind über 450 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt.

Kontakt: Thomas Fritsche Analytik Jena Investor Relations Konrad-Zuse-Str. 1 07745 Jena/GERMANY Tel.:

+49 3641 77 - 92 81 Fax:

+49 3641 77 - 99 88 E-mail: t.fritsche@aj-group.de URL:

www.aj-group.de

--- Ende der Ad-hoc Mitteilung --- WKN: 521350 ; ISIN: DE0005213508 ; Index: Prime All Share; Notiert: Geregelter Markt in Frankfurter Wertpapierbörse, Prime Standard in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr in Bayerische Börse München, Freiverkehr in Börse Berlin Bremen, Freiverkehr in Börse Düsseldorf, Freiverkehr in Börse Stuttgart, Freiverkehr in Hanseatische Wertpapierbörse zu Hamburg, Freiverkehr in Niedersächsische Börse zu Hannover;

www.analytik-jena.de

Copyright © Hugin ASA 2006. All rights reserved.  
achtung analytik jena Börsenmonster
Börsenmonst.:

Umsatz okay

 
29.11.06 09:33
Periodenüberschuss war im letzten Quartal allerdings mies. Recht durchwachsen. GJ-Bericht abwarten.
achtung analytik jena joejoe
joejoe:

Hmm, EBIT war aber über den Erwartungen...

 
29.11.06 10:56
...des Q3 Berichts (2.8 statt 2.7 Mio Euro).

Ich vermute mal, das Anlaufkosten oder andere einmalige Effekte und Investitionen das Ergebnis belastet haben. Siehe Q3 Bericht: es wurden 0.7 Mio Euro Anlaufkosten für das Japangeschäft erwartet. Ausserdem hat die Liquidität um 5 Mio Euro abgenommen von Q3 zu GJ Ende => Investitionen?!

Grüsse,
joejoe
achtung analytik jena soyus1
soyus1:

Ich denke das mit der Liquidität ist ganz klar

 
29.11.06 11:20
und zu erwarten. 2007 haben wir (endlich) hohe Umsätze im Projektgeschäft (Russland) :-). Logischerweise fallen dazu auch gewisse Vorfinanzierungen/Investitionen an...

Schaut ruhig mal genau nach was uns 2007/2008 erwartet :-)

Gruß Soyus

achtung analytik jena Katjuscha
Katjuscha:

Würd auch sagen, durchwachsen

 
29.11.06 13:43
Umsatz liegt im Rahmen, Liquidität hätte ich sogar unter 10 Mio erwarten können, je nachdem wie stark man vorfinanzieren muss und wie stark man Verbindlichkeiten abbaut.
Enttäuscht bin ich etweas von den Gewinnmargen. Man hat auch im 4.Quartal trotz des tollen Instrumentengeschäfts wieder nur nen mickrigen Überschuss erzielt. Ist mir nach wie vor ein Rätsel, wieso AJA da nicht profitabler ist.

Muss man wirklich mal die Präsentation auf dem EK-Forum und den Geschäftsbericht abwarten. Klar wurde viel in Asien investiert, aber dann muss man auch genauer im Bericht schreiben, in welchen Quartalen und wie hoch die Investitionen genau waren und ob Ähnliches auch in diesem Geschäftsjahr wieder zu erwarten ist.

Positiv ist anzumerken, das der Vorstand zumindest von einer Fortsetzung der positiven Entwicklung spricht, womit er sicherlich die Umsatzentwicklung in IG und PG meint. Die Hauptfrage wird bleiben, wie stark die Margen im IG steigen können, wenn die Umsätze weiter zweistellig wachsen (Stichwort BreakEvenPoint und daraus resultierende Skaleneffekte). Ich hoffe der Vorstand geht beim EK-Forum und besonders im Geschäftsbericht genauer darauf ein, und stellt die einzelnen Segemente und Tochterfirmen detailliert mit Zahlen dar. Mich würd nämlich schon interessieren, bei welchen Töchtern Gewinne oder Verluste geschrieben werden, wo am meisten Investitionen beansprucht werden und wo das größte Wachstum zu verzeichnen ist. Da fand ich die bisherigen Berichte manchmal diesbezüglich nicht ausreichend, um sich ein umfassendes Bild zu machen.
achtung analytik jena soyus1
soyus1:

Wir haben nicht nur einen großen Auftragsbestand

3
29.11.06 18:24
im Projektgeschäft der nun abgearbeitet und zu Umsatz wird,
ein stark wachsendes Intrumentengeschäft,
die nun schlagend werdende Niederlassung in Japan,

sondern das erste Quartal des bereits laufenden neuen Geschäftsjahres ist auch erfreulich vom Auftragseingang!

Siehe/höre Vorstandsinterview von Börse Radio Network:

www.brn-ag.de/realplayer.php4?ident=9415

Gruß Soyus :)
achtung analytik jena Katjuscha
Katjuscha:

Hab technische Probleme. kann das Interview nicht

 
29.11.06 18:36
anhören.

Kann mal jemand zusammenfassen, was er so sagt?! Danke!

Nur "ein gutes 1.Quartal" reicht mir nicht aus. Da muss man schon etwas genauer werden.
achtung analytik jena mike747
mike747:

war nicht wirklich etwas neues zu hören

 
29.11.06 19:33
...Berka möchte die Wachstumstrategie fortsetzen (vor allem im Export)- Von der im April06 gegründeten Niederlassung in Japan erhofft man sich im 2.HJ deutliche Umsatzzuwächse. Lt Berka ist AJA gut ins erste Quartal des laufenden GJ gestartet.

Was mich interessieren würde ist ebenfalls, wie es zu dem relativ mageren Überschuss gekommen ist, wobei die EBIT-Steigerung auf 2,8Mio ja über den Erwartungen lag. Abzüglich Steuern und Anlaufkosten für die Japan Tochter kommt man in etwa hin, auf die 1,1Mio. Genaueres wird man im Geschäftsbericht erfahren.

Ich würde mir wünschen, dass man sich auch endlich mal auf das Gewinnwachstum konzentriert und das Ergebnis nicht mehr so stark durch Einmaleffekte belastet wird.
Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr ist mal ein Anfang- doch AJA sollte sich endlich mal in ein attraktives KGV Niveau hineinbewegen- schließlich haben treue Aktionäre lange genug darauf gewartet. Möglich ist es dann, wenn die mögliche EBIT-Steigerung im GJ 06/07 nahezu voll ausgekostet werden kann.


gruß,
mike
achtung analytik jena soyus1
soyus1:

Der Aktionär schreibt: Neubewertung steht bevor

13
01.12.06 00:18

http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/Neubewertung-steht-bevor_id_2763__dId_6169789_.htm

Neubewertung steht bevor

Vom Sorgenkind zum hochprofitablen Instrumentenanbieter. Hier ist eine Story im Gange, die der Markt noch nicht entdeckt hat. Jetzt einsteigen!

Der Nebenwerte Investor sieht bei Analytik Jena ein deutliches Erholungspotenzial. Auch wenn im ersten Halbjahr 2007 noch Kosten für die Expansion in Japan anfallen, so verspricht der Vorstand deutliches Wachstum. Gerade dank dem hochprofitablen Instrumentengeschäft sollte dort die Erlöse in zwei Jahren auf zehn Millionen Euro ansteigen. Derzeit steigt die Nachfrage kräftig an. Zudem ist auch im zyklischen Projektgeschäft ein Aufwärtstrend zu erkennen. Ein Risikofaktor bleibt jedoch die Abhängigkeit zum Dollar. Analytik Jena rechnet zum größten Teil in Dollar ab, fällt der Greenback, fallen demnach auch die Preise. Die Autoren bleiben dennoch positiv gestimmt und rechnen mittelfristig mit einer Neubewertung der Aktie. Der Wandel zum hochprofitablen Instrumentenanbieter ist im vollen Gange und noch nicht eingepreist.

Behandelte Wertpapiere
ANALYTIK JENA AG O.N.(DE0005213508; 521350; AJA)
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achtung analytik jena biergott
biergott:

hab grad

 
04.12.06 12:24
nochmal 350 Stücke zu 7,02 gekauft mit langfristiger Orientierung. Jetzt is die Posi genug. Warte jetzt nur noch auf das 2007er Kursziel von Katjuscha!!  :)
achtung analytik jena Katjuscha
Katjuscha:

Tausend

2
04.12.06 13:42
Viel wird vom Geschäftsbericht 05/06 und von den Zahlen zumm 1.Quartal abhängen. Nach dem Geschäftsbericht wird man sagen können, wie hoch wirklich mögliche Sonderfaktoren im letzten Geschäftsjahr waren oder ob wir uns leider an niedrigere Überschüsse gewöhnen müssen als bisher von mir prognostiziert. Wichtiger werden die Zahlen zum 1.Quartal. Wenn dort wie von mir erwartet das Projektgeschäft ähnlich angezogen hat wie im 4.Quartal, und das Instrumentengeschäft weiter wächst, dann kann man wohl im 1.Quartal 23,0 Mio € Umsatz erwarten (10 Mio IG + 13 Mio PG). Wenn dann hoffentlich keine Sonderfaktoren mehr anfallen, dürfte der Gewinn einen schönen Sprung nach oben gemacht haben.
Das 1.Quartal war und bleibt jedenfalls für mich vorentscheidend, ob ich meine optimistische Grundhaltung für die Aktie beibehalte oder nicht, denn dann wird man sehen, ob ich mit meinen Skaleneffekten auf den Gewinn richtig liege oder nicht.

Kursziel kann ich deswegen für 2007 noch nicht wirklich genau beziffern. Bleibts bei meiner optimitischen Grundeinstellung würde ich sagen, Kursziel 2007 bei rund 12 €. Wenn ich bisher falsch lag, kann es auch sein, das die Aktie weiter monatelang nur knapp über Buchwert um die 7-8 € dahin dümpelt.

achtung analytik jena FredoTorpedo
FredoTorpedo:

würde mir bei guten Zahlen solch einen

4
04.12.06 14:13
Lauf wünschen, wie Stratec Biomed. Als ich da in 2005 einstieg, war der Kurs ähnlich dem von Analytik heute - seitdem ging, von kleinen Rücksetztern abgesehen nur aufwärts.

Dabei meine ich, dass einige Zahlen bei Analytik heute schon einen Nachholbedarf aufzeigen - lediglich das richtige Vertrauen in die Nachhaltigkeit der Ertragsentwicklung fehlt noch. Da sehe ich auch gespannt den nächsten Berichten entgegen. Habe schon einige Male daran gedacht, Stratec gegen Analytik zu - vielleicht tue ich es dann.

Gruß
FredoTorpedo
achtung analytik jena Katjuscha
Katjuscha:

Fredo, ich hab zu dem Vergleich mit Stratec

 
04.12.06 14:22
letzte Woche bei WO mal ein detailiiertes Posting verfasst. Kannst ja dort mal nachschauen!

Seh ich nämlich ganz genauso wie du. Auch Stratec hatte bis 2002 und 2003 ein relativ gleichmäßiges nicht besonders wachstumsstarkes Geschäft. 2003 gings dann langsam los. Damals arbeitete Stratec nur knapp über BreakEven. Und jetzt schau dir an, was daraus geworden ist. Die konkreten Zahlen zu Umsatz, Wachstum und Ebit-Margen (Stichwort Skaleneffekte) hab ich in dem WO-Posting beschrieben. Ganz Ähnliches erwarte ich in den nächsten 2-3 Jahren auch bei AJA.
achtung analytik jena FredoTorpedo
FredoTorpedo:

hab's versucht bei WO , war aber auf die Schnelle

 
04.12.06 16:35
nicht zu finden. Da muß man sich erst in die Handhabung reindenken, scheint mir nicht so überschaubar zu sein wie Ariva. Ich setz mich mal dran, wenn ich eine ruhige Stunde habe.

Gruß
FredoTorpedo
achtung analytik jena calimera
calimera:

Link Unternehmenspräsentation Eigenkapitalforum

2
04.12.06 20:34

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