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Abgeltungssteuer bezahlt


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kirmet24:

Abgeltungssteuer bezahlt

16
05.01.09 18:09
so ich bin ganz ruhig, gelassen...., jetzt habe ich den ersten Trade des Jahres wieder geschlossen, und meine ersten 150€ Abgeltungssteuerzahlung wurden schon abgezogen. Ich mußte es sehen um es zu glauben.
Es tut ausgesprochen weh. SON HALS!!! 200 Puls!!! DIESE GIERIGEN BLUTSAUGER! EINE FRECHHEIT! WER LEISTET, WIRD WIEDER MAL BESTRAFT! ICH MÜßTE ERST IN 15 MONATEN ZAHLEN! ABER NEIN, DIE KASSIEREN JETZT SCHON!!! DAMIT HÄTTE ICH ARBEITEN KÖNNEN. EIN GANZES JAHR LANG!!!!

so, das musste mal gesagt werden. Schönen Abend.
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permanent:

Die Abgeltungssteuer wurde sofort abgezogen?

9
05.01.09 18:11
Ich dachte eine Verrechnung erfolgt am Jahresende?

Gruß

Permanent
Antworten
Stockiiiiii:

bei welchem

 
05.01.09 18:11
broker bist du denn??
bin bei comdirect- hab dieses jahr noch nichts mit Abgeltungssteuer verkauft
The value of shares and the income from them can go down as well as up. Past performance cannot be relied upon as a guide for future performance.
Antworten
Polarschwein:

Was genau hast du jetzt geleistet?

8
05.01.09 18:11
©
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
Antworten
Radelfan:

Wenn kirmet sich von diesem großen Schock

2
05.01.09 18:16
einigermaßen erholt hat, ist er vielleicht auch in der Lage sachlich zu posten und uns mal mitzuteilen, wie das Ganze denn nun eigentlich abgelaufen ist!

Interessant wäre vor allem zu erfahren, ob es sich um ein Geschäft handelt, bei  dem Kauf und Verkauf in 2009 erfolgten. Wenn dem so sein sollte, dann ist allens o.k. und der sofortige Abzug entsprach der geltenden Rechtslage.

Ansonsten sollte hier mal von ihm auch mal gesagt werden, bei welchem Broker dies geschah!
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kirmet24:

4

 
05.01.09 18:18
Geld zur richtigen Zeit an den richtigen Ort bringen natürlich, Scherzkeks! Sein "Talent Silber" vergraben, und nichts damit tun, das ist keine Leistung. Es nutzen, das ist die Leistung...
Antworten
Heimatloser:

Wer das Zocken mit Aktien als Leistung bezeichnet,

3
05.01.09 18:21
der glaubt auch, dass Schach ein Sport ist.
Es ist mir egal wie Du heißt - solange ich hier angle geht hier niemand übers Wasser
Antworten
kirmet24:

@3/5

2
05.01.09 18:21
Der Trade war heute gekauft, heute verkauft, also innerhalb 2009.
Ist zwar insofern in Ordnung, aber trotzdem ungewohnt, um es freundlich auszudrücken....

Broker ist die DAB
Interessant wäre, ob die Banken den Verrechnungstopf irgendwo ausweisen, oder nur insgeheim führen.
Den sehe ich nämlich leider nicht.
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relaxed:

#8 Mach doch mal

14
05.01.09 18:23
nen Verlusttrade, damit wir das mit dem Verrechnungstopf klären. ;-)))
Antworten
kirmet24:

@7

6
05.01.09 18:24
das Erkennen und Nutzen von günstigen Gelegenheiten ist eine Leistung. Durch das Ausnutzen dieses Bewertungsunterschiedes, gleicht sich die Bewertung ihrem wahren Wert an, und dient somit der Herstellung des Marktgleichgewichts.
Lottospielen ist keine Leistung, die Analyse und korrekte Nutzung der Kursbewegungen ist eine Leistung.
Antworten
EinsamerSam.:

permanent - dachte ich eigentlich auch!

 
05.01.09 18:27
+++ ariva.de -- Hier gibt es 20% auf den Satzbau bei Postings. Nicht auf deren Sinn! +++
Antworten
Heimatloser:

Solltest Dich in "Kirmes" umbenennen.

4
05.01.09 18:27
Es ist mir egal wie Du heißt - solange ich hier angle geht hier niemand übers Wasser
Antworten
metropolis:

Bei Verlusttrades

15
05.01.09 18:29
nach Gewinntrades wird die zuviel gezahlte Steuer sofort wieder erstattet. Bsp:

Erst 1000€ Gewinn = 250 € Steuern Abzug,
dann 1000€ Verlust = 250€ werden wieder erstattet, und zwar sofort.

Machen wohl alle Broker so.
Antworten
gymnie:

kirmet24

 
05.01.09 18:30
danke für deine info....
Antworten
neu_hier:

Leistung

3
05.01.09 18:31
erst wennn du das gewonnene Geld in Umlauf bringst, liegt so etwas wie wirtschaftliche Leistung vor.
Das mit dem Marktgleichgewicht halte ich für eine Phantasie und sofern du Derivate tradest erst recht, das ist ein Sekundärmarkt für Zocker, der mit Börse im ursprünglichen Sinn nichts zu tun hat.

Der Abzug ist vom Verfahren her übrigens korrekt.
Positionen, die noch in 2008 angeschafft wurden und jetzt verkauft werden, werden noch nach altem Recht behandelt, daher erfolgt hier kein Abzug.
Antworten
Heimatloser:

@10 Kirmes

 
05.01.09 18:32
So wie bei VW?
Es ist mir egal wie Du heißt - solange ich hier angle geht hier niemand übers Wasser
Antworten
relaxed:

#13 Da die Mehrheit eh keinen Gewinn macht,

 
05.01.09 18:34
ist dann doch alles in Butter. ;-)

Trotz der Scherze: Danke, Kirmet24, für die Info. Ist schon sinnvoll zu wissen, ob alle Broker gleich verfahren.
Antworten
metropolis:

Ist doch ok

8
05.01.09 18:37
Wenn man Gewinn macht zieht der Staat was ab, damit man die Kohle nicht gleich wieder verzockt. Macht man anschließend einen Verlust gibt's was geschenkt dazu. Je mehr Verluste, desto besser das Geschäft. Verlust machen lohnt sich wieder, was die meisten ARIVA-Anleger freuen wird ;-)
Antworten
metropolis:

Am klügsten wäre es natürlich

3
05.01.09 18:48
wenn man genauso viele Verluste wie Gewinne machen würde. Dann bezahlt man 0,00 € Steuern auf seine Geldanlage!!! Hey, ein besseres Steuersparmodell gibt es doch nicht, oder?
Antworten
DolphinRealEs.:

Haus kaufen...

 
05.01.09 18:49
Antworten
DolphinRealEs.:

Haus kaufen...

 
05.01.09 18:51

noch viel klüger wäre es, wenn man in einem jahhr soviel abgeltungssteuer anhäuft, wie man an aufwendungen für seine selbstständigkeit hat.dann gibts alles zurück. also, einfach ein haus kaufen und wohnungen vermieten und einen schönen firmenwagen finanzieren...

 

Antworten
DolphinRealEs.:

Haus kaufen...

 
05.01.09 18:53
das haus kann auch finanziert werden, dann gibts die nächsten jahre auch keine probleme...
Antworten
watergate:

wenn man sein geld bei auländischen banken anlegt

 
05.01.09 18:58
da gibt es einige, muss man wohl die abgeltungssteuer gegenüber dem finanzamt selber erst zum jahres ende abrechnen. da hätte man seinen gewinn, das ganze jahr zum traden.
Antworten
Ja Sager:

#13

5
05.01.09 19:12

> Erst 1000 Gewinn = 250 Steuern Abzug,
> dann 1000
Verlust = 250 werden wieder erstattet, und zwar sofort.

Und was passiert bei deinem Broker, wenn Du anstelle von 1.000 Euro 5.000 Verlust machst? Bekommst Du dann 1.250 Euro erstattet?

1000 Gewinn = 250 Steuern Abzug,
1000
Verlust = nix wird erstattet, sondern vorgemerkt.
1000 Gewinn = 0 Steuern Abzug, weil die Vormerkung noch da war.

So machts meiner (zumindest lt. deren Erklärung). Berechnungen sind natürlich nur ca. Angaben zur vereinfachten Darstellung :)

 

 

Antworten
BigSpender:

Wird die Abgeltungssteuer eigentlich

 
05.01.09 19:21
jetzt immer automatisch von der Bank einbehalten, so daß man bei der Steuererklärung nichts mehr damit zu tun hat, oder wie läuft das?
Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!
Antworten
metropolis:

#24

4
05.01.09 19:26
Die Comdirect erstattet sofort zuviel gezahlte Steuern, Consors auch.
Antworten
Ramses II:

ich produziere nur verluste,

5
05.01.09 19:45
shice auf die abgeltungssteuer.  *gg*
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
(René Descartes, frz. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)
Antworten
letzau:

mein vorsatz für 2009:

5
05.01.09 19:51
ich möchte ganz ganz viel abgeltungssteuer bezahlen...


und vorher gewinne machen!
Antworten
Stoni_II:

@10

 
05.01.09 20:09
Aber wenn Du einen Gewinn hast, hat ein anderer einen Verlust. Und der kann jetzt womöglich keine Miete mehr zahlen oder hat kein Essen mehr für seine Kinder und der Staat muss ihm helfen.

Hättest Du den Trade nicht gemacht ("geleistet"), wäre das auch nicht passiert. Also keine Leistung, sondern vielleicht sogar die Produktion von Kosten für die Allgemeinheit, die Deine läppischen 25 % Abgeltungssteuer bei weitem übersteigen. Ich schlage vor, Du spendest nochmal 50 % Deines Gewinns an eine gemeinnützige Einrichtung - Tafel, Innere Mission oderso. 25 % Gewinnbeteiligung für Dich sollten auch ausreichen, oder?

Mehr Gemeinsinn und weniger Streben nach Profit haben doch die Kirchenleute zu Weihnachten gepredigt. Alles schon wieder vergessen?
Antworten
kirmet24:

@29

3
06.01.09 00:44
Wer hat dir denn den Stuss erzählt? Die Börse ist kein Nullsummenspiel!
Wo ist der Verlust eines anderen, wenn ich einen Gewinn aus einem Kursanstieg ziehe. (Außer vielleicht ein Shortseller, der auf fallende Kurse gesetzt hat...???)
Im Gegenteil, ich habe bei wohlwollender Betrachtung sogar anderen Geld gespart, weil ich bei tiefem Kurs den Markt durch Kauf gestützt habe(sonst hätte jemand ja noch billiger verkaufen müssen an den nächsten im Orderbuch), und bei hohen Kursen durch Verkauf den Preisauftrieb gebremst habe. (da sonst jemand noch mehr hätte zahlen müssen, um sich die Papiere zu kaufen).

Verlust? Höchstens hat jemand anders den Kursanstieg nciht mitgemacht, aber das kommt an der Börse durchaus vor, das etwas steigt nachdem man es verkauft hat.
Allerdings hat der Verkäufer für das Geld ja einen größeren Nutzenstifenden Zweck gefunden, sonst hätte er ja gar nicht verkauft. Oder er hat eine andere Erwartung für seinen Wert gehabt.

Und falls jemand nach einem Börsenverlust die Miete nicht mehr zahlen kann, oder seine Kinder nicht mehr ernähren kann, dann ist das in erster Linie dessen eigene Schuld, denn mit solchem Geld sollte kein Mensch an der Börse zocken! Wer das tut, ist ein Hasardeur, und verdient nur sehr begrenztes Beileid!
Antworten
iceman:

2 Gewinntrades heute

2
06.01.09 03:35
und keine Abgeltungssteuer gezahlt! Hängt vermutlich mit meinem ausländischen Wohnsitz zusammen oder "die" warten bis ich mal wegschaue!
Gruss Ice
Börsengewinne  sind Schmerzengeld. Erst kommen  die Schmerzen, dann  das Geld...(A.K.)
Antworten
Smile83:

Steuererklaerung

 
06.01.09 04:46

Du glaubst doch jetzt nicht wirklich, dass die Steuererklaerung einfacher ausfaellt.
Wie soll der Staat eigentlich merken, ob man Geld im Ausland hat oder nicht? Also wenn ich jetzt im Ausland (ganz weit weg) ein Depot eroeffne, kann ich doch lustig rumtraden und muss keine Steuern fuer bezahlen oder?

Ich hab mir zur besseren Uebersicht ein zweites Depot gemacht. Irgendwie wird das System immer komplizierter statt einfacher.

Antworten
Shary:

Hilfe ! Wichtige Frage !

 
07.01.09 04:37
Hallo,

also, ich habe z.B. ein Depot mit 6 Einzeltiteln, und das läuft alles unter einem Depotkonto. Sagen wir jetzt, 5 Aktien davon machen Gewinne und 1 Aktie davon macht Verlust. Was passiert nun steuermäßig, wenn ich die Verlustaktie oder Anteile davon verkaufe ? Muß ich dann trotzdem AGSt. zahlen, weil das Finanzamt das Gesamt-Depot als Maßstab nimmt ? Oder wird die Verlust-Aktie als eigenständig betrachtet und deshalb beim Verkauf nicht besteuert ?

Würde mich über eine dezidierte Antwort sehr freuen !

Danke

Shary
Antworten
checkerlarsen:

hatte noch keinen trad in 2009

 
07.01.09 05:22
daher ist das sehr informativ....

nur noch ne frage, wird nicht erst der freibetrag aufgebraucht bis die sich die 25% schnappen?
Antworten
kirmet24:

33/34

 
07.01.09 10:57
@34: nur wenn du einen Freistellungsauftrag gegeben hast.

@33: steuermäßig ist erst mal wichtig, ob du die Titel in 2008 oder 2009 gekauft hast, da für Titel in 2008 noch die Jahresfristregel gilt. Also nach einem Jahr sind Gewinne steuerfrei.
Wenn du in 2009 gekauft hast, werden bei Verkauf Verluste und Gewinne verrechnet wenn es im gleichen Veranlagungszeitraum realisiert wird. Den Verlust aus der Aktien wird in dem Jahr mit Gewinnen verrechnet, in dem er anfällt, sollten keine Gewinne in dem Jahr realisiert werden, wird er vorgetragen/rückgetragen. Zu diesem Zweck musst du soweit ich weiß eine Steuererklärung abgeben.
Antworten
Shary:

@ kirmet24

 
07.01.09 13:59
Hi,

erstmal Danke für die Info. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann kann ich - bei einem in 2009 erworbenen Titel - mit "kleinem" Verlust verkaufen, ohne AGSt. zu zahlen. Wenn also mein Gesamt-Depot (6 Titel) insgesamt Gewinn macht und ich Gewinne AGSt.-frei mitnehmen will, dann kann ich das über eine Verlust-Aktie tun. Dann käme ich - trotz leichtem  Verlust - ja erstmal günstiger bei weg, oder ?

Was sagst Du ?

Danke Shary
Antworten
Pichel:

hab 1. Abrechnung bekommen

2
07.01.09 14:03
und da steht nix von Steuer!
Antworten
Radelfan:

@Shary #36

3
07.01.09 14:15
Mal zur Klarstellung: Du kannst nur  r e a l i s i e r t e  Gewinne und Verluste aus Verkäufen in 2009 miteinander verrechnen, wenn es sich auch um Käufe aus 2009 handelt!
Wenn noch Aktien, die du in 2008 erworben hast, wird keine AbgSt erhoben, wenn du diese in 2009 (auch) innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist verkaufst; das musst du dann im Rahmen deiner Steuererklärung machen.
Antworten
Börsenfan:

generelle Frage zur Abgeltungssteuer

3
07.01.09 14:17
Wenn ich jetzt 1000 Aktien a 10 EUR kaufe, diese für 11 EUR verkaufe, dann hab ich 1000 EUR Gewinn und somit werden mir automatisch 250 EUR abgezogen für die AGSt, richtig ? Erkennt das System automatisch, zu welchem Kurs ich ne Aktie gekauft habe ? Gerade bei mehreren Einkäufen zu verschiedenen Kursen wäre das mal interessant ob das wirklich alles so stimmt.
Antworten
Radelfan:

Das System ist bei deiner Bank,

 
07.01.09 14:22
daher solltest du diese Frage eigentlich lieber an deine Bank und deren Softwareentwickler richten! Wobei in diesem Fall wohl garnicht der Kurs für die Bank interessant ist; denn die wird einfach die Anschaffungskosten den Verkaufserlösen für dieselbe Stückzahl gegenüberstellen (falls du nur Teilverkäufe vornimmst, gilt fifo) und auf die Differenz die Steuer berechnen. - Sollte wohl für die Jungs 'ne leichte Übung sein!

Aber du hast natürlich recht. In dem von dir geschilderten Fall würde ich meine private Buchführung auf dem laufenden halten um zu überprüfen, ob die Burschen von der Bank richtig gerechnet haben!
Antworten
Marketman:

wie sieht das denn mit den Gebühren aus?? die werden aber doc.

 
07.01.09 14:29
Antworten
AgainstTheBr.:

Gewinn her, Steuer hin ;)

 
07.01.09 14:29
#39
Ja, Vorausgesetzt du hast die 1000 Aktien auch 2009 gekauft.

zu welchen Kurs:
du hast ja immer auch nen SchnittEK..müsste im Depot ersichtlich sein.
Bei Verkauf weiß das System ob Gewinn oder Verlust gemacht wurde. BigBrother is watching you;)..Jaja OrsonWells läßt grüßen;)

generell finde das neue Abgeltungssystem ganz ok. 25% + x kommt mir billiger als mit dem privaten Steuersatz zu versteueren....und nochwas gutes: es werden nun ALLE zur Kasse gebeten, nicht nur jene die ist in der Erklärung angeben.
Negativ ist natürlich daß die Kohle gleich an das Finanzamt geht. Da hätte man wie schon #1 bemerkte noch ein ganzes Jahr it arbeiten können. Nunja, ist eben typisch Deutsch!..immer alles hypersupertoll regeln wollen:(

Zur Info:
www.bundesfinanzministerium.de/DE/...ungsteuer__a__bis__z.html
Antworten
Radelfan:

Gebühren beim Kauf oder Verkauf

 
07.01.09 14:32
gehören zu den Anschaffungskosten / Verkaufserlös und mindern daher die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der AbgSt. (#41)
Antworten
AgainstTheBr.:

Werbungskosten

 
07.01.09 14:35
#Radelfan:

Werbungskosten
Die tatsächlichen Kosten für Depotgebühren oder Spesen und so weiter, die etwa beim An- und Verkauf von Aktien und Investmentanteilen anfallen, können nicht mehr geltend gemacht werden, sondern sind über die pauschalierten Werbungskosten abgedeckt.

Über den Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro für Ledige bzw. 1.602 Euro für Verheiratete sind Werbungskosten bereits berücksichtigt. Die Mehrzahl der Steuerpflichtigen hat geringere Werbungskosten als 800 Euro. Lediglich bei Steuerpflichtigen mit hohem Einkommen fällt im Durchschnitt ein höherer Werbungskostenbetrag an. Diese profitieren aber bereits von dem proportionalen Abgeltungsteuersatz von 25 Prozent

Quelle:

www.bundesfinanzministerium.de/nn_3380/DE/...ml#Werbungskosten
Antworten
Radelfan:

Keine Werbungskosten

 
07.01.09 14:42
sondern direkte Kosten für den Erwerb und die Veräußerung der Aktien (also Bankspesen, Provision etc, die von der Bank beim Kauf/Verkauf direkt in Rechnung gestellt werden) sind weiterhin zu berücksichtigen!

Diese Aufwendungen waren auch bisher keine Werbungskosten sondern gehörten zu den Anschaffungskosten bzw. Verkaufserlösen der Aktie.
Antworten
Hanfi:

Weiß jemand

 
07.01.09 14:53
gegen welche "alte" Steuer die Abgeltungssteuer verrechnet wird.

Hab komischerweise (weiß ja auch nicht warum ;)), aus 2007 noch Anständige Verlustvorträge in SO nicht in KAP, also sonstige Veräußerungsgeschäfte, heißt: Wertpapiere und Termingeschäfte.
Antworten
hotte39:

Nur 25%? Das stimmt doch nicht!

 
07.01.09 15:18

Der nachfolgende Text stammt hier aus dem Thread, lfd. Nr. 44, Link ganz unten, vom BMF:

Am 1. Januar 2009 wird in Deutschland eine Abgeltungsteuer [Glossar] für Kapitaleinkünfte eingeführt. Künftig werden Zinsen, Dividenden, Fondsausschüttungen oder Kurs- und Währungsgewinne pauschal mit 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag [Glossar] und gegebenenfalls Kirchensteuer [Glossar] besteuert. Die Abgeltungsteuer fällt allerdings nur dann an, wenn der Sparerpauschbetrag von 801 Euro [Glossar] bzw. 1.602 Euro für Verheiratete überstiegen wird. Das neue Verfahren ersetzt die bisherige Kapitalertragsteuer [Glossar].

# 1 verstehe ich nicht. Und einige Beispiele oben auch nicht. Die Abrechnung mit nur 25% wäre ja unvollständig.Wie weiß die Bank denn, ob ein Trader wie ich, auch Kirchensteuer abführen muss? Meine Gewinne (2009 noch keine gemacht) müssten ungefähr mit 28% besteuert werden. Alles ziemlich verworren. Da verstehe ich eher, was Pichel, wohnhaft im Inland, und Iceman geschrieben haben.

Gibt es eine offizielle Abkürzung für "Abgeltungssteuer"? Oben habe ich gelesen: AbgSt ?

 

Antworten
hotte39:

@Hanfi Betr.: # 46

 
07.01.09 15:21

Ich empfehle den Link unten in # 44 zu öffnen. Da steht alles drin. Aber wer hat schon so viel Zeit, alles zu lesen. **ggg**

Antworten
Radelfan:

Die AbgSt beträgt 25%

 
07.01.09 15:23
auf diese wird noch der Solidaritätszuschlag von 5,5% erhoben. Wenn du in der Kirche bist, hast du die Möglichkeit, dies deiner Bank mitzuteilen, sie erhebt dann zusätzlich die Kist; anderenfalls wird sie im Rahmen der Steuerklärung vom Finanzamt berücksichtigt!
Ob es eine offizielle Abkürzung gibt? k.A.
Antworten
Radelfan:

#1 verstehe ich auch nicht

 
07.01.09 15:28
Das ist offenbar ein WUT-THREAD von kirmes!
Antworten
Hanfi:

thx @ hotte

 
07.01.09 15:33
demnach habe ich bis 2013 Zeit meine Verluste aus 2007 und 2008 wieder wettzumachen ;)
Antworten
hotte39:

# 49: Vielen Dank!

2
07.01.09 15:53

Ich gehe aber davon aus, dass die gesamte Abgeltungssteuer aus folgenden Teilen besteht:

25%

zuzgl. Soli von 5,5% (von den 25% = 1,375%)

sowie der KiSt (9% von den 25%?; das wären dann 2,475%?). Da mache ich ein Fragezeichen dahinter!

Zusammen wären das denn evtl. = 25% + 1,375% + 2,475%, zusammen also 28,85%. Keine Angst, das gilt nur für den, der

in der Kirche ist. Die anderen müssten nur 26,375% zahlen.

DAFÜR ÜBERNEHME ICH ABER KEINE GARANTIE!

Die KiSt beträgt bei mir 9% der Lohnsteuer / Einkommensteuer.

Aber ich habe keine Ahnung, wie und ggf. in welcher Höhe die Bank das berechnen würde.

Ich kann ja mal die DB oder CC anrufen. Die wissen das bestimmt.

Ich werde das Ergebnis hier bekanntgeben.

Antworten
AgainstTheBr.:

so ist es!

2
07.01.09 17:45
25% + Soli (5,5%) = 26,375%
plus ggfs. Kirchensteuer von 8% oder 9%

Woher die Bank das weiß?
Indem du ein Formular ausfüllt und denen schickst. Du wollen natürlich auch wissen welcher "Kirche" sie die Kohle überweisen sollen *gg*

Alle die nicht wissen wo/wie das Formualr zu bekommen ist...schaut mal in euer Posteingang im Depot. Da ist bestimmt:
- Ein Dokument die die Abgeltungssteuer erklärt
- bestimt auch irgendwo eine Möglichkeit/Dokument um die Konfessionszugehörigkeit der Bank mitzuteilen.

weiterhin gilt #49
...ob dir Kirchensteuer abgezogen wird, oder du dies erst in der Einkommensteuer verrechnen lassen möchtest bleibt dir überlassen.
..oder aber man ist konfessionslos, dann bleibts bei den 26,375%

Grüße
AgainstTheBrain
Antworten
Marketman:

Abgeltungssteuer

 
07.01.09 18:43

Frage: wie kann ich meinen Steuerfreibetrag nutzen?? wird der direkt angegriffen, oder erst am ende vom Jahr? und was ist mit Verlusten,kann ich die direkt verrechnen?? oder wie läuft das??

eins Sache icst Sicher, FiFo First in firts out d.h. sollte man bereits eine Position von einem Untenehmen besitzen und baut man diese aus,dann wird bei einem Teilverkauf die alte Position zuerst aufgelöst, d.h. Deustche bank im depot (vor abgeltungssteuer) nachkauf in 2009... dann wieder den "nachkauf" verkaufen... dann ist der Rest nicht Abgeltungssteuerfrei.... 

Antworten
kirmet24:

@54

2
07.01.09 19:36
wenn du einen Freistellungsauftrag erteilt hast, dürfte der natürlich zuerst aufgebraucht werden, da du dadurch den größten Nutzen hast. Alle Verrechnungen wird deine Bank für dich vornehmen, es sei denn du hast dein Depot außerhalb der BRD, dann mußt du die Einkünfte aus KAP/SO/AUS in deiner Steuererklärung deklarieren.

@36/shary: also wenn du in 2009 erst gekauft hast, unterliegt jeder Gewinn oder Verlust der Abgeltungssteuer. Diese wird allerdings erst bei Verkauf des Papiers fällig. Also wenn du nie verkaufst, wird auch die Steuer nie fällig werden. Wenn du in einem Jahr einen Gewinn erzielst, und keine Steuern zahlen willst (ich geh mal davon aus das du mehr als das steuerfreie Einkommen von ca 7664€ erzielst), dann kannst du dir überlegen, Aktien die im Minus stehen zu verkaufen, um somit Verluste für die Verrechnung mit den Gewinnen zu haben.
Ob sich das lohnt hängt von den Verlusten ab, da ja auch Transaktionskosten entstehen.
Aber zB ein Papier das 99% Verlust beinhaltet, solltest du dann verkaufen, da du durch die Verlustrealisation ja einen finanziellen Vorteil ziehst, der weit höher ist, als der Nachteil aus den Transaktionskosten.

Beispiel:
Kauf eine Aktie für 5.000€.
Kurs fällt auf 1€
Steuerlich nutzbarer Verlust 4999€.

In diesem Fall ist es sicher günstig, statt auf eine Erholung zu setzen, das Papier zu verkaufen, und falls erwünscht, wieder zurückzukaufen.
Auf die Weise erhälst du den Verlust, der dir bei Verrechnung mit Gewinnen somit ja ca 27%*4999€ an Steuerzahlungen spart.
Antworten
hotte39:

# 53: Thx ATB!

 
08.01.09 09:54

Man könnte ja fast meinen, du bist ein Finanzbeamter oder ein Steuerberater. So präzise kommen deine Antworten: **ggg**

Antworten
AgainstTheBr.:

Finanzbeamter?

 
08.01.09 15:23
Finanzbeamter? *gg* Gott bewahre!
ich hasse diese Materie...
habe mich aber Ende Dez. eingehend damit auseinandergesetzt :-|

naja, es gibt spannenderes;)
Antworten
trash76:

Lynx zieht auch keine Abgst nach jedem Trade ab

 
08.01.09 18:40
www.lynxbroker.de/abgeltungssteuer.html

ist dt. Introducing Broker von IAB www.interactivebrokers.com/de/main.php
IAB verrechnet natürlich auch keine Abgeltungssteuer, da Auslandbroker.

Was vielleicht noch erwähnenswert wäre, ist, dass wenn jemand statt eines dt. Brokers einen ausländischen wählt oder einen Broker der generell keine Abgst. sofort abzieht, der Trader einen hohen Gewinn z.B. in 2009 erzielt und diesen dann erst in der Steuerklärung am Ende des Jahres angibt, dieser kann dann in der Folge zu vierteljährigen Vorrauszahlungen im Sinne der Gerechtigkeit gegenüber den Abgeltungsteueropfern verdonnert werden. Das Finanzamt hat also immer den längeren Schwanz. Es ist ja nicht umsonst so beliebt. ;-)
"You don't need a gynecologist to know which way the wind blows."
Antworten
daxbunny:

so und nun eine Frage von mir:

 
08.01.09 18:48
wie sieht denn das mit der  Freigranze aus?? Wenn ich 5000 € am Jahresende Gewinn realisiere und mir 26,375 % abgezogen werden, wohin wird denn das Geld vom Broker überwiesen (welches FA?). Wie regle ich das mit meinem FA? Ich müsste anstatt 5000 x 1318,75 € ja nur (5000 - 801) x 0,26375 - ergo 1107,49 € (211,26 € zuviel entrichtet) bezahlen/abgeben!! Klärt mein FA das mit dem FA wohin z.B. Consors das Geld überwiesen hat? ???
Gruß DB
Antworten
kirmet24:

genau

 
10.01.09 20:07
Jop, dein FA weiß Bescheid, du brauchst nichts klären. Wenn du keinen Freistellungsauftrag gegeben hast, gibts du wie bisher auch eine Erklärung mit Belegen ab, und dein FA erstattet dir die zuviel gezahlten Beträge zurück.
Antworten
oldboy59:

@kirmet #55

 
10.01.09 20:31
Zur Ergänzung, bei der neuen Steuer können Aktiengewinne nur mit Aktienverlusten verrechnet werden, nicht mit Verlusten aus anderen Spakulationen/Wertpapiergeschäften..
Verluste aus Derivaten/Finanzinnovationen dagegen mit ebensolchen, aber auch z.B. mit Zinseinnahmen!
Antworten
Mecki:

Wird die Kapitalertragssteuer nun sofort vergütet,

 
11.01.09 18:53

wenn der Freistellungsauftrag noch nicht aufgebraucht wurde? - Stimmt das tatsächlich? -

Hintergrund: Auf der Abrechnung eines ausschüttenden Fonds, die ich diese Woche erhielt, steht folgender Satz vermerkt:  

Aufgrund des Freistellungsauftrages werden Kapitalerträge - bis zur Höhe des beantragten Freibetrages - vom KEST-Abzug freigestellt; die KEST wird sofort vergütet.  

Seltsam nur, dass mein Fonds in 2008 einen negativen Ertrag erwirtschaftet hat. - Gutgeschrieben wurde meinem Konto der steuerliche Abzug der negativen Erträge aber trotzdem. - ??? - Vermutlich sind die Banken und Fondsgesellschaften zur Zeit überfordert und machen fehlerhafte Abrechnungen. - Erwarte in der nächsten Woche eine Stornierung der fehlerhaften Gutschrift. -   Tsss. tsss...

Antworten
kirmet24:

62

 
11.01.09 19:14
hä? Ist das so ein Steuersparfond mit Verlustzuweisung, oder wie soll ich mir eine negative Ausschüttung vorstellen? Bei normalen Fonds kann es sowas eigentlich gar nicht geben.
Und falls du meinst, der Fond hatte eine negative Entwicklung in 2008, die dürfte ja kaum der Steuer unterliegen, zumindest nicht der KapESt.
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Flocke77:

@trash76

 
11.01.09 19:30
Lynxbroker ist sicherlich eine Alternative um mit der nicht abgeführten AbgeltSt das ganze Jahr über zu traden. Besser ist die Nordnet-Bank die führt nicht am Ende des Jahres die AbgeltSt ab so wie Lynxbroker, nein da musst Du es schon selber machen. Das heißt Du bekommst eine steuerliche Abrechnung von Nornet die in Deutschland anerkannt wird, und gibst die bei Deiner Steuererklärung mit ab. Weiterer Vorteil hier, Du kann fast 2 Jahre mit Deinem Komplettgewinn weitertraden, natürlich vorausgesetzt Du gibst Deine Steuererklärung erst so spät ab.

Beispiel:

Steuererklärung für 2009 muss spätestens Ende 2010 abgegeben werden. Also fast 2 Jahre die AbgeltSt zum Traden einsetzen.

Dieses kann alles auf der Seite von Nordnet nachgelesen werden!

Gruß von Flocke
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AgainstTheBr.:

flatex und Abgeltungssteuer

 
11.01.09 20:17
mal ne blöde Frage:

Warum berechnet denn flatex "nur" 24,x  Prozent Abgeltungssteuer, je nach Abzug von Kirchensteuer?

- nur wenn KEIN Abzug auf Kirchensteuer beantragt wurde: 25 %
- wenn Abzug auf Kirchensteuer beantragt wurde:
24,45% bei 9% Kirchensteuer
24,51% bei 8% Kirchensteuer

Hä?? versteht das einer?
Ich dachte IMMER 25% + Soli (5,5%) + ggfs. Kirchensteuer.

Wo liegt mein Denkfehler?
Vielleicht ist auch jemand bei dem Broker und kann mich aufklären.

verwirrte Grüße
AgainstTheBrain *der auf der Leitung steht*

Anhang: Auszug aus der KEST Beispielsberechnung von flatex
(Verkleinert auf 49%) vergrößern
Abgeltungssteuer bezahlt 209777
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kirmet24:

65

 
11.01.09 20:26
ich vermute mal stark, das liegt daran, das die gezahlte Kirchensteuer von der Bemessungsgrundlage wieder abgezoigen wird? Kommt das hin?
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AgainstTheBr.:

flatex Beispiel

 
11.01.09 20:49
flatex hat z.B. folgende Beispielsrechnung parat:

steuerpflichtig sind: 900 EUR
KEST: 220,05 (24,45%)
Soli: 12,10
Kirchensteuer(9%): 19,80

ich komme auf:

steuerpflichtig sind: 900 EUR
KEST: 225,00 (25%)
Soli: 12,375
Kirchensteuer(9%): 20,25
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kirmet24:

@ATB

2
12.01.09 01:43
Es ist wie in #66 vermutet so zu rechnen:
Ertrag 900 Euro.
Darauf entfallende Kirchensteuer 19,80 (ergibt sich aus der effektiv anfallenden Steuer auf die verminderte Bemessungsgrundlage/ also schwer zu rechnen, da zwei von einander abhängige Variablen)
Neue Bemessungsgrundlage auf Grund der Kirchensteuer (quasi als Werbungskosten absetzbar)
880,20 €
Davon 25% ergibt genau 220,05 Euro an Steuer
+12,10 Soli

Der Abzug des Kirchensteuerguthabens bewirkt somit eine effektive Besteuerung mit 24,45% für den Staat, da die Kirchensteuer abgesetzt werden darf.

Also letztendlich beträgt die Steuer für KiSt Zahler insgesamt 251,95 Euro
für nicht KiSt Zahler die von dir ermittelten 237,375.
Die Mehrbelastung beträgt also ca 14,60€, obwohl die Kirche unterm Strich 19,80 bekommt.
Also eine Art Subvention des Staates für jeden gezahlten Kirchensteuereuro.
Antworten
AgainstTheBr.:

#kirmet

 
12.01.09 09:20
Vielen Dank für deine Ausführung...1A mit Sternchen:)
Jetzt macht das alles einen Sinn.
Jaja, das Steuergedöns ist schon tricky. Steuerberater können eigentlich keine Menschen sein;)
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