Kann Dir nur beipflichten, denn während meiner beruflichen Tätigkeit hatte ich mit Nigeria zu tun. Wir hatten Probleme, Leute zu delegieren. Einen Kollegen hat man bei Rotlicht an einer Kreuzung ausgeraubt, und ein anderer Delegierter wurde sogar in einer solchen Situation erschossen. Dauernd Probleme beim Zoll, und ohne Bakschisch ging garnichts. Um Wasser aus der Hauptwasserleitung wenigstens an 2 Stunden zu bekommen, mußte man die Stadtwerker bestechen, damit die die Hauptleitung unten und nicht wie bei den armen Leuten oben angebohrt haben.Da floss dann immer noch ein Rinnsal, wenn die Anderen schon keinen Tropfen mehr hatten. Um unsere Montagerechnung, die nicht im Rahmen des Hauptprojektes über Akkreditiv abgesichert war, wegen der Devisenbewirtschaftung bezahlt zu bekommen, hat sich ein Kollege Diamanten aushändigen lassen und sie nach Amsterdam geschmuggelt. Alles Dinge, die für uns fremd sind. Natürlich kann man auch in einer solchen Situation Geld machen, wenn man die richtigen Kontakte hat. Mr. A. hat die offenkundig und er ist clever (ich erinnere nur daran, daß er seinerzeit der Polizei einen Einsatzwagen geschenkt hatte, damit sich die Besucher seines Hotels sicher wähnen konnten).
Eigentlich wollte ich ja nur schreiben, daß Du Recht hattest mit der Herausnahme des Immobilienvermögens aus der Bilanz. Jedenfalls geht das aus dem Organigramm hervor. Ich hatte Mr. A ja alles zugetraut, weil der einfach zu raffiniert vorgeht (z.B. Beten vor Beginn der Hauptversammlung). Bin mal gespannt, ob sich außer dem Getränkelieferanten auch andere Investoren bei einer Rendite von unter 10% finden werden. Die werden ja von der Inflation schnell aufgefressen. Aber das dürfte ja eigentlich das Nettovermögen von Haldane wenig beeinflussen, wie Du schon früher einmal erwähnt hast. Es sollten eigentlich links wie rechts in der Bilanz die gleichen Summen herausgenommen werden. Gewinne aus dieser Konstellation wird sicherlich Mr. A. durch Zwischenschalten der Betreibergesellschaft abkassieren.