Zu ghost & pv: Vor Jahren (damals waren die Gummistiefel noch aus Holz) hat mir ein Trader hier folgendes gesagt: "Begrenze deine Verluste und du wirst dich deiner Gewinne nicht erwehren können!"
Das ist aus meiner Sicht das A&O - denn wenn es mal so richtig gegen einen läuft, kommt so viel Psyche in die Trades, dass es sackschwer ist, noch halbwegs mit klarer Birne zu handeln!!
So weit vorab, das Thema Gewinne laufen lassen ist ein komisches, denn irgendwie will das jeder aber es klappt so selten. Ich hab mir hier ne Krücke gebaut: Ich lasse (fast) IMMER einen kleinen Teil der Ursprungsposi stehen. Das sind mal 5%, mal 25% je nachdem... Der Rest ist dann einfach abgeschrieben, feddich. Wird immer mal wieder nachgezogen. Wie man das macht (Verlaufsmarken, ST, Umkehrsignale) ist fast egal. Da ein Großteil bereits mit Gewinn raus ist, & diese (Rest)Posi nicht mehr ins Minus laufen wird, habe ich die Verluste in dem Trade maximal begrenzt. Nämlich mit Gewinn. An der nächsten "großen" Marke kan nich immer nco hentscheiden, ob ich TP nehme oder nicht.
Wenns gut läuft, stehen so einige Reste im Schrank und bilden eine größere Posi. Läufts schlecht, hab ich keinen Verlust...
Ja, es gibt auch die Trades, bei denen ich den TP abwarte - aber auch hier habe ich (fast immer) mein Mäuschenplus gesetzt.
10% pro Jahr gewinnen? Braucht 100 Trades im Jahr mit durchschnittlich 5 Punkten Gewinn bei 2 cfds pro Trade - sagt zumindest die Mathematik. Das mal vergegenwärtigen und dann wartet man auch nicht mehr auf den 1000 Punkte Trade. Das mit den (Teil)Gewinnen mal laufen lassen ist dann plötzlich viel einfacher.
Voraussetzung ist allerdings, dass man die Verluste begrenzt hat - denn EINMAL 300 Punkte gegen einen & man braucht schon 99x 13,x Punkte Gewinn bei allen anderen. Daher ist mein(!) Ansatz:
1. Schnell ins Mäuschenplus
2. Teill-TP = Cash in da Däsch ;o)
3. Den Rest darf der Markt entscheiden, das wären die Schokostreusel auf dem Sahnehäubchen
Doppel-ID, Doppel-D, alles eine Baustelle!