hey, war das wieder ein Tag gestern. Paar Pünktchen mitgenommen .. ;-)
Zu den Brokern gibt es einen guten Artikel:
Erste Forex-Broker pleite – wenn das Unerwartete geschieht
von Jochen Steffens
www.stockstreet.de/de/stockstreet-news/...nerwartete-geschieht
Der Margin Call
Doch wieso sind diese Forex-Broker in Schieflage geraten?
Bei Börsentermingeschäften (Futures, Devisentermingeschäften, etc) wird nicht die gesamte Wertsumme des zugrundeliegenden Index/Devisenpaares hinterlegt. Das wäre auch kaum möglich, da man ansonsten gigantische Summen aufbringen müsste, um handeln zu können (Dazu ein aktuell sehr einfach zu rechnendes Beispiel: Im DAX-Future, in dem ein Punkt 25 Euro entspricht, müsste man zurzeit 10.000 Punkte * 25 Euro = 250.000 Euro aufbringen, um nur einen Kontrakt zu handeln! Bei vier Kontrakten bräuchte man danach schon eine Millionenen Euro).
Um das Problem zu umgehen, wurde die Margin (Sicherheitsspanne) erfunden. Die Margin ist eine Summe X, die jeder hinterlegen muss, um an einem Börsentermingeschäft teilzunehmen. Beim DAX-Futures sind das um die 13.000 Euro. Diese 13.000 Euro ist die „Spanne“, in der ein gekaufter Kontrakt ins Minus laufen kann. Oder anders ausgedrückt: Gerät die noch nicht realisierte Position ins Minus, deckt die hinterlegte Summe diese Verluste zunächst ab. Gerät sie jedoch so sehr ins Minus, dass die Gefahr besteht, dass das hinterlegte Kapital nicht ausreicht, fragt der Broker entweder nach, ob der Anleger Geld nachschießen will, oder, was mittlerweile verbreiteter ist, die Position wird zwangsliquidiert, d.h. vom Broker automatisch geschlossen. Damit will der Broker sich, aber natürlich auch den Kunden absichern.