Devisen: Euro berappelt sich etwas mit Ölpreisentwicklung

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag dank einer Entspannung im Ölmarkt im Handelsverlauf seinen Abwärtstrend verlangsamt. In New York kostete die Gemeinschaftswährung mit 1,1556 US-Dollar etwas mehr als im europäischen Geschäft. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1551 Dollar (Dollarkurs) festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8757 Euro.

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Die Ölpreise gaben ihre jüngsten, deutlichen Gewinne fast komplett wieder ab, nachdem Donald Trump mitgeteilt hatte, Russland und die Ukraine wollten auf Angriffe auf gegnerische Energieanlagen verzichten. Der US-Präsident nannte auf seiner Plattform Truth Social keine weiteren Details. Sein ukrainischer Amtskollege Wolodymyr Selenskyj schrieb auf X, dass ein deeskalierender Schritt mit Blick auf kritische Infrastruktur "ein erster Schritt in Richtung Frieden" sein könnte. "Der Krieg muss beendet werden." Aus Moskau gab es zunächst keine Reaktion.

Der Dollar profitiert üblicherweise von steigenden Ölpreisen, da Rohöl in Dollar gehandelt wird und so die Nachfrage nach Dollar steigt. Zudem profitiert der Dollar als Weltleitwährung und sicherer Hafen von der Verunsicherung, die mit Trumps jüngsten Aussagen zuletzt etwas nachließ. An den Finanzmärkten wird eine Leitzinserhöhung der US-Notenbank Fed am Mittwoch allerdings zu mehr als 90 Prozent eingepreist, was den Dollar stützt. Zuletzt hatten die am Freitag veröffentlichten Inflationsdaten die Erwartungen kräftig angeheizt./jsl/gl/jha/

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