Ericsson AB B

Aktie
WKN:  850001 ISIN:  SE0000108656 US-Symbol:  ERIXF Branche:  Kommunikationsausrüstung Land:  Schweden
8,368 €
-0,022 €
-0,26%
12:58:43 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
314,52 Mrd. kr
Streubesitz
94,77%
KGV
15,03
Dividende
0,26 EUR
Dividendenrendite
2,82%
Nachhaltigkeits-Score
64 %
Index-Zuordnung
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Ericsson AB B Aktie Chart

Ericsson AB B Unternehmensbeschreibung

Ericsson AB B steht als schwedischer Netzwerkausrüster im Zentrum der globalen Mobilfunkinfrastruktur und fokussiert sich auf Carrier-Grade-Lösungen für Kommunikationsnetze. Das Unternehmen agiert primär als Systemintegrator und Technologieanbieter für Telekommunikationsbetreiber, Industrieunternehmen und öffentliche Auftraggeber. Im Kern adressiert Ericsson die komplette Wertschöpfungskette moderner Mobilfunknetze von Radio Access über Transportnetze bis zu Core- und Cloud-Infrastruktur. Die Aktie Ericsson AB B repräsentiert die börsennotierte B-Aktiengattung mit hoher Liquidität und wird häufig von institutionellen Investoren zur Abbildung eines Engagements im Segment Mobilfunkinfrastruktur und 5G genutzt.

Geschäftsmodell

Ericsson verfolgt ein B2B-Geschäftsmodell mit Schwerpunkt auf Netzwerkinfrastruktur, Software, Managed Services und technologielastigen Wartungs- und Supportverträgen. Ein Großteil der Erlöse stammt aus längerfristigen Liefer- und Serviceverträgen mit Netzbetreibern und ausgewählten Unternehmenskunden. Das Unternehmen bündelt Hardware, funktionskritische Software, Netzwerkdesign, Roll-out-Services und laufende Optimierung zu integrierten End-to-End-Lösungen. Wiederkehrende Erlöse stammen insbesondere aus:
  • Software-Subskriptionen und -Lizenzen für 5G-Core, OSS/BSS und Netzwerkmanagement
  • Langfristigen Service-Level-Agreements für Betrieb, Wartung und Optimierung von Netzen
  • Lizenzierung von standard-essentiellen Patenten an Gerätehersteller und andere Netzwerkausrüster
  • l>Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv, stark forschungsgetrieben und zyklisch an Investitionszyklen der Carrier gekoppelt. Entscheidende Werttreiber sind technologischer Vorsprung, Standardisierungskompetenz in Gremien wie 3GPP und die Fähigkeit, komplexe Netzmigrationsprojekte fristgerecht und stabil zu implementieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Ericsson zielt darauf ab, vernetzte Kommunikation als kritische Infrastruktur für Wirtschaft und Gesellschaft bereitzustellen. Das Unternehmen positioniert sich als Enabler für Digitalisierung, Automatisierung und datenintensive Anwendungen in Industrie, Logistik, Gesundheitswesen und öffentlichem Sektor. Zentrale strategische Leitlinien sind:
  • Fokus auf Mobilfunkstandards (4G, 5G und perspektivisch 6G) als technologischer Kern
  • Stärkung wiederkehrender, margenstarker Software- und Serviceerlöse
  • Ausbau von Enterprise-Lösungen auf Basis privater 5G-Netze und Campusnetze
  • Kapitaldisziplin mit Priorität auf Cashflow und Bilanzstabilität
  • Konsequente Compliance- und Governance-Verbesserungen nach früheren Rechtsfällen
  • l>Damit verfolgt Ericsson das Ziel, als technologisch führender, finanziell robuster Partner für kritische Netzinfrastruktur wahrgenommen zu werden.

Produkte und Dienstleistungen

Ericsson deckt ein breites Portfolio an Netzwerktechnologien und -services ab, das sich grob in RAN, Core, Transport, Cloud-Software und Services gliedert.
  • Radio Access Network (RAN): Funkzugangstechnik für 4G und 5G, Massive-MIMO-Antennen, Remote Radio Units, Baseband-Einheiten sowie energieoptimierte Radiosysteme für Makro- und Kleinzellen
  • 5G Core und Cloud-Infrastruktur: Cloud-native Core-Netze, Network Slicing, User Plane Functions, Cloud-Plattformen und Netzwerkfunktionen auf Basis von Network Function Virtualization und cloud-nativen Architekturen
  • Transport- und IP-Lösungen: Mikrowellen-Backhaul, IP-Router sowie optische Transportlösungen für hochperformante Mobilfunk- und Festnetze
  • OSS/BSS und Netzwerkmanagement: Operations Support Systems, Business Support Systems, Orchestrierungs-Software, Automatisierungs- und Analytics-Plattformen zur Effizienzsteigerung und Monetarisierung von Netzen
  • Managed Services: Outsourcing von Netzbetrieb, Performance-Management, Field Services und End-to-End-Optimierung
  • Enterprise- und private Netze: Private 5G-Campusnetze für Industrie, Logistik, Bergbau, Häfen und kritische Infrastrukturen
  • Patent- und Lizenzgeschäft: Lizenzierung standard-essentieller Mobilfunkpatente an Hersteller von Smartphones, IoT-Geräten und Infrastruktur
  • l>Der Produktmix kombiniert skalierbare Plattformtechnologien mit beratungsintensiven Services und erlaubt so eine enge Einbindung beim Kunden über die gesamte Lebensdauer eines Netzes.

Business Units und organisatorische Struktur

Ericsson berichtet sein operatives Geschäft in mehrere Hauptsegmente, die produkt- und kundenorientiert strukturiert sind:
  • Networks: Kernsegment für Funkzugang, Transportnetze und zugehörige Software. Dieses Segment bildet die Basis für 5G-Roll-outs weltweit und bündelt einen Großteil der F&E-Aufwendungen.
  • Cloud Software and Services: Umfasst Core-Netz-Lösungen, Cloud-Software, OSS/BSS, Orchestrierung und einen großen Teil der Service- und Managed-Services-Aktivitäten. Ziel ist die Migration von Legacy-Architekturen hin zu cloud-nativen, automatisierten Netzen.
  • Enterprise: Fokussiert auf Unternehmenslösungen, darunter private 5G-Netze, Campusnetze, dedizierte Kommunikationsplattformen für Unternehmen und vertikale Branchenlösungen. Dazu zählen auch Aktivitäten im Bereich kritischer Kommunikationsnetze.
  • Other / Technologies & New Businesses: Beinhaltet Technologie-Inkubation, Lizenzaktivitäten und neue Geschäftsmodelle rund um IoT, Edge-Computing sowie auslaufende oder nicht-strategische Aktivitäten.
  • l>Diese Struktur spiegelt den Übergang von einem klassischen Hardwareanbieter zu einem integrierten Anbieter für cloud-native Netzwerkplattformen und Enterprise-Connectivity wider.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Ericsson verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die eine Art technologischen Burggraben bilden:
  • Patent-Portfolio: Ein umfangreicher Bestand an standard-essentiellen Patenten in 4G, 5G und Vorarbeiten zu künftigen Standards, abgesichert durch aktive Rolle in Standardisierungsgremien. Dieses IP-Portfolio generiert Lizenzgebühren und erschwert Markteintritte für neue Wettbewerber.
  • Systemintegration und Referenzprojekte: Langjährige Erfahrung in komplexen Netzwerkmodernisierungen bei Tier-1-Carrier weltweit schafft Vertrauen und hohe Wechselkosten für Kunden.
  • Globale Service-Organisation: Breite Präsenz mit lokalen Serviceeinheiten ermöglicht schnelle Roll-outs, 24/7-Support und Anpassung an regulatorische Besonderheiten.
  • Skaleneffekte in F&E: Kontinuierliche Forschungsinvestitionen in Mobilfunkstandards, Radio-Hardware und Cloud-Software sichern technologische Relevanz über Produktgenerationen hinweg.
  • Sicherheits- und Zuverlässigkeitsfokus: Positionierung als westlicher, sicherheitsorientierter Ausrüster in einem geopolitisch sensiblen Sektor, was insbesondere in Europa und Nordamerika von Netzbetreibern und Regulierern berücksichtigt wird.
  • l>Diese Faktoren führen zu hohen Markteintrittsbarrieren, da ein neuer Anbieter nicht nur Technologie, sondern auch Langzeiterfahrungen, Compliance-Strukturen und globale Servicekapazitäten aufbauen müsste.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für Mobilfunkinfrastruktur ist hoch konzentriert und von intensivem Preis- und Innovationswettbewerb geprägt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen:
  • Nokia (Finnland): Direkt vergleichbarer europäischer Netzwerkausrüster mit starker Position im Bereich RAN, Core und Transport. Wettbewerb findet insbesondere bei 5G-Großprojekten und Managed Services statt.
  • Huawei (China): Global bedeutender Anbieter mit breitem Portfolio, allerdings in verschiedenen westlichen Märkten durch regulatorische Restriktionen eingeschränkt. In vielen Schwellenländern bleibt Huawei ein preisaggressiver Konkurrent.
  • ZTE (China): Vor allem in Schwellenmärkten und im Lower-Cost-Segment aktiv, zunehmend auch mit 5G-Lösungen.
  • Samsung Networks (Südkorea): Wachsende Rolle insbesondere in einzelnen 5G-Projekten in den USA, Europa und Asien.
  • l>Darüber hinaus entsteht Wettbewerb durch Hyperscaler und Cloud-Anbieter, die mit offenen RAN-Architekturen, Virtualisierung und Edge-Computing neue Wertschöpfungslogiken etablieren. Ericsson reagiert darauf mit offenen Schnittstellen, Kooperationen und eigenen cloud-nativen Plattformen.

Management und Unternehmensstrategie

Die Konzernführung setzt auf eine Kombination aus technologischer Fokussierung, operativer Effizienz und Governance-Verbesserungen. Nach einer Phase von Restrukturierungen und Compliance-Fällen verfolgt das Management eine durch Kostenkontrolle, Portfoliobereinigung und Risikoreduzierung geprägte Linie. Strategische Schwerpunkte sind:
  • Konzentration auf Kernkompetenzen in Mobilfunkinfrastruktur und Cloud-Software
  • Ausbau des Enterprise-Geschäfts mit privaten 5G-Netzen und industrieller Konnektivität
  • Strengere Projektselektion, um margenschwache oder risikoreiche Verträge zu vermeiden
  • Verbesserung von Compliance-Systemen, interner Kontrollen und Transparenz gegenüber Aufsichtsbehörden und Investoren
  • l>Bilanzstabilität, Cashflow-Orientierung und Risikomanagement stehen im Mittelpunkt, da der Sektor stark von politischen und technologischen Umbrüchen beeinflusst wird.

Branchen- und Regionalanalyse

Ericsson agiert im globalen Telekommunikationssektor, insbesondere im Segment Mobilfunkinfrastruktur und Netzwerksoftware. Die Branche ist durch hohe Fixkosten, langfristige Investitionszyklen und starke Regulierung geprägt. Wesentliche Wachstumstreiber sind:
  • 5G-Roll-outs, Nachrüstungen bestehender 4G-Netze und erste Vorbereitungen auf künftige 6G-Generationen
  • Wachsender Datenverkehr durch Video-Streaming, Cloud-Dienste, IoT und KI-Anwendungen
  • Digitalisierung industrieller Prozesse über Campusnetze und Edge-Computing
  • l>Regional ist Ericsson breit diversifiziert mit Schwerpunkten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, dem Nahen Osten und ausgewählten asiatischen Märkten. Während reife Märkte vor allem von Kapazitätsausbau und Modernisierung geprägt sind, bieten Schwellenländer zusätzliches Potenzial durch Netzausbau und Migration von 3G/4G zu 5G. Gleichzeitig ist die Branche politisch sensibel: Sicherheitsanforderungen, Exportkontrollen, lokale Beschaffungsvorschriften und geopolitische Spannungen beeinflussen Ausschreibungen und Zulassung von Ausrüstern.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Ericsson wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Schweden gegründet und entwickelte sich von einem Hersteller von Telefonanlagen zu einem der führenden globalen Telekommunikationsausrüster. Das Unternehmen war in mehreren Mobilfunkgenerationen (2G, 3G, 4G, 5G) maßgeblich an der technischen Standardisierung beteiligt und prägte die Entwicklung des GSM-Standards sowie späterer Mobilfunktechnologien. Im Laufe seiner Geschichte hat Ericsson verschiedene Restrukturierungsphasen durchlaufen, darunter den Rückzug aus Randaktivitäten und den Fokus auf Netzwerktechnik nach dem Platzen der Technologieblase. Kooperationen und zeitweilige Joint Ventures im Bereich Mobiltelefone wurden schrittweise zurückgefahren, um das Kerngeschäft auf Netzwerkinfrastruktur und zugehörige Services zu konzentrieren. In den vergangenen Jahren war das Unternehmen zudem mit Compliance- und Korruptionsfällen in bestimmten Ländern konfrontiert, was zu Ermittlungen, Vergleichen und einer Verschärfung interner Kontrollsysteme führte. Diese Erfahrungen prägen heute die Governance-Orientierung und das Risikobewusstsein des Konzerns.

Sonstige Besonderheiten

Ericsson nimmt eine besondere Rolle im Spannungsfeld zwischen Technologie, Sicherheit und Geopolitik ein. Als westlicher Anbieter mit europäischer Herkunft wird das Unternehmen in regulatorischen Diskussionen um Netzsicherheit und Lieferkettenresilienz häufig als strategisch relevanter Partner betrachtet. Dies gilt vor allem dort, wo Regierungen eine Diversifizierung weg von chinesischen Anbietern forcieren. Zudem engagiert sich Ericsson in internationalen Standardisierungsgremien und kooperiert mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern bei Vorprojekten zu 6G, Edge-Computing und energieeffizienter Netzwerktechnik. Nachhaltigkeitsaspekte gewinnen an Gewicht: Ericsson adressiert Energieeffizienz seiner RAN-Produkte, Reduktion von CO2-Fußabdruck in Lieferketten und Recyclingkonzepte für Netzequipment. Für institutionelle Investoren mit ESG-Fokus sind Governance-Historie, Fortschritte bei Compliance und die Rolle als Enabler energieeffizienterer digitaler Infrastruktur zentrale Beobachtungspunkte.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger werden im Zusammenhang mit Ericsson häufig mehrere potenzielle Chancen diskutiert, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden soll:
  • Strukturelle Nachfrage nach Konnektivität: Der globale Datenverkehr wächst langfristig, was fortlaufenden Investitionsbedarf in Mobilfunkinfrastruktur erzeugt.
  • Monetarisierung von 5G: Mit wachsender kommerzieller Nutzung von 5G-Anwendungen, Campusnetzen und IoT-Szenarien könnten Software- und Serviceerlöse zunehmen.
  • Positionierung als westlicher Anbieter: In Märkten, in denen Sicherheitsbedenken gegenüber bestimmten Wettbewerbern bestehen, kann Ericsson von politischen und regulatorischen Präferenzen profitieren.
  • Patent- und Lizenzgeschäft: Das IP-Portfolio bietet eine zusätzliche, teilweise weniger zyklische Ertragsquelle und unterlegt den technologischen Burggraben.
  • Verbesserte Governance-Strukturen: Konsequente Stärkung von Compliance und internen Kontrollen kann das Risikoprofil allmählich beeinflussen und das Vertrauen institutioneller Investoren stabilisieren.
  • l>Ob und inwieweit diese Faktoren zu einem Investment passen, müssen Anleger eigenständig beurteilen.

Risiken für konservative Anleger

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die für vorsichtige Anleger besonders relevant sind:
  • Zyklizität der Investitionsausgaben: Capex-Budgets von Netzbetreibern reagieren sensibel auf Konjunktur, Regulierung und Konkurrenzdruck, was zu Schwankungen der Geschäftsentwicklung führen kann.
  • Intensiver Wettbewerb: Preisdruck durch andere Ausrüster und Ausschreibungen mit hohem Preisfokus können Margen belasten, insbesondere in Schwellenländern.
  • Technologischer Wandel: Offene RAN-Ansätze, Software-Defined Networking und Cloud-Hyperscaler könnten Teile der Wertschöpfung verlagern und klassische Netzwerkausrüster unter Druck setzen.
  • Geopolitische und regulatorische Risiken: Exportrestriktionen, Sanktionen, Sicherheitsvorgaben und lokale Inhaltsanforderungen können Marktzugang, Projektvolumen und Profitabilität beeinflussen.
  • Reputations- und Compliance-Risiken: Die Vergangenheit mit Korruptionsfällen macht eine anhaltend strenge Aufsicht erforderlich; neue Vorfälle könnten zu finanziellen Belastungen und Vertrauensverlust führen.
  • l>Konservative Anleger sollten diese Risikoquellen eigenverantwortlich abwägen und die Entwicklung von Regulierung, Technologiepfad (5G zu 6G) sowie Governance-Struktur des Unternehmens laufend beobachten.

Kursdaten

Geld/Brief 8,334 € / 8,348 €
Spread +0,17%
Schluss Vortag 8,39 €
Gehandelte Stücke 719
Tagesvolumen Vortag 7.238,43 €
Tagestief 8,294 €
Tageshoch 8,374 €
52W-Tief 6,252 €
52W-Hoch 11,81 €
Jahrestief 7,90 €
Jahreshoch 11,81 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ericsson AB B Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Ericsson hat die Erwartungen hinsichtlich des vierten Quartals übertroffen, da das Unternehmen von einer starken Nachfrage nach 5G-Netzwerkinfrastruktur profitiert.
  • Das Unternehmen setzt verstärkt auf Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen, um den Druck auf die Margen zu mindern.
  • Analysten zeigen sich optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Wachstumsprognosen für Ericsson, da der globale 5G-Rollout voranschreitet.
Hinweis

Community: Diskussion zur Ericsson AB B Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Postings schildern seit 2023 bis Mitte 2026 ein wechselhaftes Bild: Ericsson meldet wiederholt volatile Quartalszahlen mit Umsatzdruck durch schwächere 5G‑Nachfrage und Währungseffekten, gleichzeitig sorgen Kostenmaßnahmen, Lizenz‑Einnahmen und Margenverbesserungen für punktuelle positive Überraschungen, worauf die Aktie teils kräftig steigt und fällt.
  • Das Management setzt auf umfangreiche Kostensenkungen und Restrukturierung, den Ausbau von Cloud/Software/Services sowie Investitionen (z. B. in KI) und kündigte Kapitalrückführungen an, während Großaufträge wie der AT&T‑Deal und eine Erholung in Nordamerika als Chancen gesehen werden; dem gegenüber stehen Abschreibungen (u. a. Vonage), Unsicherheiten zu US‑Zöllen und anhaltend schwache Investitionsbereitschaft bei Kunden.
  • Analystenmeinungen und Kursziele sind geteilt, die Marktreaktionen auf Quartalszahlen sind volatil, und die weitere Entwicklung wird überwiegend als abhängig von der Markterholung und der erfolgreichen Umsetzung der Spar‑ und Wachstumsmaßnahmen eingeschätzt.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Ericsson AB B Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 236.681 kr
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 33.415 kr
Jahresüberschuss in Mio. 28.428 kr
Umsatz je Aktie 70,82 kr
Gewinn je Aktie 8,51 kr
Gewinnrendite +12,01%
Umsatzrendite +12,01%
Return on Investment +10,18%
Marktkapitalisierung in Mio. 314.525 kr
KGV (Kurs/Gewinn) 10,34
KBV (Kurs/Buchwert) 2,68
KUV (Kurs/Umsatz) 1,24
Eigenkapitalrendite +25,95%
Eigenkapitalquote +39,23%

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Derivate

Anlageprodukte (3)
Discount-Zertifikate 3
Hebelprodukte (352)
Knock-Outs 175
Faktor-Zertifikate 141
Optionsscheine 36
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 2,82%
Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 8 Jahren
Stabilität der Dividende 0,75 (max 1,00)
Jährlicher 13,70% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -1,75% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 46,93% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 2,74%

Dividenden Historie

Datum Dividende
01.04.2026 1,50 SEK
26.09.2025 1,42 SEK
26.03.2025 1,43 SEK
01.10.2024 1,35 SEK
04.04.2024 1,35 SEK
28.09.2023 1,35 SEK
30.03.2023 1,35 SEK
29.09.2022 1,25 SEK
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Ericsson AB B Termine

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Prognose & Kursziel

Die Ericsson AB B Aktie wird von Analysten als überbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
9,24 € 8,29 € 11,45%

Ericsson AB B Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 8,352 +0,53%
8,308 € 12:31
Frankfurt 8,368 +0,50%
8,326 € 11:27
Gettex 8,35 -0,19%
8,366 € 13:24
Hamburg 8,402 -1,15%
8,50 € 21.07.26
Hannover 8,35 -0,62%
8,402 € 08:11
L&S RT 8,327 -0,48%
8,367 € 13:50
München 8,35 -1,25%
8,456 € 09:15
Nasdaq OTC Other 9,9125 $ 0 %
9,9125 $ 17.07.26
Quotrix 8,364 +0,48%
8,324 € 07:27
Stuttgart 8,342 -0,22%
8,36 € 13:31
Tradegate 8,342 -0,31%
8,368 € 13:17
Xetra 8,368 -0,26%
8,39 € 12:58
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.07.26 8,356 5.819
21.07.26 8,39 103 T
20.07.26 8,466 70 T
17.07.26 8,624 77 T
16.07.26 8,682 74 T
15.07.26 8,834 111 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 8,834 € -5,41%
1 Monat 10,175 € -17,88%
6 Monate 8,096 € +3,21%
1 Jahr 6,454 € +29,47%
5 Jahre 9,935 € -15,89%

Unternehmensprofil Ericsson AB B

Unternehmensprofil Ericsson AB B
Ericsson AB B steht als schwedischer Netzwerkausrüster im Zentrum der globalen Mobilfunkinfrastruktur und fokussiert sich auf Carrier-Grade-Lösungen für Kommunikationsnetze. Das Unternehmen agiert primär als Systemintegrator und Technologieanbieter für Telekommunikationsbetreiber, Industrieunternehmen und öffentliche Auftraggeber. Im Kern adressiert Ericsson die komplette Wertschöpfungskette moderner Mobilfunknetze von Radio Access über Transportnetze bis zu Core- und Cloud-Infrastruktur. Die Aktie Ericsson AB B repräsentiert die börsennotierte B-Aktiengattung mit hoher Liquidität und wird häufig von institutionellen Investoren zur Abbildung eines Engagements im Segment Mobilfunkinfrastruktur und 5G genutzt.

Geschäftsmodell

Ericsson verfolgt ein B2B-Geschäftsmodell mit Schwerpunkt auf Netzwerkinfrastruktur, Software, Managed Services und technologielastigen Wartungs- und Supportverträgen. Ein Großteil der Erlöse stammt aus längerfristigen Liefer- und Serviceverträgen mit Netzbetreibern und ausgewählten Unternehmenskunden. Das Unternehmen bündelt Hardware, funktionskritische Software, Netzwerkdesign, Roll-out-Services und laufende Optimierung zu integrierten End-to-End-Lösungen. Wiederkehrende Erlöse stammen insbesondere aus:
  • Software-Subskriptionen und -Lizenzen für 5G-Core, OSS/BSS und Netzwerkmanagement
  • Langfristigen Service-Level-Agreements für Betrieb, Wartung und Optimierung von Netzen
  • Lizenzierung von standard-essentiellen Patenten an Gerätehersteller und andere Netzwerkausrüster
  • l>Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv, stark forschungsgetrieben und zyklisch an Investitionszyklen der Carrier gekoppelt. Entscheidende Werttreiber sind technologischer Vorsprung, Standardisierungskompetenz in Gremien wie 3GPP und die Fähigkeit, komplexe Netzmigrationsprojekte fristgerecht und stabil zu implementieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Ericsson zielt darauf ab, vernetzte Kommunikation als kritische Infrastruktur für Wirtschaft und Gesellschaft bereitzustellen. Das Unternehmen positioniert sich als Enabler für Digitalisierung, Automatisierung und datenintensive Anwendungen in Industrie, Logistik, Gesundheitswesen und öffentlichem Sektor. Zentrale strategische Leitlinien sind:
  • Fokus auf Mobilfunkstandards (4G, 5G und perspektivisch 6G) als technologischer Kern
  • Stärkung wiederkehrender, margenstarker Software- und Serviceerlöse
  • Ausbau von Enterprise-Lösungen auf Basis privater 5G-Netze und Campusnetze
  • Kapitaldisziplin mit Priorität auf Cashflow und Bilanzstabilität
  • Konsequente Compliance- und Governance-Verbesserungen nach früheren Rechtsfällen
  • l>Damit verfolgt Ericsson das Ziel, als technologisch führender, finanziell robuster Partner für kritische Netzinfrastruktur wahrgenommen zu werden.

Produkte und Dienstleistungen

Ericsson deckt ein breites Portfolio an Netzwerktechnologien und -services ab, das sich grob in RAN, Core, Transport, Cloud-Software und Services gliedert.
  • Radio Access Network (RAN): Funkzugangstechnik für 4G und 5G, Massive-MIMO-Antennen, Remote Radio Units, Baseband-Einheiten sowie energieoptimierte Radiosysteme für Makro- und Kleinzellen
  • 5G Core und Cloud-Infrastruktur: Cloud-native Core-Netze, Network Slicing, User Plane Functions, Cloud-Plattformen und Netzwerkfunktionen auf Basis von Network Function Virtualization und cloud-nativen Architekturen
  • Transport- und IP-Lösungen: Mikrowellen-Backhaul, IP-Router sowie optische Transportlösungen für hochperformante Mobilfunk- und Festnetze
  • OSS/BSS und Netzwerkmanagement: Operations Support Systems, Business Support Systems, Orchestrierungs-Software, Automatisierungs- und Analytics-Plattformen zur Effizienzsteigerung und Monetarisierung von Netzen
  • Managed Services: Outsourcing von Netzbetrieb, Performance-Management, Field Services und End-to-End-Optimierung
  • Enterprise- und private Netze: Private 5G-Campusnetze für Industrie, Logistik, Bergbau, Häfen und kritische Infrastrukturen
  • Patent- und Lizenzgeschäft: Lizenzierung standard-essentieller Mobilfunkpatente an Hersteller von Smartphones, IoT-Geräten und Infrastruktur
  • l>Der Produktmix kombiniert skalierbare Plattformtechnologien mit beratungsintensiven Services und erlaubt so eine enge Einbindung beim Kunden über die gesamte Lebensdauer eines Netzes.

Business Units und organisatorische Struktur

Ericsson berichtet sein operatives Geschäft in mehrere Hauptsegmente, die produkt- und kundenorientiert strukturiert sind:
  • Networks: Kernsegment für Funkzugang, Transportnetze und zugehörige Software. Dieses Segment bildet die Basis für 5G-Roll-outs weltweit und bündelt einen Großteil der F&E-Aufwendungen.
  • Cloud Software and Services: Umfasst Core-Netz-Lösungen, Cloud-Software, OSS/BSS, Orchestrierung und einen großen Teil der Service- und Managed-Services-Aktivitäten. Ziel ist die Migration von Legacy-Architekturen hin zu cloud-nativen, automatisierten Netzen.
  • Enterprise: Fokussiert auf Unternehmenslösungen, darunter private 5G-Netze, Campusnetze, dedizierte Kommunikationsplattformen für Unternehmen und vertikale Branchenlösungen. Dazu zählen auch Aktivitäten im Bereich kritischer Kommunikationsnetze.
  • Other / Technologies & New Businesses: Beinhaltet Technologie-Inkubation, Lizenzaktivitäten und neue Geschäftsmodelle rund um IoT, Edge-Computing sowie auslaufende oder nicht-strategische Aktivitäten.
  • l>Diese Struktur spiegelt den Übergang von einem klassischen Hardwareanbieter zu einem integrierten Anbieter für cloud-native Netzwerkplattformen und Enterprise-Connectivity wider.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Ericsson verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die eine Art technologischen Burggraben bilden:
  • Patent-Portfolio: Ein umfangreicher Bestand an standard-essentiellen Patenten in 4G, 5G und Vorarbeiten zu künftigen Standards, abgesichert durch aktive Rolle in Standardisierungsgremien. Dieses IP-Portfolio generiert Lizenzgebühren und erschwert Markteintritte für neue Wettbewerber.
  • Systemintegration und Referenzprojekte: Langjährige Erfahrung in komplexen Netzwerkmodernisierungen bei Tier-1-Carrier weltweit schafft Vertrauen und hohe Wechselkosten für Kunden.
  • Globale Service-Organisation: Breite Präsenz mit lokalen Serviceeinheiten ermöglicht schnelle Roll-outs, 24/7-Support und Anpassung an regulatorische Besonderheiten.
  • Skaleneffekte in F&E: Kontinuierliche Forschungsinvestitionen in Mobilfunkstandards, Radio-Hardware und Cloud-Software sichern technologische Relevanz über Produktgenerationen hinweg.
  • Sicherheits- und Zuverlässigkeitsfokus: Positionierung als westlicher, sicherheitsorientierter Ausrüster in einem geopolitisch sensiblen Sektor, was insbesondere in Europa und Nordamerika von Netzbetreibern und Regulierern berücksichtigt wird.
  • l>Diese Faktoren führen zu hohen Markteintrittsbarrieren, da ein neuer Anbieter nicht nur Technologie, sondern auch Langzeiterfahrungen, Compliance-Strukturen und globale Servicekapazitäten aufbauen müsste.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für Mobilfunkinfrastruktur ist hoch konzentriert und von intensivem Preis- und Innovationswettbewerb geprägt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen:
  • Nokia (Finnland): Direkt vergleichbarer europäischer Netzwerkausrüster mit starker Position im Bereich RAN, Core und Transport. Wettbewerb findet insbesondere bei 5G-Großprojekten und Managed Services statt.
  • Huawei (China): Global bedeutender Anbieter mit breitem Portfolio, allerdings in verschiedenen westlichen Märkten durch regulatorische Restriktionen eingeschränkt. In vielen Schwellenländern bleibt Huawei ein preisaggressiver Konkurrent.
  • ZTE (China): Vor allem in Schwellenmärkten und im Lower-Cost-Segment aktiv, zunehmend auch mit 5G-Lösungen.
  • Samsung Networks (Südkorea): Wachsende Rolle insbesondere in einzelnen 5G-Projekten in den USA, Europa und Asien.
  • l>Darüber hinaus entsteht Wettbewerb durch Hyperscaler und Cloud-Anbieter, die mit offenen RAN-Architekturen, Virtualisierung und Edge-Computing neue Wertschöpfungslogiken etablieren. Ericsson reagiert darauf mit offenen Schnittstellen, Kooperationen und eigenen cloud-nativen Plattformen.

Management und Unternehmensstrategie

Die Konzernführung setzt auf eine Kombination aus technologischer Fokussierung, operativer Effizienz und Governance-Verbesserungen. Nach einer Phase von Restrukturierungen und Compliance-Fällen verfolgt das Management eine durch Kostenkontrolle, Portfoliobereinigung und Risikoreduzierung geprägte Linie. Strategische Schwerpunkte sind:
  • Konzentration auf Kernkompetenzen in Mobilfunkinfrastruktur und Cloud-Software
  • Ausbau des Enterprise-Geschäfts mit privaten 5G-Netzen und industrieller Konnektivität
  • Strengere Projektselektion, um margenschwache oder risikoreiche Verträge zu vermeiden
  • Verbesserung von Compliance-Systemen, interner Kontrollen und Transparenz gegenüber Aufsichtsbehörden und Investoren
  • l>Bilanzstabilität, Cashflow-Orientierung und Risikomanagement stehen im Mittelpunkt, da der Sektor stark von politischen und technologischen Umbrüchen beeinflusst wird.

Branchen- und Regionalanalyse

Ericsson agiert im globalen Telekommunikationssektor, insbesondere im Segment Mobilfunkinfrastruktur und Netzwerksoftware. Die Branche ist durch hohe Fixkosten, langfristige Investitionszyklen und starke Regulierung geprägt. Wesentliche Wachstumstreiber sind:
  • 5G-Roll-outs, Nachrüstungen bestehender 4G-Netze und erste Vorbereitungen auf künftige 6G-Generationen
  • Wachsender Datenverkehr durch Video-Streaming, Cloud-Dienste, IoT und KI-Anwendungen
  • Digitalisierung industrieller Prozesse über Campusnetze und Edge-Computing
  • l>Regional ist Ericsson breit diversifiziert mit Schwerpunkten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, dem Nahen Osten und ausgewählten asiatischen Märkten. Während reife Märkte vor allem von Kapazitätsausbau und Modernisierung geprägt sind, bieten Schwellenländer zusätzliches Potenzial durch Netzausbau und Migration von 3G/4G zu 5G. Gleichzeitig ist die Branche politisch sensibel: Sicherheitsanforderungen, Exportkontrollen, lokale Beschaffungsvorschriften und geopolitische Spannungen beeinflussen Ausschreibungen und Zulassung von Ausrüstern.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Ericsson wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Schweden gegründet und entwickelte sich von einem Hersteller von Telefonanlagen zu einem der führenden globalen Telekommunikationsausrüster. Das Unternehmen war in mehreren Mobilfunkgenerationen (2G, 3G, 4G, 5G) maßgeblich an der technischen Standardisierung beteiligt und prägte die Entwicklung des GSM-Standards sowie späterer Mobilfunktechnologien. Im Laufe seiner Geschichte hat Ericsson verschiedene Restrukturierungsphasen durchlaufen, darunter den Rückzug aus Randaktivitäten und den Fokus auf Netzwerktechnik nach dem Platzen der Technologieblase. Kooperationen und zeitweilige Joint Ventures im Bereich Mobiltelefone wurden schrittweise zurückgefahren, um das Kerngeschäft auf Netzwerkinfrastruktur und zugehörige Services zu konzentrieren. In den vergangenen Jahren war das Unternehmen zudem mit Compliance- und Korruptionsfällen in bestimmten Ländern konfrontiert, was zu Ermittlungen, Vergleichen und einer Verschärfung interner Kontrollsysteme führte. Diese Erfahrungen prägen heute die Governance-Orientierung und das Risikobewusstsein des Konzerns.

Sonstige Besonderheiten

Ericsson nimmt eine besondere Rolle im Spannungsfeld zwischen Technologie, Sicherheit und Geopolitik ein. Als westlicher Anbieter mit europäischer Herkunft wird das Unternehmen in regulatorischen Diskussionen um Netzsicherheit und Lieferkettenresilienz häufig als strategisch relevanter Partner betrachtet. Dies gilt vor allem dort, wo Regierungen eine Diversifizierung weg von chinesischen Anbietern forcieren. Zudem engagiert sich Ericsson in internationalen Standardisierungsgremien und kooperiert mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern bei Vorprojekten zu 6G, Edge-Computing und energieeffizienter Netzwerktechnik. Nachhaltigkeitsaspekte gewinnen an Gewicht: Ericsson adressiert Energieeffizienz seiner RAN-Produkte, Reduktion von CO2-Fußabdruck in Lieferketten und Recyclingkonzepte für Netzequipment. Für institutionelle Investoren mit ESG-Fokus sind Governance-Historie, Fortschritte bei Compliance und die Rolle als Enabler energieeffizienterer digitaler Infrastruktur zentrale Beobachtungspunkte.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger werden im Zusammenhang mit Ericsson häufig mehrere potenzielle Chancen diskutiert, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden soll:
  • Strukturelle Nachfrage nach Konnektivität: Der globale Datenverkehr wächst langfristig, was fortlaufenden Investitionsbedarf in Mobilfunkinfrastruktur erzeugt.
  • Monetarisierung von 5G: Mit wachsender kommerzieller Nutzung von 5G-Anwendungen, Campusnetzen und IoT-Szenarien könnten Software- und Serviceerlöse zunehmen.
  • Positionierung als westlicher Anbieter: In Märkten, in denen Sicherheitsbedenken gegenüber bestimmten Wettbewerbern bestehen, kann Ericsson von politischen und regulatorischen Präferenzen profitieren.
  • Patent- und Lizenzgeschäft: Das IP-Portfolio bietet eine zusätzliche, teilweise weniger zyklische Ertragsquelle und unterlegt den technologischen Burggraben.
  • Verbesserte Governance-Strukturen: Konsequente Stärkung von Compliance und internen Kontrollen kann das Risikoprofil allmählich beeinflussen und das Vertrauen institutioneller Investoren stabilisieren.
  • l>Ob und inwieweit diese Faktoren zu einem Investment passen, müssen Anleger eigenständig beurteilen.

Risiken für konservative Anleger

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die für vorsichtige Anleger besonders relevant sind:
  • Zyklizität der Investitionsausgaben: Capex-Budgets von Netzbetreibern reagieren sensibel auf Konjunktur, Regulierung und Konkurrenzdruck, was zu Schwankungen der Geschäftsentwicklung führen kann.
  • Intensiver Wettbewerb: Preisdruck durch andere Ausrüster und Ausschreibungen mit hohem Preisfokus können Margen belasten, insbesondere in Schwellenländern.
  • Technologischer Wandel: Offene RAN-Ansätze, Software-Defined Networking und Cloud-Hyperscaler könnten Teile der Wertschöpfung verlagern und klassische Netzwerkausrüster unter Druck setzen.
  • Geopolitische und regulatorische Risiken: Exportrestriktionen, Sanktionen, Sicherheitsvorgaben und lokale Inhaltsanforderungen können Marktzugang, Projektvolumen und Profitabilität beeinflussen.
  • Reputations- und Compliance-Risiken: Die Vergangenheit mit Korruptionsfällen macht eine anhaltend strenge Aufsicht erforderlich; neue Vorfälle könnten zu finanziellen Belastungen und Vertrauensverlust führen.
  • l>Konservative Anleger sollten diese Risikoquellen eigenverantwortlich abwägen und die Entwicklung von Regulierung, Technologiepfad (5G zu 6G) sowie Governance-Struktur des Unternehmens laufend beobachten.
Stand: Juni 2026
Hinweis

Ericsson AB B Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Ericsson AB B Kursziel 2026

  • Die Ericsson AB B Kurs Performance für 2026 liegt bei +0,05%.
  • 2 Analysten haben die Ericsson AB B Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 9,24 €. Das Kursziel ist somit um 11,45% höher als der aktuelle Kurs der Ericsson AB B Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 9,77 (+17,91% ggü. dem aktuellen Ericsson AB B Kurs); das niedrigste bei 8,70 (+4,99% ggü. dem aktuellen Ericsson AB B Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 2 Analysten haben Ericsson AB B eingestuft: 0 Analysten empfehlen Ericsson AB B zum Kauf, 0 zum Halten und 2 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Ericsson AB B Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 11,45%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Ericsson AB B Aktie zum Verkauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 314,52 Mrd. kr
Streubesitz 94,77%
Währung SEK
Land Schweden
Sektor Technologie
Branche Kommunikationsausrüstung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+63,03% Institutionelle Aktionäre
+94,77% Streubesitz
+31,74% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Ericsson AB B

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Highländer49
Ericsson
Bericht für das zweite Quartal 2026 https://www.ericsson.com/en/investors Was sagt Ihr zu den neusten Zahlen?
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logall
news
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/ericsson-mit-top-zahlen-nokia-aktie-im-sog-nach-oben-20394125.html?feed=ariva
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Highländer49
Ericsson
Third quarter report 2025 https://www.ericsson.com/4a8fc0/assets/local/investors/documents/financial-reports-and-filings/interim-reports-archive/2025/9month25-en.pdf Wie ist Eure Meinung zu den neusten Zahlen?
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Highländer49
Ericsson
Aktien von Ericsson haben nach Zahlen zum dritten Quartal einen Kurssprung vollzogen. Zuletzt gewann der Wert im frühen Handel am Dienstag knapp 13 Prozent. Die Aktie kletterte damit nach einem eher wechselhaften Kursverlauf in diesem Jahr auf den höchsten Stand seit Februar. Die Papiere des Konkurrenten Nokia stiegen angesichts der Vorgaben um 2,2 Prozent. Die Analysten von JPMorgan begründeten den starken Anstieg mit der deutlich besser als erwarteten Margenentwicklung. Dazu habe besonders der Bereich CSS (Cloud, Software and Services) beigetragen. Auch Kostenverbesserungen hätten sich günstig ausgewirkt. Zudem kündigte das Unternehmen höhere Dividenden und Aktienrückkäufe an. Quelle: dpa-AFX
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Häufig gestellte Fragen zur Ericsson AB B Aktie und zum Ericsson AB B Kurs

Der aktuelle Kurs der Ericsson AB B Aktie liegt bei 8,368 €.

Für 1.000€ kann man sich 119,50 Ericsson AB B Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Ericsson AB B Aktie lautet ERIXF.

Die 1 Monats-Performance der Ericsson AB B Aktie beträgt aktuell -17,88%.

Die 1 Jahres-Performance der Ericsson AB B Aktie beträgt aktuell 29,47%.

Der Aktienkurs der Ericsson AB B Aktie liegt aktuell bei 8,368 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -17,88% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Ericsson AB B eine Wertentwicklung von -15,54% aus und über 6 Monate sind es 3,21%.

Das 52-Wochen-Hoch der Ericsson AB B Aktie liegt bei 11,81 €.

Das 52-Wochen-Tief der Ericsson AB B Aktie liegt bei 6,25 €.

Das Allzeithoch von Ericsson AB B liegt bei 109,08 €.

Das Allzeittief von Ericsson AB B liegt bei 1,95 €.

Die Volatilität der Ericsson AB B Aktie liegt derzeit bei 45,92%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Ericsson AB B in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 9,24 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 11,45%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 9,24 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 11,45%.

2 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Ericsson AB B Kursziel beträgt 9,24 €. Das ist 11,45% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Ericsson AB B 0 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 2 x zum Verkauf.

2 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Ericsson AB B Kursziel beträgt 9,24 €. Das ist 11,45% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Ericsson AB B 0 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 2 x zum Verkauf.

2 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 9,24 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 11,45%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Ericsson AB B Aktie bei 9,24 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Ericsson AB B Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 314,52 Mrd. kr

Insgesamt sind 3.342,0 Mio Ericsson AB B Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +63,03% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 02.06.2008 gab es einen Split im Verhältnis 5:1.

Am 02.06.2008 gab es einen Split im Verhältnis 5:1.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Ericsson AB B bei 64%. Erfahre hier mehr

Ericsson AB B hat seinen Hauptsitz in Schweden.

Ericsson AB B gehört zum Sektor Kommunikationsausrüstung.

Das KGV der Ericsson AB B Aktie beträgt 15,03.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Ericsson AB B betrug 236,7 Mrd SEK.

Ja, Ericsson AB B zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 01.04.2026 eine Dividende in Höhe von 1,50 SEK (0,14 €) gezahlt.

Zuletzt hat Ericsson AB B am 01.04.2026 eine Dividende in Höhe von 1,50 SEK (0,14 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Ericsson AB B wurde am 01.04.2026 in Höhe von 1,50 SEK (0,14 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 01.04.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,50 SEK (0,14 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.