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Ericsson AB B Aktie

Aktie
WKN:  850001 ISIN:  SE0000108656 US-Symbol:  ERIXF Branche:  Kommunikationsgeräte Land:  Schweden
8,862 €
+0,664 €
+8,10%
23.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
52,84 Mrd. €
Streubesitz
37,47%
KGV
11,64
Dividende
1,42 SEK
neu: Nachhaltigkeits-Score
64 %
Index-Zuordnung
-
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Ericsson AB B Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Ericsson AB B steht als schwedischer Netzwerkausrüster im Zentrum der globalen Mobilfunkinfrastruktur und fokussiert sich auf Carrier-Grade-Lösungen für Kommunikationsnetze. Das Unternehmen agiert primär als Systemintegrator und Technologieanbieter für Telekommunikationsbetreiber, Industrieunternehmen und öffentliche Auftraggeber. Im Kern adressiert Ericsson die komplette Wertschöpfungskette moderner Mobilfunknetze von Radio Access über Transportnetze bis zu Core- und Cloud-Infrastruktur. Die Aktie Ericsson AB B repräsentiert die börsennotierte B-Aktiengattung mit hoher Liquidität und dient vielen institutionellen Investoren als Vehikel für ein fokustes Engagement im Segment Mobilfunkinfrastruktur und 5G.

Geschäftsmodell

Ericsson verfolgt ein B2B-Geschäftsmodell mit Schwerpunkt auf Netzwerkinfrastruktur, Softwarelizenzen, Managed Services und technologielastigen Wartungs- und Supportverträgen. Der Umsatzschwerpunkt liegt auf langfristigen Liefer- und Serviceverträgen mit Netzbetreibern und ausgewählten Unternehmenskunden. Das Unternehmen bündelt Hardware, funktionskritische Software, Netzwerkdesign, Roll-out-Services und laufende Optimierung zu integrierten End-to-End-Lösungen. Wiederkehrende Erlöse stammen insbesondere aus:
  • Software-Subskriptionen für 5G-Core, OSS/BSS und Netzwerkmanagement
  • Langfristige Service-Level-Agreements für Betrieb, Wartung und Optimierung von Netzen
  • Lizensierung von Standard-essentiellen Patenten an Gerätehersteller und andere Netzwerkausrüster
Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv, stark forschungsgetrieben und zyklisch an Investitionszyklen der Carrier gekoppelt. Entscheidende Werttreiber sind technologischer Vorsprung, Standardisierungskompetenz in Gremien wie 3GPP und die Fähigkeit, komplexe Netzmigrationsprojekte fristgerecht und stabil zu implementieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Ericsson zielt darauf ab, vernetzte Kommunikation als kritische Infrastruktur für Wirtschaft und Gesellschaft bereitzustellen. Das Unternehmen positioniert sich als Enabler für Digitalisierung, Automatisierung und datenintensive Anwendungen in Industrie, Logistik, Gesundheitswesen und öffentlichem Sektor. Zentrale strategische Leitlinien sind:
  • Fokus auf Mobilfunkstandards (4G, 5G und perspektivisch 6G) als technologischer Kern
  • Stärkung wiederkehrender, margenstarker Software- und Serviceumsätze
  • Ausbau von Enterprise-Lösungen auf Basis privater 5G-Netze und Campusnetze
  • Strikte Kapitaldisziplin mit Priorität auf Cashflow und Bilanzstabilität
  • Konsequente Compliance- und Governance-Verbesserungen nach früheren Rechtsfällen
Damit verfolgt Ericsson das Ziel, als technologisch führender, finanziell robuster Partner für kritische Netzinfrastruktur wahrgenommen zu werden.

Produkte und Dienstleistungen

Ericsson deckt ein breites Portfolio an Netzwerktechnologien und -services ab, das sich grob in RAN, Core, Transport, Cloud-Software und Services gliedert.
  • Radio Access Network (RAN): Funkzugangstechnik für 4G und 5G, Massive-MIMO-Antennen, Remote Radio Units, Baseband-Einheiten sowie energieoptimierte Radiosysteme für Makro- und Kleinzellen
  • 5G Core und Cloud-Infrastruktur: Cloud-native Core-Netze, Network Slicing, User Plane Functions, Cloud-Plattformen und Netzwerkfunktionen auf Basis von Network Function Virtualization
  • Transport- und IP-Lösungen: Mikrowellen-Backhaul, IP-Router sowie optische Transportlösungen für hochperformante Mobilfunk- und Festnetze
  • OSS/BSS und Netzwerkmanagement: Operations Support Systems, Business Support Systems, Orchestrierungs-Software, Automatisierungs- und Analytics-Plattformen zur Effizienzsteigerung und Monetarisierung von Netzen
  • Managed Services: Outsourcing von Netzbetrieb, Performance-Management, Field Services und End-to-End-Optimierung
  • Enterprise- und private Netze: Private 5G-Campusnetze für Industrie, Logistik, Bergbau, Häfen und kritische Infrastrukturen
  • Patent- und Lizenzgeschäft: Lizenzierung standard-essentieller Mobilfunkpatente an Hersteller von Smartphones, IoT-Geräten und Infrastruktur
Der Produktmix kombiniert skalierbare Plattformtechnologien mit beratungsintensiven Services und erlaubt so eine enge Einbindung beim Kunden über die gesamte Lebensdauer eines Netzes.

Business Units und organisatorische Struktur

Ericsson berichtet sein operatives Geschäft in mehrere Hauptsegmente, die produkt- und kundenorientiert strukturiert sind:
  • Networks: Kernsegment für Funkzugang, Transportnetze und zugehörige Software. Dieses Segment bildet die Basis für 5G-Roll-outs weltweit und bündelt einen Großteil der F&E-Aufwendungen.
  • Cloud Software and Services: Umfasst Core-Netz-Lösungen, Cloud-Software, OSS/BSS, Orchestrierung und Managed Services. Ziel ist die Migration von Legacy-Architekturen hin zu cloud-nativen, automatisierten Netzen.
  • Enterprise: Fokussiert auf Unternehmenslösungen, darunter private 5G-Netze, Campusnetze, dedizierte Kommunikationsplattformen für Unternehmen und vertikale Branchenlösungen.
  • Other / Technologies & New Businesses: Beinhaltet Technologie-Inkubation, Lizenzaktivitäten und neue Geschäftsmodelle rund um IoT, Edge-Computing sowie auslaufende oder nicht-strategische Aktivitäten.
Diese Struktur spiegelt den Übergang von einem klassischen Hardwareanbieter zu einem integrierten Anbieter für cloud-native Netzwerkplattformen und Enterprise-Connectivity wider.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Ericsson verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die eine Art technologischen Burggraben bilden:
  • Patent-Portfolio: Ein umfangreicher Bestand an standard-essentiellen Patenten in 4G und 5G, abgesichert durch aktive Rolle in Standardisierungsgremien. Dieses IP-Portfolio generiert Lizenzgebühren und erschwert Markteintritte für neue Wettbewerber.
  • Systemintegration und Referenzprojekte: Langjährige Erfahrung in komplexen Netzwerkmodernisierungen bei Tier-1-Carrier weltweit schafft Vertrauen und hohe Wechselkosten für Kunden.
  • Globale Service-Organisation: Breite Präsenz mit lokalen Serviceeinheiten ermöglicht schnelle Roll-outs, 24/7-Support und Anpassung an regulatorische Besonderheiten.
  • Skaleneffekte in F&E: Hohe, kontinuierliche Forschungsinvestitionen in Mobilfunkstandards, Radio-Hardware und Cloud-Software sichern technologische Relevanz über Produktgenerationen hinweg.
  • Sicherheits- und Zuverlässigkeitsfokus: Positionierung als westlicher, sicherheitsorientierter Ausrüster in einem geopolitisch sensiblen Sektor, was insbesondere in Europa und Nordamerika von Netzbetreibern und Regulierern berücksichtigt wird.
Diese Faktoren führen zu hohen Markteintrittsbarrieren, da ein neuer Anbieter nicht nur Technologie, sondern auch Langzeiterfahrungen, Compliance-Strukturen und globale Servicekapazitäten aufbauen müsste.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für Mobilfunkinfrastruktur ist hoch konzentriert und von intensivem Preis- und Innovationswettbewerb geprägt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen:
  • Nokia (Finnland): Direkt vergleichbarer europäischer Netzwerkausrüster mit starker Position im Bereich RAN, Core und Transport. Wettbewerb findet insbesondere bei 5G-Großprojekten und Managed Services statt.
  • Huawei (China): Global bedeutender Anbieter mit breitem Portfolio, allerdings in verschiedenen westlichen Märkten durch regulatorische Restriktionen eingeschränkt. In vielen Schwellenländern bleibt Huawei ein preisaggressiver Konkurrent.
  • ZTE (China): Vor allem in Schwellenmärkten und im Lower-Cost-Segment aktiv, zunehmend auch mit 5G-Lösungen.
  • Samsung Networks (Südkorea): Wachsende Rolle insbesondere in einzelnen 5G-Projekten in den USA und Asien.
Darüber hinaus entsteht Wettbewerb durch Hyperscaler und Cloud-Anbieter, die mit offenen RAN-Architekturen, Virtualisierung und Edge-Computing neue Wertschöpfungslogiken etablieren. Ericsson reagiert darauf mit offenen Schnittstellen, Kooperationen und eigenen Cloud-nativen Plattformen.

Management und Unternehmensstrategie

Die Konzernführung setzt auf eine Kombination aus technologischer Fokussierung, operativer Effizienz und Governance-Verbesserungen. Nach einer Phase von Restrukturierungen und Compliance-Fällen verfolgt das Management eine durch Kostenkontrolle, Portfoliobereinigung und Risikoreduzierung geprägte Linie. Strategische Schwerpunkte sind:
  • Konzentration auf Kernkompetenzen in Mobilfunkinfrastruktur und Cloud-Software
  • Ausbau des Enterprise-Geschäfts mit privaten 5G-Netzen und industrieller Konnektivität
  • Strengere Projektselektion, um margenschwache oder risikoreiche Verträge zu vermeiden
  • Verbesserung von Compliance-Systemen, interner Kontrollen und Transparenz gegenüber Aufsichtsbehörden und Investoren
Für konservative Anleger ist vor allem die Betonung von Bilanzstabilität, Cashflow-Orientierung und Risikomanagement relevant, da der Sektor stark von politischen und technologischen Umbrüchen beeinflusst wird.

Branchen- und Regionalanalyse

Ericsson agiert im globalen Telekommunikationssektor, insbesondere im Segment Mobilfunkinfrastruktur und Netzwerksoftware. Die Branche ist durch hohe Fixkosten, langfristige Investitionszyklen und starke Regulierung geprägt. Wesentliche Wachstumstreiber sind:
  • 5G-Roll-outs und Nachrüstungen bestehender 4G-Netze
  • Wachsender Datenverkehr durch Video-Streaming, Cloud-Dienste und IoT
  • Digitalisierung industrieller Prozesse über Campusnetze und Edge-Computing
Regional ist Ericsson breit diversifiziert mit Schwerpunkten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, dem Nahen Osten und ausgewählten asiatischen Märkten. Während reife Märkte vor allem von Kapazitätsausbau und Modernisierung geprägt sind, bieten Schwellenländer zusätzliches Potenzial durch Netzausbau und Migration von 3G/4G zu 5G. Gleichzeitig ist die Branche politisch sensibel: Sicherheitsanforderungen, Exportkontrollen, lokale Beschaffungsvorschriften und geopolitische Spannungen beeinflussen Ausschreibungen und Zulassung von Ausrüstern.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Ericsson wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Schweden gegründet und entwickelte sich von einem Hersteller von Telefonanlagen zu einem der führenden globalen Telekommunikationsausrüster. Das Unternehmen war in mehreren Mobilfunkgenerationen (2G, 3G, 4G, 5G) maßgeblich an der technischen Standardisierung beteiligt und prägte die Entwicklung des GSM-Standards sowie späterer Mobilfunktechnologien. Im Laufe seiner Geschichte hat Ericsson verschiedene Restrukturierungsphasen durchlaufen, darunter den Rückzug aus Randaktivitäten und den Fokus auf Netzwerktechnik nach dem Platzen der Technologieblase. Kooperationen und zeitweilige Joint Ventures im Bereich Mobiltelefone wurden schrittweise zurückgefahren, um das Kerngeschäft auf Netzwerkinfrastruktur und zugehörige Services zu konzentrieren. In den vergangenen Jahren war das Unternehmen zudem mit Compliance- und Korruptionsfällen in bestimmten Ländern konfrontiert, was zu Ermittlungen, Vergleichen und einer Verschärfung interner Kontrollsysteme führte. Diese Erfahrungen prägen heute die Governance-Orientierung und das Risikobewusstsein des Konzerns.

Sonstige Besonderheiten

Ericsson nimmt eine besondere Rolle im Spannungsfeld zwischen Technologie, Sicherheit und Geopolitik ein. Als westlicher Anbieter mit europäischer Herkunft wird das Unternehmen in regulatorischen Diskussionen um Netzsicherheit und Lieferkettenresilienz häufig als strategisch relevanter Partner betrachtet. Dies gilt vor allem dort, wo Regierungen eine Diversifizierung weg von chinesischen Anbietern forcieren. Zudem engagiert sich Ericsson in internationalen Standardisierungsgremien und kooperiert mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern bei Vorprojekten zu 6G, Edge-Computing und energieeffizienter Netzwerktechnik. Nachhaltigkeitsaspekte gewinnen an Gewicht: Ericsson adressiert Energieeffizienz seiner RAN-Produkte, Reduktion von CO2-Fußabdruck in Lieferketten und Recyclingkonzepte für Netzequipment. Für institutionelle Investoren mit ESG-Fokus sind Governance-Historie, Fortschritte bei Compliance und die Rolle als Enabler energieeffizienterer digitaler Infrastruktur zentrale Beobachtungspunkte.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet Ericsson mehrere potenzielle Chancen, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden soll:
  • Strukturelle Nachfrage nach Konnektivität: Der globale Datenverkehr wächst langfristig, was fortlaufenden Investitionsbedarf in Mobilfunkinfrastruktur erzeugt.
  • Monetarisierung von 5G: Mit wachsender kommerzieller Nutzung von 5G-Anwendungen, Campusnetzen und IoT-Szenarien könnten Software- und Serviceerlöse zunehmen.
  • Positionierung als westlicher Anbieter: In Märkten, in denen Sicherheitsbedenken gegenüber bestimmten Wettbewerbern bestehen, kann Ericsson von politischen und regulatorischen Präferenzen profitieren.
  • Patent- und Lizenzgeschäft: Das IP-Portfolio bietet eine zusätzliche, teilweise weniger zyklische Ertragsquelle und unterlegt den technologischen Burggraben.
  • Verbesserte Governance-Strukturen: Konsequente Stärkung von Compliance und internen Kontrollen kann das Risikoprofil allmählich verbessern und Vertrauen institutioneller Investoren stabilisieren.
Für ein langfristig orientiertes, defensives Portfolio können diese Faktoren interessant sein, sofern Investoren die branchentypischen Zyklen und politischen Einflussfaktoren berücksichtigen.

Risiken für konservative Anleger

Dem stehen jedoch substanzielle Risiken gegenüber, die für vorsichtige Anleger besonders relevant sind:
  • Zyklizität der Investitionsausgaben: Capex-Budgets von Netzbetreibern reagieren sensibel auf Konjunktur, Regulierung und Konkurrenzdruck, was zu Umsatz- und Ergebnisschwankungen führen kann.
  • Intensiver Wettbewerb: Preisdruck durch andere Ausrüster und Ausschreibungen mit hohem Preisfokus können Margen belasten, insbesondere in Schwellenländern.
  • Technologischer Wandel: Offene RAN-Ansätze, Software-Defined Networking und Cloud-Hyperscaler könnten Teile der Wertschöpfung verlagern und klassische Netzwerkausrüster unter Druck setzen.
  • Geopolitische und regulatorische Risiken: Exportrestriktionen, Sanktionen, Sicherheitsvorgaben und lokale Inhaltsanforderungen können Marktzugang, Projektvolumen und Profitabilität beeinflussen.
  • Reputations- und Compliance-Risiken: Die Vergangenheit mit Korruptionsfällen macht eine anhaltend strenge Aufsicht erforderlich; neue Vorfälle könnten zu finanziellen Belastungen und Vertrauensverlust führen.
Konservative Anleger sollten diese Risikoquellen sorgfältig abwägen und die Entwicklung von Regulierung, Technologiepfad (5G zu 6G) sowie Governance-Struktur des Unternehmens laufend beobachten, bevor sie eine eigenständige Investmententscheidung treffen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 8,826 € / 8,842 €
Spread +0,18%
Schluss Vortag 8,198 €
Gehandelte Stücke 70.271
Tagesvolumen Vortag 107.536,4 €
Tagestief 8,60 €
Tageshoch 9,076 €
52W-Tief 5,848 €
52W-Hoch 9,05 €
Jahrestief 7,92 €
Jahreshoch 9,05 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Ericsson AB B Aktie heute gestiegen?

  • Die Nachfrage nach den 5G-Diensten von Ericsson erweist sich weiterhin als stark, was das Wachstum des Unternehmens unterstützt.
  • Eine kürzlich abgeschlossene Partnerschaft mit einem führenden Mobilfunkanbieter in Europa wird als Schlüsselstrategie angesehen, um den Marktanteil im 5G-Sektor zu erhöhen.
  • Analysten heben die positive Entwicklung der Gewinnmargen hervor, die durch Kostensenkungsmaßnahmen und effiziente Produktionsprozesse erzielt werden konnten.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 247.880 kr
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 6.237 kr
Jahresüberschuss in Mio. 374,00 kr
Umsatz je Aktie 74,37 kr
Gewinn je Aktie 0,01 kr
Gewinnrendite +0,40%
Umsatzrendite +0,01%
Return on Investment +0,13%
Marktkapitalisierung in Mio. 300.074 kr
KGV (Kurs/Gewinn) 9.003,12
KBV (Kurs/Buchwert) 3,18
KUV (Kurs/Umsatz) 1,21
Eigenkapitalrendite +0,02%
Eigenkapitalquote +32,25%

Derivate

Anlageprodukte (6)
Discount-Zertifikate 6
Hebelprodukte (237)
Faktor-Zertifikate 136
Optionsscheine 53
Knock-Outs 48

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 8 Jahre
Stabilität der Dividende 0,02 (max 1,00)
Jährlicher 9,25% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -2,86% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 34% (auf den Gewinn/FFO)
quote 30,2% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 13,68%

Dividenden Historie

Datum Dividende
26.09.2025 1,42 SEK (0,13 €)
26.03.2025 1,43 SEK (0,13 €)
01.10.2024 1,35 SEK (0,12 €)
04.04.2024 1,35 SEK (0,12 €)
28.09.2023 1,35 SEK (0,12 €)
30.03.2023 1,35 SEK (0,12 €)
29.09.2022 1,25 SEK (0,11 €)
30.03.2022 1,25 SEK (0,12 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Die Ericsson AB B Aktie wird von Analysten als überbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
9,24 € 8,81 € +4,82%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 8,888 € +9,30%
8,132 € 23.01.26
Frankfurt 8,926 € +9,33%
8,164 € 23.01.26
Hamburg 8,892 € +10,05%
8,08 € 23.01.26
Hannover 8,892 € +10,05%
8,08 € 23.01.26
München 8,916 € +9,21%
8,164 € 23.01.26
Stuttgart 8,834 € +8,13%
8,17 € 23.01.26
Xetra 8,90 € +9,93%
8,096 € 23.01.26
L&S RT 8,839 € +8,11%
8,176 € 23.01.26
Nasdaq OTC Other 10,45 $ +11,70%
9,355 $ 23.01.26
Tradegate 8,862 € +8,10%
8,198 € 23.01.26
Quotrix 8,824 € +9,26%
8,076 € 23.01.26
Gettex 8,844 € +7,77%
8,206 € 23.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
23.01.26 8,882 0,59 M
22.01.26 8,198 108 T
21.01.26 8,126 161 T
20.01.26 8,04 134 T
19.01.26 8,07 66 T
16.01.26 8,17 92 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 8,17 € +8,71%
1 Monat 8,252 € +7,63%
6 Monate 6,496 € +36,73%
1 Jahr 8,508 € +4,40%
5 Jahre 9,686 € -8,30%

Unternehmensprofil Ericsson AB B

Ericsson AB B steht als schwedischer Netzwerkausrüster im Zentrum der globalen Mobilfunkinfrastruktur und fokussiert sich auf Carrier-Grade-Lösungen für Kommunikationsnetze. Das Unternehmen agiert primär als Systemintegrator und Technologieanbieter für Telekommunikationsbetreiber, Industrieunternehmen und öffentliche Auftraggeber. Im Kern adressiert Ericsson die komplette Wertschöpfungskette moderner Mobilfunknetze von Radio Access über Transportnetze bis zu Core- und Cloud-Infrastruktur. Die Aktie Ericsson AB B repräsentiert die börsennotierte B-Aktiengattung mit hoher Liquidität und dient vielen institutionellen Investoren als Vehikel für ein fokustes Engagement im Segment Mobilfunkinfrastruktur und 5G.

Geschäftsmodell

Ericsson verfolgt ein B2B-Geschäftsmodell mit Schwerpunkt auf Netzwerkinfrastruktur, Softwarelizenzen, Managed Services und technologielastigen Wartungs- und Supportverträgen. Der Umsatzschwerpunkt liegt auf langfristigen Liefer- und Serviceverträgen mit Netzbetreibern und ausgewählten Unternehmenskunden. Das Unternehmen bündelt Hardware, funktionskritische Software, Netzwerkdesign, Roll-out-Services und laufende Optimierung zu integrierten End-to-End-Lösungen. Wiederkehrende Erlöse stammen insbesondere aus:
  • Software-Subskriptionen für 5G-Core, OSS/BSS und Netzwerkmanagement
  • Langfristige Service-Level-Agreements für Betrieb, Wartung und Optimierung von Netzen
  • Lizensierung von Standard-essentiellen Patenten an Gerätehersteller und andere Netzwerkausrüster
Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv, stark forschungsgetrieben und zyklisch an Investitionszyklen der Carrier gekoppelt. Entscheidende Werttreiber sind technologischer Vorsprung, Standardisierungskompetenz in Gremien wie 3GPP und die Fähigkeit, komplexe Netzmigrationsprojekte fristgerecht und stabil zu implementieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Ericsson zielt darauf ab, vernetzte Kommunikation als kritische Infrastruktur für Wirtschaft und Gesellschaft bereitzustellen. Das Unternehmen positioniert sich als Enabler für Digitalisierung, Automatisierung und datenintensive Anwendungen in Industrie, Logistik, Gesundheitswesen und öffentlichem Sektor. Zentrale strategische Leitlinien sind:
  • Fokus auf Mobilfunkstandards (4G, 5G und perspektivisch 6G) als technologischer Kern
  • Stärkung wiederkehrender, margenstarker Software- und Serviceumsätze
  • Ausbau von Enterprise-Lösungen auf Basis privater 5G-Netze und Campusnetze
  • Strikte Kapitaldisziplin mit Priorität auf Cashflow und Bilanzstabilität
  • Konsequente Compliance- und Governance-Verbesserungen nach früheren Rechtsfällen
Damit verfolgt Ericsson das Ziel, als technologisch führender, finanziell robuster Partner für kritische Netzinfrastruktur wahrgenommen zu werden.

Produkte und Dienstleistungen

Ericsson deckt ein breites Portfolio an Netzwerktechnologien und -services ab, das sich grob in RAN, Core, Transport, Cloud-Software und Services gliedert.
  • Radio Access Network (RAN): Funkzugangstechnik für 4G und 5G, Massive-MIMO-Antennen, Remote Radio Units, Baseband-Einheiten sowie energieoptimierte Radiosysteme für Makro- und Kleinzellen
  • 5G Core und Cloud-Infrastruktur: Cloud-native Core-Netze, Network Slicing, User Plane Functions, Cloud-Plattformen und Netzwerkfunktionen auf Basis von Network Function Virtualization
  • Transport- und IP-Lösungen: Mikrowellen-Backhaul, IP-Router sowie optische Transportlösungen für hochperformante Mobilfunk- und Festnetze
  • OSS/BSS und Netzwerkmanagement: Operations Support Systems, Business Support Systems, Orchestrierungs-Software, Automatisierungs- und Analytics-Plattformen zur Effizienzsteigerung und Monetarisierung von Netzen
  • Managed Services: Outsourcing von Netzbetrieb, Performance-Management, Field Services und End-to-End-Optimierung
  • Enterprise- und private Netze: Private 5G-Campusnetze für Industrie, Logistik, Bergbau, Häfen und kritische Infrastrukturen
  • Patent- und Lizenzgeschäft: Lizenzierung standard-essentieller Mobilfunkpatente an Hersteller von Smartphones, IoT-Geräten und Infrastruktur
Der Produktmix kombiniert skalierbare Plattformtechnologien mit beratungsintensiven Services und erlaubt so eine enge Einbindung beim Kunden über die gesamte Lebensdauer eines Netzes.

Business Units und organisatorische Struktur

Ericsson berichtet sein operatives Geschäft in mehrere Hauptsegmente, die produkt- und kundenorientiert strukturiert sind:
  • Networks: Kernsegment für Funkzugang, Transportnetze und zugehörige Software. Dieses Segment bildet die Basis für 5G-Roll-outs weltweit und bündelt einen Großteil der F&E-Aufwendungen.
  • Cloud Software and Services: Umfasst Core-Netz-Lösungen, Cloud-Software, OSS/BSS, Orchestrierung und Managed Services. Ziel ist die Migration von Legacy-Architekturen hin zu cloud-nativen, automatisierten Netzen.
  • Enterprise: Fokussiert auf Unternehmenslösungen, darunter private 5G-Netze, Campusnetze, dedizierte Kommunikationsplattformen für Unternehmen und vertikale Branchenlösungen.
  • Other / Technologies & New Businesses: Beinhaltet Technologie-Inkubation, Lizenzaktivitäten und neue Geschäftsmodelle rund um IoT, Edge-Computing sowie auslaufende oder nicht-strategische Aktivitäten.
Diese Struktur spiegelt den Übergang von einem klassischen Hardwareanbieter zu einem integrierten Anbieter für cloud-native Netzwerkplattformen und Enterprise-Connectivity wider.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Ericsson verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die eine Art technologischen Burggraben bilden:
  • Patent-Portfolio: Ein umfangreicher Bestand an standard-essentiellen Patenten in 4G und 5G, abgesichert durch aktive Rolle in Standardisierungsgremien. Dieses IP-Portfolio generiert Lizenzgebühren und erschwert Markteintritte für neue Wettbewerber.
  • Systemintegration und Referenzprojekte: Langjährige Erfahrung in komplexen Netzwerkmodernisierungen bei Tier-1-Carrier weltweit schafft Vertrauen und hohe Wechselkosten für Kunden.
  • Globale Service-Organisation: Breite Präsenz mit lokalen Serviceeinheiten ermöglicht schnelle Roll-outs, 24/7-Support und Anpassung an regulatorische Besonderheiten.
  • Skaleneffekte in F&E: Hohe, kontinuierliche Forschungsinvestitionen in Mobilfunkstandards, Radio-Hardware und Cloud-Software sichern technologische Relevanz über Produktgenerationen hinweg.
  • Sicherheits- und Zuverlässigkeitsfokus: Positionierung als westlicher, sicherheitsorientierter Ausrüster in einem geopolitisch sensiblen Sektor, was insbesondere in Europa und Nordamerika von Netzbetreibern und Regulierern berücksichtigt wird.
Diese Faktoren führen zu hohen Markteintrittsbarrieren, da ein neuer Anbieter nicht nur Technologie, sondern auch Langzeiterfahrungen, Compliance-Strukturen und globale Servicekapazitäten aufbauen müsste.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für Mobilfunkinfrastruktur ist hoch konzentriert und von intensivem Preis- und Innovationswettbewerb geprägt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen:
  • Nokia (Finnland): Direkt vergleichbarer europäischer Netzwerkausrüster mit starker Position im Bereich RAN, Core und Transport. Wettbewerb findet insbesondere bei 5G-Großprojekten und Managed Services statt.
  • Huawei (China): Global bedeutender Anbieter mit breitem Portfolio, allerdings in verschiedenen westlichen Märkten durch regulatorische Restriktionen eingeschränkt. In vielen Schwellenländern bleibt Huawei ein preisaggressiver Konkurrent.
  • ZTE (China): Vor allem in Schwellenmärkten und im Lower-Cost-Segment aktiv, zunehmend auch mit 5G-Lösungen.
  • Samsung Networks (Südkorea): Wachsende Rolle insbesondere in einzelnen 5G-Projekten in den USA und Asien.
Darüber hinaus entsteht Wettbewerb durch Hyperscaler und Cloud-Anbieter, die mit offenen RAN-Architekturen, Virtualisierung und Edge-Computing neue Wertschöpfungslogiken etablieren. Ericsson reagiert darauf mit offenen Schnittstellen, Kooperationen und eigenen Cloud-nativen Plattformen.

Management und Unternehmensstrategie

Die Konzernführung setzt auf eine Kombination aus technologischer Fokussierung, operativer Effizienz und Governance-Verbesserungen. Nach einer Phase von Restrukturierungen und Compliance-Fällen verfolgt das Management eine durch Kostenkontrolle, Portfoliobereinigung und Risikoreduzierung geprägte Linie. Strategische Schwerpunkte sind:
  • Konzentration auf Kernkompetenzen in Mobilfunkinfrastruktur und Cloud-Software
  • Ausbau des Enterprise-Geschäfts mit privaten 5G-Netzen und industrieller Konnektivität
  • Strengere Projektselektion, um margenschwache oder risikoreiche Verträge zu vermeiden
  • Verbesserung von Compliance-Systemen, interner Kontrollen und Transparenz gegenüber Aufsichtsbehörden und Investoren
Für konservative Anleger ist vor allem die Betonung von Bilanzstabilität, Cashflow-Orientierung und Risikomanagement relevant, da der Sektor stark von politischen und technologischen Umbrüchen beeinflusst wird.

Branchen- und Regionalanalyse

Ericsson agiert im globalen Telekommunikationssektor, insbesondere im Segment Mobilfunkinfrastruktur und Netzwerksoftware. Die Branche ist durch hohe Fixkosten, langfristige Investitionszyklen und starke Regulierung geprägt. Wesentliche Wachstumstreiber sind:
  • 5G-Roll-outs und Nachrüstungen bestehender 4G-Netze
  • Wachsender Datenverkehr durch Video-Streaming, Cloud-Dienste und IoT
  • Digitalisierung industrieller Prozesse über Campusnetze und Edge-Computing
Regional ist Ericsson breit diversifiziert mit Schwerpunkten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, dem Nahen Osten und ausgewählten asiatischen Märkten. Während reife Märkte vor allem von Kapazitätsausbau und Modernisierung geprägt sind, bieten Schwellenländer zusätzliches Potenzial durch Netzausbau und Migration von 3G/4G zu 5G. Gleichzeitig ist die Branche politisch sensibel: Sicherheitsanforderungen, Exportkontrollen, lokale Beschaffungsvorschriften und geopolitische Spannungen beeinflussen Ausschreibungen und Zulassung von Ausrüstern.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Ericsson wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Schweden gegründet und entwickelte sich von einem Hersteller von Telefonanlagen zu einem der führenden globalen Telekommunikationsausrüster. Das Unternehmen war in mehreren Mobilfunkgenerationen (2G, 3G, 4G, 5G) maßgeblich an der technischen Standardisierung beteiligt und prägte die Entwicklung des GSM-Standards sowie späterer Mobilfunktechnologien. Im Laufe seiner Geschichte hat Ericsson verschiedene Restrukturierungsphasen durchlaufen, darunter den Rückzug aus Randaktivitäten und den Fokus auf Netzwerktechnik nach dem Platzen der Technologieblase. Kooperationen und zeitweilige Joint Ventures im Bereich Mobiltelefone wurden schrittweise zurückgefahren, um das Kerngeschäft auf Netzwerkinfrastruktur und zugehörige Services zu konzentrieren. In den vergangenen Jahren war das Unternehmen zudem mit Compliance- und Korruptionsfällen in bestimmten Ländern konfrontiert, was zu Ermittlungen, Vergleichen und einer Verschärfung interner Kontrollsysteme führte. Diese Erfahrungen prägen heute die Governance-Orientierung und das Risikobewusstsein des Konzerns.

Sonstige Besonderheiten

Ericsson nimmt eine besondere Rolle im Spannungsfeld zwischen Technologie, Sicherheit und Geopolitik ein. Als westlicher Anbieter mit europäischer Herkunft wird das Unternehmen in regulatorischen Diskussionen um Netzsicherheit und Lieferkettenresilienz häufig als strategisch relevanter Partner betrachtet. Dies gilt vor allem dort, wo Regierungen eine Diversifizierung weg von chinesischen Anbietern forcieren. Zudem engagiert sich Ericsson in internationalen Standardisierungsgremien und kooperiert mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern bei Vorprojekten zu 6G, Edge-Computing und energieeffizienter Netzwerktechnik. Nachhaltigkeitsaspekte gewinnen an Gewicht: Ericsson adressiert Energieeffizienz seiner RAN-Produkte, Reduktion von CO2-Fußabdruck in Lieferketten und Recyclingkonzepte für Netzequipment. Für institutionelle Investoren mit ESG-Fokus sind Governance-Historie, Fortschritte bei Compliance und die Rolle als Enabler energieeffizienterer digitaler Infrastruktur zentrale Beobachtungspunkte.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet Ericsson mehrere potenzielle Chancen, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden soll:
  • Strukturelle Nachfrage nach Konnektivität: Der globale Datenverkehr wächst langfristig, was fortlaufenden Investitionsbedarf in Mobilfunkinfrastruktur erzeugt.
  • Monetarisierung von 5G: Mit wachsender kommerzieller Nutzung von 5G-Anwendungen, Campusnetzen und IoT-Szenarien könnten Software- und Serviceerlöse zunehmen.
  • Positionierung als westlicher Anbieter: In Märkten, in denen Sicherheitsbedenken gegenüber bestimmten Wettbewerbern bestehen, kann Ericsson von politischen und regulatorischen Präferenzen profitieren.
  • Patent- und Lizenzgeschäft: Das IP-Portfolio bietet eine zusätzliche, teilweise weniger zyklische Ertragsquelle und unterlegt den technologischen Burggraben.
  • Verbesserte Governance-Strukturen: Konsequente Stärkung von Compliance und internen Kontrollen kann das Risikoprofil allmählich verbessern und Vertrauen institutioneller Investoren stabilisieren.
Für ein langfristig orientiertes, defensives Portfolio können diese Faktoren interessant sein, sofern Investoren die branchentypischen Zyklen und politischen Einflussfaktoren berücksichtigen.

Risiken für konservative Anleger

Dem stehen jedoch substanzielle Risiken gegenüber, die für vorsichtige Anleger besonders relevant sind:
  • Zyklizität der Investitionsausgaben: Capex-Budgets von Netzbetreibern reagieren sensibel auf Konjunktur, Regulierung und Konkurrenzdruck, was zu Umsatz- und Ergebnisschwankungen führen kann.
  • Intensiver Wettbewerb: Preisdruck durch andere Ausrüster und Ausschreibungen mit hohem Preisfokus können Margen belasten, insbesondere in Schwellenländern.
  • Technologischer Wandel: Offene RAN-Ansätze, Software-Defined Networking und Cloud-Hyperscaler könnten Teile der Wertschöpfung verlagern und klassische Netzwerkausrüster unter Druck setzen.
  • Geopolitische und regulatorische Risiken: Exportrestriktionen, Sanktionen, Sicherheitsvorgaben und lokale Inhaltsanforderungen können Marktzugang, Projektvolumen und Profitabilität beeinflussen.
  • Reputations- und Compliance-Risiken: Die Vergangenheit mit Korruptionsfällen macht eine anhaltend strenge Aufsicht erforderlich; neue Vorfälle könnten zu finanziellen Belastungen und Vertrauensverlust führen.
Konservative Anleger sollten diese Risikoquellen sorgfältig abwägen und die Entwicklung von Regulierung, Technologiepfad (5G zu 6G) sowie Governance-Struktur des Unternehmens laufend beobachten, bevor sie eine eigenständige Investmententscheidung treffen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 52,84 Mrd. €
Aktienanzahl 6,40 Mrd.
Streubesitz 37,47%
Währung EUR
Land Schweden
Sektor Technologie
Branche Kommunikationsgeräte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+62,53% Weitere
+37,47% Streubesitz

Community-Beiträge zu Ericsson AB B

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge dokumentieren wechselhafte Geschäftsergebnisse von Ericsson zwischen 2023 und 2025, angefangen mit milliardenschweren Verlusten und Abschreibungen (u. a. Vonage), schwächelnder 5G‑Nachfrage und Währungseinflüssen bis hin zu teils besser als erwarteten Quartalszahlen aufgrund von Einmaleffekten wie Lizenzerlösen, Restrukturierungen und Kostensenkungen.
  • Im dritten Quartal 2025 führten deutlich verbesserte Margen, das Wachstum im Bereich Cloud, Software & Services sowie Kostenoptimierungen zu einem kräftigen Kurssprung und Ankündigungen von höheren Dividenden und Aktienrückkäufen, wobei Analysten die Margenentwicklung lobten, aber die Einschätzungen zur nachhaltigen Erholung uneinheitlich blieben.
  • In den Forendiskussionen dominieren Fragen zur Nachhaltigkeit der Erholung — insbesondere zur Wirkung des Sparprogramms, zur Bedeutung von Nordamerika‑Aufträgen (u. a. AT&T), zu möglichen US‑Zöllen, zu weiteren Investitionen in KI sowie zur Unsicherheit über das Timing einer breiteren Markterholung — und es wird wiederholt um Meinungen zu Quartalsberichten und Kurszielen gebeten.
Hinweis
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logall
news
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/ericsson-mit-top-zahlen-nokia-aktie-im-sog-nach-oben-20394125.html?feed=ariva
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Highländer49
Ericsson
Third quarter report 2025 https://www.ericsson.com/4a8fc0/assets/local/investors/documents/financial-reports-and-filings/interim-reports-archive/2025/9month25-en.pdf Wie ist Eure Meinung zu den neusten Zahlen?
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Highländer49
Ericsson
Aktien von Ericsson haben nach Zahlen zum dritten Quartal einen Kurssprung vollzogen. Zuletzt gewann der Wert im frühen Handel am Dienstag knapp 13 Prozent. Die Aktie kletterte damit nach einem eher wechselhaften Kursverlauf in diesem Jahr auf den höchsten Stand seit Februar. Die Papiere des Konkurrenten Nokia stiegen angesichts der Vorgaben um 2,2 Prozent. Die Analysten von JPMorgan begründeten den starken Anstieg mit der deutlich besser als erwarteten Margenentwicklung. Dazu habe besonders der Bereich CSS (Cloud, Software and Services) beigetragen. Auch Kostenverbesserungen hätten sich günstig ausgewirkt. Zudem kündigte das Unternehmen höhere Dividenden und Aktienrückkäufe an. Quelle: dpa-AFX
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Highländer49
Ericsson
Der Telekomausrüster Ericsson hat im zweiten Quartal den schwachen Dollar (Dollarkurs) zu spüren bekommen. Der Umsatz fiel um 6 Prozent auf 56,1 Milliarden schwedische Kronen (5 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Stockholm mitteilte. Wechselkursbereinigt und Zu- wie Verkäufe von Unternehmensteilen außer Acht gelassen, wäre der Erlös allerdings um zwei Prozent geklettert. Amerika ist der größte Markt für Ericsson. Die Aktie fiel, weil Börsianer auch mit dem Ergebnis nicht gänzlich zufrieden waren. Das Papier verlor am Vormittag in Stockholm 3,5 Prozent. In diesem Jahr hat der Kurs damit rund 17 Prozent eingebüßt. Rechne man einen Einmaleffekt durch Lizenzeinnahmen heraus, habe das zweite Quartal die Erwartungen merklich verfehlt, hieß es von Analyst Ulrich Rathe von Bernstein Research. Zudem habe das Unternehmen keine Aussagen zu dem Einfluss der US-Zölle getroffen. Experte Sandeep Deshpande von JPMorgan sah den Effekt der Lizenz-Einmaleinnahmen hingegen weniger kritisch. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei 7,0 Milliarden Kronen, nachdem die Schweden ein Jahr zuvor wegen einer hohen Abschreibung im Rahmen eines Zukaufs einen operativen Verlust von 11,9 Milliarden eingefahren hatten. Unter dem Strich stand diesmal ein Gewinn von 4,6 Milliarden Kronen. Vor einem Jahr hatte Ericsson hier ebenfalls rote Zahlen geschrieben. Chef Börje Ekholm sprach von der höchsten bereinigten operativen Marge vor Firmenwertabschreibungen (Ebita) seit drei Jahren und führte das auch auf Kostensenkungen zurück. Die Amerika-Sparte wachse weiter und Europa habe sich gefangen. Ekholm will nun die Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) hochfahren, machte dazu aber zunächst keine detaillierten Angaben. Quelle: dpa-AFX
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Häufig gestellte Fragen zur Ericsson AB B Aktie und zum Ericsson AB B Kurs

Der aktuelle Kurs der Ericsson AB B Aktie liegt bei 8,862 €.

Für 1.000€ kann man sich 112,84 Ericsson AB B Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Ericsson AB B Aktie lautet ERIXF.

Die 1 Monats-Performance der Ericsson AB B Aktie beträgt aktuell 7,63%.

Die 1 Jahres-Performance der Ericsson AB B Aktie beträgt aktuell 4,40%.

Der Aktienkurs der Ericsson AB B Aktie liegt aktuell bei 8,862 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 7,63% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Ericsson AB B eine Wertentwicklung von 8,13% aus und über 6 Monate sind es 36,73%.

Das 52-Wochen-Hoch der Ericsson AB B Aktie liegt bei 9,05 €.

Das 52-Wochen-Tief der Ericsson AB B Aktie liegt bei 5,85 €.

Das Allzeithoch von Ericsson AB B liegt bei 12,69 €.

Das Allzeittief von Ericsson AB B liegt bei 4,09 €.

Die Volatilität der Ericsson AB B Aktie liegt derzeit bei 32,67%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Ericsson AB B in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 9,24 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +4,82%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 9,24 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +4,82%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Ericsson AB B Kursziel beträgt 9,24 €. Das ist +4,82% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Ericsson AB B 0 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 2 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Ericsson AB B Kursziel beträgt 9,24 €. Das ist +4,82% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Ericsson AB B 0 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 2 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 9,24 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +4,82%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Ericsson AB B Aktie bei 9,24 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Ericsson AB B Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 52,84 Mrd. €

Insgesamt sind 3.333,1 Mio Ericsson AB B Aktien im Umlauf.

Am 02.06.2008 gab es einen Split im Verhältnis 5:1.

Am 02.06.2008 gab es einen Split im Verhältnis 5:1.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Ericsson AB B bei 64%. Erfahre hier mehr

Ericsson AB B hat seinen Hauptsitz in Schweden.

Ericsson AB B gehört zum Sektor Kommunikationsgeräte.

Das KGV der Ericsson AB B Aktie beträgt 11,64.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Ericsson AB B betrug 247,9 Mrd SEK.

Die nächsten Termine von Ericsson AB B sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Ericsson AB B zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 26.09.2025 eine Dividende in Höhe von 1,42 SEK (0,13 €) gezahlt.

Zuletzt hat Ericsson AB B am 26.09.2025 eine Dividende in Höhe von 1,42 SEK (0,13 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Ericsson AB B wurde am 26.09.2025 in Höhe von 1,42 SEK (0,13 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 26.09.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,42 SEK (0,13 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.