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Ein Verlust auf zwischenzeitlich 54,58 Euro beschert der Aktie von Brenntag zur Stunde einen hinteren Platz in den Performance-Ranglisten am Aktienmarkt. Das Papier verlor gegenüber dem letzten festgestellten Kurs des vorigen Handelstages um 5,11 Prozent. Gegenüber dem DAX (DAX) liegt der Anteilsschein von Brenntag damit im Hintertreffen. Der DAX kommt derzeit nämlich auf 25.119 Punkte. Das entspricht einem Plus von 0,48 Prozent. Ein neues Allzeittief müssen Inhaber von der Brenntag-Aktie noch nicht fürchten: Den bisherigen Tiefststand von 19,59 Euro erreichte das Wertpapier am 25. August 2010.
Die Brenntag SE ist in der Distribution von Chemikalien und Inhaltsstoffen in Deutschland, den USA, Großbritannien, China, Kanada, Italien, Polen, Frankreich und international tätig. Das Unternehmen ist in zwei Segmenten tätig, Brenntag Essentials und Brenntag Specialties. Das Unternehmen bietet Just-in-Time-Lieferungen, Produktmischungen, Umverpackungen, Bestandsmanagement und die Abwicklung von Fassrückgaben sowie Anwendungs-, Marketing- und Lieferkettenlösungen, technische und formulierungstechnische Unterstützung, umfassendes regulatorisches Know-how und digitale Lösungen wie digitale Vertriebskanäle und Produktplattformen. Brenntag setzte im vergangenen Geschäftsjahr Waren und Dienstleistungen im Wert von 16,24 Mrd. € um. Der Konzern machte dabei unter dem Strich einen Gewinn von 543,70 Mio. €.
Auch einige Wettbewerber von Brenntag sind börsennotiert. Dazu gehört etwa Hawkins (Hawkins-Aktie). das Papier des Unternehmens liegt gegenwärtig mit 1,40 Prozent im Minus. Kaum verändert ist hingegen derzeit der Kurs bei Ciech (Ciech-Aktie). die Aktie kostet - und damit etwa genauso viel wie am Vortag.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
|
20
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| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
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Die Aktie von Brenntag wurde erst kürzlich einer Analyse unterzogen.
Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Brenntag auf "Sell" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Die jüngste Kursrally in der Chemiebranche sei nicht durch fundamentale Daten gestützt, insbesondere nicht im Untersektor der diversifizierten Chemieunternehmen, schrieb Geoff Haire in einer am Montag vorliegenden Studie. Sie habe größtenteils die Hoffnung widergespiegelt, dass die starken US-ISM-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe im Januar eine weltweite Produktionsvolumenerholung und China signifikante Kapazitätsschließungen ankündigen werde und dass die EU Maßnahmen zur Unterstützung der Branche ergreifen könnte.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie hier.
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