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Typ Hebel Bid / Ask WKN
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Rheinmetall Aktie

Aktie
WKN:  703000 ISIN:  DE0007030009 US-Symbol:  RNMBF Branche:  Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung Land:  Deutschland
1.904 €
+14,00 €
+0,74%
13.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
66,91 Mrd. €
Streubesitz
53,03%
KGV
53,95
Dividende
8,10 €
Dividendenrendite
0,43%
neu: Nachhaltigkeits-Score
51 %
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Rheinmetall Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Rheinmetall AG ist ein diversifizierter Technologiekonzern mit Fokus auf Verteidigungstechnik und Mobilitätstechnologien. Das Geschäftsmodell ruht im Kern auf zwei Bereichen: dem Verteidigungssegment mit Land- und Luftrüstung sowie dem zivil geprägten Segment rund um Komponenten und Systeme für konventionelle und alternative Antriebstechnologien. Rheinmetall agiert als Systemanbieter entlang zentraler sicherheits- und mobilitätsrelevanter Wertschöpfungsketten. Der Konzern adressiert staatliche Beschaffungsprogramme, langfristige Rüstungsverträge und industrielle Plattformprojekte und kombiniert Entwicklungs-, Integrations- und Servicekompetenz. Erträge entstehen vor allem aus komplexen Systemlösungen, Service- und Wartungsverträgen sowie der Zulieferung von Hochtechnologie-Komponenten. Die starke Ausrichtung auf verteidigungspolitische Bedarfe und die Einbettung in mehrjährige Beschaffungszyklen führen zu hoher Visibilität der Auftragsbestände, bergen aber auch politische und regulatorische Abhängigkeiten.

Mission und strategische Positionierung

Die Mission von Rheinmetall lässt sich in zwei Stoßrichtungen zusammenfassen: erstens die Stärkung der militärischen Handlungsfähigkeit westlicher Demokratien und ihrer Partner, zweitens die technologische Unterstützung der Transformation im Mobilitätssektor. Offiziell stellt das Unternehmen die Sicherstellung von Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft von Streitkräften in den Vordergrund und betont zugleich den Anspruch, als Innovationspartner der Automobilindustrie emissionsärmere und effizientere Antriebe zu ermöglichen. Strategisch positioniert sich Rheinmetall als Key Supplier für NATO-Staaten und verbündete Länder und baut seine Rolle als integraler Technologie- und Logistikpartner aus. Zentrale Elemente der Konzernstrategie sind die Vertiefung der Systemkompetenz, der Ausbau von Munitions- und Plattformkapazitäten, gezielte Internationalisierung ausgewählter Produktions- und Serviceeinheiten sowie der schrittweise Ausbau von Lösungen in den Bereichen Digitalisierung, Sensorik und vernetzte Gefechtsführung.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio der Rheinmetall AG deckt ein breites Spektrum an Verteidigungs- und Mobilitätslösungen ab. Im Verteidigungsbereich gehören dazu unter anderem Kampffahrzeuge, Schützenpanzer, Radfahrzeuge, Artilleriesysteme, Luftverteidigungssysteme, großkalibrige und mittelkalibrige Waffensysteme, Munition verschiedenster Kaliber, Schutzsysteme gegen Bedrohungen durch ballistische Waffen, Drohnen oder improvisierte Sprengsätze sowie Aufklärungs- und Simulationssysteme. Ergänzend bietet Rheinmetall umfangreiche Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Logistikdienstleistungen, Ausbildungslösungen und Simulatoren. Im zivilen Technologiesegment entwickelt und produziert das Unternehmen Kolben, Pumpen, Ventile, Thermomanagement-Module, Abgasrückführungssysteme und weitere Komponenten für Verbrennungs- und alternative Antriebe. Zunehmend relevant sind Lösungen für Elektromobilität, Wasserstoffanwendungen und Batterieperipherie, unterstützt durch Software- und Elektronikintegration. Der Konzern kombiniert Hardware mit Engineering-Dienstleistungen und langjährigen Serviceverträgen, was zu wiederkehrenden Erlösen und engen Kundenbindungen führt.

Business Units und Konzernstruktur

Rheinmetall gliedert sich in mehrere Geschäftseinheiten, die sich entlang der Kernaktivitäten Defence und Mobilitätstechnologien strukturieren. Im Verteidigungsbereich bündelt der Konzern seine Aktivitäten typischerweise in Einheiten wie Vehicle Systems, Weapon and Ammunition, Electronic Solutions sowie in spezialisierten Service- und Logistikgesellschaften. Diese Einheiten decken die Wertschöpfungskette von der Fahrzeugplattform über Waffensysteme und Munition bis zu Sensorik, Führungs- und Kommunikationssystemen ab. Im zivilen Bereich ist der Konzern in Divisionen organisiert, die Komponenten und Systeme für den Motoren- und Antriebsstrang, Thermomanagement und Emissionsminderung liefern, ergänzt um neue Einheiten rund um E-Mobility, Wasserstoff- und Speichertechnologien. Die Konzernstruktur wird kontinuierlich angepasst, um Synergien zwischen Verteidigung und zivilen Technologien zu heben, die Fertigungstiefe zu steuern und regulatorischen Vorgaben in verschiedenen Ländern zu entsprechen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Rheinmetall verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zu den wichtigsten Alleinstellungsmerkmalen zählt die Kombination aus langjähriger Systemkompetenz in Landstreitkräften, tiefem ballistischem Know-how und Integrationsfähigkeit komplexer Waffensysteme in Fahrzeug- und Luftverteidigungsplattformen. Das Unternehmen besitzt umfangreiche Erfahrungswerte mit NATO-Standards, Interoperabilität und Zulassungsverfahren. Im Mobilitätsbereich profitiert Rheinmetall von einer breiten, über Jahrzehnte gewachsenen Kundenbasis in der globalen Automobilindustrie, hohen Qualitäts- und Zertifizierungsstandards sowie Spezialisierung auf sicherheits- und funktionskritische Komponenten. Die technologischen Burggräben ergeben sich aus langlaufenden Entwicklungsprogrammen, proprietären Fertigungsprozessen, umfangreichen Test- und Prüfkapazitäten, sicherheitskritischem Know-how sowie hohen Eintrittsbarrieren durch Exportkontrollen, Rüstungsvorschriften und komplexe Beschaffungsverfahren. Das enge Verhältnis zu staatlichen Auftraggebern, verbunden mit hohen Switching-Kosten bei Plattform- und Munitionssystemen, verstärkt diese Position.

Wettbewerbsumfeld

Im Verteidigungsmarkt konkurriert Rheinmetall im Kernsegment der Land- und Munitionssysteme mit internationalen Rüstungskonzernen und spezialisierten Anbietern. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem europäische Systemhäuser und US-amerikanische Rüstungsunternehmen mit Überschneidungen in gepanzerten Fahrzeugen, Artilleriesystemen, Luftverteidigung, Sensorik und Munitionsfertigung. Daneben stehen in einzelnen Produktnischen mittelständische, häufig staatlich geprägte Produzenten von Munition und Waffensystemen. Im zivilen Segment steht Rheinmetall im Wettbewerb mit globalen Automobilzulieferern, die Komponenten für Motor, Abgasnachbehandlung, Thermomanagement und Elektromobilität anbieten. Die Wettbewerbssituation ist durch hohen Preisdruck der OEMs, strikte Qualitätsanforderungen und anhaltende Konsolidierung in der Zuliefererindustrie geprägt. Gleichzeitig verschieben Regulierungen und Antriebswandel die Nachfrage von klassischen Verbrennungskomponenten hin zu E-Mobility- und Wasserstofflösungen, was neue Wettbewerbsdynamiken erzeugt.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management der Rheinmetall AG verfolgt eine wachstumsorientierte, zugleich aber stark auf Resilienz und Risikomanagement ausgerichtete Strategie. Im Zentrum stehen die Stärkung der Verteidigungssparte angesichts steigender Verteidigungsausgaben in Europa und ausgewählten Partnerstaaten, der gezielte Kapazitätsausbau in der Munitionsproduktion und bei Landplattformen sowie die Weiterentwicklung des Technologieportfolios in Richtung vernetzte Einsatzsysteme und digitale Gefechtsfelder. In der Mobilitätsdivision fokussiert das Management auf margenstabile Nischen, den schrittweisen Rückbau rein volumengetriebener Verbrennerkomponenten und die Abstützung auf wachstumsfähige Segmente rund um effiziente und alternative Antriebe. Corporate-Governance-Strukturen sind auf die Anforderungen eines börsennotierten Rüstungskonzerns zugeschnitten: Compliance, Exportkontrolle, Transparenz und Risikomanagement nehmen eine zentrale Rolle ein. Vorstand und Aufsichtsrat müssen technologische, geopolitische und ESG-bezogene Risiken laufend in die strategische Planung integrieren.

Branchen- und Regionenanalysen

Rheinmetall operiert im Schnittfeld zweier Branchen: Verteidigung und Automobilzulieferindustrie. Die Verteidigungsbranche in Europa und der NATO-Welt wird derzeit maßgeblich von sicherheitspolitischen Spannungen, Modernisierungsstaus und dem Ziel höherer Verteidigungsausgaben geprägt. Dies führt zu umfangreichen Beschaffungsprogrammen in den Bereichen Landplattformen, Munition, Luftverteidigung und Logistik. Rüstungsprojekte sind jedoch politisch sensibel, langwierig und unterliegen Exportregeln, sodass die Branchendynamik trotz wachsender Budgets von hohen regulatorischen Risiken beeinflusst bleibt. Die Automobilzulieferbranche befindet sich parallel in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Elektrifizierung, strengere Emissionsgrenzwerte, Digitalisierung und neue Mobilitätskonzepte reduzieren mittelfristig den Bedarf an klassischen Verbrennungsbauteilen, schaffen aber neue Märkte für E-Mobility-Komponenten, Thermomanagement und Wasserstofftechnologien. Regional gesehen ist Rheinmetall stark in Deutschland und Europa verankert, expandiert aber zunehmend in NATO-Partnerstaaten außerhalb Europas sowie in ausgewählte Märkte mit langfristigen Rüstungskooperationen. Diese regionale Diversifikation dient der Risikostreuung, unterliegt aber jeweils lokalen Export-, Beschaffungs- und Offset-Regelungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Rheinmetall wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland als Hersteller von Waffensystemen gegründet und entwickelte sich über mehrere politische und wirtschaftliche Systembrüche hinweg zu einem bedeutenden Industrie- und Rüstungskonzern. Die Unternehmensgeschichte ist eng mit der deutschen Industrie- und Militärgeschichte verknüpft und von starken regulatorischen Eingriffen, Restriktionen und Neuorientierungen geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg und Phasen massiver Einschränkungen baute Rheinmetall seine Aktivitäten schrittweise wieder auf, diversifizierte in zivile Geschäftsfelder und etablierte sich als wichtiger Zulieferer der Automobilindustrie. Mit dem Ende des Kalten Krieges und zwischenzeitlich sinkenden Verteidigungsausgaben verstärkte das Unternehmen die Diversifikation in Motoren- und Antriebstechnologien, blieb jedoch strategisch in der Landsystem- und Munitionskompetenz verankert. In den letzten Jahren hat Rheinmetall seine Verteidigungsaktivitäten erneut deutlich ausgebaut, Kooperationen mit internationalen Plattformherstellern vertieft und sich auf die steigende Nachfrage nach sicherheitsrelevanten Systemen in EU- und NATO-Staaten ausgerichtet. Parallel treibt das Unternehmen eine Repositionierung seiner zivilen Aktivitäten in Richtung emissionsärmere Mobilitäts- und Energielösungen voran.

Besonderheiten und ESG-Dimension

Als Rüstungskonzern steht Rheinmetall in einem Spannungsfeld zwischen sicherheitspolitischer Notwendigkeit und gesellschaftlich-ethischer Debatte. Besondere Merkmale sind die starke Verflechtung mit staatlichen Auftraggebern, die zentrale Rolle bei der Ausstattung europäischer Landstreitkräfte sowie die hohe Abhängigkeit von Exportgenehmigungen und politischen Leitlinien. Auf ESG-Ebene ist die Verteidigungstätigkeit kontrovers, wird jedoch zunehmend differenziert betrachtet, da die Gewährleistung von Sicherheit als Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung anerkannt wird. Das Unternehmen betont Transparenz, Compliance, Anti-Korruptionsmaßnahmen und die Einhaltung internationaler Export- und Menschenrechtsstandards. Im zivilen Geschäft trägt Rheinmetall über Effizienztechnologien, Thermomanagement und alternative Antriebslösungen zur Dekarbonisierung der Mobilität bei, steht aber gleichzeitig im Transformationsdruck traditioneller Verbrennungstechnologien. Für Investoren ist die Bewertung von Rheinmetall daher eng mit der individuellen ESG-Interpretation und der Einordnung von Verteidigung als potenziell nachhaltiges oder kontroverses Investment verbunden.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Investoren eröffnen sich bei Rheinmetall mehrere potenzielle Chancen. Dazu zählen die strukturell steigenden Verteidigungsbudgets zahlreicher NATO- und EU-Staaten, der Nachholbedarf bei Munitionsbeständen und Landplattformen, die starke Einbindung in westliche Sicherheitsarchitekturen sowie die Positionierung als Systemanbieter mit hoher technologischer Tiefe. Langfristige Rüstungsprogramme, hohe Eintrittsbarrieren, komplexe Beschaffungsverfahren und enge Kundenbeziehungen zu staatlichen Auftraggebern können zu stabilen Auftragsbeständen führen. Im zivilen Bereich bietet die Transformation hin zu effizienteren und alternativen Antrieben die Möglichkeit, bestehendes Thermomanagement- und Komponenten-Know-how in neue Anwendungen zu überführen und damit den Strukturwandel der Automobilindustrie mitzugestalten. Dem stehen signifikante Risiken gegenüber. Politische und regulatorische Entscheidungen können Exportgenehmigungen einschränken, Projekte verzögern oder Budgets umpriorisieren. Rüstungsprogramme sind anfällig für Verschiebungen, Haushaltsdebatten und öffentliche Kontroversen. Die hohe Abhängigkeit von einzelnen Staaten und Militärbündnissen konzentriert das Risiko. Zudem erfordern Kapazitätsausbau und technologische Weiterentwicklung stetig hohe Investitionen, während Projektverzögerungen oder Kostenüberschreitungen die Profitabilität belasten können. Im zivilen Segment besteht das Risiko, dass der Rückgang klassischer Verbrennungskomponenten schneller verläuft als der Aufbau neuer, profitabler Geschäftsfelder. Hinzu kommen ESG-Risiken: Bestimmte institutionelle Anleger schließen Verteidigungswerte aus oder gewichten sie gering, was sich auf Kapitalzugang und Bewertung auswirken kann. Aus Sicht eines konservativen Anlegers stellt Rheinmetall damit ein Investment mit erhöhtem geopolitischem, regulatorischem und technologiegetriebenem Risiko dar, dem allerdings strukturelle Nachfragetreiber im Verteidigungssektor und technologische Stärken im Mobilitätsbereich gegenüberstehen, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden kann.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
1.904 €
Call
5,79 3,25/3,31 €
UQ613N
Put
3,70 50,87/51,82 €
UJ5X3T
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10,16 1,84/1,90 €
UQ6949
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 1.890 €
Gehandelte Stücke 170.360
Tagesvolumen Vortag 435.416.014 €
Tagestief 1.879,5 €
Tageshoch 1.905 €
52W-Tief 645,20 €
52W-Hoch 2.008 €
Jahrestief 1.559 €
Jahreshoch 1.935,5 €

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08.01.26
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Rheinmetall mit neuer Dynamik
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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Rheinmetall Aktie heute gestiegen?

  • Rheinmetall plant eine Erweiterung seiner Kapazitäten zur Produktion von Munition, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.
  • Die Aktie des Unternehmens wird von Analysten aufgrund der robusten Auftragslage und der strategischen Entscheidungen in der Rüstungsindustrie als vielversprechend eingeschätzt.
  • Das Unternehmen erwartet einen Anstieg des Umsatzes im kommenden Jahr, hauptsächlich aufgrund neuer Aufträge im Bereich Fahrzeugtechnik und Munition.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 9.751 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 1.407 €
Jahresüberschuss in Mio. 808,00 €
Umsatz je Aktie 201,36 €
Gewinn je Aktie 14,81 €
Gewinnrendite +19,95%
Umsatzrendite +7,35%
Return on Investment +5,63%
Marktkapitalisierung in Mio. 29.762 €
KGV (Kurs/Gewinn) 41,50
KBV (Kurs/Buchwert) 7,35
KUV (Kurs/Umsatz) 3,05
Eigenkapitalrendite +17,70%
Eigenkapitalquote +28,23%

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Typ Put
Hebel 3,70
Geld/Brief 50,87 / 51,82 €
Knock-Out 2.405,85 €
Laufzeitende open end
WKN UJ5X3T

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Derivate

Anlageprodukte (442)
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Aktienanleihen 88
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Optionsscheine 933
Knock-Outs 854
Faktor-Zertifikate 326
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 4 Jahre
Keine Senkung seit 4 Jahre
Stabilität der Dividende 0,77 (max 1,00)
Jährlicher 41,83% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 24,82% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 42,9% (auf den Gewinn/FFO)
quote 387,1% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 33,83%

Dividenden Historie

Datum Dividende
14.05.2025 8,10 €
15.05.2024 5,70 €
10.05.2023 4,30 €
11.05.2022 3,30 €
12.05.2021 2,00 €
20.05.2020 2,40 €
29.05.2019 2,10 €
09.05.2018 1,70 €
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Termine

15.01.2026 Baader Bank, German Corporate Day
19.01.2026 Kepler Cheuvreux UniCredit, German Corporate Conference
11.03.2026 Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2025 Analystenkonferenz
31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Rheinmetall Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
2.168,64 € 1.892,50 € +14,59%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 1.898,5 € +0,37%
1.891,5 € 13.01.26
Frankfurt 1.896,5 € -0,42%
1.904,5 € 13.01.26
Hamburg 1.900 € +0,37%
1.893 € 13.01.26
Hannover 1.890 € -0,11%
1.892 € 13.01.26
München 1.896,5 € +0,18%
1.893 € 13.01.26
Stuttgart 1.897 € -0,47%
1.906 € 13.01.26
Xetra 1.904 € +0,74%
1.890 € 13.01.26
L&S RT 1.897,5 € -0,32%
1.903,5 € 13.01.26
Wien 1.902,5 € +0,61%
1.891 € 13.01.26
Nasdaq OTC Other 2.210,01 $ -0,67%
2.225 $ 13.01.26
SIX Swiss Exchange 1.777,5 ¤ -0,36%
1.784 ¤ 13.01.26
Tradegate 1.902 € -0,31%
1.908 € 13.01.26
Quotrix 1.902,5 € +0,53%
1.892,5 € 13.01.26
Gettex 1.895 € -0,42%
1.903 € 13.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
13.01.26 1.893,5 136 M
12.01.26 1.890 435 M
09.01.26 1.900 455 M
08.01.26 1.851 560 M
07.01.26 1.825 632 M
06.01.26 1.740,5 582 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 1.740,5 € +8,79%
1 Monat 1.616 € +17,17%
6 Monate 1.840 € +2,91%
1 Jahr 644,80 € +193,66%
5 Jahre 88,02 € +2.051,22%

Unternehmensprofil Rheinmetall AG

Die Rheinmetall AG ist ein diversifizierter Technologiekonzern mit Fokus auf Verteidigungstechnik und Mobilitätstechnologien. Das Geschäftsmodell ruht im Kern auf zwei Bereichen: dem Verteidigungssegment mit Land- und Luftrüstung sowie dem zivil geprägten Segment rund um Komponenten und Systeme für konventionelle und alternative Antriebstechnologien. Rheinmetall agiert als Systemanbieter entlang zentraler sicherheits- und mobilitätsrelevanter Wertschöpfungsketten. Der Konzern adressiert staatliche Beschaffungsprogramme, langfristige Rüstungsverträge und industrielle Plattformprojekte und kombiniert Entwicklungs-, Integrations- und Servicekompetenz. Erträge entstehen vor allem aus komplexen Systemlösungen, Service- und Wartungsverträgen sowie der Zulieferung von Hochtechnologie-Komponenten. Die starke Ausrichtung auf verteidigungspolitische Bedarfe und die Einbettung in mehrjährige Beschaffungszyklen führen zu hoher Visibilität der Auftragsbestände, bergen aber auch politische und regulatorische Abhängigkeiten.

Mission und strategische Positionierung

Die Mission von Rheinmetall lässt sich in zwei Stoßrichtungen zusammenfassen: erstens die Stärkung der militärischen Handlungsfähigkeit westlicher Demokratien und ihrer Partner, zweitens die technologische Unterstützung der Transformation im Mobilitätssektor. Offiziell stellt das Unternehmen die Sicherstellung von Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft von Streitkräften in den Vordergrund und betont zugleich den Anspruch, als Innovationspartner der Automobilindustrie emissionsärmere und effizientere Antriebe zu ermöglichen. Strategisch positioniert sich Rheinmetall als Key Supplier für NATO-Staaten und verbündete Länder und baut seine Rolle als integraler Technologie- und Logistikpartner aus. Zentrale Elemente der Konzernstrategie sind die Vertiefung der Systemkompetenz, der Ausbau von Munitions- und Plattformkapazitäten, gezielte Internationalisierung ausgewählter Produktions- und Serviceeinheiten sowie der schrittweise Ausbau von Lösungen in den Bereichen Digitalisierung, Sensorik und vernetzte Gefechtsführung.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio der Rheinmetall AG deckt ein breites Spektrum an Verteidigungs- und Mobilitätslösungen ab. Im Verteidigungsbereich gehören dazu unter anderem Kampffahrzeuge, Schützenpanzer, Radfahrzeuge, Artilleriesysteme, Luftverteidigungssysteme, großkalibrige und mittelkalibrige Waffensysteme, Munition verschiedenster Kaliber, Schutzsysteme gegen Bedrohungen durch ballistische Waffen, Drohnen oder improvisierte Sprengsätze sowie Aufklärungs- und Simulationssysteme. Ergänzend bietet Rheinmetall umfangreiche Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Logistikdienstleistungen, Ausbildungslösungen und Simulatoren. Im zivilen Technologiesegment entwickelt und produziert das Unternehmen Kolben, Pumpen, Ventile, Thermomanagement-Module, Abgasrückführungssysteme und weitere Komponenten für Verbrennungs- und alternative Antriebe. Zunehmend relevant sind Lösungen für Elektromobilität, Wasserstoffanwendungen und Batterieperipherie, unterstützt durch Software- und Elektronikintegration. Der Konzern kombiniert Hardware mit Engineering-Dienstleistungen und langjährigen Serviceverträgen, was zu wiederkehrenden Erlösen und engen Kundenbindungen führt.

Business Units und Konzernstruktur

Rheinmetall gliedert sich in mehrere Geschäftseinheiten, die sich entlang der Kernaktivitäten Defence und Mobilitätstechnologien strukturieren. Im Verteidigungsbereich bündelt der Konzern seine Aktivitäten typischerweise in Einheiten wie Vehicle Systems, Weapon and Ammunition, Electronic Solutions sowie in spezialisierten Service- und Logistikgesellschaften. Diese Einheiten decken die Wertschöpfungskette von der Fahrzeugplattform über Waffensysteme und Munition bis zu Sensorik, Führungs- und Kommunikationssystemen ab. Im zivilen Bereich ist der Konzern in Divisionen organisiert, die Komponenten und Systeme für den Motoren- und Antriebsstrang, Thermomanagement und Emissionsminderung liefern, ergänzt um neue Einheiten rund um E-Mobility, Wasserstoff- und Speichertechnologien. Die Konzernstruktur wird kontinuierlich angepasst, um Synergien zwischen Verteidigung und zivilen Technologien zu heben, die Fertigungstiefe zu steuern und regulatorischen Vorgaben in verschiedenen Ländern zu entsprechen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Rheinmetall verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zu den wichtigsten Alleinstellungsmerkmalen zählt die Kombination aus langjähriger Systemkompetenz in Landstreitkräften, tiefem ballistischem Know-how und Integrationsfähigkeit komplexer Waffensysteme in Fahrzeug- und Luftverteidigungsplattformen. Das Unternehmen besitzt umfangreiche Erfahrungswerte mit NATO-Standards, Interoperabilität und Zulassungsverfahren. Im Mobilitätsbereich profitiert Rheinmetall von einer breiten, über Jahrzehnte gewachsenen Kundenbasis in der globalen Automobilindustrie, hohen Qualitäts- und Zertifizierungsstandards sowie Spezialisierung auf sicherheits- und funktionskritische Komponenten. Die technologischen Burggräben ergeben sich aus langlaufenden Entwicklungsprogrammen, proprietären Fertigungsprozessen, umfangreichen Test- und Prüfkapazitäten, sicherheitskritischem Know-how sowie hohen Eintrittsbarrieren durch Exportkontrollen, Rüstungsvorschriften und komplexe Beschaffungsverfahren. Das enge Verhältnis zu staatlichen Auftraggebern, verbunden mit hohen Switching-Kosten bei Plattform- und Munitionssystemen, verstärkt diese Position.

Wettbewerbsumfeld

Im Verteidigungsmarkt konkurriert Rheinmetall im Kernsegment der Land- und Munitionssysteme mit internationalen Rüstungskonzernen und spezialisierten Anbietern. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem europäische Systemhäuser und US-amerikanische Rüstungsunternehmen mit Überschneidungen in gepanzerten Fahrzeugen, Artilleriesystemen, Luftverteidigung, Sensorik und Munitionsfertigung. Daneben stehen in einzelnen Produktnischen mittelständische, häufig staatlich geprägte Produzenten von Munition und Waffensystemen. Im zivilen Segment steht Rheinmetall im Wettbewerb mit globalen Automobilzulieferern, die Komponenten für Motor, Abgasnachbehandlung, Thermomanagement und Elektromobilität anbieten. Die Wettbewerbssituation ist durch hohen Preisdruck der OEMs, strikte Qualitätsanforderungen und anhaltende Konsolidierung in der Zuliefererindustrie geprägt. Gleichzeitig verschieben Regulierungen und Antriebswandel die Nachfrage von klassischen Verbrennungskomponenten hin zu E-Mobility- und Wasserstofflösungen, was neue Wettbewerbsdynamiken erzeugt.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management der Rheinmetall AG verfolgt eine wachstumsorientierte, zugleich aber stark auf Resilienz und Risikomanagement ausgerichtete Strategie. Im Zentrum stehen die Stärkung der Verteidigungssparte angesichts steigender Verteidigungsausgaben in Europa und ausgewählten Partnerstaaten, der gezielte Kapazitätsausbau in der Munitionsproduktion und bei Landplattformen sowie die Weiterentwicklung des Technologieportfolios in Richtung vernetzte Einsatzsysteme und digitale Gefechtsfelder. In der Mobilitätsdivision fokussiert das Management auf margenstabile Nischen, den schrittweisen Rückbau rein volumengetriebener Verbrennerkomponenten und die Abstützung auf wachstumsfähige Segmente rund um effiziente und alternative Antriebe. Corporate-Governance-Strukturen sind auf die Anforderungen eines börsennotierten Rüstungskonzerns zugeschnitten: Compliance, Exportkontrolle, Transparenz und Risikomanagement nehmen eine zentrale Rolle ein. Vorstand und Aufsichtsrat müssen technologische, geopolitische und ESG-bezogene Risiken laufend in die strategische Planung integrieren.

Branchen- und Regionenanalysen

Rheinmetall operiert im Schnittfeld zweier Branchen: Verteidigung und Automobilzulieferindustrie. Die Verteidigungsbranche in Europa und der NATO-Welt wird derzeit maßgeblich von sicherheitspolitischen Spannungen, Modernisierungsstaus und dem Ziel höherer Verteidigungsausgaben geprägt. Dies führt zu umfangreichen Beschaffungsprogrammen in den Bereichen Landplattformen, Munition, Luftverteidigung und Logistik. Rüstungsprojekte sind jedoch politisch sensibel, langwierig und unterliegen Exportregeln, sodass die Branchendynamik trotz wachsender Budgets von hohen regulatorischen Risiken beeinflusst bleibt. Die Automobilzulieferbranche befindet sich parallel in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Elektrifizierung, strengere Emissionsgrenzwerte, Digitalisierung und neue Mobilitätskonzepte reduzieren mittelfristig den Bedarf an klassischen Verbrennungsbauteilen, schaffen aber neue Märkte für E-Mobility-Komponenten, Thermomanagement und Wasserstofftechnologien. Regional gesehen ist Rheinmetall stark in Deutschland und Europa verankert, expandiert aber zunehmend in NATO-Partnerstaaten außerhalb Europas sowie in ausgewählte Märkte mit langfristigen Rüstungskooperationen. Diese regionale Diversifikation dient der Risikostreuung, unterliegt aber jeweils lokalen Export-, Beschaffungs- und Offset-Regelungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Rheinmetall wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland als Hersteller von Waffensystemen gegründet und entwickelte sich über mehrere politische und wirtschaftliche Systembrüche hinweg zu einem bedeutenden Industrie- und Rüstungskonzern. Die Unternehmensgeschichte ist eng mit der deutschen Industrie- und Militärgeschichte verknüpft und von starken regulatorischen Eingriffen, Restriktionen und Neuorientierungen geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg und Phasen massiver Einschränkungen baute Rheinmetall seine Aktivitäten schrittweise wieder auf, diversifizierte in zivile Geschäftsfelder und etablierte sich als wichtiger Zulieferer der Automobilindustrie. Mit dem Ende des Kalten Krieges und zwischenzeitlich sinkenden Verteidigungsausgaben verstärkte das Unternehmen die Diversifikation in Motoren- und Antriebstechnologien, blieb jedoch strategisch in der Landsystem- und Munitionskompetenz verankert. In den letzten Jahren hat Rheinmetall seine Verteidigungsaktivitäten erneut deutlich ausgebaut, Kooperationen mit internationalen Plattformherstellern vertieft und sich auf die steigende Nachfrage nach sicherheitsrelevanten Systemen in EU- und NATO-Staaten ausgerichtet. Parallel treibt das Unternehmen eine Repositionierung seiner zivilen Aktivitäten in Richtung emissionsärmere Mobilitäts- und Energielösungen voran.

Besonderheiten und ESG-Dimension

Als Rüstungskonzern steht Rheinmetall in einem Spannungsfeld zwischen sicherheitspolitischer Notwendigkeit und gesellschaftlich-ethischer Debatte. Besondere Merkmale sind die starke Verflechtung mit staatlichen Auftraggebern, die zentrale Rolle bei der Ausstattung europäischer Landstreitkräfte sowie die hohe Abhängigkeit von Exportgenehmigungen und politischen Leitlinien. Auf ESG-Ebene ist die Verteidigungstätigkeit kontrovers, wird jedoch zunehmend differenziert betrachtet, da die Gewährleistung von Sicherheit als Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung anerkannt wird. Das Unternehmen betont Transparenz, Compliance, Anti-Korruptionsmaßnahmen und die Einhaltung internationaler Export- und Menschenrechtsstandards. Im zivilen Geschäft trägt Rheinmetall über Effizienztechnologien, Thermomanagement und alternative Antriebslösungen zur Dekarbonisierung der Mobilität bei, steht aber gleichzeitig im Transformationsdruck traditioneller Verbrennungstechnologien. Für Investoren ist die Bewertung von Rheinmetall daher eng mit der individuellen ESG-Interpretation und der Einordnung von Verteidigung als potenziell nachhaltiges oder kontroverses Investment verbunden.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Investoren eröffnen sich bei Rheinmetall mehrere potenzielle Chancen. Dazu zählen die strukturell steigenden Verteidigungsbudgets zahlreicher NATO- und EU-Staaten, der Nachholbedarf bei Munitionsbeständen und Landplattformen, die starke Einbindung in westliche Sicherheitsarchitekturen sowie die Positionierung als Systemanbieter mit hoher technologischer Tiefe. Langfristige Rüstungsprogramme, hohe Eintrittsbarrieren, komplexe Beschaffungsverfahren und enge Kundenbeziehungen zu staatlichen Auftraggebern können zu stabilen Auftragsbeständen führen. Im zivilen Bereich bietet die Transformation hin zu effizienteren und alternativen Antrieben die Möglichkeit, bestehendes Thermomanagement- und Komponenten-Know-how in neue Anwendungen zu überführen und damit den Strukturwandel der Automobilindustrie mitzugestalten. Dem stehen signifikante Risiken gegenüber. Politische und regulatorische Entscheidungen können Exportgenehmigungen einschränken, Projekte verzögern oder Budgets umpriorisieren. Rüstungsprogramme sind anfällig für Verschiebungen, Haushaltsdebatten und öffentliche Kontroversen. Die hohe Abhängigkeit von einzelnen Staaten und Militärbündnissen konzentriert das Risiko. Zudem erfordern Kapazitätsausbau und technologische Weiterentwicklung stetig hohe Investitionen, während Projektverzögerungen oder Kostenüberschreitungen die Profitabilität belasten können. Im zivilen Segment besteht das Risiko, dass der Rückgang klassischer Verbrennungskomponenten schneller verläuft als der Aufbau neuer, profitabler Geschäftsfelder. Hinzu kommen ESG-Risiken: Bestimmte institutionelle Anleger schließen Verteidigungswerte aus oder gewichten sie gering, was sich auf Kapitalzugang und Bewertung auswirken kann. Aus Sicht eines konservativen Anlegers stellt Rheinmetall damit ein Investment mit erhöhtem geopolitischem, regulatorischem und technologiegetriebenem Risiko dar, dem allerdings strukturelle Nachfragetreiber im Verteidigungssektor und technologische Stärken im Mobilitätsbereich gegenüberstehen, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden kann.
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Stammdaten

Marktkapitalisierung 66,91 Mrd. €
Aktienanzahl 43,42 Mio.
Streubesitz 53,03%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+46,97% Weitere
+53,03% Streubesitz

Community-Beiträge zu Rheinmetall AG

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge schildern einen starken Jahresstart der Rheinmetall‑Aktie (u. a. +13 % in den ersten Handelstagen, Kurse um ~1.650 €) und viel Medien‑ und Analystenlob mit Kurszielen teils um/über 2.000 € (DZ Bank optimistisch, Bernstein mit leicht reduziertem Ziel, weiterhin "Outperform").
  • Als Treiber werden wiederholte Großaufträge und die Ausweitung eines Rahmenvertrags mit der Bundeswehr (Munitionslieferungen, Puma‑Munition, Schützenpanzer‑Auslieferungen), Kooperationen und Entwicklungsschritte bei Laser‑ und Drohnenabwehrsystemen sowie die angekündigte Veröffentlichung von Quartalsberichten genannt.
  • Gleichzeitig warnen einige Nutzer vor hoher Bewertung und geopolitischer Abhängigkeit (Frieden in der Ukraine/Gaza oder Entspannung könnte Kurse deutlich belasten), weshalb die Meinungen zwischen Nachkaufen, Einstiegszögern und Beobachten von der Seitenlinie divergieren.
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Cosha
Bewertungsfrage
Natürlich steckt hier die Zukunftsphantasie im Kurs. Aber deinen Bemerkungen kann ich nicht ganz folgen. Putin hat die europäische Friedensordnung über den Haufen geworfen, statt einer möglichen Partnerschaft, droht Russland nun mit hegemonialen Ansprüchen. Gleichzeitig stellt die neue US-Administration Gewissheiten der Vergangenheit infrage. Europa muß für seine Sicherheit und Verteidigung selbst sorgen, kann sich nicht länger parasitär darauf verlassen, dass im Zweifelsfall die USA die Kohlen aus dem Feuer holen. Und das vor dem Hintergrund einer fatalen strategischen Fehleinschätzung Europas und der damit verbundenen Sorglosigkeit, was eigene militärische Fähigkeiten betrifft. Man hat jetzt enormen Nachholbedarf, um die Armeen zu modernisieren und zu stärken. Da steht Europa doch gerade erst am Anfang und mit dem Schwergewicht Rheinmetall hat man eine Aktie im Depot, die zu den Hauptprofiteuren zählen dürfte, noch viele, viele Jahre lang.
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EF2000
Quelle
https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2025/08/2025-08-04-bundeswehr-ruft-bei-rheinmetall-ueber-1.000-logistikfahrzeuge-ab
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Bullish_Hope
Skyranger-Boom, EU-Aufrüstung, Milliardenaufträge

Skyranger-Boom, EU-Aufrüstung, Milliardenaufträge: Rheinmetall transformiert sich zum Verteidigungsriesen. Warum der Aktienkurs jetzt durchstarten könnte – und was Analysten erwarten. https://www.wallstreet-online.de/nachricht/19647081-rheinmetall-ruestet-auf-milliardenauftraege-befeuern-kursfantasie-rheinmetall-3-000-euro-kursziel .................................................................................................. Schon für 2026 prognostizieren Analysten über 17 Milliarden Euro Umsatz. Das Nettoergebnis könnte dann auf bis zu 3 Milliarden Euro wachsen, was trotz gestiegenem Kurs eine KGV-Bewertung um 25 bedeutet – für viele Experten ein Zeichen, dass die Aktie unterbewertet ist. Entsprechend ambitioniert fallen die Kursziele aus: Im Schnitt erwarten Analysten mehr als 2.000 Euro, optimistische Stimmen sehen Potenzial bis 2.300 innerhalb der nächsten 12 Monate, beziehungsweise sogar 3.000 Euro bis zum Jahr 2030. Dass Rheinmetall parallel mit dem rumänischen Staatskonzern Medias über ein Joint Venture für eine Munitionsfabrik verhandelt, zeigt: Die Wachstumspläne gehen über Westeuropa hinaus. ..................................................................................................

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Bullish_Hope
Ergänzung#

Diejenigen die argumentieren, RHM "steht und fällt" mit dem Krieg in der Ukraine; der Umsatz macht 12,9% des Gesamtumsatz iHv 9.761 MioEur aus. "Strategische Wachstumsmärkte Ukraine und USA – Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges ist insbesondere das Ukraine-Geschäft als wichtiger Wachstumsmarkt für Rheinmetall zu nennen. Mit dem Ausbau der strategischen Kooperationen zwischen Rheinmetall und der Ukraine, der Rheinmetall Landsysteme GmbH und dem ukrainischen Staatskonzern Ukrainian Defence Industry, wurde die Basis geschaffen, den Markt weiter zu erschließen und die ukrainische Verteidigungsindustrie zu stärken. Der Umsatz mit der Ukraine wuchs im Jahr 2024 auf 1.262 MioEUR (Vorjahr: 594 MioEUR) an."

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famherzig
Goldenen du bist ein Träumer
Glaubst Du im Ernst, wenn wir hier nicht investieren , macht es niemand? Entschuldigung , aber so blöd kann doch niemand sein. Wenn nicht wir kleinen Lichter , dann Investoren . Und die mit ganz anderen Summen. Ausserdem helfen unsere Steuern auch Dir. Meine auch im 5 stelligen Bereich . Zum anderen produzieren wir UNSERE Waffen nicht um jemanden anzugreifen oder zu erobern. Wir wollen uns damit nur eventuell verteidigen können. Ich persönlich stehe zur Aufrüstung und würde auch mit 60 noch mein Land und alle Einwohner mit der Waffe in der Hand verteidigen. Traurig , was da für Zeiten auf uns zugekommen sind. Wenn aber alle so denken wie DU , dann prost Neujahr für unsere Sicherheit.
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Vermeer
Minister Pistorius bringt es auf den Punkt
(und hoffentlich bleibt er Minister) -- Das ist der Punkt warum ich ein ganz schlechtes Gefühl habe. Aus: https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-krieg-newsblog-pistorius-scholz-usa-li.3201404 Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kritisiert, dass die USA noch vor Verhandlungen mit dem Kreml für ein Ende des Ukraine-Kriegs öffentlich Zugeständnisse gemacht haben. „Aus meiner Sicht wäre es besser gewesen, über eine mögliche Nato-Mitgliedschaft der Ukraine oder über mögliche Gebietsverluste des Landes erst am Verhandlungstisch zu sprechen und es nicht vorher vom Tisch zu nehmen“ Oder andersrum gesagt, eine spätere Passage: "US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat Donald Trumps geplante Verhandlungen mit Wladimir Putin verteidigt. „Das ist kein Verrat“, sagte er in Brüssel. Kein Land habe die Ukraine mehr unterstützt als die USA. Doch auf der ganzen Welt und auch in den USA gebe es Interesse an einem Ende des Konflikts, um das Töten zu beenden, wie Trump es gesagt habe. Dafür müssten beide Seiten Dinge anerkennen, die sie nicht wollten." -- und genau das findet nicht statt: dass *beide* Seiten Dinge anerkennen.
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Chris_13
Vranjska
Was ist mit dir? Bist du hingefallen? Menschen als unbeschränkt und ungebildet zu bezeichnen die Gedanken auf einem Forum austauschen, ist beleidigend und anmaßend. Ich gehe davon aus, dass jeder in diesem Forum gegen Krieg ist aber zu glauben das die Rüstungsausgaben zurück gefahren werden, es auf Dauer keine Wehrpflicht geben wird, würde ich als ungebildet bezeichnen. Glaubst du es wird Frieden geben wenn Europa abrüstet und "andere Länder" genau das Gegenteil tun? Man muss nichts von der Rüstungsindustrie halten aber den Zahn kann ich dir ziehen eine Reduzierung der Ausgaben wird es nicht geben. Liebe Grüße
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Eidolon
Das wird der neue Kampfpanzer der Bundeswehr
Leopard 3: Das wird der neue Kampfpanzer der Bundeswehr Die Bundeswehr bekommt in den nächsten Jahren einen neuen Kampfpanzer als Ersatz für den aktuellen Leopard 2. Der neue Leopard 3 unterscheidet sich massiv vom Leopard 2. Das ist bekannt. Mit Video. https://www.pcwelt.de/article/2603013/leopard-3-neuer-kampfpanzer-bundeswehr.html
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thor4766
Hoffentlich
Hoffentlich kommen nächstes mal paar Leute mit die von dem Job ahnung haben . Der Klingbeil erzählt einen Unsinn typisch Politik Profi
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Holzfeld
wie geht es weiter ?
..nach der " kleinen Kursrally " stoppt es wohl einwenig, hoffe dass Rheinmetall aufgrund der aktuellen politischen Diskussion ( fehlendes Kriegsmaterial Munition ect. ) zeitnah von der Bundesregierung weitere Aufträge bekommt; gem. Verlautbarung will man sich nochmals zusammensetzen da das erste Spitzengespräch keine finalen Ergebnisse brachte. Mal sehn...
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alpenland2
Kursziel 225 und weitere Meldungen
HAMBURG (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Rheinmetall von 211 auf 225 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. en reuters 24-11-2022 12:22 BRIEF-Rheinmetall Joins Forces With Raytheon Uk, Capita, Cervus, And Improbable Defence For British Army's CTTP en reuters 23-11-2022 09:01 BRIEF-Rheinmetall Supplies Marder Infantry Fighting Vehicles To Greece
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Dimtronik
Klingbeil Kommentar
Klingbeil Kritik anderer Rüstungsindustrie: Ist wie ein Restaurant bitten für eventuellen Besuch Räumlichkeiten bereit zustellen. Aber kein Datum und Personenzahl angeben!
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Häufig gestellte Fragen zur Rheinmetall Aktie und zum Rheinmetall Kurs

Der aktuelle Kurs der Rheinmetall Aktie liegt bei 1.904 €.

Für 1.000€ kann man sich 0,53 Rheinmetall Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Rheinmetall Aktie lautet RNMBF.

Die 1 Monats-Performance der Rheinmetall Aktie beträgt aktuell 17,17%.

Die 1 Jahres-Performance der Rheinmetall Aktie beträgt aktuell 193,66%.

Der Aktienkurs der Rheinmetall Aktie liegt aktuell bei 1.904 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 17,17% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Rheinmetall eine Wertentwicklung von 0,74% aus und über 6 Monate sind es 2,91%.

Das 52-Wochen-Hoch der Rheinmetall Aktie liegt bei 2.008,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Rheinmetall Aktie liegt bei 645,20 €.

Das Allzeithoch von Rheinmetall liegt bei 2.008,00 €.

Das Allzeittief von Rheinmetall liegt bei 7,20 €.

Die Volatilität der Rheinmetall Aktie liegt derzeit bei 38,61%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Rheinmetall in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 2.168,64 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +14,59%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 2.168,64 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +14,59%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Rheinmetall Kursziel beträgt 2.168,64 €. Das ist +14,59% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Rheinmetall 10 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Rheinmetall Kursziel beträgt 2.168,64 €. Das ist +14,59% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Rheinmetall 10 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 2.168,64 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +14,59%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Rheinmetall Aktie bei 2.168,64 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Rheinmetall Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 66,91 Mrd. €

Insgesamt sind 48,4 Mio Rheinmetall Aktien im Umlauf.

Am 29.09.1997 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 29.09.1997 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Rheinmetall bei 51%. Erfahre hier mehr

Rheinmetall hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Rheinmetall gehört zum Sektor Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung.

Das KGV der Rheinmetall Aktie beträgt 53,95.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Rheinmetall betrug 9.751.000.000 €.

Die nächsten Termine von Rheinmetall sind:
  • 15.01.2026 - Baader Bank, German Corporate Day
  • 19.01.2026 - Kepler Cheuvreux UniCredit, German Corporate Conference
  • 11.03.2026 - Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2025 Analystenkonferenz
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 07.05.2026 - Bericht über das 1. Quartal
  • 13.05.2026 - Hauptversammlung Rheinmetall AG

Laut Daten gab es im letzten Monat eine Insidertransaktion, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Rheinmetall gibt. Es handelte sich dabei um einen Verkauf der Rheinmetall Aktie

Ja, Rheinmetall zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 14.05.2025 eine Dividende in Höhe von 8,10 € gezahlt.

Zuletzt hat Rheinmetall am 14.05.2025 eine Dividende in Höhe von 8,10 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,43%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Rheinmetall wurde am 14.05.2025 in Höhe von 8,10 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,43%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 14.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 8,10 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.