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CureVac Aktie

Aktie
WKN:  A2P71U ISIN:  NL0015436031 US-Symbol:  CVAC Branche:  Biotechnologie Land:  Deutschland
Keine aktuellen Kursdaten verfügbar
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
796,20 Mio. €
Streubesitz
89,48%
KGV
-
Nachhaltigkeits-Score
29 %
Index-Zuordnung
-
CureVac Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

CureVac N.V. ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Fokus auf die Entwicklung von Arzneimitteln auf Basis der Boten-Ribonukleinsäure (mRNA). Das Unternehmen mit rechtlicher Hauptstruktur in den Niederlanden und operativem Schwerpunkt in Tübingen adressiert vor allem Onkologie, Infektionskrankheiten und ausgewählte seltene Erkrankungen. Für Anleger steht CureVac exemplarisch für ein forschungsintensives, hochzyklisches Biotech-Investment mit erheblichem technologischen Potenzial, aber ebenso hohen Entwicklungs- und Regulierungsrisiken. Die Aktie von CureVac ist an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert und unterliegt damit dem für Biotech-Titel typischen, ausgeprägten Schwankungsverhalten.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von CureVac beruht auf der industriellen Nutzung von messenger RNA für therapeutische und prophylaktische Anwendungen. CureVac versteht sich als Plattformunternehmen, das seine proprietäre mRNA-Technologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Arzneimittelentwicklung einsetzt: von der Zielidentifikation über das molekulare Design und die präklinische Forschung bis zu klinischen Studien und potenzieller Kommerzialisierung. Einnahmequellen können sich aus mehreren Säulen speisen: aus Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren aus weltweiten Partnerschaften mit Pharma- und Biotechkonzernen, aus möglichen späteren Produktumsätzen eigener Präparate und aus F&E-Kostenerstattungen in Kooperationsprojekten. Die Wertschöpfungslogik ist typisch für forschende Biotech-Unternehmen: Langfristige, kapitalintensive Forschungsphasen stehen einem potenziell hohen Ertrag im Falle erfolgreicher Zulassungen gegenüber. CureVac versucht, das Risiko durch eine diversifizierte Projekt-Pipeline und strategische Allianzen zu streuen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von CureVac besteht darin, die mRNA als neue therapeutische Klasse zu etablieren und für Patienten weltweit verfügbar zu machen. Das Unternehmen verfolgt den Anspruch, mit rational designten mRNA-Molekülen und optimierten Formulierungen Krankheitsprozesse gezielt zu beeinflussen. Strategisch setzt CureVac auf drei Leitlinien: Erstens die kontinuierliche Verbesserung seiner Kernplattform durch Optimierung von Sequenzdesign, Stabilität und Translationseffizienz der mRNA. Zweitens die Fokussierung auf Indikationsgebiete mit hohem medizinischem Bedarf, etwa bestimmte Tumorarten und schwerwiegende Infektionskrankheiten. Drittens den Ausbau internationaler Partnerschaften, um Entwicklung, Zulassung, Produktion und Vermarktung in globalem Maßstab abbilden zu können. Die Mission ist forschungsgetrieben und langfristig ausgerichtet, was für konservative Anleger einen ausgeprägten Zeithorizont impliziert.

Produkte, Pipeline und Dienstleistungen

CureVac verfügt derzeit über keine breit kommerzialisierten Arzneimittel auf dem Markt, sondern über eine Pipeline im präklinischen und klinischen Stadium. Die mRNA-Projekte lassen sich grob in drei Gruppen gliedern:
  • Impfstoffkandidaten gegen Infektionskrankheiten, insbesondere Atemwegserkrankungen wie COVID-19 und Influenza, häufig in Kooperation mit großen Pharmaunternehmen.
  • Onkologie-Projekte, darunter individualisierte oder tumorassoziierte mRNA-Impfstoffe, die das Immunsystem zur gezielten Bekämpfung von Krebszellen anregen sollen.
  • Weitere Forschungsprogramme, etwa gegen bestimmte Tropen- und Endemiekrankheiten oder in ausgewählten anderen Indikationsgebieten.
Daneben erbringt CureVac forschungsbezogene Dienstleistungen im Rahmen von Kooperationen, vor allem in Form von präklinischer Entwicklung, mRNA-Design, Formulierungsentwicklung und Unterstützung bei regulatorischen Fragestellungen. Die technologische Plattform – inklusive spezieller Produktions- und Formulierungsverfahren – bildet die Grundlage für diese Leistungen. Die konkrete Zusammensetzung und Priorisierung der Pipeline unterliegt einem aktiven Portfolio-Management, das Projekte abhängig von klinischen Daten, regulatorischem Umfeld und Partnerinteresse fortführt oder beendet.

Business Units und Organisationsstruktur

Offiziell kommuniziert CureVac seine Aktivitäten primär entlang technologischer Plattformen und Indikationsbereiche, weniger entlang klar abgegrenzter Business Units im klassischen Industrials-Sinn. Im Kern lassen sich jedoch drei organisatorische Schwerpunktbereiche identifizieren:
  • Infektionskrankheiten: Schwerpunkt auf prophylaktischen Impfstoffen, häufig in globalen Partnerschaften, mit Fokus auf Atemwegsinfektionen und ausgewählten anderen Erregern.
  • Onkologie: Entwicklung therapeutischer mRNA-Impfstoffe und immunonkologischer Ansätze mit individualisierten und standardisierten Produkten.
  • Technologie- und Plattformentwicklung: Weiterentwicklung der mRNA-Backbone-Technologie, Formulierungsansätze und Produktionsprozesse sowie Unterstützung externer Kollaborationen.
Diese Struktur ist dynamisch und wird an den Fortschritt einzelner Programme, regulatorische Entwicklungen und Partnerbedarfe angepasst. Für Anleger ist entscheidend, dass CureVac primär ein forschungs- und entwicklungsgetriebenes Unternehmen bleibt, dessen interne Organisation stark auf Pipeline-Priorisierung und Technologiereife ausgerichtet ist.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Plattform

Als Pionier im Bereich der mRNA-Technologie verfügt CureVac über einen umfangreichen Erfahrungsschatz, der bis in die frühen 2000er-Jahre zurückreicht. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist der Ansatz, mRNA-Sequenzen mittels sogenanntem sequence engineering und struktureller Optimierung gezielt so zu gestalten, dass Stabilität, Proteinexpression und Immunantwort moduliert werden können. CureVac setzt auf eigene Optimierungsalgorithmen und proprietäre Formulierungen, um ohne oder mit begrenzter chemischer Modifikation der mRNA auszukommen. Die Plattform umfasst mehrere technologische Ebenen:
  • Design-Module für mRNA-Sequenzen mit kontrollierter Codon-Nutzung und definierter Sekundärstruktur.
  • Formulierungs- und Delivery-Technologien, etwa Lipid-Nanopartikel, um die mRNA effizient in Zellen zu bringen.
  • Skalierbare Herstellungsverfahren zur Produktion pharmazeutischer mRNA-Qualität unter Einhaltung regulatorischer Standards.
In Kombination ergeben diese Bausteine eine vertikal integrierte Plattform, die theoretisch auf unterschiedliche Krankheitsfelder übertragbar ist. Für Investoren ergibt sich daraus ein Plattforminvestment, das nicht auf eine einzelne Indikation beschränkt ist, sondern auf die Breite der Technologie zielt.

Burggräben und Schutzmechanismen

Der potenzielle Burggraben von CureVac basiert im Wesentlichen auf technologischen, regulatorischen und kooperationsbezogenen Eintrittsbarrieren. Wichtige Elemente sind:
  • Ein umfangreiches Patentportfolio rund um mRNA-Design, -Stabilisierung und Formulierungen, das in mehreren Jurisdiktionen geschützt und durch laufende Anmeldungen ergänzt wird.
  • Langjährige Expertise in der Entwicklung mRNA-basierter Kandidaten, inklusive Erfahrung mit klinischen Studien, Qualitätsanforderungen und regulatorischem Dialog.
  • Eine gewachsene Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Herstellung, die sich nicht kurzfristig replizieren lässt.
  • Strategische Allianzen mit globalen Pharmaunternehmen, die Know-how, Datenzugang und Marktkanäle bündeln und so die Wettbewerbssituation stärken.
Gleichzeitig ist der Burggraben nicht unangreifbar: Der gesamte mRNA-Sektor ist noch jung, Patentstreitigkeiten sind verbreitet, und technologische Sprünge der Konkurrenz können bestehende Vorteile relativieren. Der Moat von CureVac ist deshalb eher als dynamischer, technologischer Vorsprung zu verstehen, der aktiv verteidigt und weiterentwickelt werden muss.

Wettbewerbsumfeld

CureVac agiert in einem hochkompetitiven Umfeld der globalen Biotechnologie. Zu den bedeutenden Wettbewerbern im Bereich mRNA zählen insbesondere Unternehmen wie Moderna und das deutsche Unternehmen BioNTech, die ebenfalls mRNA-Plattformen für Impfstoffe und Therapeutika einsetzen. Darüber hinaus konkurriert CureVac indirekt mit traditionellen Impfstoffherstellern und mit anderen Technologieansätzen der Onkologie und Infektiologie, etwa:
  • Konventionelle Impfstoffe auf Protein- oder Vektor-Basis.
  • DNA-Impfstoffe und virale Vektoren.
  • Checkpoint-Inhibitoren und Zelltherapien in der Krebsimmuntherapie.
Die Wettbewerbsintensität wird verschärft durch:
  • hohe Kapitalzuflüsse in den mRNA-Sektor,
  • schnelle technologische Zyklen,
  • parallel laufende klinische Programme in ähnlichen Indikationen,
  • und aktive Lizenz- sowie Patentstreitigkeiten.
Für Anleger bedeutet dies, dass der relative Erfolg von CureVac stark davon abhängt, wie gut das Unternehmen in der Lage ist, sich im direkten Vergleich mit größeren, finanzstärkeren Wettbewerbern zu positionieren.

Management und Unternehmensführung

Die Unternehmensführung von CureVac setzt sich aus einem international erfahrenen Managementteam und einem Aufsichtsgremium mit starkem Biotech- und Pharmabezug zusammen. Strategisch verfolgt das Management eine Kombination aus interner Pipeline-Entwicklung und externen Partnerschaften. Wesentliche Managementschwerpunkte sind:
  • Portfoliosteuerung: Konzentration der Ressourcen auf Projekte mit klarer Differenzierung, soliden präklinischen Daten und realistischen Zulassungspfaden.
  • Partnerschaftsmanagement: Ausbau und Pflege von Allianzen mit globalen Pharmaunternehmen, Forschungsinstitutionen und Stiftungen.
  • Kapitalallokation: Sicherung der Finanzierungslinien über Kapitalmarkttransaktionen, Kooperationen und öffentliche Fördermittel, bei gleichzeitiger Kostenkontrolle in frühen Entwicklungsphasen.
  • Governance und Compliance: Einhaltung regulatorischer und börsenrechtlicher Anforderungen in Europa und den USA.
Für konservative Anleger ist die Qualität des Managements zentral, da die Wertentwicklung eines forschungsgetriebenen Biotech-Unternehmens maßgeblich von klinischen Entscheidungen, Regulierungskompetenz und Kapitaleffizienz abhängt.

Branchen- und Regionalanalyse

CureVac ist im globalen Biotechnologie- und Pharmasektor aktiv, mit Schwerpunkt auf dem Segment mRNA-basierter Therapien. Die Branche kennzeichnet sich durch:
  • hohen regulatorischen Anforderungen und langen Entwicklungszyklen,
  • starkem Einfluss von klinischen Studienergebnissen auf Unternehmensbewertungen,
  • zunehmender Konsolidierung durch Partnerschaften, Lizenzen und Übernahmen,
  • und hoher Forschungsintensität mit entsprechendem Fachkräftebedarf.
Regional liegt der operative Fokus in Deutschland, eingebettet in das Biotech-Cluster rund um Tübingen und weitere Standorte mit Zugang zu akademischen Forschungseinrichtungen. Rechtlich ist CureVac als N.V. in den Niederlanden verankert, während die Börsennotierung in den USA erfolgt. Diese Dreiteilung ermöglicht Zugang zu unterschiedlichen Kapitalmärkten und Förderstrukturen, erhöht aber zugleich regulatorische Komplexität. International ist der Absatzmarkt im Erfolgsfall global, da Impfstoffe und Therapeutika üblicherweise multinational vermarktet werden. Politische Entscheidungen zur Gesundheitsversorgung, Impfprogrammen und Arzneimittelpreisen können die Marktchancen einzelner mRNA-Produkte erheblich beeinflussen.

Unternehmensgeschichte

CureVac wurde Anfang der 2000er-Jahre in Tübingen gegründet und gilt als einer der frühen Pioniere im Feld der therapeutischen mRNA. In den Anfangsjahren konzentrierte sich das Unternehmen vor allem auf die Grundlagenforschung und den Nachweis, dass mRNA sich klinisch wirksam und sicher als Arzneimittelklasse einsetzen lässt. Über die Jahre gelang es CureVac, mehrere Finanzierungsrunden mit privaten und institutionellen Investoren zu realisieren und namhafte Partner aus der Pharmaindustrie zu gewinnen. Ein Meilenstein war der Börsengang an der Nasdaq, mit dem das Unternehmen Zugang zum internationalen Kapitalmarkt erhielt und seine Position im mRNA-Segment sichtbarer machte. Während der COVID-19-Pandemie rückte CureVac durch die Entwicklung eines eigenen Impfstoffkandidaten stark in den Fokus der Öffentlichkeit. Klinische Studien führten jedoch zu einer Neubewertung der ursprünglichen Impfstoffgeneration und damit zu strategischen Anpassungen und einer technologischen Weiterentwicklung. In der Folge richtete CureVac seine Pipeline und Plattform auf eine neue Generation von mRNA-Impfstoffen und therapeutischen Anwendungen aus, wobei Partnerschaften mit großen Pharmaunternehmen nochmals vertieft wurden. Die Unternehmensgeschichte ist dadurch geprägt, dass CureVac trotz Rückschlägen an der mRNA-Strategie festhält und diese technisch weiter verfeinert.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von CureVac ist die starke Ausrichtung auf die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen und öffentlichen Institutionen. Das Unternehmen hat über Jahre hinweg Forschungsallianzen mit Universitäten, Forschungskonsortien und internationalen Organisationen aufgebaut. Zudem ist CureVac in öffentliche Förderprogramme eingebunden, die die Weiterentwicklung innovativer Impfstoffe und Therapien unterstützen. Die Kapitalstruktur wird durch strategische Investoren ergänzt, die unabhängig vom Tagesgeschäft einen längerfristigen, technologisch motivierten Ansatz verfolgen. CureVac agiert außerdem in einem Umfeld erhöhter gesellschaftlicher und politischer Aufmerksamkeit für Impfstoffe und Pandemievorsorge. Das kann die Wahrnehmung und den regulatorischen Rahmen beeinflussen, etwa bei internationalen Beschaffungsprogrammen, Fördermitteln oder Zulassungsprioritäten. Gleichzeitig ist das Unternehmen in laufende und potenzielle Patentstreitigkeiten rund um mRNA-Technologien eingebunden, die zwar ein Hinweis auf technologische Relevanz sind, aber auch Rechts- und Kostenrisiken bergen.

Chancen aus Investorensicht

Aus Sicht eines konservativen Anlegers liegen die Chancen von CureVac vor allem im Charakter als Plattforminvestment im wachsenden Feld der mRNA-Technologie. Potenziell ergeben sich:
  • Skaleneffekte, wenn sich zentrale Bausteine der Plattform auf unterschiedliche Indikationen übertragen lassen.
  • Wertsteigerungen durch positive klinische Daten und regulatorische Meilensteine in ausgewählten Schlüsselprojekten.
  • Optionen auf wiederkehrende Lizenz- und Meilensteinzahlungen aus Kooperationen mit großen Pharmaunternehmen.
  • Mögliche Beteiligung an strukturellen Trends wie Pandemievorsorge, personalisierter Medizin und Immunonkologie.
Gelingt es CureVac, technologische Fortschritte glaubhaft zu demonstrieren und sich in einzelnen Indikationen zu differenzieren, könnte sich das Chancen-Risiko-Profil im Vergleich zu herkömmlichen Biotech-Investments verbessern. Zudem erhöht die internationale Präsenz an der Nasdaq die Sichtbarkeit bei institutionellen Investoren und kann die Liquidität der Aktie unterstützen.

Risiken aus Investorensicht

Dem gegenüber steht ein hohes Risikoprofil, das für forschungsgetriebene Biotech-Unternehmen typisch ist und für konservative Anleger besonders sorgfältig zu gewichten ist. Zentrale Risikofaktoren sind:
  • Klinisches Entwicklungsrisiko: Ein substanzieller Teil der Pipeline befindet sich in frühen Phasen, in denen die Ausfallwahrscheinlichkeit traditionell hoch ist.
  • Regulatorisches Risiko: Strenge Zulassungsanforderungen und sich ändernde regulatorische Leitlinien können Zeitpläne und Kostenstrukturen deutlich beeinflussen.
  • Wettbewerbsdruck: Etablierte Wettbewerber im mRNA-Segment mit umfangreichen Ressourcen und bereits zugelassenen Produkten können Marktanteile und Preissetzungsmacht dominieren.
  • Finanzierungsrisiko: Die Abhängigkeit von Kapitalmarktfinanzierungen und Partnerzahlungen bleibt hoch, solange keine nennenswerten Produktumsätze realisiert werden.
  • Technologierisiko: Schnell fortschreitende Forschung kann bisherige Plattformen teilweise entwerten, wenn bessere Delivery-Systeme oder alternative Impfstofftechnologien aufkommen.
  • Reputations- und Rechtsrisiken: Öffentliche Diskussionen um Impfstoffe, Sicherheitsfragen und laufende oder potenzielle Patentstreitigkeiten können die Wahrnehmung von CureVac beeinflussen.
Angesichts dieser Faktoren eignet sich ein Engagement in CureVac aus konservativer Perspektive nur unter der Prämisse, dass Anleger die hohe Volatilität, die Langfristigkeit des Investmenthorizonts und die Möglichkeit eines signifikanten Kapitalverlusts in ihre persönliche Risikoabwägung integrieren. Eine klare, individuelle Diversifikationsstrategie bleibt dabei unerlässlich, zumal CureVac als Einzelengagement stark vom Erfolg weniger Schlüsselprojekte und der weiteren Akzeptanz der mRNA-Technologie abhängt.

Kursdaten

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Community: Diskussion zu CureVac NV

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Mehrheit der CureVac-Aktionäre hat das Umtauschangebot von BioNTech angenommen (in den Meldungen werden Annahmequoten von rund 81 % bis 99,9 % genannt), sodass ein automatischer Zwangsumtausch in BioNTech‑ADS erwartet wird und verbleibende Aktien nach Fristende ebenfalls organisatorisch umgewandelt werden sollen.
  • Im Forum wird betont, dass nicht aktiv angediente Aktien durch eine niederländische Quellensteuer von 15 % wirtschaftlich benachteiligt sein können, was sich bereits als Kursabschlag gegenüber dem umgerechneten BioNTech‑Wert niederschlägt, während das finale Umtauschverhältnis VWAP‑abhängig ist und somit große Bewertungsunterschiede zwischen besten und schlechtesten Szenarien zulässt.
  • Die Stimmung reicht von Kritik und Frustration über vergangene Verluste und regulatorische Entscheidungen über Verkaufsentscheidungen zur Vermeidung des Zwangsumtauschs bis hin zu Einschätzungen, dass die Integration der CureVac‑Assets in BioNTech sowie dessen starke Bilanz langfristig Wertpotenzial und mögliche Erholungen bieten könnten.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 535,18 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 177,68 €
Jahresüberschuss in Mio. 190,88 €
Umsatz je Aktie 2,39 €
Gewinn je Aktie 0,72 €
Gewinnrendite +27,40%
Umsatzrendite +30,30%
Return on Investment +23,78%
Marktkapitalisierung in Mio. 676,60 €
KGV (Kurs/Gewinn) 4,19
KBV (Kurs/Buchwert) 0,97
KUV (Kurs/Umsatz) 1,26
Eigenkapitalrendite +23,28%
Eigenkapitalquote +86,77%
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Unternehmensprofil CureVac NV

CureVac N.V. ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Fokus auf die Entwicklung von Arzneimitteln auf Basis der Boten-Ribonukleinsäure (mRNA). Das Unternehmen mit rechtlicher Hauptstruktur in den Niederlanden und operativem Schwerpunkt in Tübingen adressiert vor allem Onkologie, Infektionskrankheiten und ausgewählte seltene Erkrankungen. Für Anleger steht CureVac exemplarisch für ein forschungsintensives, hochzyklisches Biotech-Investment mit erheblichem technologischen Potenzial, aber ebenso hohen Entwicklungs- und Regulierungsrisiken. Die Aktie von CureVac ist an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert und unterliegt damit dem für Biotech-Titel typischen, ausgeprägten Schwankungsverhalten.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von CureVac beruht auf der industriellen Nutzung von messenger RNA für therapeutische und prophylaktische Anwendungen. CureVac versteht sich als Plattformunternehmen, das seine proprietäre mRNA-Technologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Arzneimittelentwicklung einsetzt: von der Zielidentifikation über das molekulare Design und die präklinische Forschung bis zu klinischen Studien und potenzieller Kommerzialisierung. Einnahmequellen können sich aus mehreren Säulen speisen: aus Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren aus weltweiten Partnerschaften mit Pharma- und Biotechkonzernen, aus möglichen späteren Produktumsätzen eigener Präparate und aus F&E-Kostenerstattungen in Kooperationsprojekten. Die Wertschöpfungslogik ist typisch für forschende Biotech-Unternehmen: Langfristige, kapitalintensive Forschungsphasen stehen einem potenziell hohen Ertrag im Falle erfolgreicher Zulassungen gegenüber. CureVac versucht, das Risiko durch eine diversifizierte Projekt-Pipeline und strategische Allianzen zu streuen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von CureVac besteht darin, die mRNA als neue therapeutische Klasse zu etablieren und für Patienten weltweit verfügbar zu machen. Das Unternehmen verfolgt den Anspruch, mit rational designten mRNA-Molekülen und optimierten Formulierungen Krankheitsprozesse gezielt zu beeinflussen. Strategisch setzt CureVac auf drei Leitlinien: Erstens die kontinuierliche Verbesserung seiner Kernplattform durch Optimierung von Sequenzdesign, Stabilität und Translationseffizienz der mRNA. Zweitens die Fokussierung auf Indikationsgebiete mit hohem medizinischem Bedarf, etwa bestimmte Tumorarten und schwerwiegende Infektionskrankheiten. Drittens den Ausbau internationaler Partnerschaften, um Entwicklung, Zulassung, Produktion und Vermarktung in globalem Maßstab abbilden zu können. Die Mission ist forschungsgetrieben und langfristig ausgerichtet, was für konservative Anleger einen ausgeprägten Zeithorizont impliziert.

Produkte, Pipeline und Dienstleistungen

CureVac verfügt derzeit über keine breit kommerzialisierten Arzneimittel auf dem Markt, sondern über eine Pipeline im präklinischen und klinischen Stadium. Die mRNA-Projekte lassen sich grob in drei Gruppen gliedern:
  • Impfstoffkandidaten gegen Infektionskrankheiten, insbesondere Atemwegserkrankungen wie COVID-19 und Influenza, häufig in Kooperation mit großen Pharmaunternehmen.
  • Onkologie-Projekte, darunter individualisierte oder tumorassoziierte mRNA-Impfstoffe, die das Immunsystem zur gezielten Bekämpfung von Krebszellen anregen sollen.
  • Weitere Forschungsprogramme, etwa gegen bestimmte Tropen- und Endemiekrankheiten oder in ausgewählten anderen Indikationsgebieten.
Daneben erbringt CureVac forschungsbezogene Dienstleistungen im Rahmen von Kooperationen, vor allem in Form von präklinischer Entwicklung, mRNA-Design, Formulierungsentwicklung und Unterstützung bei regulatorischen Fragestellungen. Die technologische Plattform – inklusive spezieller Produktions- und Formulierungsverfahren – bildet die Grundlage für diese Leistungen. Die konkrete Zusammensetzung und Priorisierung der Pipeline unterliegt einem aktiven Portfolio-Management, das Projekte abhängig von klinischen Daten, regulatorischem Umfeld und Partnerinteresse fortführt oder beendet.

Business Units und Organisationsstruktur

Offiziell kommuniziert CureVac seine Aktivitäten primär entlang technologischer Plattformen und Indikationsbereiche, weniger entlang klar abgegrenzter Business Units im klassischen Industrials-Sinn. Im Kern lassen sich jedoch drei organisatorische Schwerpunktbereiche identifizieren:
  • Infektionskrankheiten: Schwerpunkt auf prophylaktischen Impfstoffen, häufig in globalen Partnerschaften, mit Fokus auf Atemwegsinfektionen und ausgewählten anderen Erregern.
  • Onkologie: Entwicklung therapeutischer mRNA-Impfstoffe und immunonkologischer Ansätze mit individualisierten und standardisierten Produkten.
  • Technologie- und Plattformentwicklung: Weiterentwicklung der mRNA-Backbone-Technologie, Formulierungsansätze und Produktionsprozesse sowie Unterstützung externer Kollaborationen.
Diese Struktur ist dynamisch und wird an den Fortschritt einzelner Programme, regulatorische Entwicklungen und Partnerbedarfe angepasst. Für Anleger ist entscheidend, dass CureVac primär ein forschungs- und entwicklungsgetriebenes Unternehmen bleibt, dessen interne Organisation stark auf Pipeline-Priorisierung und Technologiereife ausgerichtet ist.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Plattform

Als Pionier im Bereich der mRNA-Technologie verfügt CureVac über einen umfangreichen Erfahrungsschatz, der bis in die frühen 2000er-Jahre zurückreicht. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist der Ansatz, mRNA-Sequenzen mittels sogenanntem sequence engineering und struktureller Optimierung gezielt so zu gestalten, dass Stabilität, Proteinexpression und Immunantwort moduliert werden können. CureVac setzt auf eigene Optimierungsalgorithmen und proprietäre Formulierungen, um ohne oder mit begrenzter chemischer Modifikation der mRNA auszukommen. Die Plattform umfasst mehrere technologische Ebenen:
  • Design-Module für mRNA-Sequenzen mit kontrollierter Codon-Nutzung und definierter Sekundärstruktur.
  • Formulierungs- und Delivery-Technologien, etwa Lipid-Nanopartikel, um die mRNA effizient in Zellen zu bringen.
  • Skalierbare Herstellungsverfahren zur Produktion pharmazeutischer mRNA-Qualität unter Einhaltung regulatorischer Standards.
In Kombination ergeben diese Bausteine eine vertikal integrierte Plattform, die theoretisch auf unterschiedliche Krankheitsfelder übertragbar ist. Für Investoren ergibt sich daraus ein Plattforminvestment, das nicht auf eine einzelne Indikation beschränkt ist, sondern auf die Breite der Technologie zielt.

Burggräben und Schutzmechanismen

Der potenzielle Burggraben von CureVac basiert im Wesentlichen auf technologischen, regulatorischen und kooperationsbezogenen Eintrittsbarrieren. Wichtige Elemente sind:
  • Ein umfangreiches Patentportfolio rund um mRNA-Design, -Stabilisierung und Formulierungen, das in mehreren Jurisdiktionen geschützt und durch laufende Anmeldungen ergänzt wird.
  • Langjährige Expertise in der Entwicklung mRNA-basierter Kandidaten, inklusive Erfahrung mit klinischen Studien, Qualitätsanforderungen und regulatorischem Dialog.
  • Eine gewachsene Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Herstellung, die sich nicht kurzfristig replizieren lässt.
  • Strategische Allianzen mit globalen Pharmaunternehmen, die Know-how, Datenzugang und Marktkanäle bündeln und so die Wettbewerbssituation stärken.
Gleichzeitig ist der Burggraben nicht unangreifbar: Der gesamte mRNA-Sektor ist noch jung, Patentstreitigkeiten sind verbreitet, und technologische Sprünge der Konkurrenz können bestehende Vorteile relativieren. Der Moat von CureVac ist deshalb eher als dynamischer, technologischer Vorsprung zu verstehen, der aktiv verteidigt und weiterentwickelt werden muss.

Wettbewerbsumfeld

CureVac agiert in einem hochkompetitiven Umfeld der globalen Biotechnologie. Zu den bedeutenden Wettbewerbern im Bereich mRNA zählen insbesondere Unternehmen wie Moderna und das deutsche Unternehmen BioNTech, die ebenfalls mRNA-Plattformen für Impfstoffe und Therapeutika einsetzen. Darüber hinaus konkurriert CureVac indirekt mit traditionellen Impfstoffherstellern und mit anderen Technologieansätzen der Onkologie und Infektiologie, etwa:
  • Konventionelle Impfstoffe auf Protein- oder Vektor-Basis.
  • DNA-Impfstoffe und virale Vektoren.
  • Checkpoint-Inhibitoren und Zelltherapien in der Krebsimmuntherapie.
Die Wettbewerbsintensität wird verschärft durch:
  • hohe Kapitalzuflüsse in den mRNA-Sektor,
  • schnelle technologische Zyklen,
  • parallel laufende klinische Programme in ähnlichen Indikationen,
  • und aktive Lizenz- sowie Patentstreitigkeiten.
Für Anleger bedeutet dies, dass der relative Erfolg von CureVac stark davon abhängt, wie gut das Unternehmen in der Lage ist, sich im direkten Vergleich mit größeren, finanzstärkeren Wettbewerbern zu positionieren.

Management und Unternehmensführung

Die Unternehmensführung von CureVac setzt sich aus einem international erfahrenen Managementteam und einem Aufsichtsgremium mit starkem Biotech- und Pharmabezug zusammen. Strategisch verfolgt das Management eine Kombination aus interner Pipeline-Entwicklung und externen Partnerschaften. Wesentliche Managementschwerpunkte sind:
  • Portfoliosteuerung: Konzentration der Ressourcen auf Projekte mit klarer Differenzierung, soliden präklinischen Daten und realistischen Zulassungspfaden.
  • Partnerschaftsmanagement: Ausbau und Pflege von Allianzen mit globalen Pharmaunternehmen, Forschungsinstitutionen und Stiftungen.
  • Kapitalallokation: Sicherung der Finanzierungslinien über Kapitalmarkttransaktionen, Kooperationen und öffentliche Fördermittel, bei gleichzeitiger Kostenkontrolle in frühen Entwicklungsphasen.
  • Governance und Compliance: Einhaltung regulatorischer und börsenrechtlicher Anforderungen in Europa und den USA.
Für konservative Anleger ist die Qualität des Managements zentral, da die Wertentwicklung eines forschungsgetriebenen Biotech-Unternehmens maßgeblich von klinischen Entscheidungen, Regulierungskompetenz und Kapitaleffizienz abhängt.

Branchen- und Regionalanalyse

CureVac ist im globalen Biotechnologie- und Pharmasektor aktiv, mit Schwerpunkt auf dem Segment mRNA-basierter Therapien. Die Branche kennzeichnet sich durch:
  • hohen regulatorischen Anforderungen und langen Entwicklungszyklen,
  • starkem Einfluss von klinischen Studienergebnissen auf Unternehmensbewertungen,
  • zunehmender Konsolidierung durch Partnerschaften, Lizenzen und Übernahmen,
  • und hoher Forschungsintensität mit entsprechendem Fachkräftebedarf.
Regional liegt der operative Fokus in Deutschland, eingebettet in das Biotech-Cluster rund um Tübingen und weitere Standorte mit Zugang zu akademischen Forschungseinrichtungen. Rechtlich ist CureVac als N.V. in den Niederlanden verankert, während die Börsennotierung in den USA erfolgt. Diese Dreiteilung ermöglicht Zugang zu unterschiedlichen Kapitalmärkten und Förderstrukturen, erhöht aber zugleich regulatorische Komplexität. International ist der Absatzmarkt im Erfolgsfall global, da Impfstoffe und Therapeutika üblicherweise multinational vermarktet werden. Politische Entscheidungen zur Gesundheitsversorgung, Impfprogrammen und Arzneimittelpreisen können die Marktchancen einzelner mRNA-Produkte erheblich beeinflussen.

Unternehmensgeschichte

CureVac wurde Anfang der 2000er-Jahre in Tübingen gegründet und gilt als einer der frühen Pioniere im Feld der therapeutischen mRNA. In den Anfangsjahren konzentrierte sich das Unternehmen vor allem auf die Grundlagenforschung und den Nachweis, dass mRNA sich klinisch wirksam und sicher als Arzneimittelklasse einsetzen lässt. Über die Jahre gelang es CureVac, mehrere Finanzierungsrunden mit privaten und institutionellen Investoren zu realisieren und namhafte Partner aus der Pharmaindustrie zu gewinnen. Ein Meilenstein war der Börsengang an der Nasdaq, mit dem das Unternehmen Zugang zum internationalen Kapitalmarkt erhielt und seine Position im mRNA-Segment sichtbarer machte. Während der COVID-19-Pandemie rückte CureVac durch die Entwicklung eines eigenen Impfstoffkandidaten stark in den Fokus der Öffentlichkeit. Klinische Studien führten jedoch zu einer Neubewertung der ursprünglichen Impfstoffgeneration und damit zu strategischen Anpassungen und einer technologischen Weiterentwicklung. In der Folge richtete CureVac seine Pipeline und Plattform auf eine neue Generation von mRNA-Impfstoffen und therapeutischen Anwendungen aus, wobei Partnerschaften mit großen Pharmaunternehmen nochmals vertieft wurden. Die Unternehmensgeschichte ist dadurch geprägt, dass CureVac trotz Rückschlägen an der mRNA-Strategie festhält und diese technisch weiter verfeinert.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von CureVac ist die starke Ausrichtung auf die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen und öffentlichen Institutionen. Das Unternehmen hat über Jahre hinweg Forschungsallianzen mit Universitäten, Forschungskonsortien und internationalen Organisationen aufgebaut. Zudem ist CureVac in öffentliche Förderprogramme eingebunden, die die Weiterentwicklung innovativer Impfstoffe und Therapien unterstützen. Die Kapitalstruktur wird durch strategische Investoren ergänzt, die unabhängig vom Tagesgeschäft einen längerfristigen, technologisch motivierten Ansatz verfolgen. CureVac agiert außerdem in einem Umfeld erhöhter gesellschaftlicher und politischer Aufmerksamkeit für Impfstoffe und Pandemievorsorge. Das kann die Wahrnehmung und den regulatorischen Rahmen beeinflussen, etwa bei internationalen Beschaffungsprogrammen, Fördermitteln oder Zulassungsprioritäten. Gleichzeitig ist das Unternehmen in laufende und potenzielle Patentstreitigkeiten rund um mRNA-Technologien eingebunden, die zwar ein Hinweis auf technologische Relevanz sind, aber auch Rechts- und Kostenrisiken bergen.

Chancen aus Investorensicht

Aus Sicht eines konservativen Anlegers liegen die Chancen von CureVac vor allem im Charakter als Plattforminvestment im wachsenden Feld der mRNA-Technologie. Potenziell ergeben sich:
  • Skaleneffekte, wenn sich zentrale Bausteine der Plattform auf unterschiedliche Indikationen übertragen lassen.
  • Wertsteigerungen durch positive klinische Daten und regulatorische Meilensteine in ausgewählten Schlüsselprojekten.
  • Optionen auf wiederkehrende Lizenz- und Meilensteinzahlungen aus Kooperationen mit großen Pharmaunternehmen.
  • Mögliche Beteiligung an strukturellen Trends wie Pandemievorsorge, personalisierter Medizin und Immunonkologie.
Gelingt es CureVac, technologische Fortschritte glaubhaft zu demonstrieren und sich in einzelnen Indikationen zu differenzieren, könnte sich das Chancen-Risiko-Profil im Vergleich zu herkömmlichen Biotech-Investments verbessern. Zudem erhöht die internationale Präsenz an der Nasdaq die Sichtbarkeit bei institutionellen Investoren und kann die Liquidität der Aktie unterstützen.

Risiken aus Investorensicht

Dem gegenüber steht ein hohes Risikoprofil, das für forschungsgetriebene Biotech-Unternehmen typisch ist und für konservative Anleger besonders sorgfältig zu gewichten ist. Zentrale Risikofaktoren sind:
  • Klinisches Entwicklungsrisiko: Ein substanzieller Teil der Pipeline befindet sich in frühen Phasen, in denen die Ausfallwahrscheinlichkeit traditionell hoch ist.
  • Regulatorisches Risiko: Strenge Zulassungsanforderungen und sich ändernde regulatorische Leitlinien können Zeitpläne und Kostenstrukturen deutlich beeinflussen.
  • Wettbewerbsdruck: Etablierte Wettbewerber im mRNA-Segment mit umfangreichen Ressourcen und bereits zugelassenen Produkten können Marktanteile und Preissetzungsmacht dominieren.
  • Finanzierungsrisiko: Die Abhängigkeit von Kapitalmarktfinanzierungen und Partnerzahlungen bleibt hoch, solange keine nennenswerten Produktumsätze realisiert werden.
  • Technologierisiko: Schnell fortschreitende Forschung kann bisherige Plattformen teilweise entwerten, wenn bessere Delivery-Systeme oder alternative Impfstofftechnologien aufkommen.
  • Reputations- und Rechtsrisiken: Öffentliche Diskussionen um Impfstoffe, Sicherheitsfragen und laufende oder potenzielle Patentstreitigkeiten können die Wahrnehmung von CureVac beeinflussen.
Angesichts dieser Faktoren eignet sich ein Engagement in CureVac aus konservativer Perspektive nur unter der Prämisse, dass Anleger die hohe Volatilität, die Langfristigkeit des Investmenthorizonts und die Möglichkeit eines signifikanten Kapitalverlusts in ihre persönliche Risikoabwägung integrieren. Eine klare, individuelle Diversifikationsstrategie bleibt dabei unerlässlich, zumal CureVac als Einzelengagement stark vom Erfolg weniger Schlüsselprojekte und der weiteren Akzeptanz der mRNA-Technologie abhängt.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 796,20 Mio. €
Aktienanzahl 225,17 Mio.
Streubesitz 89,48%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Biotechnologie
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+10,52% Weitere
+89,48% Streubesitz

Community-Beiträge zu CureVac NV

  • Community-Beiträge
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Avatar des Verfassers
divestor
Was haben wir denn hier?
Lasst es mich zusammen fassen... von der wertlosen Bude, vom Pleitekandidaten, der sich auf den Weg gemacht hat den Turnaround zu schaffen (Verschlankung der Struktur/Portfolio, Abbau Personal, Vertiefung in Kernthemen), noch offene potentiell günstige Gerichtsverfahren, ...) plötzlich, wenn es scheinbar läuft.... kommt Biontech um die Ecke und bietet für sie gerade mal etwas Marktwert+ Mini Aufschlag und alle denken an Verkaufen??? nein das müsste das Signal sein Kaufen! Jetzt erst recht. Und jede Aktie, die wir haben, ist eine weniger, die Biontech haben KANN. So sieht es doch aus. Oder bin ich naiv?
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kaufladen
peter Licht - BNT kaufen
Ob man BNT kaufen sollte oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Ich hatte mich in der Coronszeit für CV entschieden und damit aus Investorensicht kein Glück. Da ich als Biologe von der Technik rund um BNT und CV höchst überzeugt bin, sehe ich darin insgesamt ein sehr großes Potenzial und habe vor einer Weile, wenn auch etwas grummelig, auch BNT gekauft. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass BNT mittelfristig nicht ein absoluter Gewinner wird. Aber bei CV habe ich mich ja auch geirrt… Will heißen, nichts genaues weiß man nicht. Der Biologe in mir ist von der Technik höchst überzeugt, aber Börse ist auch Casino und Technik ist eben nicht alles. Aus BNT-Sicht ist die Übernahme von CV zum Schnäppchenpreis IMHO ein fetter Coup - aber BNT fällt die Tage leicht. Börse und ich sind häufig doch nicht einer Meinung….
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fbo228910004
Peter Licht
ich finde deine Beiträge sehr interessant und objektiv,besonders zum Thema Thyssen. Deinen obigen Hinweis halte ich allerdings für wenig bemerkenswert. Ich denke das Biontech sehr wohl nachlegen wird.Hier sollen hauptsächlich zwei Dinge abgewickelt werden. Die Patente und ein sehr riskanter Rechtsstreit. Dieser könnte ,bei Verlauf pro Curevac alleine das jetzige Gebot übersteigen. Außerdem sind 80% der Aktien so einfach nicht zu akquirieren. Ich denke da an die großen angelsächsischen Fonds. Ein Teilprozess findet ist am Landgericht Düsseldorf für den 1. Juli 2025 angesetzt. Das warte ich ab .Weniger als das bekannte Gebot kanns nicht werden. Ausnahmsweise ist in diesem Fall Entspannung angesagt. Wenn Hopp und die BRD jetzt schon zustimmen ok deren Sache .Glücklicherweise besitzen sie keine 80% der Aktien.
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peter licht
Angebot ist ja schon von den
Großaktionären genehmigt. Da wird wohl nichts mehr Höheres kommen und BioNtech bleibt der Gewinner in dem Verfahren. Bleibt also die Frage ob man jetzt nicht in BioNtech einsteigen sollte.? Glück Auf
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Dictus
Um mal realistisch zu bleiben
BioNtech hat viel tiefere Taschen als Curevac. Curevac wird Rechtsstreitigkeiten mit BioNtech niemals gewinnen können, weil dafür die finanziellen Mittel fehlen. Die Pipeline ist insgesamt sehr schwach. Alle erfolgsversprechenden Kandidaten sind vollständig an GSK lizensiert. Die Devise für Curevac lautet langfristig Übernahme oder Insolvenz. Das zeigt auch der Kursverlauf. Bin gespannt, ob BioNtech die Offerte erhöht, falls sich die Aktionäre gegen das Angebot entscheiden. Über 50% sind durch die Großaktionäre ohnehin schon fest zugesagt.
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vcxy
tzzz
- ca. 480 Mio. Cash - Deal mit GSK mit bis zu 1 Mrd an Meilensteinzahlungen und bei Markteinführung Absatzbeteiligung in Höhe von 8-12% - GSK hatte Phase 3 für 2025 bestätigt -> Meilensteinzahlung - Vogelgrippe Impfstoff in Phase 2 mit fast-track Status von FDA - Klage betr. Verletzung mehrere Patente Biontech/Pfizer - bei Erfolg irgendwas zwischen 1-10% 600Mio-6Mrd + Lizenzabkommen - rna printer - sehr breites Patenportfolio - hohes Potential in der Produktpipeline 1.25 Mrd in Biontech Aktien sind m.E. viel zu wenig. Biontech gibt neue Aktien dafür aus und bekommt die 480 Mio in Cash, eliminiert die Prozessrisiken, füllt das Patenportfolio kräftig auf und wird den Restbetrag (1,25 Mrd - 480 Mio = 770 Mio) wahrscheinlich bereits mittels dem GSK Deal mehr als ausgeglichen haben. Top Deal für Biontech, richtig schlecht für die Curevac Aktionäre.
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51Mio
7€ bin ich bei
Übertrage meine Stücke sofort.
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madanbo
Chart
Wenn man den aktuellen Chartverlauf betrachtet, ist er bislang vergleichbar mit dem Anstieg zu den letzten zwei Peaks. Des Weiteren steht - nach dem letzten positiven Signal im Patentstreit - der nächste Verhandlungstermin zwischen CureVac und BioNTech am 1. Juli 2025 vor dem Landgericht Düsseldorf an. Zwei Patente wurden zuvor vom Europäischen Patentamt in geänderter Form bestätigt, nachdem Einsprüche von BioNTech und anderen weitgehend zurückgewiesen wurden. Ein positiver Ausgang der Anhörung könnte zu einem anschließenden Verfahren zur Festsetzung von Schadenersatz führen. Mal schauen !führen.
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ArturoBig
@MH59
Danke schön, ja konnte den order noch ändern, also ganze Panik umsonst hier, ich sagte doch, wollte nur infos und das ich kein plan habe... Aber gleich mich hier zur sau gemacht... Danke trotzdem, bin jetzt etwas schlauer und nicht wieder Lehrgeld bezahlt...
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Boersenticker
Ich schaue mir das erstmal in Ruhe an
Da werden vermutlich tatsächlich erstmal die Early Birds abgemolken...
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RichyBerlin
CureVac, Tag1
Da muss ja im Hintergrund der Teufel los sein, bei der Kursfindung.. Immer noch "Trading held" https://www.nasdaq.com/market-activity/stocks/cvac/institutional-holdings
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Steffen68ffm
Unfassbar
Schlimmer hier als bei den Robinhood Tradern
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Häufig gestellte Fragen zur CureVac Aktie und zum CureVac Kurs

Das Tickersymbol der CureVac Aktie lautet CVAC.

Die Marktkapitalisierung beträgt 796,20 Mio. €

Insgesamt sind 223,9 Mio CureVac Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von CureVac bei 29%. Erfahre hier mehr

CureVac hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

CureVac gehört zum Sektor Biotechnologie.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von CureVac betrug 535.180.000 €.

Die nächsten Termine von CureVac sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Nein, CureVac zahlt keine Dividenden.